www.gruene-mitte.comHamburg-Mitte

Kultur

Mo

07

Sep

2020

Kritik an Erinnerungskultur und Geschichtsverständnis der Regierungskoalition in Mitte

 

***Pressemitteilung der GRÜNEN Bezirksfraktion Hamburg-Mitte vom 07.09.2020***

 

Mit Entsetzen haben wir die Position der Deutschland-Koalition (DeKo) in der letzten Sitzung des Ausschusses für Musik, Kultur und Kreatives am 03. September 2020 aufgenommen, dass Georg Elsers versuchtes Hitler-Attentat nichts mit der Woche des Gedenkens zu tun habe. Mit dieser Begründung wurde - gegen die Stimmen der LINKEN und GRÜNEN - folgende Passage aus der Vorlage der Verwaltung (Drs. 22-1234) gestrichen:

 

Eine Veranstaltung am 08.11. würde die Möglichkeit eröffnen, an das erste Hitler-Attentat von Georg Elser zu erinnern, der als einer der wenigen handelte, um einen Krieg zu verhindern. Dieser Tag ist aus historischer Sicht passend, da es sich hierbei um einen positiv besetzten Tag handelt, der der ursprünglichen Idee der Woche des Gedenkens entsprechend Rechnung trägt.

 

Diese Streichung ist nicht nur eine Textkorrektur, vielmehr werden hier die überfraktionelle Zusammenarbeit der Arbeitsgruppe zur Umsetzung der Woche des Gedenkens und das Wesen der geplanten Veranstaltungen direkt in Frage gestellt. Völlig unverständlich bleibt, warum der DeKo dieser wichtige Teil des Widerstands gegen den Nationalsozialismus so wenig wert ist, dass das misslungene Attentat Elsers nicht einmal in der Drucksache vorkommen darf - geschweige denn in der Woche des Gedenkens. Sein Einsatz darf nicht abgewertet werden und in Vergessenheit geraten!

 

Dazu Henrike Wehrkamp, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Bezirksfraktion Hamburg-Mitte: „Wenn Georg Elser nichts mit der Befreiung vom Faschismus zu tun hat, dann hat das Gebaren der DeKo auch nichts mit einem aufrichtigen Bekenntnis zu einer überparteilich getragenen Gedenkveranstaltung zu tun. Traurig - in solchen Fragen sollten sich alle Demokrat*innen einig sein!"

Fr

03

Jul

2020

GRÜNE Ideen - 'DEKO'rierte Kopien

 

In diesem Monat wurde wieder deutlich, wer die wegweisenden Ideen in die Bezirkspolitik trägt. Unsere GRÜNE Fraktion setzt sich dafür ein, dass öffentliche Räume in Mitte sozial- und klimagerecht genutzt werden können: Zum Flanieren, zum Verweilen, für Kultur und Errinnerung. In Rothenburgsort möchten wir für die Euthansie-Opfer des NS-Regimes vor dem ehemaligen Kinderkrankenhaus einen bleibenden Gedenkort schaffen (Abbildung zeigt den temporären Gedenkort, der 2019 im Rahmen einer Performance geschaffen wurde). Nachdem wir vorgeschlagen hatten, zu diesem Thema einen interfraktionellen Antrag zu verfassen, hat die DeKo einen eigenen Antrag eingereicht. Im Herbst soll nun ein fraktionsübergreifendes Vorgehen besprochen werden. Auch in weiteren Fällen fand die DeKo unsere Einfälle so gut, dass sie auffällig ähnliche Vorschläge einbrachte. 

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Mi

15

Apr

2020

Webinar: So retten wir Hamburgs Kultur durch die Corona-Zeit

 

Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie hat sich auch in Hamburg-Mitte das öffentliche Leben total verändert. Clubs, Theater, Museen und viele weitere Einrichtungen sind geschlossen und kämpfen bereits um ihre Existenz. Mit kreativen Formaten wird versucht etwas Umsatz zu generieren, doch auch die Politik hilft. Wie ist die Situation in Hamburg und mit welchen Hilfen können Künstler*innen, Kreative und kulturelle Einrichtungen rechnen?

 

Diese Fragen besprechen wir mit: 

René Gögge, Abgeordneter der GRÜNEN Bürgerschaftsfraktion, bislang kulturpolitischer Sprecher.

Sonja Lattwesen, Musikunternehmerin und Mitglied der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte

Manuel Muja, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN Hamburg-Mitte

 

Wann? Freitag, 24. April um 18 Uhr

Wo? Bei Zoom (Einwahlmöglichkeiten bei Anmeldung)

 

Wir freuen uns auf die Diskussion!

 

 

Wir bitten um Anmeldung unter: anmeldung@gruene-mitte.com

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Di

24

Mär

2020

März-Newsletter der Bezirksfraktion

Das Coronavirus SARS-CoV-2 hat sich wie eine Dunstglocke über das soziale, wirtschaftliche und politische Leben Hamburgs gelegt. Oberste Priorität ist es nun, die Zahl der Neuinfektionen so gering wie möglich zu halten und damit eine Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern. Alle können mit ihrem Verhalten dazu beitragen, indem sie besonnen und verantwortungsvoll handeln und ihre sozialen Kontakte auf ein Minimum beschränken. Alle Sitzungen der Bezirksversammlung und der Ausschüsse sind abgesagt, nur der Hauptausschuss wird voraussichtlich noch tagen.

 

Weitere Informationen zu Corona, hilfreiche Kontaktadressen und was sonst noch in der Bezirkspolitik los war, lest ihr in unserem aktuellen Newsletter.

 

Di

26

Nov

2019

Platzbenennung nach Georg Elser

Bild: Schweizerisches Bundesarchiv Bern
Bild: Schweizerisches Bundesarchiv Bern
Im November 2018 beschloss die Bezirksversammlung auf unsere Initiative einstimmig, zur Würdigung des Hitler-Attentäters Georg Elser eine Straße oder einen Platz nach ihm zu benennen. Da dieser Beschluss bislang nicht umgesetzt wurde, haben wir nun einen konkreten Vorschlag gemacht: In unmittelbarer Nähe des Stadthauses, das von 1935-1943 Sitz der Gestapo in Hamburg war, befindet sich ein noch namenloser Platz. Eine Benennung an diesem Ort, noch in diesem Jahr - 80 Jahre nach seinem gescheiterten Attentat - wäre der Person Georg Elser angemessen.
Wir sind enttäuscht, dass die Koalition sich nicht dazu durchringen konnte, diesem Antrag zuzustimmen und ihn stattdessen in den Kulturausschuss überwiesen hat. Wir setzen uns weiter für einen Georg-Elser-Platz ein!
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Mo

13

Mai

2019

Wahlpreisskat auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg!

Unser traditioneller Wahlpreisskat fand am vergangenen Freitag, 10. Mai, im Ledigenheim in der Neustadt statt. Mit dabei waren die Kandidat*innen vor Ort aus dem Wahlkreis 1, Jutta Kodrzynski, Jörg Behrschmidt und Lothar Knode. Sie haben die Skatspieler*innen gut auf die bevorstehenden Wahlen und auf das Turnier eingestimmt. Ein herzliches Dankeschön an das Ledigenheim für die tolle Unterstützung!

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Do

09

Mai

2019

Gedenkfeier für vietnamesische Opfer

In der Nacht vom 21. auf den 22. August 1980 wurde der erste dokumentierte, rasstische Brandanschlag auf eine Geflüchtetenunterkunft der Nachkriegszeit in der Halskestraße/ Billbrook verübt, dem zwei vietnamesische sogenannte "Boatpeople", Nguyễn Ngọc Châu und Đỗ Anh Lân, zum Opfer fielen. Die beiden jungen Männer waren im Rahmen einer humanitären Kampagne der Stiftung DIE ZEIT in die Hansestadt gekommen. So war die Anteilnahme groß, über 400 Trauergäste kamen zur Beisetzung auf den Friedhof Öjendorf, auf der der damalige Erste Bürgermeister Hans-Ulrich Klose die Trauerrede hielt. Die Initiative für ein Gedenken an Nguyễn Ngọc Châu und Đỗ Anh Lân, ein Zusammenschluss aus Überlebenden, Hinterbliebenen, Pat*innen der Opfer und solidairschen Menschen, gedenkt alljährlich auf dem Friedhof Öjendorf feierlich den Opfern. „Die Bezirksversammlung Mitte beschloss diese Woche eine Unterstützung der Gedenkfeier, die an ein Ereignis erinnert, das Hamburg damals tief erschüttert hat“, so Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg.

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Do

14

Mär

2019

Arbeit des Kulturladen Hamm im neuen Stadtteilzentrum absichern!

Der Kulturladen Hamm bietet vielseitige Angebote zu Freizeit- und Bildungsaktivitäten für die Bürger*innen des Stadtteils an. Zum Jahresende wird der Kulturladen aus der Carl-Petersen-Straße in das Sport- und Kulturzentrum an der U-Burgstraße umziehen.

 


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Di

26

Feb

2019

Flohmarkt Zinnwerke absichern

 

Der „Flohzinn" ist eine Institution im Viertel: ein Stadtteilfest mit angeschlossenem Flohmarkt in den ehemaligen Zinnwerken in Wilhelmsburg. Jeden ersten Sonntag im Monat bietet er den Bürger*innen des Viertels die Möglichkeit sich auszutauschen, Musik zu genießen und natürlich alles von Klamotten bis zu Vinyl zu erwerben. Bedauerlicherweise kann die Halle derzeit nicht für die Veranstaltung genutzt werden, da der Veranstalter die Sicherheit nicht nachweisen konnte. Dazu fehlt ein Gutachten über die Statik und verschiedene Maßnahmen zum Brandschutz.

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Do

14

Feb

2019

Straßenbenennung nach Georg Elser

Georg Elser (Bildnachweis: Schweizerisches Bundesarchiv Bern E. 4320 (B) 1970/25)
Georg Elser (Bildnachweis: Schweizerisches Bundesarchiv Bern E. 4320 (B) 1970/25)

Wenn sich dieses Jahr, am 8. November zum 80. Mal das fehlgeschlagene Attentat von Georg Elser auf Hitler jährt, sollte der mutige Einzelkämpfer bereits mit einer Straßenbenennung in Hamburg-Mitte geehrt worden sein. Auf den GRÜNEN Antrag von November 2018, die Bedeutung Elsers zu würdigen, teilte das Bezirksamt im letzten Ausschuss für Verkehr und Umwelt mit, dass Georg Elser nun auf der Vorschlagsliste für künftig zu vergebende Straßennamen in Hamburg-Mitte steht.

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Do

22

Nov

2018

- Quartiersfonds 2019 beschlossen – 1 Mio. Euro für Stadtteilprojekte

„Auch dieses Jahr unterstützen wir mit dem bezirklichen Quartiersfonds wieder großartige Projekte, die wesentlich zur Stadtteilkultur und Lebensqualität in Mitte beitragen. Wir freuen uns über das kontinuierliche und kreative ehrenamtliche Engagement der Bürger*innen aus Mitte, insbesondere im Bereich der Integration von Geflüchteten und in den zahlreichen Beiräten“, so Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg.

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Mi

06

Jun

2018

Leinen los am Kulturkanal

 

Kreativwirtschaftliche Nutzungen, kulturaffines Co-Working, Theaterproduktionen, kulturelle Events - Vieles ist an den Hallen am Kulturkanal möglich. In dem ehemaligen Verwaltungstrakt der Zinnwerke arbeiten seit 2011 kreative Existenzgründer. Versuche, die Werkhallen der Zinnwerke dauerhaft zu nutzen, und zu einem beständigen Herz des Kulturkanals zu machen, scheiterten bisher am baulichen Zustand des Gebäudes. Daher haben die Fraktionen von SPD und GRÜNE gestern im Hauptausschuss des Bezirkes Hamburg-Mitte die Erstellung eines dauerhaft tragfähigen Nutzungskonzeptes der Zinnwerke beschlossen und hierfür 60.000 Euro aus Mitteln der Bezirksversammlung bereitgestellt. In das Konzept sollen die Anregungen der jetzigen Nutzer, örtlicher Akteure und interessierter Initiativen einfließen.

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Mo

26

Mär

2018

Förderung des Kompetenzzentrums Migration (KomMig)

 

Das Kompetenzzentrum Migration (KomMig) wurde im Sommer 2016 vom PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband Hamburg e.V. aus dem beispiellosen Engagement von vielen Freiwilligen, die sich im Jahr zuvor auf dem Hachmannplatz am Hamburger Hauptbahnhof und dann im Biber-Haus um die sogenannten "Transitflüchtlinge" kümmerten, gebildet. Zur organisierten Verstetigung dieses Freiwilligen-Engagements in der Geflüchtetenhilfe richtete der PARITÄTISCHE das Zentrum unter großem Einsatz in der Adenauerallee 10 ein. In 19 Räumen auf einer Etage entwickelte es sich zu einem interaktivem Zentrum für verschiedene integrativ arbeitende Akteure, wie Initiativen, Interessengemeinschaften und kleinere Vereine mit und für Neu-Zugewanderte.

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Do

21

Dez

2017

Unterstützung für die Clubs in Mitte

Städtische Nachverdichtung und vermehrte Anwohner*innenbeschwerden bedrohen die Existenzen von Musikclubs als Orte für lebendige Freizeitgestaltung. Es droht eine Verödung der Innenstädte. Parallel besteht ein Bedürfnis der Stadtbevölkerung zum Ausleben urbaner Lebensformen, gerade im Bezirk Mitte ist die Clubdichte, aber auch die Problemlage sehr hoch.

 

Es gilt daher in einem professionellen Gutachten, die Lärmsituation von Musikclubs von dritter Stelle objektiv analysieren zu lassen, um zu erheben, welche Handlungsoptionen und Lösungsansätze auf Seiten der Musikclubs bestehen. In einer exemplarischen Untersuchung können vier bis fünf Musikspielstätten mit akuten Problemlagen im Bezirk Mitte untersucht werden. Die Erstellung der Gutachten wird unterstützt, um eine lebendige und aktive Musikclublandschaft, die die kulturelle Szene der Stadt Hamburg zu einem wesentlichen Teil ausmacht, zu fördern und vor allem auch zu schützen.

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Mo

20

Nov

2017

Geschichtswerkstätten in Billstedt und Finkenwerder erhalten Förderung

Der Kulturausschuss der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte hat am Donnerstag die institutionelle Förderung für die Geschichtswerkstätten in Billstedt und Finkenwerder einstimmig beschlossen. Sie erhalten ab dem Jahr 2018 eine Förderung von jährlich jeweils 10.000 Euro, um Miet- und Betriebskosten zu decken und die hauptsächlich ehrenamtliche Arbeit durch Honorarkräfte unterstützen zu können.

Christian Pohl, Sprecher der GRÜNEN im Kulturausschuss Hamburg-Mitte, kommentiert: „Die Geschichtswerkstätten leisten eine wichtige, identitätsstiftende Arbeit in den Stadtteilen. Ich freue mich, dass wir durch diesen Beschluss zwei weitere Einrichtungen fördern und die ehrenamtliche Arbeit vor Ort unterstützen können. Gleichzeitig bin ich erleichtert, dass nun schon im zweiten Jahr in Folge alle Geschichtswerkstätten und Kulturzentren eine Erhöhung ihrer Zuweisung erhalten können. Diese Erhöhungen waren überfällig und es ist wichtig, dass auf diese Weise ein Zeichen zur Stärkung der Stadtteilkultur gesetzt wird.“

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Mi

11

Okt

2017

Barrierefreiheit für das JUKZ

 

Die GRÜNEN Bezirks- und Bürgerschaftsfraktionen unterstützen das Jugend- und Kulturzentrum (JUKZ) am Stintfang in der Neustadt beim Anbau eines Fahrstuhls unterstützen. Der Trägerverein JUKZ e.V. ist mit vielfältigen Programmen und engagierter Leitung schon seit über 30 Jahren ein beliebter Anlaufpunkt für Jugendliche im Stadtteil. Seit 2012 sitzt das JUKZ am Stintfang und ist mit dieser einmaligen Lage, größeren Räumlichkeiten und einem Saal im Obergeschoss auch für weitere Stadtteilnutzungen interessant. In der Neustadt finden sich kaum vergleichbare Räume, die beispielsweise für Bürgerbeteiligungsprozesse und Stadtteilkonferenzen genutzt werden können. Um in Zukunft eine barrierefreie und noch flexiblere Nutzung des Hauses am Stintfang zu gewährleisten, ist ein Fahrstuhl zwingend notwendig. Bisher ist aufgrund der Hanglage am Stintfang nicht mal das Erdgeschoss des Gebäudes barrierefrei zu erreichen. Doch das wird sich jetzt ändern, denn die Bürgerschaft hat vergangene Woche die Gelder für den Anbau eines Fahrstuhls bewilligt.

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Di

05

Sep

2017

Auf Tour durch den Bezirk mit Anjes Tjarks und Farid Müller

 

Mit der Sommertour des Vorsitzenden der GRÜNEN Bürgerschaftsfraktion durch Hamburgs Bezirke ist auch der Sommer endlich in Hamburg eingekehrt. Am 28. August ging es nach Mitte. Die GRÜNEN Bezirksabgeordneten haben sich gemeinsam mit Anjes Tjarks und Farid Müller über aktuelle Entwicklungen ausgetauscht und tolle, spannende Projekte besucht:

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Di

16

Mai

2017

Unterstützung für den Golden Pudel Club

 

Der Golden Pudel Club ist eine Institution der internationalen Musikszene und weit über die Grenzen Hamburgs hinaus bekannt. Nach dem Brand Anfang 2016 wird nun mit allen Kräften am Wiederaufbau gearbeitet. Der Großteil wird aus Eigenleistung hevorgebracht. Für die fehlende Summe konnte von der rot-grünen Landesregierung schon einiges an Unterstützung realisiert werden, u.a. aus dem Sanierungsfonds und aus Mitteln des Bezirks Altona.

 

"Auch wenn der Pudel zwar offiziell im Bezirk Altona liegt, hat er einen deutlichen Bezug zu St. Pauli und ist somit auch für Mitte von besonderer Bedeutung. Wir fördern schon lange und gerne die Hamburger Clubkultur, wenn es uns möglich ist. Der Pudel ist ein wichtiger Ort, was auch der breite Zuspruch und die vielfältige Zusammensetzung der Unterstützer*innen zeigt. Wir haben daher mit den Betreiber*innen gemeinsam geschaut, was wir tun können und sind auf die angrenzende Treppe gestoßen, die schlicht sanierungsbedürftig ist", so Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN in Mitte.

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Mo

15

Mai

2017

Unterstützung für „Die Halle“ und „BilleVue“ im Hauptausschuss beschlossen

Die beiden Projekte in Hamburg-Mitte erhalten Unterstützung durch die Politik. Im Hauptausschuss wurden 50.000 € für die Parkoursporthalle und 20.000 € für das Kultur- und Stadtteilfest im Osten Hamburgs bewilligt.

 

„Gemeinsam mit der SPD unterstützen wir gerne die kulturellen Angebote, die es in Hamburg-Mitte gibt. „Die Halle“ ist nicht nur ein innovativer Sportplatz für den aufkommenden Parkoursport, sondern auch ein Begegnungsraum für Jugendliche und Trägerin des Integrationspreises in Mitte. Genauso ist es beim BilleVue – inzwischen seit 15 Jahren Teil unseres Bezirks, ein Fest das niemand vermissen will“, so Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN.

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Do

27

Apr

2017

Schilleroper erhalten und entwickeln

"Das Grundstück muss endlich für den Stadtteil nutzbar gemacht werden", fordert Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender in Mitte. "Die Anmutung der Schilleroper soll, als ein historisch besonderes Gebäude, für die Nachwelt erhalten bleiben. Allerdings kann es nicht sein, dass das Gebäude aufgrund technischer Vorgaben mehr und mehr verfällt, sodass es am Ende vielleicht überhaupt nicht mehr erhalten werden kann. Das kann auch nicht im Sinne des Denkmalschutzes sein. Es muss eine Lösung her, die das spezielle Aussehen der Schilleroper erhält und eine weitere Nutzung dort ermöglicht. Und dies schnell."

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Do

23

Mär

2017

Vom Museum in den Park

Bild: Andreas Dantz
Bild: Andreas Dantz

 

Das Museum für Hamburgische Geschichte wird umgebaut und renoviert. In diesem Zug wird auch das Museumscafé verändert. Ziel ist es hierbei, dass sich die Gastronomie in die Wallanlagen öffnet. Das Museum soll dadurch auch optisch besser in den öffentlichen Park eingefügt und der Übergang vom Park in das Museum für Besucher*innen einladender gestaltet werden. Das wird natürlich auch Auswirkungen auf den Park haben. Daher hat der Cityausschuss in seiner Sitzung am 21.03.2017 beschlossen, dass die Planungen für das Museum für Hamburgische Geschichte und die damit einhergehenden Veränderungen der räumlichen Beziehung zu den Wallanlagen, dem Ausschuss vorgestellt werden. Hierzu werden ebenfalls die Mitglieder des Kulturausschusses und des Ausschusses für Verkehr und Umwelt eingeladen, da von den Umbauten auch Grünflächen betroffen sind.

 

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Mo

06

Mär

2017

Sanierung des Bürgerhauses Wilhelmsburg mit 3,8 Mio. € aus Bundesmitteln

Barrierefreier Ausbau, Sanierung und umfassender Umbau des Bürgerhauses Wilhelmsburg nach mehr als 30 Jahren.

 

Für insgesamt 5,7 Mio €, wovon 3,8 Mio. € vom Bund kommen und knapp 2 Mio. € von der Stadt, wird das Stadtteilzentrum renoviert. Konkret wird das Gebäude barrierefrei, die Technik wird modernisiert, Küche und sanitäre Anlagen werden erneuert und es werden neue Räumlichkeiten geschaffen. Außerdem erfährt das angrenzende Biotop eine Aufwertung.

 

Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN in der Bezirksversammlung Hamburg Mitte freut sich: „Mit dem Umbau des Bürgerhauses wird ein wichtiger Ort für Sport, Musik, Veranstaltungen und soziale Initiativen modernisiert. Dadurch kann wichtige Stadtteilarbeit auch in Zukunft in Wilhelmsburg stattfinden. Die Erweiterung des Bürgerhauses ist vor dem Hintergrund neuer Baugebiete, (Elbinselquartier, Haulander Weg und Spreehafenviertel) mit insgesamt 5200 Wohnungen auf der Insel, richtig und notwendig.“

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Di

31

Jan

2017

Schnelle Unterstützung für "Theater das Zimmer" in Horn

GRÜNE und SPD haben in der aktuellen Bezirksversammlung am 26.01. einen Sondermittelantrag zur Unterstützung des "Theaters das Zimmer" beschlossen.

Das Theater in der Washingtonallee in Horn nennt sich selber "das kleinste Theater Hamburgs". Seit 2014 wird hier unmittelbares Theater für das und mit dem Publikum gespielt. Durch die festgelegten Regeln der Privattheaterförderung der Kulturbehörde erhält das Theater bisher leider keine städtische Unterstützung und muss alles in Eigenregie stämmen. Am vorletzten Wochenende wurde im Theater eingebrochen, wobei Technik im Wert von 8.000 Euro entwendet wurde. Nur durch die Hilfe und Solidarität des Sprechwerkes, des Opernlofts und Anderer, die dem Theater Teile ihrer Ausrüstung ausliehen, konnte der Spielbetrieb aufrecht erhalten werden.
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Do

19

Jan

2017

Stadtteilkultur in Hamburg-Mitte wird gestärkt

Der Kulturausschuss der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte hat in seiner Sitzung am vergangenen Donnerstag Maßnahmen zur Verteilung zusätzlicher Mittel zur Stärkung der Stadtteilkultur beschlossen.

 

Rot-GRÜN hatte auf Bürgerschaftsebene dafür gesorgt, dass mit dem Doppelhaushalt 2017/2018 die Rahmenzuweisung Stadtteilkultur erstmals seit 2009 wieder erhöht wird. Der Bezirk Hamburg-Mitte erhält in diesem Jahr einen Zuwachs von 61.000 Euro. Der Kulturausschuss hat nun beschlossen, dieses Geld komplett der institutionellen Förderung von Stadtteilkulturzentren und Geschichtswerkstätten zukommen zu lassen. So erhalten die vier Stadtteilkulturzentren (Honigfabrik, Kulturpalast, Kulturladen Hamm, Kulturladen St. Georg) sowie die vier Geschichtswerkstätten (St. Pauli, Hamm, St. Georg, Wilhelmsburg) jeweils eine Erhöhung der Zuwendung von mindestens 2,6 Prozent. Zudem soll die Geschichtswerkstatt Horn in die institutionelle Förderung aufgenommen werden.

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Do

17

Nov

2016

Bürgerpreis ehrt vielfältiges Engagement in Hamburg-Mitte

Gönüllü ist Türkisch und bedeutet „freiwillig“ – und so funktioniert die Arbeit des gleichnamigen Projektes, das von Preisträger Gökhan Konca koordiniert wird. In Zusammenarbeit mit anderen Institutionen kümmert sich Gönüllü – Kooperation Türkisches Leben mit Demenz in Hamburg - um eine kultursensible Versorgung älterer Menschen. Bei einer Demenzerkrankung kommt es oft dazu, dass Menschen mit Zuwanderungsgeschichte die später erworbene Sprache (Deutsch) vergessen und sich nur noch in ihrer Muttersprache (in diesem Fall Türkisch) verständigen können. Gökhan Konca und sein Team von Freiwilligen schenken diesen Menschen Zeit und Hilfe bei täglichen Erledigungen, außerdem bieten sie Beratungen für Angehörige an. Dabei kooperieren sie mit Kirchen, Moscheen und sozialen Vereinen. Herr Konca als Projektkoordinator erhielt ein Preisgeld von 3.000 Euro.

 

Bei der Verleihung des Bürgerpreises am vergangen Sonntag wurden außerdem Karin Wienberg, Sabine Stoff-Isenberg und Ina Zschocke für Ihr Engagement ausgezeichnet. Wir freuen uns sehr, dass Karin Wienberg für Ihren Einsatz zur Einrichtung des Stadtteilhauses Horner Freiheit geehrt wurde. In dem herausfordernden Weg bis zur erfolgreichen Eröffnung des Hauses Anfang 2016, ist es Frau Wienberg gelungen, die verschiedenen beteiligten Akteure zusammenzuhalten.

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Mi

24

Aug

2016

Rückblick 1. Jahreshälfte 2016: Was haben wir politisch in Mitte erreicht?

 

Die Sommerferien sind da, die Hälfte des Jahres ist rum. In Mitte hat sich in den vergangenen Monaten einiges bewegt. Wir ziehen Bilanz und geben schon einmal einen kleinen Vorgeschmack auf das, was nach der Sommerpause folgen wird.

 

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Do

03

Mär

2016

Quartier statt Sportzentrum für Hamm

Nach langem Hin und Her um die Sportstätte der Hamburger Turnerschaft von 1816 (HT16) scheint nun der ganz große Wurf bevorzustehen. Es ist geplant ein komplett neues Zentrum zu bauen und dafür den alten Komplex vollständig abzureißen. Auch für die Nutzung hat das große Auswirkungen. Zukünftig werden dort nicht nur die Angebote der Turnerschaft stattfinden. Auch eine neue Kindertagesstätte ist geplant. Außerdem soll eine neue Zweifeldhalle entstehen, die von der benachbarten Ganztagsschule mitgenutzt werden kann. Auf dem derzeitigen Parkplatz ist ein mehrstöckiges Gebäude geplant, in das der Kulturladen Hamm und das Theater Sprechwerk einziehen werden. Auch Wohnungsbau ist eingeplant, insgesamt 130 Wohnungen, von denen mindestens 30 Prozent öffentlich gefördert sein sollen. Damit entsteht dort nicht nur ein neuer Sportkomplex, sondern ein komplettes Quartier.

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Do

11

Feb

2016

Honigfabrik erhält Geld für Sanierung

Am Mittwoch wurde in der Bürgerschaft beschlossen, dass einige Kulturzentren in Hamburg dringend benötigte Gelder zur Sanierung erhalten sollen. Darunter findet sich auch die Honigfabrik. Bereits 2008 hatte es hier Sanierungsmaßnahmen gegeben, doch wegen fehlender Mittel konnten damals nicht alle Mängel beseitigt werden. Handlungsbedarf gibt es insbesondere an den Dächern, die stellenweise löchrig sind und so Regenwasser in die Räume gelangt. Ein ähnliches Problem gibt es auch bei der Abdichtung der Fenster. Mit den nun beschlossenen Mittel in Höhe von etwa 200.000 Euro für die Honigfabrik soll hier Abhilfe geschaffen werden. Das ist auch dringend notwendig, da die Honigfabrik einen konstanten Zuwachs der BesucherInnenzahlen verzeichnet.

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Mo

01

Feb

2016

Hafenmuseum auf dem Kleinen Grasbrook?

Die Hamburgische Bürgerschaft hat kürzlich mehr als eine Million Euro für den Bau einer neuen Flutschutzanlage bei den sogenannten 50er-Schuppen auf dem Kleinen Grasbrook bewilligt. Das Gelände war lange Zeit ein wichtiger Anlaufpunkt für den Überseehandel in Hamburg. Mit seinen originalen Lagerhallen und Hafenstrukturen aus den dreißiger bis fünfziger Jahren verkörpert das Gelände den Charme des alten Hamburg. Deshalb steht das Gelände auch seit 2002 unter Denkmalschutz und wurde in die Hände der Stiftung Hamburg Maritim gegeben. Diese hat sich bereits in den vergangenen Jahren massiv um den Erhalt des Geländes bemüht. Nun hat sie vorgeschlagen nbach dem Bau der Flutschutzanlagen innerhalb der alten Gebäude das große Deutsche Hafenmuseum zu errichten. Zugleich hat sie ein Konzept vorgelegt, mit dem das Gelände auch als Veranstaltungsort genutzt werden kann und damit beide Funktionen verbindet.

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Do

07

Jan

2016

Nachgefragt: Stadtteilkultur stärken - Mitteilung der Kulturbehörde

Auf der Bezirksversammlung am 19.11.2015 hatte die Koalition in Mitte einen Antrag eingereicht, in dem der Bezirksamtsleiter gebeten wurde, sich für eine Erhöhung der Rahmenzuweisung für Stadtteilkultur einzusetzen.

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