www.gruene-mitte.comHamburg-Mitte

Jugendhilfe

Di

04

Feb

2014

Untersuchungsausschuss im Fall Yagmur

 

Der Tod des dreijährigen Mädchens Yagmur im Dezember und die genauen Abläufe sollen weiter aufgeklärt werden. Das Mädchen kam im Sommer, nach einer Entscheidung des Familiengerichts, wieder zurück zu seiner leiblichen Familie, obwohl es noch Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gab wegen Kindesmisshandlung. Am frühen Morgen des 18. Dezember starb das Kind an den Folgen schwerer innerer Verletzungen, die der Vater dem Kind zugefügt haben soll. Der Prüfbericht der Jugendinspektion listet nun eine Verkettung von Fehlern auf, die zum Tod des Kindes beigetragen haben sollen. Der Bericht zeigt, dass es Momente gab in denen das Schicksal Yagmurs hätte verhindert werden können. Die Grüne Bürgerschaftsfraktion fordert nun zusammen mit der CDU und der FDP die weitere Aufklärung des Falls und richtet dafür einen Parlamentarischen Untersuchungsausschuss (PUA) ein. „Es muss einerseits um die Abläufe und die Belastung der Jugendämter gehen, vor allem aber auch um die Verantwortung der Sozialbehörde und die Rolle der Familiengerichte und der Staatsanwaltschaft“ stellt Michael Osterburg fest.

 

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Do

08

Aug

2013

Ausgrenzung durch Kürzung

 

Wenn Kinder vor Buchstaben und Zahlen verzweifeln, die für sie nur ein einziges Chaos sind, leiden die Betroffenen häufig an Legasthenie oder Dyskalkulie. Rund fünf Prozent, nach anderen Studien sogar zwischen sieben und 15 Prozent, der Schüler sind von einer Leseschwäche betroffen. Ähnliche Zahlen und Statistiken gibt es auch für Dyskalkulie.

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Mi

26

Jun

2013

Allgemeiner Sozialer Dienst (ASD) – Reform dringend nötig

Die tragischen Tode von Kindern, wie von Chantal, sind in Hamburg-Mitte noch lange nicht aus dem Gedächtnis verschwunden und doch tut sich leider sehr wenig bei den öffentlichen Trägern. Der Allgemeine Soziale Dienst muss endlich reformiert werden und dieses nicht nur im Sinne der Kinder, die vom ASD betreut werden. Auch die MitarbeiterInnen leiden täglich unter dem schlechten Ruf des ASD, obwohl sie mit ihrem Know How und ihrem Einsatz versuchen gute Arbeit im Sinne der Kinder zu leisten. Die Strukturen des ASD müssen neu durchdacht und überholt werden, damit das Arbeitsumfeld besser wird.

 

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Fr

19

Apr

2013

Neuer Hilferuf von Wilhelmsburger Lehrern

Schon Anfang Dezember schlugen 14 Wilhelmsburger Schulleiter in einem ersten Brandbrief an Schulsenator Ties Rabe Alarm. Viel wurde diskutiert, ob eine unzureichende Förderung des in dem Stadtteil besonders hohen Anteils von Schülern mit Migrationshintergrund eine Kernursache für das niedrige Leistungsniveau auf der Elbinsel ist. Schulsenator Ties Rabe (SPD) hatte daraufhin ende März ein kleinteiliges Programm von zwölf Einzelmaßnahmen für 15 bis 20 Schulen in sozialen Brennpunkten angekündigt – für die Lehrer führt dieses jedoch nicht weit genug; Die Schulleiter der 14 staatlichen Schulen in Wilhelmsburg und auf der Veddel lehnen die von Rabe angebotene Hilfe als ungenügend ab.

"Wilhelmsburg ist ein Ort der Vielfalt und braucht daher auch ein vielfältiges Angebot. Kleinteilige Maßnahmen reichen hier nicht. Wilhelmsburg braucht eine intensive Förderung, die die Kinder schon vor der Schulpflicht erreicht. Die Zahl der von den Schulen als sprachförderbedürftig eingestuften Schüler stieg von 2005 bis 2011 sogar um mehr als die Hälfte, auf 20.713 Schüler an. Das zeigt deutlich, dass Angebote hergestellt und nicht die Mittel für die Integrationslehrer weiter gekürzt werden dürfen. Kleinteilige Programme, die die Lehrer nur hinhalten, helfen da nicht weiter. Es müssen mehr Stellen her", fordert unser Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg.

 

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Di

09

Apr

2013

Ein Schritt in die richtige Richtung

Das Jugendamt Hamburg Mitte soll zur besten Einrichtung der Stadt werden. Die Lehren aus den Fehlern der Vergangenheit sollen gezogen und für die Verbesserung des Amtes sorgen. Der Jugendhilfeausschuss hat am vergangenen Montag viele gute Ideen auf den Weg gebracht, um die Arbeit vor Ort effizienter und nachhaltiger gestalten zu können. Konkrete Hilfsmaßnahmen, wie die Einrichtung einer Ombudsstelle, wurden im Ausschuss beschlossen und sollen zukünftig tragische Fälle, wie den Tod von Chantal, verhindern können.

 

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Mi

20

Mär

2013

FC St. Pauli: Ein gutes Vorbild

In der Kinder- und Jugendtagesstätte Silbersack auf St. Pauli hat nun eine Fahrradwerkstatt eröffnet die vom FC St. Pauli unterstützt wird. Der Fußball Club hatte auf einer Benefizveranstaltung 12.000 Euro sammeln können und sie der Tagesstätte gespendet. Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender der Grünen in Mitte zeigt sich begeistert: „Der FC St. Pauli ist ein Verein der, der Jugend und dem Stadtteil hilft. Ein wirkliches Vorbild für viele!“

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Fr

11

Jan

2013

Skateland in Gefahr

Skaten in der Halle, eine Alternative für viele Jugendliche zum herumlungern auf der Straße. Egal ob es regnet, schneit, oder draußen dunkel ist, die Halle bietet immer einen Platz um sich zu treffen, zu skaten, Inliner zu fahren oder einfach abzuhängen. Einmal im Monat gibt es einen Mädchenabend, an welchem sich die Mädchen ganz ohne Jungsblicke ausprobieren und trainieren können. Seit 23 Jahren hilft das Skateland unter der Obhut von Frank Martens den ein oder anderen Jugendlichen vor der Kriminalität zu schützen, da sich hier eine echte und spaßbringende Alternative bietet. Nicht alleine deswegen hatte die Sozialbehörde großes Interesse daran die Halle zu erhalten und finanziell zu unterstützen. „Es ist wichtig solche Projekte wie das Skateland zu erhalten. Hier können sich die Jugendlichen in einem geschützten Rahmen treffen und sich sportlich betätigen. Das ist präventive Jugendhilfe die Unterstützt werden muss“, sagt Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender der Grünen in Mitte.

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Mi

19

Dez

2012

Jeremie ist wieder da

Der Junge Jeremie, der vor mehr als vier Wochen verschwand, ist nun wieder aufgetaucht. Er wurde in einer kinder- und jugendpsychologischen Einrichtung abgegeben, teilte das Bezirksamt Mitte mit. Es wolle nun in Ruhe entscheiden, wie es mit dem Kind weiter geht.

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Di

18

Dez

2012

Geplatzte Übergabe

Auch vier Wochen nach seinem Verschwinden aus dem Wanderzirkus bleibt das Pflegekind Jeremie weiter vermisst.

Nachdem am Freitag ein Platz in einer kinder- und jugendpsychiatrischen Einrichtung freigeworden war, wurde die Familie des Jungen familiengerichtlich aufgefordert, Jeremie am Samstag Behördenvertretern anzuvertrauen. "Es war vereinbart, dass der Junge Ärzten zur Untersuchung übergeben werden sollte", hieß es aus Ermittlerkreisen.

Denn bei den Verantwortlichen im Jugendamt Hamburg Mitte wächst die Sorge um das Wohlbefinden des Elfjährigen, die auch Michael Osterburg teilt: „Es ist  wichtig, den Verbleib des Jungen zu klären und das Wohl des Kindes in den Vordergrund zu stellen. Der Junge muss in die Obhut des Jugendamtes zurückkehren und von dem sozialpsychiatrischen Dienst begutachtet werden. Zu prüfen ist, ob Jeremie tatsächlich Suizidabsichten hat. Außerdem wichtig ist, die Rolle der Großfamilie bei dem Verschwinden von Jeremie zu überprüfen und es sollte geklärt werden, welche Vereinbarungen vor Gericht getroffen wurden und/oder, ob die  Familie das Jugendamt mit dem Druck der Öffentlichkeit sogar erpresst.“

 

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Di

13

Nov

2012

Endlich volle Akteneinsicht

Im Streit mit dem Jugendhilfeausschuss hat die Finanzbehörde nun endlich nachgegeben und wird den Mitgliedern eine weitgehend ungeschwärzte Version des Prüfberichts zum Tod der elfjährigen Chantal zur Verfügung stellen. „Für eine lückenlose Aufklärung der Geschehnisse ist dies ein guter Schritt. Schade, dass er so spät kommt“, meint unser Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg.

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Do

08

Nov

2012

Jugend im Parlament

Die Bezirksversammlung Hamburg- Mitte und das Bezirksamt veranstalten gemeinsam den Workshop „Jugend im Parlament“. Vom 27. bis 29. November können sich HamburgerInnen zwischen 15 und 21 Jahre in der Bezirkspolitik umgucken. Für dieses Projekt sind noch Plätze frei.

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Mo

29

Okt

2012

Fall Jule: Aufklärung und Veränderungen notwendig

Das Jugendhilfe kommt aus den negativ Schlagzeilen kaum noch heraus. Im aktuellen Fall Jule gibt es nun seit Jahren Probleme mit den Pflegeeltern und dem Amt. Wieder einmal herrscht auf vielen Ebenen Ratlosigkeit, wem ist zu glauben und woher kommen die massiven Anschuldigungen an die Pflegeeltern wenn Gutachten beweisen dass dem Mädchen in dieser Familie keinen Schade zugefügt wird. „Es ist schockierend wie viel hier im Argen liegt. Wir fordern von Bezirksamtleiter Andy Grote eine schnelle und lückenhafte Aufklärung dieses Falles,“ sagt Michael Osterburg nachdrücklich. Im Sonderausschuss Chantal soll nun auch der Fall Jule zur Sprache gebracht werden. Dieser Sonderausschuss wurde eingerichtet um den Fall Chantal aufzuklären und die Missstände im Jugendamt-Mitte aufzudecken um wegweisende Reformen durchsetzen zu können. Das diese Reformen weiterhin zwingend notwendig sind verdeutlicht Fall Jule. Ein ausführliches Dossier zu diesem Thema hat das Abendblatt unter http://www.abendblatt.de/hamburg/article110262657/Der-Kampf-um-Jule.html veröffentlicht.

 

 

Mo

15

Okt

2012

Wetten, dass... Du verlierst?!

Geschäfte mit der Sucht. KEINE weiteren Zockerbuden in Billstedt!
Wieso? Weshalb? Warum? Kommt nun zum zweiten Mal am 23. Oktober nach Billstedt.
Um 19:30 Uhr wollen wir in der AWO Merkenstraße (Möllner Landstr. 142) zum Thema: "Wetten, dass... Du verlierst?! Geschäfte mit der Sucht. KEINE weiteren Zockerbuden in Billstedt diskutieren. Mit dabei sind die Experten Christina Kaiser (Institut für Recht und Wirtschaft) und Gisela Alberti (Dipl. Psychologin, Leiterin Aktive Suchthilfe e.V.) sowie der GRÜNE Bezirkspolitiker Murat Gözay und der Fraktionsvorsitzende Dr. Michael Osterburg.

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Di

26

Jun

2012

Wie konnte das passieren?

Der Fall Chantal beschäftigt und erschüttert die Menschen. Nach dem tragischen Methadontod der elfjährigen im Januar diesen Jahres liegt nun endlich der Bericht der Innenrevision vor. Am Montag tagte der Jugendhilfeausschuss in Mitte in einer Sondersitzung um den Bericht zu diskutieren. Leider lag ihm der vollständige Bericht bis dahin nicht vor.

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Fr

20

Apr

2012

Jugendschutz vor Spielsucht

Es wird sich etwas ändern auf dem Gebiet der „Spielhöllen“ und die Idee stammt aus Hamburg-Mitte. „Wir hatten bereits im März 2011 einen Antrag darauf gestellt, dass der Senat im Rahmen seiner länderrechtlichen Kompetenzen für ein Spielhallengesetz einen Entwurf erarbeiten soll“, erinnert sich unser Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg. Nun hat die SPD eigenständig einen Gesetzesentwurf als Antrag eingereicht, der aber nicht weit genug reicht.

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Mo

16

Apr

2012

SPD plant große Einsparungen in der Kinder- und Jugendhilfe in Hamburg

Gerade nach dem tragischen Tod von Chantal ist die Ankündigung der SPD Fraktion insgesamt 67,5 Millionen in der Kinder- und Jugendhilfe einzusparen geradezu schockierend. Bei der Hälfte der Ausgaben, rund 38 Millionen, ist noch völlig unklar wie und wo sie eingespart werden sollen. Rund 3,5 Millionen der Einsparungen sollen die offene Kinder- und Jugendhilfe in Hamburg treffen. 

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Do

12

Apr

2012

Entscheidung über die Besetzung der JugendamtleiterIn muss schnell getroffen werden

Fast zwei Monate nach der Absetzung der Jugendamtslieterin Pia Wolters in Bezirk Hamburg-Mitte sind die Verhandlungen über eine/n NachfolgerIn ins Stocken geraten. Es scheitert an der Bezahlung und das darf aus Sicht der GAL Hamburg-Mitte nicht sein. Gerade dieser auch für das Kinderwohl in Hamburg-Mitte wichtige Posten muss Priorität auch in einem finanziell knappen Haushalt haben.

„Es wurde bereits mit Peter Marquard aus Bremen ein geeigneter Kandidat gefunden, der auch von uns unterstützt werden kann“, sagt unser Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg. So wie es sich momentan darstellt, ist der Grund eine Differenz in den Besoldungsstufen um etwa 900 Euro und weder Bremen noch Hamburg sich bereit erklären diese Summe zu tragen.

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