www.gruene-mitte.comHamburg-Mitte

Neues aus Mitte

Di

28

Mai

2019

Ergebnisse der Bezirkswahl 2019: Willkommen im grünen Hamburg!

 

In vier von sieben Bezirken gehen die GRÜNEN als Sieger aus den Hamburger Bezirksversammlungswahlen 2019 hervor! Auch im Bezirk Mitte sind wir mit 29,3 % stärkste Kraft geworden. „Wir sind überwältigt von diesem fantastischen Ergebnis“, freut sich unsere Spitzenkandidatin Sonja Lattwesen, „und danken den Wähler*innen für ihr großes Vertrauen.“ In der kommenden Legislatur wird die GRÜNE Fraktion 16 Sitze der in der Bezirksversammlung Mitte besetzen. „Wir nehmen dieses Wahlergebnis als deutlichen Auftrag zur Umsetzung unserer GRÜNEN Themen und werden mit viel Tatendrang in die kommenden fünf Jahre gehen,“ so Manuel Muja, der als zweiter Spitzenkandidat neben Sonja Lattwesen zum ersten Mal in die Bezirksversammlung einziehen wird. Gemeinsam mit den Bürger*innen wollen wir Politik machen, die lokale Nachbarschaften stärkt und das weltweite Klima schützt.

 

Di

28

Mai

2019

Veranstaltung: Lebenswerte Quartiere - Schlüssel für eine Stadt der kurzen Wege

 

Für eine nachhaltige Zukunft der großen Städte ist eine Transformation der Mobilität notwendig. Ein Baustein darin ist die Stadt der kurzen Wege, für möglichst viele Wege zu Fuß oder mit dem Rad. Darin sehen wir gleichzeitig eine große Chance, die Lebensqualität in den Quartieren zu heben und Lebensraum für Bewohner*innen zurückzugewinnen. Der Verkehrsplaner Christian Scheler (Argus) gibt Antworten auf die Frage, wie eine entsprechende Stadtentwicklung aussehen kann. Wir wollen Sie informieren und mit Ihnen diskutieren.

 

Am 4. Juni 2019

um 19 Uhr

im Ökumenischen Forum, Shanghaiallee 12

Programm

  • Begrüßung: Sonja Lattwesen, Kreisvorsitzende GRÜNEN Mitte
  • Charme des Flanierens - zu Fuß in den Städten: Einführung durch Iris Neitmann, Architektin
  • Lebenswerte Quartiere als Schlüssel für eine Stadt der kurzen Wege: Vortrag von Christian Scheler, Verkehrsplaner
  • Diskussion: moderiert von Jörg Behrschmidt, GRÜNE Bezirk Mitte

 

Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung bis zum 02.06.2019 wird gebeten unter anmeldung@gruene-mitte.com

 

 

Veranstaltungsflyer
Flyer Lebenswerte Quartiere.jpg
JPG Bild 767.1 KB

Mi

15

Mai

2019

Die Fahrradstadt für alle vorantreiben

Modellprojekte für den Förderaufruf "Klimaschutz durch Radverkehr" entwickeln

 

In Hamburg-Mitte geht es voran bei Klimaschutz und Radverkehrsausbau. Die Reduktion des globalen CO2 Ausstoß und lokale Initiativen, die das Stadtklima verbessern, gehören zusammen. Durch eine Steigerung des Radverkehr-Anteils können die Treibhausgasemissionen im Verkehr deutlich gesenkt werden. Gleichzeitig werden dadurch lokale Belastungen durch Schadstoffe und Lärm reduziert.

Aber es gibt an vielen Orten des Bezirkes auch noch ungenutzte Möglichkeiten, insbesondere den Radverkehr inklusiver zu gestalten. Protected Bike Lanes, E-Ladestationen und Abstellmöglichkeiten, und die Verzahnung von ÖPNV und Fahrradverkehr können breiteren Bevölkerungsgruppen die sichere und einfache Nutzung von klimafreundlichen Verkehrsmitteln in Kombination mit dem Fahrrad ermöglichen.

Für eine entsprechende Ausschreibung des Bundes wollen wir in Hamburg-Mitte Projekte entwickeln, um Mittel für den Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur zu erhalten. Es können bis zu 10 Mio. Euro für die inklusive Umgestaltung des Straßenraumes eingeworben werden. Damit können wichtige Projekte in Hamburg Mitte umgesetzt werden, die Fahrradfahren noch attraktiver machen, die Sicherheit von Fußgänger*innen und Fahrradfahrer*innen erhöhen und somit noch mehr Menschen zum Umsteigen aufs Rad bewegen.

Di

14

Mai

2019

Sicherheit für die Kinder der KiTa Sunshine

 

Seit Ende 2016 muss vor Kitas und anderen sozialen Einrichtungen Tempo 30 eingeführt werden, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Ausnahmen sind allerdings an Straßen mit mehr als einem Fahrtstreifen pro Richtung und hoher Bustaktung erlaubt. So gibt es zum Beispiel vor der KiTa Sunshine in der Horner Landstraße noch kein Tempo-30-Schild. Um mehr Sicherheit für die kleinsten Verkehrsteilnehmer zu erreichen, hat die GRÜNE Fraktion beantragt, dass hier dennoch eine Geschwindigkeitsbegrenzung angeordnet wird. „Die Sicherheit der Kinder muss immer Vorrang haben“, so Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg, „daher versuchen wir auch hier, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen.“

Zudem soll geprüft werden, ob durch weitere Maßnahmen die Gefährdung durch den Straßenverkehr eingedämmt werden kann: Ein fester Blitzer könnte auf der Höhe der Kita eingerichtet werden, um Geschwindigkeitsüberschreitungen zu minimieren und zu ahnden. Und das Aufstellen von Hinweisschildern (Achtung KITA o.ä.) wäre eine Möglichkeit, um die Achtsamkeit der Autofahrenden anzuregen.

 

Hier geht’s zu unserem vollständigen Antrag.

 

 

 

 

Mo

13

Mai

2019

Wahlpreisskat auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg!

Unser traditioneller Wahlpreisskat fand am vergangenen Freitag, 10. Mai, im Ledigenheim in der Neustadt statt. Mit dabei waren die Kandidat*innen vor Ort aus dem Wahlkreis 1, Jutta Kodrzynski, Jörg Behrschmidt und Lothar Knode. Sie haben die Skatspieler*innen gut auf die bevorstehenden Wahlen und auf das Turnier eingestimmt. Ein herzliches Dankeschön an das Ledigenheim für die tolle Unterstützung!

Die Preise wurde von unserem Spitzenduo für die Bezirkswahl Sonja Lattwesen und Manuel Muja verliehen. Der Sieger Werner Erko und der zweitplatzierte Kurt Schröder freuten sich über die gut gefüllten Präsentkörbe und wollten sich sogleich schon für das nächste Turnier der bevorstehenden Bürgerschaftswahl anmelden.

 

Fr

10

Mai

2019

Erster inklusiver Spielplatz „Onkel Rudi“ Hamburg in der Neustadt eröffnet

 

***Pressemitteilung der GRÜNEN und SPD Bezirksfraktion Mitte*** 10.05.2018

 

Am Freitag, den 10. Mai 2019, wurde der neue inklusive Spielplatz in der Neustadt offiziell eingeweiht. Der liebevoll „Onkel Rudi" genannte, öffentliche Spielplatz in der Markusstraße ist der erste inklusive Spielplatz Hamburgs. Auf Initiative des Fördervereins der Kinder der Kita Markusstraße wurde, in Kooperation mit dem Bezirksamt Hamburg-Mitte, der Spielplatz in einem aufwändigen Verfahren umgebaut und ist nun hindernisfrei und mit inklusiven Spielgeräten ausgestattet.

Die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte hat dieses wichtige Projekt auf Betreiben der Bezirksfraktionen von Grünen und SPD mit insgesamt 170.000 Euro gefördert. „Dieser Ort ist wunderbar, denn er verbindet so viele verschiedene Kinder miteinander. Das tolle ist, dass Kinder einfach miteinander spielen wollen, ein Rollstuhl hindert sie nicht daran, das sieht man ja hier", freut sich Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg, "wirklich großartig ist das ehrenamtliche Engagement des Fördervereins und auch die vielen privaten Spenden die dies hier möglich machten. Dieser barrierefreie Spielplatz kann gern zum Pionier werden.“

„Als SPD Fraktion freuen wir uns riesig darüber, dass wir zur Realisierung dieses wundervollen Projekts für Hamburg-Mitte einen großen Beitrag leisten konnten. Das enorme Engagement des Fördervereins hat sich gelohnt. Jetzt gibt es einen Ort, an dem wirklich alle Kinder miteinander spielen können. Ein Projekt das Schule machen sollte", so Tobias Piekatz, Fraktionsvorsitzender SPD Hamburg-Mitte.

Hamburg setzt mit dem Spielplatz Onkel Rudi ein Zeichen für Inklusion und schafft einen Raum wo Kinder mit Behinderung mit all ihren Freunden gleichberechtigt spielen können. Die jetzige Gestaltung des Spielplatzes ist das Ergebnis einer Planung, die durch die Beteiligung von Eltern und Kindern mit und ohne Behinderung entstanden ist. So wurde unter anderem ein besonderes Farbkonzept entwickelt, dass sehbehinderten Kindern und Kindern mit Wahrnehmungsschwierigkeiten die Orientierung erleichtert.

Weiteres zum Spielplatz Onkel Rudi erfahren Sie hier.

 

 

 

 

Fr

10

Mai

2019

Unsere Ziele für den Nahverkehr

 

Unter moderner Verkehrspolitik verstehen wir: Weiterte Stadtteile an das U- und S-Bahnnetz anbinden, kontinuierliche Einbindung von Fahrrad- und Fußverkehrskonzepten in städtische Verkehrsplanungen, damit umweltfreundliches Fahrradfahren mit Velorouten und Protected Bike Lanes durch die Stadt sicherer und attraktiver für alle Hamburger*innen wird. Außerdem arbeiten wir weiterhin an einer Verbesserung der Aufenthaltsqualität in unserer Stadt, u.a. durch sinnvolle Parkraumkonzepte, Bewohnerparkzonen und Ausweitung von Tempo-30-Zonen.

Das Verkehrsnachrichtenportal nahverkehrhamburg.de berichtet, kurz vor der Bezirkswahl, über die verkehrspolitischen Ziele der einzelnen Parteien in Hamburg-Mitte. Was wir uns für den Bezirk wünschen und welche Parteien noch mehr Autoparkplätze schaffen möchten, lesen Sie dort.

 

 

 

Fr

10

Mai

2019

Pressemitteilung: Ein lebendiges Zentrum für Hamm - Umgestaltung der Carl-Petersen-Straße

***Pressemitteilung der GRÜNEN und SPD Bezirksfraktion Hamburg-Mitte*** 10.05.2018

 

Bereits im Mai 2017 wurde für die Carl-Petersen-Straße (CPS) Tempo 30 beschlossen und zwei zusätzliche Übergangsmöglichkeiten für Fußgänger geschaffen. Dies war der Startschuss, an den sich ausführliche Planungen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität anschlossen.

 

Gemeinsam mit den Anliegern wurde ein Konzept entwickelt. „Die Pläne für die Carl-Petersen-Straße sind ein Vorbild dafür, wie in kleinen Stadtteilzentren die Aufenthaltsqualität erhöht werden kann. Mit einem Quartiersplatz und der Verbesserung von Rad- und Fußverkehr gelingt es, einen Treffpunkt zu schaffen, zu dem alle Menschen sicher gelangen können. Parkplätze für Anwohnerinnen und Anwohner bleiben dennoch ausreichend erhalten.“, freut sich Michael Osterburg, Vorsitzender GRÜNEN Bezirksfraktion Mitte.

 

 

 „Ich bin sehr glücklich, dass es uns gelungen ist, eine Einigung mit allen Beteiligten herbei zu führen und sowohl für Anwohnerinnen und Anwohner als auch Gewerbetreibende und Eigentümerinnen und Eigentümer zu einer guten Lösung zu kommen.“, erklärt Elke Kuhlwilm, Bezirksabgeordnete (SPD) und ihr Kollege Yannick Regh (SPD) ergänzt: „Es wurden zwei verschiedene Varianten der Erneuerung vorgestellt und letztlich gab es keine Entscheidung für oder gegen eine Variante – sondern das Beste aus beiden Welten: Aufenthaltsqualität UND Parkplätze, Mobilität UND Freiraum.“

 

 

Noch in diesem Jahr soll dort auch Hamburgs kleinster Business Improvement District (BID) entstehen, der erste im Hamburger Osten, außerhalb der Innenstadt. Hierfür müssten jedoch die Planungen endgültig abgeschlossen sein. In einem gemeinsamen Antrag baten daher die Fraktionen von Grünen und SPD die Verwaltung um eine zügige Abwicklung der konzeptionellen Arbeiten. Insbesondere die Findung von Standorten für Baumpflanzungen, die eine größtmögliche Anzahl von Parkplätzen erlauben, und die Festlegung eines Zeitplans stehen noch aus.

 

 

 

 

Do

09

Mai

2019

Gedenkfeier für vietnamesische Opfer

In der Nacht vom 21. auf den 22. August 1980 wurde der erste dokumentierte, rasstische Brandanschlag auf eine Geflüchtetenunterkunft der Nachkriegszeit in der Halskestraße/ Billbrook verübt, dem zwei vietnamesische sogenannte "Boatpeople", Nguyễn Ngọc Châu und Đỗ Anh Lân, zum Opfer fielen. Die beiden jungen Männer waren im Rahmen einer humanitären Kampagne der Stiftung DIE ZEIT in die Hansestadt gekommen. So war die Anteilnahme groß, über 400 Trauergäste kamen zur Beisetzung auf den Friedhof Öjendorf, auf der der damalige Erste Bürgermeister Hans-Ulrich Klose die Trauerrede hielt. Die Initiative für ein Gedenken an Nguyễn Ngọc Châu und Đỗ Anh Lân, ein Zusammenschluss aus Überlebenden, Hinterbliebenen, Pat*innen der Opfer und solidairschen Menschen, gedenkt alljährlich auf dem Friedhof Öjendorf feierlich den Opfern. „Die Bezirksversammlung Mitte beschloss diese Woche eine Unterstützung der Gedenkfeier, die an ein Ereignis erinnert, das Hamburg damals tief erschüttert hat“, so Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg.

Die Gedenkfeier wird von einem der Überlebenden und seiner Frau privat ausgerichtet und umfasst eine buddhistische Messe und anschließendes gemeinsames Beisammensein mit selbstgekochtem, vietnamesischen Essen und Trinken. Meryem Çelikkol, integrationspolitische Sprecherin der GRÜNEN Bezirksfraktion, freut sich, dass der Hauptausschuss eine finanzielle Förderung von 500 € für Sachkosten der Gedenkfeier einstimmig beschlossen hat. Sie unterstreicht: "Jede Art der rassistisch motivierte Anschläge und ihre Opfer dürfen nicht in Vergessenheit geraten. Wir haben beantragt, fast 40 Jahre nach der Tat für die Opfer und die Hinterbliebenen einen Gedenkort als politisch und gesellschaftlich wichtiges Zeichen zu schaffen. Ich freue mich besonders darüber, dass die Fraktionen dem positiv gegenüberstehen und sich vor dem kommenden Hauptausschuss über Ort und Form konkret austauschen werden."

 

Unseren entsprechenden Antrag aus dem Hauptausschuss finden Sie hier.

 

 

 

 

 

Do

09

Mai

2019

Ein Lastenrad für Finkenwerder!

Foto: Volker Hämmerling, Hamburg
Foto: Volker Hämmerling, Hamburg

Zwei mal war es schon zu Gast, nun soll es für immer bleiben: Finkenwerder bekommt ein Leih-Lastenrad! Der ADFC Hamburg setzt sich dafür ein, dass umweltschonender Transport auch südlich der Elbe mehr Menschen ermöglicht wird. Der Hamburger Fahrradclub hat ein Projekt ins Leben gerufen, das bereits zwei Lastenräder nördlich der Elbe zur kostenlosen Ausleihe anbietet. Die Bezirksversammlung Hamburg Mitte stellt nun die Gelder für die Anschaffung eines dritten Lastenrads für Finkenwerder bereit. Damit soll auf der unverhältnismäßig verkehrsbelasteten Elbinsel ein neuer Baustein nachhaltiger Mobilität entstehen.

„Lastenräder in einem Leihsystem anzubieten, ist eine großartige Möglichkeit, vielen Menschen alternative Transportmöglichkeiten anzubieten“, so Sonja Lattwesen, GRÜNE Kreisvorsitzende in Mitte und Mitglied im Regionalausschuss Finkenwerder, „die erste Testphase in Finkenwerder hat gezeigt, dass der Stadtteil dieses Angebot gut annimmt.“ Und auch angrenzende Stadtteile sollen von dem Leih-Lastenrad profitieren.

„Wir kämpfen schon lange für fortschrittliche Mobilitätsmodelle auf Finkenwerder“, fügt Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg hinzu, „und danken dem ADFC für Ihren Einsatz, auch bei der künftigen Unterhaltung des Lastenrads.“ Bei der Verkehrswerkstatt Finkenwerder, zu welcher die GRÜNEN im Februar 2019 eingeladen hatten, wurden noch viele weitere Wünsche der Bevölkerung laut, die den Verkehr im Stadtteil zukunftstauglich machen sollen: Anwohnerparken, Radmitnahme im Bus, bessere Fährenangebote. Wir bleiben dran!

 

Foto: Volker Hämmerling, Hamburg
Foto: Volker Hämmerling, Hamburg

Das Lastenrad in Finkenwerder sofort mieten? Dann geht's hier entlang.

 

 

 

 

Do

25

Apr

2019

Fußverkehrskonzept Neustadt

Es geht weiter und demnächst auch bequemer durch die Neustadt! Das erste der von den GRÜNEN initiierten Fußverkehrskonzepte wurde in diesem Monat im Ausschuss für Verkehr und Umwelt vorgestellt. Zur Erarbeitung des Konzepts hatte das beauftrage Büro zunächst eine Bürgerbeteiligung durchgeführt. So wurden die zentralen Fußverkehrsachsen, wesentliche Hürden und Lösungsvorschläge definiert. Die Verbreiterung von Gehwegen, die Reduzierung von Autoverkehr, Umnutzung von Parklätzen und mehr Sprunginseln zur Querung größerer Straßen sind prägende Maßnahmen des Fußverkehrskonzepts. Außerdem wurden viele Ideen vorgestellt, wie die Anzahl an „Elterntaxis“ reduziert werden könnte, um allen Schüler*innen einen sicheren Schulweg zu ermöglichen und das Verkehrsaufkommen zu mindern. Besonders freuen wird die Anwohner*innen der Vorschlag, die Wexstraße tagsüber autofrei zu machen, um Menschen hier mehr Platz zum Flanieren und Verweilen zu geben. Zudem soll die Barrierefreiheit ausgebaut werden: Insbesondere am Großneumarkt sollen Bordsteinabsenkungen und Entrümpelung von Fußwegen leichtere Übergänge ermöglichen. Mit der Umsetzung soll noch in diesem Jahr begonnen werden.

„Die intensive Beteiligung der Anwohner*innen hat gezeigt, dass es richtig ist, den Fußverkehr in Mitte stärker zu fördern“, so Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg, „wir freuen uns schon jetzt auf die Ideen für St. Georg, den nächsten Stadtteil, für den ein Konzept erstellt werden soll.“ Gleichzeitig mit dem Fußverkehrskonzept für die Neustadt hatte die Bezirksversammlung im Mai 2018 ebenfalls Konzepterstellungen für St. Georg und das Billstedter Zentrum gefordert. Wir werden an dieser Stelle wieder berichten!

 

Die erste Präsentation zum Fußverkehrskonzept Neustadt finden Sie auch im Bürgerinformationssystem der Bezirksversammlung Mitte. Es wurde am 3. April im Ausschuss für Verkehr und Umwelt vorgestellt.

 

Unseren Antrag vom Mai 2018 finden Sie hier.

 

 

 

Mi

24

Apr

2019

Mikropol

Abbildung: Mikropol
Abbildung: Mikropol

 

Rothenburgsort begeistert zunehmend mit kleineren und größeren Anziehungspunkten. Ein besonders kleiner ist das Mikropol – eine ehemalige Bedürfnisanstalt, die zum Nachbarschaftstreff und vielfältigem Aktionsraum umgestaltet wird. Die engagierten Initiator*innen wollen auch das Programm aus dem ehemaligen Stadtteilzentrum RothenBurg wieder aufgreifen. Trotz vormaliger Nutzung des Gebäudes wird ein neuer Wasseranschluss benötigt, für den die Bezirksversammlung sich freut Gelder bereit zu stellen. „Treffpunkte wie das Mikropol in Rothenburgsort fördern die Lebensqualität und die Nachbarschaft im Stadtteil“, freut sich Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg.

 

Fotos: Mikropol

 

Hier geht's zum Antrag aus dem Hauptausschuss April 2018.

 

 

 

 

Do

18

Apr

2019

Mit dem Fahrrad zum Miniaturwunderland

Die weltweit größte Modelleisenbahn, Hamburgs wunderbare Attraktion in der Speicherstadt, ist ein beliebtes Ausflugsziel und begeistert Groß und Klein für nachhaltigen Verkehr. Umso trauriger ist es, dass es vor dem Miniaturwunderland chronisch an Abstellmöglichkeiten für Fahrräder mangelt und der Weg dahin über Kopfsteinpflaster und Straßen ohne Radstreifen führt.

Das wollen wir ändern! Deswegen haben wir beschlossen, Abstellmöglichkeiten in der Nähe des Miniaturwunderlandes zu prüfen und die Erreichbarkeit, zum Beispiel durch Fahrradwege oder Radstreifen aus abgeschliffenen Pflastersteinen zu ermöglichen, ohne den Charakter der Speicherstadt einzugreifen.

„Im Moment gibt es vielleicht zehn nicht-autorisierte Orte, wie Schilder oder Geländer, an denen Räder abgestellt werden können. Hier müssen - auch auf Kosten von Parkplätzen - mehr Abstellmöglichkeiten für Fahrräder entstehen“, so Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender in Hamburg-Mitte.

Unseren Antrag finden Sie auf unser Seite zum Herunterladen.

 

 

 

 

Mi

17

Apr

2019

Förderung des Tumaini e.V. - Beratung für Familien mit behinderten Kindern

Inklusion fördern – dafür setzen die GRÜNEN sich täglich ein. Das bedeutet auf Bezirksebene vor allem, die Menschen und Vereine zu unterstützen, die aktiv eine offene und integrative Gesellschaft mitgestalten. „Um die wertvolle Arbeit des Vereins weiterhin zu ermöglichen, möchte die Bezirksversammlung Tumaini mit knapp 10.000 € für Raummiete und Sachkosten unterstützen“, freut sich Meryem Çelikkol, integrationspolitische Sprecherin der GRÜNEN Bezirksfraktion.

Der Verein Tumaini e.V. wurde von Migrant*innen für Migrant*innen gegründet und hat sich der Inklusion verschrieben. Behinderung ist in vielen Kulturen ein Tabuthema. Oft werden darüber hinaus die Frauen in der Erziehung allein gelassen. Dies mündet häufig in sozialer Isolation. Tumaini e.V. kümmert sich vorwiegend um Kinder mit Behinderung und deren Angehörige mit Migrations- und Fluchthintergrund. Dabei geht es nicht nur um Aufklärung, Beratung und Begleitung der Betroffenen, der Familie und Freunde, sondern auch darum, dass ihrerseits eine neue Sichtweise zum Thema Behinderung entwickelt wird. Ein positiver Blickwinkel auf dieses Thema erleichtert Inklusion ungemein.

"Die Angebote von Tumaini leisten einen tollen Beitrag zu Inklusion und Integration im Bezirk Mitte", lobt Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg, "die Änderung der Sichtweise spielt eine zentrale Rolle." Die Förderung des Vereins ermöglicht es diesem, ein Büro beim Kompetenzzentrum Migration (KomMig) zu mieten. Dies hilft den Ehrenamtlichen bei Ihrer Arbeit, der steigenden Zahl von Anfragen und bietet die Option, langfristige Projekte zu übernehmen.

Den Antrag finden Sie hier.

 

 

 

 

Mi

17

Apr

2019

Fahrradbügel für die Veddel

Während es am Veddler S-Bahnhof seit einigen Jahren am südlichen Ausgang, in Richtung Wilhelmsburg, Fahrradbügel gibt, fehlen diese am nördlichen Ausgang in Richtung Veddel. Hier wurde die Stadtradanlage neu gemacht, doch die wenigen Fahrradständer sind weder überdacht, noch ausreichend in Anzahl. Das führt dazu, dass immer wieder Fahrräder einfach herumliegen oder den Kiosk zustellen.

Deswegen hat der Ausschuss für Verkehr und Umwelt in seiner letzten Sitzung in dieser Legislatur die Aufstellung neuer Fahrradbügel auf der Veddel beschlossen. Auf Anregungen aus dem Stadtteil sollen prioritär Fahrradbügel an der Schule auf der Veddel, im Slomanstieg 1, aufgestellt werden und mindestens 24 weitere am S-Bahnhof. „Es sind auch die kleinen Maßnahmen, die uns Stück für Stück weiter auf dem Weg zur Fahrradstadt bringen“, so Sonja Lattwesen, GRÜNE Bezirksabgeordnete im Regionalausschuss Wilhelmsburg/Veddel.

Auch der Bau der Veloroute 10 schreitet voran – kürzlich wurde der aktuelle Stand der Planungen vorgestellt. Die Veloroute 10 führt von Hamburgs Süden über Wilhelmsburg und die Veddel in die Innenstadt. „Es gibt noch einigen Verbesserungsbedarf, damit der Sprung über die Elbe bald auch mit dem Rad gut gelingt“, so Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg, „hierzu freuen wir uns auch immer über Anregungen von Nutzer*innen der Strecke – das sind diejenigen mit der lokalen Expertise.“

Also, schickt uns gern eure konkreten Vorschläge!

Unseren Antrag finden Sie hier.

Di

16

Apr

2019

Osterbrookhöfe: Neues Wohnen am Wasser

Abbildung: zillerplus Architekten und Stadtplaner
Abbildung: zillerplus Architekten und Stadtplaner

Im südlichen Hamm wächst ein neues Quartier: Die Osterbrookhöfe zwischen Wendenstraße, Südkanal und Rückerskanal bieten urbanes Wohnen – grün und wassernah. Neben 800 neuen Wohnungen entstehen zwei Kitas, Spielplätze, ein Café und Nahversorgungsangebote. Knapp die Hälfte der Wohnungen wird im neuen SAGA-Systemhaus erbaut und ermöglicht damit preisgedämpfte Mieten. „Für die Osterbrookhöfe konnten wir im Wettbewerb einen hervorragenden Siegerentwurf küren, der Lebensqualität durch Autofreiheit und viele Grünräume schafft“, freut sich Michael Osterburg, „vor allem die neuen Zugänge zum Kanal werden spannende Aufenthaltsqualitäten für die Bewohner*innen und auch die bereits bestehende Nachbarschaft bieten.“

Abbildung: zillerplus Architekten und Stadtplaner
Abbildung: zillerplus Architekten und Stadtplaner

Das neue Quartier „Osterbrookhöfe“ entsteht auf den jetzigen „Ernst-Fischer-Spielplätzen“ des FC Hamm 02 und dem Jugendtreff Hamm e.V. – die Sportplätze finden auf der anderen Kanalseite ein neues Zuhause. Dass die Sportanlage weiterhin den traditionsreichen Namen „Ernst-Fischer-Spielplätze“ trägt, beantragte die rot-grüne Bezirkskoalition diesen Monat im Hauptausschuss der Bezirksversammlung. Ernst Fischer war ein prägendes Mitglied des SC Hamm 02 – auch als der Verein während der Nazizeit verboten war, hat er weiter Sportangebote für die Menschen organisiert. Er hat maßgeblich dafür gesorgt, dass die heutige Anlage des Vereins entstanden ist. Auch am neuen Standort soll sein Name nicht in Vergessenheit geraten.

 

Hier geht's zum entsprechenden Antrag.

Abbildung: zillerplus Architekten und Stadtplaner
Abbildung: zillerplus Architekten und Stadtplaner

Do

11

Apr

2019

Auf´n Schnack mit der Zweiten Bürgermeisterin am 9. April in Hamm

Das HT16 in Hamm hat eine lange Tradition im Stadtteil. Wir haben den Zeitpunkt genutzt und vor dem Neubau und dem Abriss des alten Vereinsheims noch einmal zu einer Veranstaltung dorthin eingeladen. Im vollen Saal des Sportbistros standen die Zweite Bürgermeisterin und Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Katharina Fegebank, Farid Müller (MdHB) sowie die Kreisvorsitzende Sonja Lattwesen und der Bezirksfraktionsvorsitzende Michael Osterburg den Anwesenden Rede und Antwort. Die Moderation übernahm die GRÜNE Landesvorsitzende Anna Gallina.

Katharina Fegebank begann den Abend und machte direkt deutlich, dass die kommende Europa- und Kommunalwahl historisch bedeutsam wird: Die EU steht für Frieden, Freiheit und Sicherheit und ist damit ein Versprechen für die Menschen in Europa. Dafür kämpfen die GRÜNEN! Sie lobte die Schüler*innen der Fridays for Future Bewegung, die zeigen, dass es einiges zu tun gibt. Dem Klimawandel muss vor allem in den Städten begegnet werden - deshalb ist Bezirkspolitik so wichtig: Sie setzt sich für mehr Grün in der Stadt, Naturschutzgebiete und einen Strukturwandel der Wirtschaft ein. Weil Hamburg eine beliebte, freie, vielfältige und prosperierende Stadt ist, ziehen viele Menschen hierher. Daher sind bezahlbare Wohnungen und der Erhalt der Lebensqualität für alle besonders wichtig.

In der Diskussion ging es sowohl um Themen für ganz Hamburg, als auch um ganz konkrete Fragen vor Ort. Gerade die Radverkehrssituation beschäftigt die Menschen. Die GRÜNEN haben sowohl im Bezirk Mitte als auch in der Gesamtstadt schon viele Fahrradachsen auf den Weg gebracht. Aber es gibt noch mehr zu tun, um das Fahrrad zum gängigsten der Verkehrsmittel zu machen. Wir wollen die Grüne Welle für Radfahrer*innen und einen Radanteil von mindestens 20% in den 2020ern. Um die Verkehrswende zu bewerkstelligen, müssen wir vor allem das Angebot an ÖPNV und Fahrradinfrastruktur massiv ausbauen. Auch die bei der Veranstaltung anwesenden Bürger*innen wünschen sich noch mehr Radwege sowie Verbesserungen für Fußgänger*innen. Auf Initiative der GRÜNEN Bezirksfraktion Mitte entstehen aktuell Fußverkehrskonzepte für die Neustadt, St. Georg und Billstedt.

Ein weiterer Diskussionspunkt war der U-Bahn-Bau auf der Horner Geest. Durch die Erweiterung der U4 werden viele Menschen im Hamburger Osten besser und schneller angebunden. Jeder Baum, der dafür gefällt werden muss, tut weh, weshalb sich die GRÜNEN für die Pflanzung von knapp doppelt so vielen Bäumen im Stadtteil stark gemacht haben.

Auch über steigenden Tourismus, die Qualität von Kinderbetreuung oder Kreuzfahrtschiffe und den grünen Umbau des Hafens haben wir intensiv mit den anwesenden Bürger*innen gesprochen. Die Herausforderungen unserer wachsenden Stadt sind vielfältig. Wir nehmen viele wichtige Anregungen und Ideen aus der Veranstaltung mit und freuen uns auf weitere spannende Diskussionen im Wahlkampf.

Mi

10

Apr

2019

Wir sichern die Zukunft der Zinnwerke

 

Gestern beantragte der Hauptausschuss der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte für die Weiterentwicklung des Geländes am Veringkanal 250.000 € bei der Bürgerschaft. Mit diesem Geld sollen die tragenden Ideen aus den vom Zinnwerke e.V. und von der Kreativgesellschaft entwickelten Konzepten umgesetzt werden. Ziel ist, dass kostengünstige Räume für eine kreative Nutzungsmischung im Stadtteil gesichert und erweitert werden, die sich selbst tragen können. Das Gelände der ehemaligen Zinnwerke ist in den letzten Jahren zu einem beliebten Treffpunkt in Wilhelmsburg geworden und somit wesentlicher Bestandteil des Gesamtprojekts Kulturkanal.

In den vergangenen Monaten hatten die vom Bezirksamt beauftrage Kreativgesellschaft und die jetzigen Nutzer, der Zinnwerke e.V., Konzepte für die künftige Entwicklung der alten Hallen der ehemaligen Zinnwerke erarbeitet. Darin enthalten sind Ideen für die Einrichtung von Arbeitsplätzen der Zukunft – ein Co-Working Space und vielfältige Arbeitsflächen wie Büros, Ateliers und Proberäume sollen entstehen. Beide Konzepte sehen für die nördliche Halle einen multifunktionalen Veranstaltungsraum für maximal 1.000 Personen vor. Auch eine Kooperation mit der Stadtteilschule ist angedacht. Der beschlossene Antrag soll die Umsetzung wesentlicher Punkte sowohl aus dem von der Bezirksversammlung beauftragten Konzept der Kreativgesellschaft als auch dem ehrenamtlich erstellten Konzept des Zinnwerke e.V. voranbringen. Ebenfalls Teil des Antrags ist der Auftrag an den Bezirksamtsleiter, mit den zuständigen Stellen, einem Träger und dem Nutzer*innenverein ein langfristiges Betreibermodell zu entwickeln.

„In und um die Zinnwerke herum sind über 100 Arbeitsplätze entstanden, denen wir Planungssicherheit geben wollen. Der Flohzinn ist ein beliebter Treffpunkt geworden, der auch Menschen aus anderen Stadtteilen anzieht", so Sonja Lattwesen, GRÜNE Bezirksabgeordnete und Spitzenkandidatin für die Bezirkswahl, „wir wollen diese Vielfalt fördern und bringen mit einer weiteren finanziellen Unterstützung die Umsetzung eines zukunftsfähigen Konzeptes voran.“

„Die Entwicklung des Kulturkanals in Wilhelmsburg war immer Ziel der rot-grünen Bezirkskoalition. Wir haben viele Hürden genommen und freuen uns sehr, dass es bei den Zinnwerken nun endlich vorangeht", freut sich Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg, „mit der Sanierung der Hallen können in Zukunft noch mehr Menschen die Zinnwerke als Ort für Arbeit und Freizeit nutzen.“ (Michael Osterburg, Vorsitzender der GRÜNEN Bezirksfraktion Hamburg-Mitte)

 

Hier geht's zum Antrag aus dem Hauptausschuss im April 2019.

 

 

 

 

 

Mo

01

Apr

2019

Pressemitteilung: Radfahrstreifen und Protected Bike Lanes für den Hafenrand

Bild: GRÜNE Berlin

*** Pressemitteilung der Fraktionen Bündnis 90/Die GRÜNEN in Hamburg-Mitte und Altona***

*** 31.3.2019 ***

 

Eine komfortable Radverbindung zwischen Altona und der Hamburger City schaffen – die Bezirksversammlungen Hamburg Mitte und Altona fordern von der Stadt, die Situation der Fahrradfahrenden grundlegend zu verbessern. Zwei sich ergänzende Beschlüsse sehen vor, Radfahrstreifen auf dem Gebiet von Mitte zu prüfen und in Altona einzurichten. In Altona sollen zudem Protected Bike Lanes – baulich geschützte Radfahrstreifen – geprüft werden.

Abenteuerlich, die Fahrradroute Palmaille – Breite Straße – St. Pauli Fischmarkt – St. Pauli Hafenstraße – Landungsbrücken: Mit wenigen Zentimetern Abstand zum Autoverkehr oder auf schmalen Radwegen, vorbei an Strömen von Tourist*innen und Autos, suchen die Radfahrenden oft vergeblich nach ausreichendem Platz für sich. Doch damit soll nun Schluss sein.

Michael Osterburg, GRÜNER Fraktionsvorsitzender in Hamburg-Mitte: „Die Elbpromenade mit der Straße am Fischmarkt ist eine gute Möglichkeit, um vom Hamburger Westen mit dem Fahrrad direkt in die Innenstadt, die Hafencity oder zum Rathaus zu kommen. Damit es keine Konflikte mit Fußgänger*innen und Tourist*innen gibt, ist es hier besonders wichtig, dass der Radverkehr auf breiten Radfahrstreifen an beiden Seiten sicher auf der Straße geführt wird. Insbesondere die Kreuzungen müssen hohe Beachtung finden, es darf dort keine Unterbrechung der Fahrradwege geben.“

Benjamin Harders, zubenannter Bürger der GRÜNEN Fraktion Altona und Sprecher im Umweltausschuss: „Zwischen Rathaus Altona und Landungsbrücken haben wir den notwendigen Platz, um geschützte Radwege herzustellen. Das Problem des zu geringen Überholabstands auf der Straße gehört endlich der Vergangenheit an – mindestens 1,50 Meter Seitenabstand sind Pflicht. Die sicheren Radwege machen zudem auch die beliebte Promenade für den Fußverkehr sicher. Auf Protected Bike Lanes kommen wir also nicht nur mit dem Fahrrad schnell ans Ziel, sondern auch näher an unser Klimaschutzziel.“

Holger Sülberg, GRÜNE Fraktion Altona, Sprecher im Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit und regionale Stadtteilentwicklung sowie Mitglied im Verkehrsausschuss: „Eine Umgestaltung der Straßen für den Radverkehr ist am Elbufer über die Bezirksgrenzen hinaus sinnvoll – das Fahren entlang der Elbe ist hier hochattraktiv. Als neue Form der Radverkehrsführung schlagen wir Protected Bike Lanes vor, also baulich geschützte Radfahrstreifen, die an mehreren Stellen der Route die Sicherheit der Radfahrenden deutlich erhöhen würden."

Do

28

Mär

2019

Katharina Fegebank beantwortet Ihre Fragen

 

Fraktion und Kreisverband der GRÜNEN Hamburg-Mitte laden Sie herzlich ein zum Schnack mit Katharina Fegebank. Das Besondere an dieser Veranstaltung: Es gibt keine langen Reden und keine Fachdebatten. Sie allein bestimmen, worüber gesprochen wird. Sie fragen, wir antworten. Mit dabei Farid Müller (MdHB), Michael Osterburg, (Fraktionsvorsitzender) und Sonja Lattwesen (Kreisvorsitzende), Moderation: Anna Gallina (Landesvorsitzende).

 

Ganz egal, wo der Schuh drückt – ob es der Verkehr im Viertel ist, die Suche nach einer bezahlbaren Wohnung oder der Grünstreifen vor der Haustür. Erzählen Sie uns, was Sie bewegt und was sich ändern sollte.

 

Am Dienstag, 9. April 2019

um 18:00 Uhr

im HT16 Sportbistro in Hamm

Sievekingdamm 7 (U Burgstraße)

 

 

 

 

Mi

27

Mär

2019

Temporäre Autofreiheit im Rathausquartier

Foto: d-plan
Foto: d-plan

 

Eine alte Idee der GRÜNEN wird in Hamburg-Mitte umgesetzt, und zwar eine autofreie Zone in der Innenstadt. Die Initiative „Altstadt für Alle“ will das Rathausquartier für diesen Sommer drei Monate autofrei machen und wir unterstützten das natürlich.

Zwischen Großer Johannisstraße, Domstraße und Nikolaifleet tummeln sich Geschäfte, Restaurants und Büros. Die Straßen sind überwiegend klein und fast vollkommen dem motorisierten Individualverkehr im Sinne von Parkraum und Fahrstreifen vorbehalten. Seit längerem setzt sich die Initiative „Altstadt für Alle“ dafür ein, Teile der Innenstadt autofrei zu gestalten und will ein Modellprojekt im Rathausquartier durchführen. Das Viertel kann einfach mit ÖPNV, Fahrrad und zu Fuß erreicht und durchquert werden, wodurch es sich perfekt für einen Modellversuch eignet.

Forschung zu Projekten und Umgestaltungen in anderen Städten haben gezeigt, dass autofreie Zonen den Besucher*innenstrom anregen können, Menschen dort länger verweilen und auch der Umsatz ansässiger Läden gesteigert werden kann. Gerade auch Kinder sowie ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen profitieren von Autofreiheit, da sie - geschützt vor Verkehr - nicht befürchten müssen, überfahren zu werden.

Der - jetzt wie ausgestorbene - Teil der Innenstadt kann dann zum Spielen, Verweilen und eigenem Gestalten von Hamburger*innen genutzt werden. Und das frei von Autos. Nur nachts darf der Lieferverkehr die Restaurants und Geschäfte beliefern. Das Ganze ist erstmal ein Pilotprojekt und wird wissenschaftlich von der TUHH begleitet und ausgewertet.

 

Unseren Antrag finden Sie hier.

 

 

 

 

Mi

27

Mär

2019

Wasserstege am Nikolaifleet

 

Die Hamburger Altstadt bewahrt einige kulturelle Schätze wie Kirchen und Kontorhäuser und zählt zu den beliebten Orten in Hamburgs Mitte. Die Trennung durch die Willy-Brandt-Straße ist hierbei eines der Ärgernisse, das seit langem im Fokus Hamburger Politik steht. Schöne und bessere Querungsmöglichkeiten wären für die Bewohner*innen und Besucher*innen des Viertels von Vorteil. Seit einigen Jahren wird außerdem verstärkt darüber diskutiert, die Fleete wiederzubeleben und das ganze Gebiet fußgängerfreundlicher umzubauen. Die Initiative „Altstadt für Alle“ hat dazu gute Vorschläge entwickelt. Wichtiger Bestandteil davon ist es, die Zugänglichkeit der Fleete, also des Wassers, wieder zu ermöglichen und die Willy-Brandt-Straße zu unterqueren.

Wasserstege am Nikolaifleet sind aber bei weitem nicht nur Wege, sondern können gemeinsam mit Hamburg Tourismus und dem Hafenmuseum einen Teil Hamburger Geschichte erlebbar machen: Hier liegt Hamburgs ursprüngliches Hafenbecken - wasserseitige Kontorhausfassaden sind zu sehen, wo früher die Waren aus den Vier- und Marschlanden eingelagert, weiterverarbeitet und verkauft wurde. Abgerundet werden könnte das Ganze durch ein ruhiges Café hinter der Zollenbrücke. Durch Wasserstege am Nikolaifleet wird eine schöne Gelegenheit geschaffen - abseits der Gehwege an den Straßen mitsamt ihrem Verkehr - im Altstadtquartier zu spazieren und Hamburgs Fleete aus der Nähe zu erleben.

 

Hier geht's zu unserem Antrag.

 

 

 

 

Mi

27

Mär

2019

Verkehrswerkstatt Finkenwerder: Ein Stadtteil voller kreativer Ideen!

 

11.000 Einwohner*innen und sehr viel Verkehr - trotz Umgehungsstraße leidet die Bevölkerung in Finkenwerder weiter unter dem starken Verkehrsaufkommen von PKW und LKW. Um gemeinsam mit den Bürger*innen Lösungsansätze zu erarbeiten, hat die GRÜNE Fraktion aus dem Regionalausschuss Finkenwerder im Februar zu einer Verkehrswerkstatt eingeladen.

Diskutiert wurden dabei diverse Themen: Von Rad- und Fußverkehr, über Verbesserungen für den öffentlichen Nahverkehr, Anwohnerparken und Verkehrsberuhigung. Immer wieder ging es dabei um die Frage: Wie können wir Konflikte auf Straßen und Gehwegen lösen? Wie schaffen wir genug Platz für alle – insbesondere für diejenigen, die sich gesund und klimafreundlich fortbewegen möchten? Wie kann die Belastung der Anwohner*innen reduziert werden?

An verschiedenen Thementischen wurde intensiv eine Vielzahl von Vorschlägen ausgearbeitet. Einig waren sich alle darin, dass langfristige Verbesserungen nur durch ein ganzheitliches Verkehrskonzept erreicht werden: Wenn der Autoverkehr in der Ortsdurchfahrt reduziert werden soll, muss gleichzeitig das ÖPNV-Angebot verbessert werden. Dabei geht es nicht nur um eine höhere Taktung der Fähre, sondern auch um eine Verbesserung im Bus-Service: Zum Beispiel wünschen sich die Stadtteilbewohner*innen schnellere und pünktliche Busse, die auch Fahrräder mit durch den Elbtunnel nehmen. Zudem könnten mehr Maßnahmen für einen pendlerfreundlichen Fähren-Service getroffen werden, um den Verkehr zu entspannen.

Insgesamt wurden zahlreiche Ideen zusammengetragen, die wir gern mit in unsere weitere politische Arbeit nehmen und an die zuständigen Ämter kommunizieren. Wir danken allen Teilnehmer*innen für Ihre engagierte Teilnahme und die vielen tollen Anregungen für ein lebenswertes und klimafreundliches Finkenwerder!

Auch bei der öffentlichen Anhörung am 26. März zur Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Finkenwerder Ortsdurchfahrt zeigte sich: Eine überwältigende Mehrheit der Bevölkerung ist für eine Anordnung von Tempo 30. Wie unsere verkehrspolitische Sprecherin Karin Zickendraht dem Publikum erklärte: "Bei einer Anordnung von Tempo 30 bleiben Ampeln und Fußgängerüberwege bestehen - das ist an der Ostfrieslandstraße eine große Sorge der Bewohner*innen. Tempo 30 soll die Unfallgefahr für Kinder, Radfahrende und den Fußverkehr senken und zu einer Lärmminderung beitragen."

Viele Nachfragen gab es aus dem Publikum zu dem "Dialogdisplay", das vor der Aueschule bereits Autos auf zu schnelles Fahren hinweist, und auf die flankierende Überwachung von Tempo 30 durch die Polizei. Über die eigentliche Maßnahme "Tempo 30" hinaus wurde über die Gründe des hohen Verkehrsaufkommens in Finkenwerder diskutiert und über Maßnahmen gesprochen, wie man den Berufsverkehr zu AIRBUS und auf die Rüschhalbinsel besser aus dem Ort heraushalten kann.

Sonja Lattwesen, GRÜNE Bezirksabgeordnete und Mitglied im Regionalausschuss Finkenwerder: "Wir müssen die Spielräume, welche die neue Straßenverkehrsordnung bietet, nutzen. Damit Tempo 30 zu der erwünschten höheren Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer*innen führt, bedarf es der Akzeptanz. Für die wollten wir mit der gestrigen Veranstaltung werben."

 

Mehr zu Tempo 30 und unserem Antrag gibt es hier.

 

Di

26

Mär

2019

Tempo 30 Ortsdurchfahrt Finkenwerder - Öffentliche Anhörung am 26. März 2019

 

Trotz der seit 2012 fertiggestellten Umgehungsstraße will sich die gewünschte Verkehrsberuhigung auf der Finkenwerder Ortsdurchfahrt nicht einstellen. Das weiterhin hohe Pkw-Verkehrsaufkommen beeinträchtigt nicht nur Lebensqualität durch Lärm und Abgase, sondern auch die Verkehrssicherheit. Große Teile der Bevölkerung Finkenwerders hoffen weiterhin auf eine Verkehrsberuhigung im Stadtteil und eine Minderung von Lärmbelastung, Luftverschmutzung und Gefahrensituationen.

Eine Begrenzung der Geschwindigkeit auf 30 km/h würde

  • die Lärmbelastung reduzieren,
  • die Unfallgefahr verringern
  • das Durchfahren Finkenwerders unattraktiver machen, d.h.
  • das Pkw-Verkehrsaufkommen drosseln,
  • den Verkehrsfluss verstetigen und damit
  • die Belastung der Wohnbevölkerung durch Luftschadstoffe wie CO2, Feinstaub und NOx reduzieren.

Wir möchten gerne die Finkenwerder Bevölkerung zu der Frage hören, was sie von einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Ortsdurchfahrt hält und haben daher eine öffentliche Anhörung beantragt. Diese findet statt am

Dienstag, den 26.03.2019

um 18 Uhr

in der Westerschule Finkenwerder / Finkennest, Finkenwerder Landscheideweg 180.

Wir werden vor Ort sein und freuen uns auf Ihr zahlreiches Kommen!

 

 

Hier können Sie unseren vollständigen Antrag zum Thema finden:

Antrag für die öffentliche Anhörung
Tempo 30 Ortsdurchfahrt Finkenwerder.pdf
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Mo

25

Mär

2019

Flagge zeigen am Christopher Street Day 2019

 

Auch 2019 findet wieder die Hamburg Pride Week vom 27. Juli bis 4. August statt. Der Christopher Street Day wird alljährlich mit vielfältigen Veranstaltungen, Straßenfesten und einer Parade in Hamburg begangen. Die Veranstaltung erinnert weltweit an Gewalt gegen lesbische, schwule, bi*, trans*, inter* und queere* Bürger*innen und an den langjährigen Kampf um gleiche Rechte.

Die Parade und das Straßenfest gehören seit Jahren zu den buntesten, beliebtesten und größten Stadtfesten Hamburgs. Einem Fest von diesem Charakter und dieser Bedeutung gebührt ein Platz im Herzen Hamburgs. Zur Unterstützung der Rechte der Homosexuellen bzw. der LGBTIQ-Community insgesamt, ist es Tradition die Regenbogenfahne zu hissen und auch mit dieser Geste den vielen Teilnehmer*innen aus Hamburg und ganz Europa zu zeigen, dass sie in unserer Stadt herzlich willkommen sind.

Mit dem Umzug des Bezirksamts in die Caffamacherreihe bietet sich jetzt die Chance, dass das Bezirksamt selbst beflaggt wird. Bereits seit mehreren Jahren dürfen Regenbogenflaggen entlang der Kunstmeile und in der Hafencity aufgehängt werden.

 

Hier geht's zum Antrag, den die Bezirksversammlung im März 2019 beschloss.

 

 

 

 

Fr

22

Mär

2019

Toilettensituation in drei Parkbereichen verbessern: Planten und Blomen, Gewächshausregion und Alter Elbpark

 

 

Planten und Blomen ist, sowohl bei Tourist*innen, als auch bei Hamburger Besucher*innen ein sehr beliebter Park. Veranstaltungen, vor allem (aber nicht ausschließlich) im Sommer, ziehen viele Menschen an. Eine gute öffentliche Toiletteninfrastruktur ist der Beliebtheit angemessen, erleichtert das Leben der Parkmitarbeiter*innen und präsentiert Hamburg als ordentliche Stadt. Im Moment ist die Beschilderung über den gesamten Park hinweg unzureichend und oft sind die vorhandenen Einrichtungen nur saisonweise, oder zu bestimmten Tageszeiten geöffnet.

Lothar Knode, GRÜNER Bezirksabgeordneter aus der Neustadt, dazu: " Die Freie und Hansestadt Hamburg kann es sich nicht leisten, den Hamburger*innen und den Tourist*innen ein vollkommen unzureichendes Toilettenangebot zu präsentieren!" Deshalb haben wir beantragt Beschilderung, Kennzeichnung, Öffnungszeiten und Zustand der Toiletten zu verbessern.

 

Hier geht's zu unserem entsprechenden Antrag im Cityausschuss im März 2019.

 

 

 

Do

14

Mär

2019

Arbeit des Kulturladen Hamm im neuen Stadtteilzentrum absichern!

Der Kulturladen Hamm bietet vielseitige Angebote zu Freizeit- und Bildungsaktivitäten für die Bürger*innen des Stadtteils an. Zum Jahresende wird der Kulturladen aus der Carl-Petersen-Straße in das Sport- und Kulturzentrum an der U-Burgstraße umziehen.

 


Bild: Kulturladen Hamm

Da die Nettokaltmiete am neuen Standort der derzeitigen Warmmiete des Kulturladens entsprechen wird und die Kulturbehörde vor Ende 2020 keine höheren Zuwendungen für die Unterstützung des Kulturladens Hamm leisten kann, haben GRÜNE und SPD einen gemeinsamen Antrag in den Hauptausschuss eingebracht. Um die wichtige Arbeit für den Stadtteil sowie die höheren Mietkosten des Kulturladens für das nächste Jahr finanziell abzusichern, werden der fehlende Betrag aus Sondermitteln der Bezirksversammlung übernommen.

Di

26

Feb

2019

Östlichen Alsterradweg optimieren

 

Wir GRÜNE fordern langfristig eine grundsätzliche Neugestaltung des Verkehrs am östlichen Alsterufer mit weniger KFZ-Fahrstreifen, viel mehr Platz für den Radverkehr und für Spaziergänger*innen und den Erhalt des Grüns. Kurzfristig können aber schon Verbesserungen erzielt werden, um den Verkehr sinnvoller zu lenken.

Denn der Radweg, der sich direkt neben dem Fußweg am Alsterufer befindet, wird in beide Richtungen befahren, ist an vielen Stellen holprig und hat einen sich windenden Verlauf um Bäume und Büsche. Er ist an vielen Stellen sehr schlecht einsehbar, eng und führt daher zu gefährlichen Situationen zwischen den Radfahrenden sowie zwischen Rad- und Fußverkehr. Hinzu kommen mehrere Kreuzungssituationen, die zu Konflikten zwischen den an einer Ampel wartenden Fuß- und Radfahrenden und dem fließenden Radverkehr führen.

Drei Probleme gehen wir mit Interimsmaßnahmen sofort an:

  • die Kreuzung am Holzdamm, an der eine eindeutige Vorfahrtsregelung fehlt
  • die Nebenfahrbahn stadtauswärts als Fahrradstraße zu deklarieren
  • für die Wartebucht bei der Ampel an der Lohmühlenstraße eine Ortsbegehung zu organisieren um die Situation verbessern

Hier finden Sie den Antrag.

 

 

 

Di

26

Feb

2019

Radstreifen für St. Pauli Hafenstraße und St. Pauli Fischmarkt

An der schönen Elbpromenade gibt es aktuell keine wirklichen Fahrradwege. Radfahrer*innen weichen auf die Gehwege aus oder fahren Umwege. Das ist für Menschen, die zu Fuß oder auf dem Rad unterwegs sind, alles andere als ideal. Dabei ist auf der Straße genug Platz für breite Fahrradstreifen, wenn man einen der beiden stadteinwärts laufenden Autostreifen wegnimmt.

Die Verbindung an der Elbe ist Teil der Fahrradachsen vom Hamburger Westen in die Innenstadt. Dieser Abschnitt ist eine der Teilstrecken des übergeordneten Nordseeküsten-Radwegs/Elberadwegs von Blankenese bis in die Innenstadt. Mit einem guten Radweg an der Hafenstraße wird ein wichtiger Wegabschnitt fahrradfreundlich.

Wir haben beschlossen, dass ausreichend breite Radfahrstreifen an beiden Fahrbahnrändern realisiert werden. Um dafür weder Bäumen noch Fußgänger*innen Platz zu rauben, sollte der motorisierte Verkehr stadteinwärts auf eine Spur reduziert werden. So müssten keine Bordsteine versetzt und nur mit geringem Aufwand eine wesentliche Lücke im Radverkehrsnetz geschlossen werden – ganz im Sinne des GRÜNEN Programms „Fair im Verkehr“. Dabei sollten insbesondere die Kreuzungssituationen hohe Beachtung finden. Hier muss der Radverkehr sicher weitergeleitet werden, ohne den Radfahrstreifen plötzlich zu unterbrechen.

Unseren Antrag können Sie hier nachlesen.

Di

26

Feb

2019

Münzviertel: Entwicklung im Sinne der Anwohner*innen

 

Die Nähe zu Hauptbahnhof und Innenstadt bedingt, dass sich viele Menschen im Münzviertel aufhalten und ein hohes Aufkommen an Parkplatz suchendem Verkehr herrscht. Um das Viertel für Anwohner*innen angenehmer zu gestalten, wäre es gut, den Suchverkehr im Viertel zu reduzieren, mehr Bewohnerparken einzurichten und die Verkehrswege barrierefrei umzubauen. Daher hat der Cityausschuss im Februar auf GRÜNE Initiative beschlossen, dass ein Konzept für eine bewohner*innenfreundliche Verkehrsgestaltung erstellt werden soll.

Dabei sollen auch die bereits im Viertel entwickelten Ideen, wie die probeweise Sperrung von Abschnitten der Repsoldstraße und die Einrichtung von Einbahnstraßen, Beachtung finden. Weniger Parkplatz suchender Verkehr würde auch weniger Lärm und Abgase bedeuten und somit Anwohner*innen und Umwelt zu Gute kommen“, so Michael Osterburg, Vorsitzender der GRÜNEN Fraktion Mitte, „ebenso wollen wir Verbesserungen für den Radverkehr und die Barrierefreiheit umsetzen“.

Zudem beschloss der Hauptausschuss Anfang Februar, dass kein weiteres Hotel auf städtischen Flächen im Münzviertel gebaut werden darf. Die rot-grüne Koalition verfolgt hiermit weiter das Ziel, innerstädtische Wohngebiete zu stärken. Wir GRÜNEN machen uns schon lange dafür stark, dass der Hotelbau in Mitte eingeschränkt wird“, betont Fraktionsvorsitzender Michael W. Osterburg, „gerade zentrumsnahe Quartiere wie das Münzviertel sind einem starken Entwicklungsdruck ausgesetzt und müssen geschützt werden.“

Die entsprechenden Anträge finden Sie hier.

Di

26

Feb

2019

Flohmarkt Zinnwerke absichern

 

Der „Flohzinn" ist eine Institution im Viertel: ein Stadtteilfest mit angeschlossenem Flohmarkt in den ehemaligen Zinnwerken in Wilhelmsburg. Jeden ersten Sonntag im Monat bietet er den Bürger*innen des Viertels die Möglichkeit sich auszutauschen, Musik zu genießen und natürlich alles von Klamotten bis zu Vinyl zu erwerben. Bedauerlicherweise kann die Halle derzeit nicht für die Veranstaltung genutzt werden, da der Veranstalter die Sicherheit nicht nachweisen konnte. Dazu fehlt ein Gutachten über die Statik und verschiedene Maßnahmen zum Brandschutz.

Damit diese großartige Veranstaltung weitergeführt werden kann, unterstützen wir den Verein „Konspirative Küchenkonzerte e.V.“ darin, die Sicherheit zu verbessern und den Flohmarkt bis zum Abschluss der Prüfungen außerhalb der Halle stattfinden zu lassen mit bis zu 5.000€. Die GRÜNE Bezirksabgeordnete Sonja Lattwesen sagt: "Wann immer wir über die Weiterentwicklung am Kulturkanal sprechen, ist dieses monatliche Stadtteilfest ein wichtiger Baustein. Deshalb setzen wir uns für den Erhalt aktiv ein.“

Den Antrag finden Sie hier.

 

 

 

Di

26

Feb

2019

Weiterhin Werkeln und Schrauben in Rothenburgsort!

Seit den 1980er Jahren gibt es in Rothenburgsort eine offene Holzwerkstatt, die vor gut zehn Jahren um eine Fahrradwerkstatt ergänzt wurde. Die Holzhandwerker*innen und Fahrradschrauber*innen haben in der Vergangenheit schon an verschiedenen Orten gewirkt. In absehbarer Zeit steht der nächste Umzug an, raus aus dem Alten Zollamt. Damit ein Umzug an einen neuen Standort (der bereits gefunden wurde) gelingen kann, müssen erforderliche Umbaumaßnahmen vorgenommen werden. 

Die GRÜNEN in Hamburg Mitte unterstützen die Fortführung der Holz- und Fahrradwerkstatt und haben dazu bei der Bezirksversammlung Geld aus dem Förderfonds Bezirke beantragt. „Wir wollen die klasse Selbsthilfe-Werkstätten in Rothenburgsort weiterhin erhalten und unterstützen gern alle notwendigen Arbeiten, die über das bereits sehr hohe Engagement der Mitwirkenden hinausgehen,“ so Michael Osterburg.

Unseren Antrag finden sie hier.

Sa

23

Feb

2019

Grünstreifen in der Sievekingsallee schützen!

Immer wieder wird der mittlere Grünstreifen in der Sievekingsallee als Parkplatz genutzt. Dies betrifft auch weitere öffentlichen Wege/Grünstreifen in der Umgebung, wodurch Fußgänger*innen und Radfahrerende beeinträchtigt und die Grünstreifen geschädigt werden. Auch mit dem Ausstellen von Strafzetteln durch die Polizei, konnte die Situation bisher nicht verbessert werden.

Deshalb soll jetzt geprüft werden, ob die Situation z.B. durch das Aufstellen von Fahrradständern verbessert werden kann – so werden die Grünstreifen geschützt und gleichzeitig Abstellmöglichkeiten für Fahrräder geschaffen.

Unseren Antrag gibt es hier.

Do

14

Feb

2019

Straßenbenennung nach Georg Elser

Georg Elser (Bildnachweis: Schweizerisches Bundesarchiv Bern E. 4320 (B) 1970/25)
Georg Elser (Bildnachweis: Schweizerisches Bundesarchiv Bern E. 4320 (B) 1970/25)

Wenn sich dieses Jahr, am 8. November zum 80. Mal das fehlgeschlagene Attentat von Georg Elser auf Hitler jährt, sollte der mutige Einzelkämpfer bereits mit einer Straßenbenennung in Hamburg-Mitte geehrt worden sein. Auf den GRÜNEN Antrag von November 2018, die Bedeutung Elsers zu würdigen, teilte das Bezirksamt im letzten Ausschuss für Verkehr und Umwelt mit, dass Georg Elser nun auf der Vorschlagsliste für künftig zu vergebende Straßennamen in Hamburg-Mitte steht.

Dazu bemerkt Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN in Mitte: „Da ein Listenplatz allein nichts über die zeitliche Ausführung aussagt, könnten konkrete Vorschläge für Straßenumbenennungen die Umsetzung möglicherweise beschleunigen.“ Dem stimmt auch der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Lothar Knode zu, denn: „oft sind die Namensgeber*innen von Straßennamen aus heutiger Sicht keineswegs mehr verdiente Männer - und selten Frauen.“ Darum der Aufruf an alle Leser*innen:  Bitte reicht eure Vorschläge für Straßen in Hamburg-Mitte, die umbenannt werden sollten, bei uns ein! 

 

Über Georg Elser: Bereits sechs Jahre nach Hitlers Machtergreifung versuchte er als Einzelner, Hitler und die komplette NS-Führungsriege auszuschalten. Für das Attentat konstruierte Elser eine Bombe und deponierte sie im Münchner Bürgerbräukeller, wo Hitler eine Rede hielt. Als der Zeitzünder auslöste, hatte Hitler das Lokal allerdings bereits 13 Minuten vorher verlassen. Elser wurde verhaftet und erst kurz vor Kriegsende, am 9. April 1945, in Dachau ermordet.

 

Hier geht es zu unserem Antrag aus der Bezirksversammlung von November 2018.

 

 

 

 

Fr

08

Feb

2019

Verkehrswerkstatt in Finkenwerder am 27. Februar

 

Wir laden ein zur GRÜNEN Verkehrswerkstatt Finkenwerder!

Am Mittwoch, 27. Februar 2019

um 18.30 Uhr

in der Bibliothek des Gymnasiums Finkenwerder

(Norderschulweg 18, 21129 Hamburg)

 

Wir möchten mit Ihnen über die Verkehrssituation auf Finkenwerder diskutieren: über ÖPNV, Rad- und Fußverkehr, den Kreisverkehr, Anwohner*innenparken, Vekehrsberuhigung und was sonst noch bewegt. Bringen Sie ihre Anliegen, Lösungsvorschläge und Fragen mit, um mit uns gemeinsam neue Ideen zu entwickeln – für eine zukunftsweisende Mobilität auf Finkenwerder!

 

Wir bitten um Anmeldung bis zum 22. Februar 2019 unter 040-30393162 oder anmeldung@gruene-mitte.com - spontane Teilnehmer*innen sind natürlich auch willkommen!

 

 

 

 

 

Mi

30

Jan

2019

Fußverkehrskonzept Neustadt

 

Es geht endlich los! Im wahrsten Sinne des Worte - im Mai wurde auf GRÜNE Initiative in der Bezirksversammlung beschlossen, dass Fußverkehrskonzepte für die Neustadt, St. Georg und das Billstedter Zentrum erstellt werden. Die Neustadt hat nun mit Hilfe von Bürger*innen den Anfang gemacht.

Am 19. Januar fand dazu ein Stadtteilspaziergang mit Interessierten statt. Wir freuen uns sehr, dass dieser so gut angekommen ist und 60 Teilnehmende ihre Ideen eingebracht haben. Danke für Ihre und Eure Mithilfe und das Interesse! „Die hohe Anzahl der Teilnehmenden - wie auch schon bei unseren Spaziergängen in den vergangenen Jahren durch die Neustadt und Planten un Blomen - zeigt, dass großes Interesse an der Entwicklung des Stadtteils und der Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum besteht“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Lothar Knode.

Zudem wurde die Online-Beteiligung vor Kurzem abgeschlossen. Das Ergebnis soll im Frühjahr als Rahmenkonzept vorliegen. Mit der Umsetzung kann dann zeitnah nach einem Beschluss in der Bezirksversammlung begonnen werden. Wir sind gespannt und begleiten den Prozess weiter aufmerksam!

 

Weiteres zum Thema Fußverkehrskonzept.

 

 

 

Mi

30

Jan

2019

Barrierefreiheit und Verkehrssicherheit

 

Auch für den Verkehr konnten wir einige Verbesserungen bewirken. So wird zukünftig die Geschwindigkeit in der Straße Öjendorfer Höhe verstärkt überprüft und eine bauliche Veränderung der Straße vorgenommen, sodass sie zwischen Öjendorfer Steinkamp und Merkenstraße verengt wird. Dadurch soll die Sicherheit für die Kinder der dortigen Stadtteilschule und der ansässigen Kita erhöht werden.

Bauliche Veränderungen sollen auch an der Post in der Feiningerstraße vorgenommen werden. Bisher ist die einzige Post in der Umgebung zwar über eine Rampe zugänglich, diese ist allerdings sehr steil und der Eingang wird durch einen Pfeiler begrenzt, weshalb die Post aktuell nicht wirklich barrierefrei zu erreichen ist. Dieser Zustand soll behoben werden, damit auch die Bewohner*innen des Stadtteils, die z. Bsp. auf Rollatoren und Rollstühle angewiesen, die Post nutzen können.

 

Unsere entsprechenden Anträge finden Sie hier.

 

 

 

Mi

30

Jan

2019

Wickeln für Alle ermöglichen

 

Erfreulicherweise wurde am Bahnhof Mümmelmannsberg vor Kurzem ein öffentliches WC installiert. Leider besteht die Möglichkeit zum Windelwechseln hier aktuell nur in der Damen-Kabine.

In Zeiten, in denen die klassischen Rollenbilder beim Kümmern um die Kinder mehr und mehr aufbrechen und z. Bsp. immer mehr Männer Elternzeit nehmen, wäre es wünschenswert, dass auch Väter und mobilitätseingeschränkte Nutzer*innen die Möglichkeit bekommen, ihre Kinder außerhalb der Damen-Toilette zu wickeln.

Im Regionalausschuss Billstedt wurden deshalb bauliche Veränderungen beschlossen, um allen Personen Zugang zu einer Wickelmöglichkeit zu ermöglichen. Ein wichtiger Schritt zur Gleichberechtigung!

 

Hier gehts zu unseren Anträgen.

 

 

 

Di

29

Jan

2019

Radstreifen für Caffamacherreihe und Jungiusstraße

 

Durchgehende und klar gekennzeichnete Radwege sind ein wichtiger Schritt für mehr Verkehrssicherheit. Dies ist insbesondere der Fall, wenn der Radverkehr entgegen der Fahrtrichtung eines motorisierten Einbahnstraßenverkehrs geführt wird. So ist das der Fall in der Caffamacherreihe und der Jungiusstraße: Dort sind teilweise Radstreifen vorhanden, jedoch nur in provisorischer Form.

Um die Verkehrssicherheit für Radfahrende zu verbessern, sollten die Provisorien unbedingt verstetigt werden und, wo fehlend, Radstreifen - insbesondere zwischen Valentinskamp und Gorch-Fock-Wall - in beide Richtungen angelegt werden. Außerdem fordern wir, die Kreuzung Jungiusstraße / Gorch-Fock-Wall sicherer zu gestalten (stadtauswärts). Dem Ausschuss für Verkehr und Umwelt ist über die Umsetzung und die Planungen zu berichten - und wir berichten wieder an dieser Stelle.

 

Hier finden Sie unseren Antrag.

 

 

 

Di

29

Jan

2019

Radwege zum Hauptbahnhof

 

Für einen sicheren und sinnvollen Radverkehr haben wir uns im Umfeld des Hauptbahnhofs eingesetzt. Zum einen wollen wir die Situation an der Einbiegung zur Adenauerallee sicherer gestalten, indem Autos in der Verschwenkung der Fahrbahn deutlicher abgebremst werden. Dort gab es im vergangenen Jahr leider mehrere Unfälle zwischen Autos und entgegenkommenden Radfahrer*innen, die Vorfahrt haben.

Außerdem wollen wir die Verbindung von der Kennedybrücke zum Hauptbahnhof fließender gestalten. Im Moment führt der Fahrradweg um - wortwörtlich - drei Ecken: Der direkte Weg von der Kennedybrücke würde durch den Grünstreifen an der Nordseite des Hauptbahnhofs oder durch den Holzdamm und dann über den Heidi-Kabel-Platz führen. Diese Strecken sollen jetzt für den Radverkehr freigegeben und wo nötig, zur Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer*innen umgebaut werden. So ist der Hauptbahnhof auch aus Eimsbüttel ohne Umwege erreichbar und die Verknüpfung klimafreundlicher Verkehrsmittel besser.

 

Die entsprechenden Anträge finden Sie hier.

 

 

 

Mi

16

Jan

2019

Rad- und Carsharing Angebote: Datengrundlage schaffen

 

 

In Hamburg sind neben den etablierten Anbieter für Rad- und Carsharing auch neue Anbieter auf dem Vormarsch. Einige Anbieter beruhen auf stationsbasierten Modellen, andere ermöglichen das Abstellen der Fahrzeuge überall (Floating-Modelle). Beides hat Vor- und Nachteile, vor allem bei exzessivem Angebot.

Gerade Billigradverleihe und eine zunehmende Konkurrenz bei Carsharing-Angeboten verknappen öffentliche Parkmöglichkeiten (Parkplätze und Fahrradbügel). In den letzten Jahren sind in manchen Städten eine sehr große Anzahl an Leihrädern zum Ärgernis der Fahrradfahrer*innen mit eigenem Rad ohne Stellplatz geworden.

Um für die Zukunft die Angebote der Sharing-Anbieter intelligent weiterzuentwickeln, ist eine gute Datengrundlage wichtig. Deshalb haben wir beantragt, dass der Ausschuss für Verkehr und Umwelt informiert wird, welche rechtlichen Grundlagen vorliegen und wie Parkmöglichkeiten gegebenenfalls freigehalten werden könnten.

 

Hier finden sie den Antrag.

 

 

Di

15

Jan

2019

Neue Station Elbbrücken: Temporäre Anbindung für Wilhelmsburg und die Veddel

 

Nach fünf Jahren Bauzeit wurde im Dezember die neue U-Bahn-Station Elbbrücken fertiggestellt. Auf sich warten lässt weiterhin der ursprünglich geplante Umsteigeknoten von der U4 in die S3 und S31. Dies wäre nicht nur für den chronisch überlasteten Hauptbahnhof eine Erleichterung, sondern auch für die vielen Pendler*innen aus den Gebieten südlich der Elbe.

Um den U-Bahnhof Elbbrücken schon jetzt zu nutzen, um die Strecke zwischen der Innenstadt und Hamburgs Süden zu entlasten, könnten Shuttle-Busse von der S-Bahnstation Veddel (und evtl. Wilhelmsburg) übergangsweise eingesetzt werden. Deshalb haben wir die zuständigen Stellen aufgefordert, zu prüfen, welche Shuttle-Busse von geeigneten S-Bahnhöfen aus zur U-Bahnstation Elbbrücken geleitet werden können. Wir fordern, dass das Ergebnis der Beratungen noch vor den Wahlen zur Bezirksversammlung in dem zuständigen Ausschuss der Bezirksversammlung vorgestellt und möglichst zeitnah umgesetzt wird.

 

Unseren entsprechenden Antrag finden sie hier.

 

 

 

Mo

17

Dez

2018

Ideenworkshop: Ein neues Busverkehrskonzept für die Innenstadt

Mal kurz die Mönckebergstraße überqueren? Gar nicht so einfach bei dem regen Busverkehr. Denn im Moment ist die Mönckebergstraße für die Metrobusse 3, 4, 5 und 6, die Schnellbusse 31, 34, 35, 36 und 37 sowie die Buslinie 109 Durchgangstraße. Insbesondere für mobilitätseingeschränkte Personen stellt Hamburgs beliebteste Einkaufsstraße deswegen ein großes Hindernis dar. Auch Radfahrer*innen weichen aufgrund des starken Verkehrs auf Parkstreifen und Gehwege aus und sorgen für Konflikte. Neue Ideen müssen her!

Wir sehen hier nicht nur den Bedarf, sondern auch das Potential für positive Veränderungen: Kombiniert mit dem kürzlich von der Bürgerschaft angestoßenen Umbau des Rathausmarktes ergeben sich viele Optionen zur Optimierung der Buslinienführung. Ein weiterer Baustein ist der Nachtbusverkehr, dessen Knotenpunkt nicht unbedingt auf dem Rathausmarkt liegen muss. Damit eine gute Lösung für ein neues Busverkehrskonzept gefunden werden kann, haben wir einen Ideenworkshop beantragt, bei dem alle Beteiligten an einem Tisch sitzen.

Unterstützt von einem Planungsbüro und mit bis zu 15.000€ kann ein guter Beteiligungsprozess Stakeholder und Bürger*innen zusammenbringen. Gemeinsam mit Verbänden, Interessierten und Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung und Unternehmen soll eine langfristig tragbare Lösung gefunden werden. Wir wollen mit dem neuen Buskonzept nicht nur die Mönckebergstraße verbessern, sondern sehen es als Teil unseres Programms, den Verkehr in Hamburg-Mitte fairer zu gestalten und die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum zu erhöhen.

 

Hier geht’s zum Antrag.

 

 

 

Mo

17

Dez

2018

Terminhinweis: Beteiligungsprozess für Fußverkehr in der Neustadt

Es kann endlich losgehen! Im wahrsten Sinne des Wortes… im Mai wurde auf GRÜNE Initiative in der Bezirksversammlung beschlossen, dass Fußverkehrskonzepte für die Neustadt, St. Georg und das Billstedter Zentrum erstellt werden. Die Neustadt macht nun den Anfang. Und dafür wird Ihre Expertise gebraucht! Über verschiedene Wege können sich Bürger*innen ab heute bei der Erstellung des Fußverkehrskonzepts beteiligen:

Wir freuen uns jetzt schon auf die Ergebnisse!

 

Mehr Infos gibt’s beim Quartiersmanagement Neustadt.

 

Weiteres zu dem von uns beantragten Fußverkehrskonzept gibt es hier.

Mo

17

Dez

2018

Mit Anjes Tjarks durch Wilhelmsburg

Hamburger Schmuddelwetter hält uns nicht auf - an einem der letzten Novembertage sind wir mit Anjes Tjarks, dem Vorsitzenden der GRÜNEN Bürgerschaftsfraktion, den Wilhelmsburger Bezirksabgeordneten Sonja Lattwesen und Rainer Roszak sowie dem Vorsitzenden der Bezirksfraktion Mitte, Michael Osterburg, auf Tour durch unseren Bezirk aufgebrochen, um zwei tolle Einrichtungen in Wilhelmsburg näher kennenzulernen. 

Für Anjes ist das „Rauskommen“ der spannendste Teil seiner Arbeit, wie er sagt: „Wir machen die Bezirkstour, um zu verstehen, wie unsere Stadt in ihrer Mikrostruktur funktioniert“ – da bietet der Stadtteil auf der Elbinsel vieles, wo es sich lohnt näher hinzuschauen. Schließlich ist in Hamburgs flächenmäßig größtem Stadtteil seit einigen Jahren viel Bewegung drin. Denn die Zeiten, als Wilhelmsburg als „abgehängt“ vom Rest der Stadt galt, sind längst vorbei. Seit sich 2007 die Internationale Bauausstellung (IBA) dem Stadtteil annahm, erfuhr der Wilhelmsburg einen wahren Schub an Aufwertung und Umdeutung. Heute machen vor allen Dingen vielfältige Kulturräume und soziale Durchmischung die Elbinsel aus. 

Als erstes kehrten wir in die „Gute Stube“ des Museum Elbinsel Wilhelmsburg ein, in das Café Eleónore, wo extra für uns bereits am Vortag die Heizung angeworfen wurde, damit wir es in dem alten Haus schön lauschig haben. Und damit sind wir direkt beim Thema Sanierung angekommen: Seit drei Jahren wird das Museum in Kirchdorf nun schon saniert. Dabei stellt besonders die Einhaltung des Denkmal- und Milieuschutzes des Hauses von 1724 alle vor besondere Herausforderungen. Durch die Ritzen der schmucken, nach außen öffnenden Fenster pfeift der Wind und auch Heizung und Elektrik hinken heutigen Standards weit hinterher, beides bedarf dringender Erneuerung. Viel Arbeit also für die Vorsitzenden des Fördervereins Museum Elbinsel Wilhelmsburg e.V., Gerd Nitzsche „Needle“ und Jürgen Drygas. Neben der dringen benötigten Geldbeschaffung koordinieren die beiden auch 60 ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen, die den Museumsbetrieb aufrecht halten.

 

Derzeit sind Sanierungsarbeiten in einem Nebengebäude in vollem Gang, bald soll dort das Büro und das Archiv des Museums einziehen. Dadurch vergrößert sich die Ausstellungsfläche im Haupthaus um bis zu 50%: Noch mehr Platz, um vom Wilhelmsburger Wandel zu erzählen. Die Exponate des Elbinsel Museums, das schon seit 112 Jahren seinen Sitz in einem ehemaligen Amts- und Verwaltungsgebäude der Welfen in Kirchdorf hat, umfassen hauswirtschaftliche Gegenstände, Kleidung und landwirtschaftliches Gerät und erzählen so von der Entwicklung der Elbinsel seit dem 14. Jahrhundert bis zur Industrialisierung. Denn ehemals war Wilhelmsburg in erster Linie landwirtschaftlich genutztes Gebiet. Die großen Bauernhöfe, die einst typisch für die Insel waren, wurden erst vor gut 100 Jahren vom wachsenden Hafen verdrängt.

 

Fast verquatschen wir uns mit den gleichermaß engagierten wie sympathischen Herren, trinken zum Abschied noch schnell ein Gläschen „Deichbruch“, einen 40%-igen Kräuterschnaps nach original Wilhelmsburger Rezeptur von 1910, und weiter geht‘s zum Wilhelmsburger Ruder Club.

Der Wilhelmburger Ruder Club von 1895 befindet sich im Herzen eines Stadtentwicklungsgebiets, wo sich in den kommenden Jahren noch viel tun wird. Zwischen dem Reiherstiegviertel und weiteren geplanten Quartieren, liegt das Bootshaus samt Clubheim idyllisch am Aßmannkanal. Das Gebäude wurde 1959 erbaut - und stand drei Jahre später während der Sturmflut unter Wasser. Vermutlich sind es die Folgen der Flut, die sich bis heute auf das in die Jahre gekommene Gebäude auswirken, das sich an mehreren Stellen absenkt. Eine Prüfung hat ergeben, dass ein kompletter Neubau nur unwesentlich teurer käme, als eine aufwändige Sanierung. Entwürfe für einen Neubau existieren bereits und sehen wie jetzt auch ein 1-geschossiges, barrierefreies Gebäude vor.

Die ebenerdigen Bungalowbauweise, war auch für Sylvia Pille-Steppat vor 4 Jahren der Grund, dem WRC beizutreten. Die Weltcupsiegerin im Pararudersport hat nördlich der Elbe lange nach einem barrierefreien Ruderclub gesucht, und ist sehr froh schließlich in Wilhelmsburg fündig geworden zu sein. Aktuell strebt sie die Qualifikation für die Paralympics 2020 in Tokyo an: „Dafür bietet mir der Ruderclub hier ein perfektes Revier. Unzählige Kanäle, 13 km über Schleusen und Hafen in die Speicherstadt, was will man mehr?“ sagt die Sportlerin. Der WRC bietet alle Varianten des Rudersports an: vom Wander- und Freizeitrudern bis hin zum Leistungssport. Seit einigen Jahren ist der Zuwachs an Neumitgliedern spürbar. Neben vielen Neu-Wilhemsburger*innen, treten auch immer mehr Menschen „aus Hamburg“ bei - wie man auf der Elbinsel immer noch sagt, wenn man die nördlich der Elbe lebenden Hamburger*innen meint. Der Verein begrüßt den Wandel, der um ihn herum geschieht und möchte ihn auch als Chance für sich nutzen, sich weiter zu entwickeln. Sabine Bräuer, die 2. Vorsitzende betont die Bereitschaft, sich noch mehr für die neuen Nachbarschaften und geplanten Schulen in der Umgebung zu öffnen. Das klingt herzlich und engagiert!

 

„Wir haben eine Hochachtung vor dem Engagement der vielen Ehrenamtlichen, die wesentlich zu einem lebendigen und lebenswerten Wilhelmsburg beitragen“, betont Sonja Lattwesen, GRÜNE Bezirksabgeordnete aus Wilhelmsburg. Und Michael Osterburg, Vorsitzender der Bezirksfraktion, freut sich: „Auf unseren regelmäßigen Touren mit Anjes Tjarks durch den Bezirk vernetzen wir Stadtteilarbeit, Bezirks- und Landespolitik, um den gemeinsamen Austausch zu fördern und zu sinnhaften Lösungen für alle zu kommen.“

 

 

Mo

17

Dez

2018

Hoffnung für die Busverbindungen im Hamburger Osten

Neben den guten Nachrichten zur Zusammenführung der Metrobuslinie 3, gibt es auch für weitere Teile von Hamburgs Osten wieder Hoffnung auf verbesserte Busverbindungen. „Eine weitere Verbesserung der Anbindung des Hamburger Ostens wollen wir in nächster Zeit angehen. Gemeinsam mit unserem Koalitionspartner, wollen wir die große Lücke zwischen den Metrobuslinien 23 und 25 schließen", so Fraktionsvorsitzender Michael W. Osterburg „und unter anderem eine Verbindung von Rothenburgsort nach Wandsbek schaffen.“

 

Durch das Wohnungsbauprogramm und die Initiative "Stromaufwärts an Elbe und Bille" ist es in den Stadtteilen Horn, Hamm, Borgfelde und Rothenburgsort vermehrt zu Wohnungs- und Gewerbebau (vor allem Hotels) gekommen. Diese Bautätigkeiten werden sich auch in den nächsten Jahren fortsetzen. Nun sollen Gespräche mit HVV und VHH geführt werden, wie neue Wohn- und Gewerbegebiete im betroffenen Gebiet besser an den ÖPNV angebunden werden können.

 

Mo

17

Dez

2018

Gute Neuigkeiten für die Äquatorbuslinie!

Die seit Mitte Juli letzten Jahres gespaltene und am ZOB beim Hauptbahnhof endende Metrobuslinie 3, wurde auf unsere Initiative im Februar im Ausschuss für Verkehr und Umwelt jetzt endlich wieder zusammengeführt. Sie verbindet nun Hamburgs Osten und Westen wieder miteinander, sodass die einzige direkte Busverbindung von Ost und West wieder komplett ist.

Zum Hintergrund: Die Spaltung der Linie am ZOB führte dazu, dass es längere Wege zum Umsteigen gab und viele Verbindungen nicht mehr erreicht werden konnten. Bei Tourist*innen sorgte der Bus für Verwirrung und die massiv schlechtere Einbindung von Rothenburgsort stellte ein großes Problem für den Stadtteil dar. Auch die Linien 120 und 124 wurden gekürzt und führen nicht mehr in die Innenstadt. Diese Veränderung des HVVs der Linie 3 zu Lasten der östlichen Stadtteile wurde nun endlich wieder zurückgenommen.

 

Hier geht’s zu unserem Antrag.

 

 

 

Mo

17

Dez

2018

Soziale Erhaltungsverordnung für die Südliche Neustadt bleibt bestehen

Bereits seit 1995 besteht zum Schutz der lokalen Wohnbevölkerung eine Soziale Erhaltungsverordnung für die südliche Neustadt. 1998 wurde diese um eine Umwandlungsverordnung ergänzt. Während die Soziale Erhaltungsverordnung unbefristet gilt, muss die Umwandlungsverordnung alle fünf Jahre erneuert werden – die aktuelle Umwandlungsverordnung läuft Ende 2018 aus. Eine Verlängerung haben wir grade in der Bezirksversammlung beschlossen. „Die Soziale Erhaltungsverordnung und die Umwandlungsverordnung sind sinnvolle Werkzeuge, um die Bevölkerungsstruktur in den Stadtteilen zu bewahren und müssen deshalb unbedingt verlängert werden“ so Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg.

 

Hier geht`s zum Antrag.

 

Mo

17

Dez

2018

Zugang zu öffentlichen Toiletten in den Wallanlagen verbessern

Nach wie vor ist es in der grünen Lunge der Stadt nicht ganz so einfach, eine öffentliche Toilette aufzufinden. Mit der Modernisierung der Eisbahn wurden dort zwar neue öffentliche Toiletten gebaut, diese werden allerdings nicht als solche wahrgenommen. Da der Zutritt zu den Waschräumen nur über den Eingang der Eisbahn möglich ist, entsteht bei Betrieb der Eisbahn der Eindruck, dass für die Benutzung der Toiletten Eintritt erforderlich ist. „Das ist ein unhaltbarer Zustand und diese Situation muss unbedingt verbessert werden!“, betont der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Lothar Knode.

 

Während der Bauphase an der Eisbahn waren Toilettencontainer für die Besucher*innen des Parks zwischen Minigolf-Anlage und Töpferstube aufgestellt, die im Frühjahr, nach Fertigstellung und Freistellung der Eisbahntoiletten für die Öffentlichkeit, entfernt wurden. Wir fordern, diese wieder aufzustellen – zumindest solange kein einfacherer Zugang zu den Toiletten geschaffen wird. Wir haben die Verwaltung gebeten, eine langfristige Lösung zu finden. Die Entspannung im beliebtesten Park der Stadt soll nicht durch natürliche Bedürfnisse getrübt werden.

 

Mi

28

Nov

2018

"Fair im Verkehr" - Unser neues Programm

 

– Gerechte Aufteilung des öffentlichen Raumes –

Für mehr Aufenthaltsqualität und moderne Mobilität in Hamburg Mitte

 

Fußgänger*innen und Radfahrer*innen haben einen untergeordneten Stellenwert im öffentlichen Raum und Verkehr. Staus, Parkplatzsuche und zugeparkte, nicht-existente oder dringend sanierungsbedürftige Geh- und Radwege beinträchtigen die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum. Der begrenzte Platz für Radfahrer*innen und Fußgänger*innen sorgt für Konflikte zwischen den verschiedenen Verkehrsteilnehmer*innen, von vermeidbarer Verärgerung bis hin zu tragischen Unfällen.

 

Eine Neuverteilung des öffentlichen Raumes mit besseren und breiteren Fuß- und Radwegen in sinnvoller und sicherer räumlicher Anordnung mit den Fahrstreifen des motorisierten Verkehrs sorgt für einen besser fließenden Verkehr mit weniger Konflikten, der am Ende allen Verkehrsteilnehmer*innen zugutekommt.

 

Neue Lösungen müssen her: Eine neue und faire Aufteilung des Straßenraums und eine moderne Mobilitätskultur. Das bedeutet, dass dem Fuß- und Radverkehr nicht nur dort Platz eingeräumt wird, wo es möglich ist, sondern vor allem dort, wo es nötig ist. Des Weiteren zeigen Studien, die Verkehrsbewegungen analysiert haben: Wer mehr Platz hat, der nutzt ihn auch – im Verkehr schafft Angebot die Nachfrage. Wenn es breitere und sicherere Radwege gibt, werden diese auch von mehr Radfahrenden genutzt.

 

Einige Städte gehen voran und teilen den öffentlichen Raum neu auf. Radfahrer*innen und Fußgänger*innen bekommen mehr Platz durch (breitere) Radwege, weniger Parkplätze und mehr Raum für Fußgänger*innen, der Anteil der Autos schrumpft. So hat sich beispielsweise in New York das Radverkehrsaufkommen durch den Ausbau von sicheren Radfahrstreifen innerhalb von zwei Jahren verdoppelt. In Kopenhagen erreichen schon längst mehr Menschen mit dem Rad als mit dem Auto täglich ihre Arbeitsstelle. Die dänische Hauptstadt, deren Klima und Topographie nicht unähnlich Hamburgs ist, begann bereits in den 1960er mit der Einrichtung vieler innerstädtischer autofreier Zonen – im Ergebnis hat sich die Anzahl der Fußgänger*innen in diesen Gebieten vervierfacht.

 

In Hamburg hingegen nehmen Autos immer noch überproportional zu, mit einem Zuwachs von knapp 10.000 Personenkraftwagen im letzten Jahr. Dennoch nehmen die Verkehrsaufkommen in der Innenstadt und an den Ausfallstraßen ab. Diesen Trend gilt es zu nutzen und statt Lärm, Abgasen und Unfallgefahr, umweltfreundlichen Verkehrsmitteln Raum zu geben. Autos stehen in Deutschland im Durchschnitt 23h am Tag herum, meist auf öffentlichen Grund, der anstatt zum Parken für Grünflächen und zum Verweilen genutzt werden könnte.

 

Die dafür benötigen Umbauten hätten einen positiven Einfluss auf die Aufenthaltsqualität in der Stadt, denn Straße ist nicht nur Verkehr, sondern Raum für Alle. Ob sich Menschen an einem Ort gerne aufhalten, sowohl im Alltag als auch in ihrer Freizeit, hängt nicht unwesentlich von der Gestaltung des öffentlichen Raums ab. Dies ist von besonderer Bedeutung in Hamburgs Zentren, in denen gearbeitet und eingekauft wird und die von allen Verkehrsteilnehmer*innen intensiv genutzt werden. Im Vergleich zu anderen Städten in Deutschland hat Hamburg fast keine Fußgängerzonen und verkehrsberuhigte Gebiete, in denen sich Stadtbewohner*innen und Besucher*innen abseits vom motorisierten Verkehr bewegen können. Doch solche Zonen bieten insbesondere für die jüngsten und ältesten Mitglieder unserer Gesellschaft sichere Orte zum Spielen, Flanieren und Verweilen. Wir – die GRÜNEN in Mitte – wollen deshalb eine fairere Verteilung des öffentlichen Raumes mit mehr Aufenthaltsqualität und einer modernen Mobilität, die dieser schönen Stadt und insbesondere ihrem viel frequentierten Zentrum angemessen ist.

 

Eine nachhaltige Verkehrswende hat dabei weitreichende Folgen für Gesundheit und Klimaschutz. Verkehr verursacht seit Jahren konstant ~160 Millionen Tonnen CO2, heute ein Fünftel der Treibhausgase in Deutschland. Gleichzeitig kämpft Hamburg mit erhöhten Abgaswerten und einer Stickoxidbelastung über den Grenzwerten.

 

Mit unserem Programm Fair im Verkehr setzen wir uns daher sowohl für den Klimaschutz als auch für mehr Aufenthaltsqualität im Bezirk Mitte ein.

 

 

Folgende Anträge unseres Programms wurden bereits von der Bezirksversammlung Mitte beschlossen:

  • Jungfernstieg: Umgestaltung voranbringen!
  • Barrierefreiheit und mehr Fahrradbügel fürs Kontorhausviertel
  • Kein privater PKW-Verkehr in Mönckebergstraße und Bergstraße
  • Fehlende Radwegmarkierung auf Veloroute 2 in Kaiser-Wilhelm-Straße anbringen
  • Eine Toilette für Alle im Bezirk Mitte
  • Verkehrssicherheit in der Fahrradstraße Horner Weg erhöhen
  • Bahnunterführung Veddel barrierefrei und radfreundlich umbauen
  • Barrierefreien Zugang zum Billstedt-Center herstellen.
  • Gehweg Maukestieg sanieren (Billstedt)

Hier geht's zu den Anträgen sowie weiteren Infos zum Thema Verkehr.

 

 

 

 

 

 

Mi

28

Nov

2018

Barrierefreies Billstedt

 

Im Rahmen unseres neuen Programms „Fair im Verkehr“ machen wir uns unter anderem für mehr Barrierefreiheit stark. In Billstedt sind uns direkt ein paar kritische Punkte aufgefallen: Zum Billstedt Center ist der Zugang nur über den U-/Bus-Bahnhof und Fahrstühle der Hochbahn möglich. Mobilitätseingeschränkte Bürger*innen mit Kinderwagen, Rollatoren oder Rollstühlen wird der Zugang so erschwert. Daher haben wir die Verwaltung gebeten, mit dem Center Management den Bau eines Außenfahrstuhls zu prüfen.

Ebenfalls haben wir eine Verbesserung des Gehwegs im Maukestieg beantragt, da auch hier Bürger*innen in ihrer Mobilität durch Kopfsteinpflasterabschnitte beeinträchtigt werden. „Mit unserem neuen Programm Fair im Verkehr werden Billstedt barrierefreier machen und die Aufenthaltsqualität in unseren Straßen und auf unseren Plätzen erhöhen“, so Nicole Kistenbrügger, GRÜNE Bezirksabgeordnete und stellv. Vorsitzende des Regionalausschusses Billstedt.

Auch im Rahmen der von uns im Mai beantragten Fußverkehrskonzepte für den Bezirk Mitte findet Billstedt Beachtung. Ebenso wie für die innerstädtischen Stadtteile St. Georg und Neustadt, soll für das Billstedter Zentrum ein barrierefreies Fußverkehrsnetz entwickelt werden, das den Alltag der Menschen erleichtert und die Aufenthaltsqualität im Stadtteil erhöht.

 

Hier geht's zu unseren Anträgen.

 

Mi

28

Nov

2018

Eröffnung des Helmut-Schmidt-Studierendenhaus

Das Helmut-Schmidt-Studierendenhaus wurde Anfang des Monats gemeinsam mit der Tochter des Namensgebers, Frau Dr. Susanne Schmidt, eingeweiht. Es bietet jetzt 128 Studierenden ein neues und modernes Zuhause. Dazu Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg: „Die Einweihung des Helmut-Schmidt-Studierendenhauses, direkt gegenüber der Hafencity Universität hat eine Vorbildfunktion. Studierende sollen verstärkt an zentralen Orten und in der Nähe ihrer Unis untergebracht werden. Das Studierendenwerk soll künftig mehr Geld dafür bekommen, denn die Schaffung bezahlbaren Wohnraums für Studierende ist uns sehr wichtig.“

 

Do

22

Nov

2018

- Quartiersfonds 2019 beschlossen – 1 Mio. Euro für Stadtteilprojekte

„Auch dieses Jahr unterstützen wir mit dem bezirklichen Quartiersfonds wieder großartige Projekte, die wesentlich zur Stadtteilkultur und Lebensqualität in Mitte beitragen. Wir freuen uns über das kontinuierliche und kreative ehrenamtliche Engagement der Bürger*innen aus Mitte, insbesondere im Bereich der Integration von Geflüchteten und in den zahlreichen Beiräten“, so Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg.

Der verabschiedete Quartiersfonds 2019 ist mit einem Volumen von 1.000.000,00,- Euro ausgestattet und kann durch projektbezogene Anträge an die Finanzbehörde um bis zu 428.571,00 Euro aufgestockt werden. Die Bezirksversammlung Mitte hat im November mit den Stimmen der SPD und GRÜNEN den Quartiersfonds 2019 beschlossen. Dieser Beschluss ist ein wichtiger Beitrag zur Förderung von Stadtteilarbeit und Stadtteilentwicklung in Mitte.

 

Gefördert werden Projekte, die in den Stadtteilen des Bezirks Mitte großartige Arbeit leisten und dafür lediglich eine Anschubfinanzierung benötigen. Aus rot-grüner Sicht gibt es aber auch einige Projekte, deren wichtiger Beitrag zur Stadtteilarbeit mit einer erneuten finanziellen Unterstützung gefördert werden sollte, da sie ihre Arbeit (noch) nicht aus eigener Kraft stemmen können. Die Beiratsarbeit sowie die Bürgerinnen- und Bürgerbeteiligung außerhalb von RISE werden wir auch nächstes Jahr mit einer Summe von 150.000,00 € unterstützen.

Bedacht werden unter anderem die Stiftung Kulturpalast Hamburg mit 40.000,00 €, das Stadtteilhaus "Horner Freiheit" mit 84.159,76€, das Quartiersmanagement Neustadt mit 25.000,00 € sowie zahlreiche weitere Jugend- und Stadtteilzentren, Stadtteilinitiativen, Senior*innenvereine, Stadtteilkulturläden und -cafés sowie Freizeithäuser.

Ab 2019 gibt es keinen separaten Topf für Projekte in der Stadtteilarbeit mit geflüchteten Menschen. Diese Projekte werden ebenfalls aus dem beschlossenen Quartiersfonds 2019 unterstützt. Beispielhaft seien hier genannt: Das Projekt "flüchtLINK" des Lukulule e.V. zur Begegnung und Vernetzung geflüchteter Menschen durch Kunst und Kultur wird mit 70.000,00 Euro gefördert. Dem Mädchentreff Kirchdorf Süd, Dolle Deerns e.V., der sich in der psychologischen Beratung und Begleitung geflüchteter Mädchen und junger Frauen engagiert, werden 15.000,00 Euro zur Verfügung gestellt.

 

Hier geht's zum rot-grünen Antrag aus der Bezirksversammlung.

 

 

 

 

Do

22

Nov

2018

"Toilette für Alle" im Bezirk Mitte

In München gibt es schon neun, in Wandsbek und Eimsbüttel befinden sie sich in der Planung: Toiletten für Alle. Das sind Orte, an denen Menschen mit schweren Behinderungen menschenwürdig ein öffentliches WC benutzen können. Das betrifft mehr als 9 % der Bevölkerung Deutschlands, Tendenz steigend. Während im Süden der Republik bereits viele der sogenannten „Changing Places“ Toiletten verwirklicht sind, bleibt der Norden noch zurück. Im Bezirk Mitte findet sich das Zentrum Hamburgs, in dem eine inklusive Toilette unbedingt auffindbar sein sollte.

Manche Behinderungen werden von den normalen DIN-Norm-WCs gar nicht berücksichtigt. Deshalb kämpft die internationale Bewegung „Changing Places“ und die deutsche Stiftung „Leben Pur“ mit ihrer Kampagne „Toiletten für Alle“ für menschenwürdige öffentliche Toiletten für Menschen mit schweren oder mehrfachen Behinderungen. „Ohne solche Toiletten müssen manche der betroffenen Menschen auf den Fußboden einer öffentlichen Toilette gelegt werden: Das ist unsicher, unhygienisch und unwürdig. Manchmal verlassen betroffene Menschen das Haus nicht um das zu umgehen. Das wollen wir unbedingt ändern.“, so Sonja Lattwesen, GRÜNE Bezirksabgeordnete und Mitglied im Ausschuss für Soziales, Inklusion und Sport.

Daher hat die GRÜNE Bezirksfraktion die Verwaltung per Antrag gebeten, eine solche Toilette in Mitte einzurichten. Wichtig sind ein barrierefreier Zugang und gute Erreichbarkeit. Sinnvoll ist außerdem die Anbindung an bestehende öffentliche Infrastruktur wie Bezirksamt oder Bürger*innenhaus. Daher schlagen wir zum Beispiel folgenden Standorte im Bezirk Mitte vor:

  • In der Nähe S-Bahn Berliner Tor, zum Beispiel an der HAW
  • In Kombination mit dem neuen Sportzentrum des HT16/Sprechwerk Theaters in Hamm/Borgfelde
  • Im Stadtteil- oder Jugendzentrum Horner Geest in Verbindung mit der neuen Haltestelle der U4
  • In der Hamburger Innenstadt im Rathaus oder in Rathaus-Nähe

 

Hier geht’s zu unserem Antrag.

 

 

Die „Toilette für Alle“ gibt es z.B. am Marienplatz und in der Allianz-Arena in München, im Landtag Baden-Württemberg und der Mercedes-Benz Arena in Stuttgart, in einem Cafe-Bistro in Ingolstadt, am Bahnhof in Metzingen, in der Volkshochschule in Schwäbisch Gmünd, im Rathaus in Waldkirch usw. In Hamburg gibt es noch keine Einzige. Die Bezirke Eimsbüttel & Wandsbek planen im Hamburg-Haus (Eimsbüttel) und im Bezirksamt Wandsbek die Einrichtung solcher.

 

Ein “Goldstandard” Changing Place benötigt beispielsweise:

  • 12 m² Platz für einen elektrischen Rollstuhl und zwei Begleiterinnen bzw. Begleiter
  • Eine zentral an der Wand platzierte Toilette, mit Platz an beiden Seiten für die Begleiterinnen bzw. Begleiter
  • Eine höhenverstellbare Liege mit abklappbarem Seitengitter, breit genug für eine Drehung um die Körperlängsachse (mindestens 180 x 90 cm)
  • Einen Deckenlifter zum sicheren Transfer vom Rollstuhl auf die Liege oder Toilette und zurück
  • Einen breiten Papierrollenspender für die Liege
  • Ein Paravent um Privatsphäre zu schaffen
  • Einen luftdicht verschließbaren Abfallbehälter
  • Ein höhenverstellbares Waschbecken, mit verlängertem Wasserhahn und Griffen (falls nicht automatisch)
  • An der Wand montierte Handgriffe, zusätzlich zu den herunterklappbaren Handgriffen neben der Toilette
  • Ein Dusch-WC
  • Ein Regal für Kolostomietaschen
  • Einen bodentiefen Spiegel für kleinwüchsige Menschen oder Menschen, die einen Rollstuhl benutzen
  • Einen Stock-/Krückenhalter neben beiden Seiten des Waschbeckens
  • Einen für kleinwüchsige Menschen oder Menschen im Rollstuhl erreichbaren Lichtschalter
  • Starke Kontrastfarben zwischen Fußboden und Wänden, Türgriffen und -rahmen, Türen und Oberflächen der Toilettenausstattung (insbesondere Handgriffe und Toilettenpapierhalter)
  • Klare Ausschilderung inklusive Piktogramme mit hohem Kontrast sowie in Blindenschrift, und das internationale “Changing Places” Zeichen (falls diese Toilette den Anforderungen entspricht), außerdem Orientierungsbeschreibung in allen Schriften in dem WC
  • Mehrere Haken auf Standard- und Rollstuhlhöhe
  • Einen Automaten für Hygiene-Produkte, z.B. Windeln unterschiedlicher Größe, feuchte Tücher, Einweg-Handschuhe usw, der auch von Menschen im Rollstuhl und kleinwüchsigen Menschen bedient werden kann
  • Eine geruchsneutrale Seife
  • Ein “Nicht alle Behinderungen sind sichtbar”-Schild an der Außenseite der Tür
  • Ein veröffentlichtes System, über so viele Medien wie möglich, wobei Menschen prüfen können, bevor sie ankommen, ob die Toilette in Betrieb ist oder nicht. Falls die Toilette außer Betrieb ist, sollten weitere Infos, ob sie teilweise zu nutzen ist, was genau ausgefallen ist und wie lange die Schließung voraussichtlich dauert, mitgeteilt werden. Nach Reparatur sollte eine Mitteilung veröffentlicht werden, dass die Probleme behoben sind, und die Toilette wieder funktionstüchtig ist.

 

 

 

Do

22

Nov

2018

Blühflächen für biologische Vielfalt

Es grünt, blüht und summt direkt vor der Haustür – in Zukunft auch in Mitte. Um unseren Bezirk ökologisch aufzuwerten und Nahrungsflächen für Bienen und Schmetterlinge zu schaffen, haben wir einen Antrag in der Bezirksversammlung gestellt, mehr Blühflächen zu schaffen. „Wir freuen uns sehr, dass nun auch Mitte einen Beitrag zu einer ökologischen Aufwertung der Stadt leistet“, freut sich Michael Osterburg. „Straßenbegleitgrün muss nicht zwangsläufig aus kurzgemähten Rasenflächen bestehen, sondern kann auch regionale Blühpflanzen beinhalten, die nicht nur hübsch anzusehen sind, sondern gleichzeitig auch ein Nahrungsangebot für Vögel und andere Kleintiere bereitstellen.“

Zum Hintergrund: Die Stadt Hamburg möchte dem Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt e.V.“ beitreten. Das Bündnis soll einen Beitrag dazu leisten, dass die Bedeutung von Natur im direkten Lebensumfeld des Menschen gestärkt wird und den Schutz der Biodiversität in den Fokus rücken. Dabei soll mit Hilfe von unterschiedlichen urbanen Grünflächen ein buntes Mosaik an Lebensräumen geschaffen werden. Hierfür bieten sich auch kleinere Flächen an, die als Trittsteinbiotope und Biotopkorridore fungieren können. Mit Hilfe dieser „Trittsteine“ können Tiere von einem Biotop zum anderen gelangen, wenn die Distanz zwischen den beiden Biotopen sonst zu groß wäre. Biotopkorridore bilden hingegen linienhafte Strukturen, die die einzelnen Biotope auch physisch miteinander verbinden. So können beispielsweise auch immobile Pflanzenarten ohne Fernverbreitungsmechanismen von einem Biotop ins nächste gelangen.

Zum Schutz der Natur sollten deshalb sowohl Grünflächen aufgewertet werden, als auch vegetationsfreie Flächen als Sukzessionsflächen genutzt werden. Damit diese Flächen auch von allen als solche erkannt werden können, sollten Schilder auf den besonderen Wert dieser Flächen hinweisen. Eine Möglichkeit dafür ist das Anlegen von Wildblumenflächen mit regionalem Saatgut, welche letztlich auch bedrohten Insektenarten wie Bienen und Schmetterlingen einen Lebensraum bieten. Zudem ermöglichen solche Blühflächen ein Nahrungsangebot für Vögel und andere Kleintiere im städtischen Raum.

Um den Beitritt zum Bündnis mit Leben zu füllen und der zunehmenden Versiegelung in der Stadt entgegenzutreten, sollte deshalb noch stärker versucht werden, öffentliche Flächen zum Blühen zu bringen, wie es beispielsweise unser Nachbarbezirk Wandsbek bereits vorlebt.

 

Hier geht's zu unserem Antrag.

 

 

 

 

Do

22

Nov

2018

Spielplätze sanieren und erweitern

Funktionsfähige und pädagogisch wertvolle Spielplätze sind eine elementare Voraussetzung für eine kindgerechte Entwicklung. Deshalb haben wir beantragt, dass in Hamburg-Mitte folgende vier Spielplätze saniert bzw. erweitert werden: „Kohlhöfen“, Steinfeldtstraße / Ihlestraße, Archenholzstraße/Liebezeitstraße und Luisenhofstieg im Schleemer Park hinter dem Kurt- A. - Körber – Gymnasium.

„Wir wollen in Hamburg-Mitte für die Bewohner*innen aller Stadtteile attraktive Orte der Begegnung schaffen, auf denen Kinder spielen und toben können. Aber auch Eltern und Betreuungspersonen bieten Spielplätze Raum für Begegnung und Austausch. Deshalb haben wir neben den konkreten Sanierungsmaßnahmen für die genannten Spielplätze, auch eine regelmäßige Pflege und Wartung der Spielgeräte beantragt.“ sagt Michael Osterburg.

Hintergrund ist, dass Senat und Bürgerschaft zusätzliche Mittel zum Erhalt und Ausbau von Spielstätten bereitgestellt haben. Im gesamten Stadtgebiet stehen gegenwärtig ca. 750 öffentliche Spielplätze zur Verfügung. Knapp 140 dieser Plätze befinden sich im Bezirk Hamburg-Mitte. Wir wollen, dass die öffentlichen Spielplätze im Bezirk Hamburg-Mitte regelmäßig gepflegt werden und auf ihre Funktionsfähigkeit, insbesondere bezüglich der Gefährdung von Kindern, untersucht werden.

 

Weitere Details im Antrag.

 

 

 

Mi

21

Nov

2018

Umgestaltung des Jungfernstiegs: Für eine gerechte Aufteilung des öffentlichen Raums

 

Die Alster ist das Herz der Stadt und der Jungfernstieg die zentrale Flaniermeile für Hamburger*innen und Besucher*innen gleichermaßen. Rund um die Binnenalster wird sich die Aufenthaltsqualität für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen in den nächsten Jahren weiter verbessern. Der Umbau des Ballindamms steht kurz bevor, doch auch Umplanungen für den Jungfernstieg und den Neuen Jungfernstieg sind angedacht.

Die GRÜNE Bezirksfraktion Mitte hat sich im Cityausschuss dafür eingesetzt, dass vor allem die Umplanung des Jungfernstiegs schnell vorangebracht wird. Insbesondere soll hier der Rad- und Fußverkehr räumlich getrennt und so die Sicherheit und Aufenthaltsqualität für alle erhöht werden. Die Planungen sollen sinngemäß mit den Umplanungen des Ballindamms, des Kleinen Jungfernstiegs und der Bergstraße einhergehen, damit eine sichere und flüssige Führung des Radverkehrs hergestellt wird, insbesondere für Abbiegesituationen.

„Es ist Zeit, dass die Fehler, die Anfang 2000 am Jungfernstieg gemacht wurden, endlich revidiert werden“, betont der GRÜNE Fraktionsvorsitzende Michael Osterburg, „der Radverkehr gehört auf die Fahrbahn und der Autoverkehr um die Binnenalster reduziert. Außerdem sollen endlich wieder Bäume auf der Seite des Alsterhauses gepflanzt werden, um den alten Alleecharakter wiederherzustellen und in heißen Sommern Kühlinseln zu schaffen. Wir fordern weiter, dass das Radfahren in der Innenstadt den Platz erhält, den es verdient, und stehen dafür in harten Verhandlungen.“

 

Weitere Anträge für eine gerechte und klimafreundliche Aufteilung des Straßenraums bringt die GRÜNE Bezirksfraktion aktuell im Rahmen ihres Programms „Fair im Verkehr“ in die Bezirksversammlung und ihre Fach- und Regionalausschüsse ein:

 

- Privaten PKW-Verkehr in Mönckebergstraße und Bergstraße einschränken

 

- Mehr Barrierefreiheit und Fahrradbügel im Kontorhausviertel

 

- Sichere Radwegsführung entlang der Veloroute 2, Kaiser-Wilhelm-Straße

 

Alle unsere aktuellen Anträge finden Sie hier.

 

 

 

 

Mi

21

Nov

2018

Barrierefreiheit im Kontorhausviertel endlich herstellen!

Mobilität ist eine entscheidende Voraussetzung für die Partizipation am gesellschaftlichen Leben, für die eine barrierefreie Gestaltung des öffentlichen Raumes notwendig ist. Trotzdem kommt es leider häufig vor, dass z.B. Bordsteinabsenkungen zugeparkt werden, was die Barrierefreiheit erheblich einschränkt. Menschen, die auf einen Rollstuhl oder Rollator angewiesen sind, haben so keine Möglichkeit die Straße zu queren.

Deshalb wurde bereits im Frühjahr 2017, auf Initiative der GRÜNEN beschlossen, diesen Missstand im Kontorhausviertel zu beseitigen und zudem weitere Fahrradbügel im Quartier aufzustellen. Bis heute ist hier aber weder eine Umsetzung der Maßnahmen, noch eine Verbesserung der Situation zu erkennen.

Daher haben wir die Verwaltung im vergangenen Cityausschuss aufgefordert, den Antrag endlich umzusetzen! Denn alle Menschen in Mitte sollen die Möglichkeit haben, sich ohne Hindernisse im öffentlichen Raum bewegen zu können.

 

Zu unserem Antrag geht es hier.

 

 

 

Mi

21

Nov

2018

Velouroute 2 - Radwegmarkierung in der Kaiser-Wilhelm-Straße anbringen

Der Verlauf der Veloroute 2 entlang der Kaiser-Wilhelm-Straße, zwischen Johannes-Brahms-Platz und Axel-Springer-Platz, entspricht nicht den Ansprüchen eines Verkehrswegs, der den Namen Veloroute verdient, und benötigt dringend eine Umplanung zur Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer*innen, insbesondere der Fahrradfahrer*innen. Bislang fehlen Fahrradwegmarkierungen auf voller Länge der Kaiser-Wilhelm-Straße stadteinwärts. Lediglich im Einfahrtsbereich der Kaiser-Wilhelm-Straße (Ecke Poolstraße) existiert eine alte, nur noch schwer erkennbare Fahrradwegmarkierung, die nach ca. 3 Metern endet.

Im Folgenden ergeben sich für die zahlreichen Radfahrer*innen, die auf der dort entlangführenden Veloroute 2 in Richtung Innenstadt fahren, regelmäßig lebensgefährliche Verkehrssituationen. Rechtsseitig, zwischen Gehweg und Straße, befinden sich Parkbuchten, wo oft unvermittelt Autotüren aufgerissen und damit Radfahrer*innen zum Ausweichen nach links - weit in die Fahrspur bis teils in den Gegenverkehr - gezwungen werden. Auf der schmalen, pro Fahrtrichtung einspurigen Straße, fahren außerdem drei Linienbusse, welche die Sicht für Radfahrer*innen auf den Verkehr zusätzlich erschweren und deren Gefährdung erhöhen. Dem Radverkehr fehlt hier ein separater, geschützter Weg.

 

Im unteren Teil der Kaiser-Wilhelm-Straße, auf der Höhe Axel-Springer-Platz, beginnt eine neue Fahrradwegmarkierung, die über die Kreuzung Wexstraße / Große Bleichen navigiert. Diese wurde im Zuge der Straßenarbeiten zwischen Axel-Springer-Platz und Stadthausbrücke im Oktober / November 2018 neu angelegt.

 

Auf unseren Antrag hin hat daher der Cityausschuss die Verwaltung gebeten, für diese Strecke schnellstmöglich die Einrichtung einer sicheren Verkehrsanlage für den Radverkehr zu prüfen.

 

 

Hier geht's zum vollständigen Antrag.

 

 

 

 

Mo

12

Nov

2018

Radverkehrssicherheit auf St. Pauli

Anfang November wurden im Ausschuss für Verkehr und Umwelt gleich mehrere GRÜNE Anträge für die Verkehrssicherheit auf St. Pauli beschlossen: Zum Einen haben wir beantragt, dass die Straße Neuer Pferdemarkt zu einer Einbahnstraße gen Osten wird. So soll künftig die Einfahrt von der Budapester Straße in den Neuen Pferdemarkt gesperrt werden, um den hochfrequentierten Kreuzungsbereich Wohlwillstraße / Thadenstraße / Beim Grünen Jäger verkehrsmäßig zu entlasten. „Mit Blick auf den kommenden Veloroutenausbau in der Thadenstraße, die Fahrradstraße werden soll, ist es wichtig, an dieser hochfrequentierten Ecke Gegenverkehr rauszunehmen“, so Michael W. Osterburg, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN Bezirksfraktion Mitte.

Außerdem sollen Standorte verschiedener Werbetafeln überprüft werden, die z.B. in der Simon-von-Utrecht-Straße, aber auch am ZOB und in der HafenCity, wichtige Sichtachsen verstellen. „Verkehrssicherheit muss immer an erster Stelle stehen. Werbeverträge mit sehr langer Laufzeit, die von einer anderen Regierung beschlossen wurden, haben wir besonders kritisch im Blick“, betont Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg.

Und in einem weiteren Antrag haben wir Radfahrstreifen für die Simon-von-Utrecht-Straße und die Reeperbahn gefordert. „Um dem wachsenden Radverkehrsaufkommen auf dieser zentralen Verbindung zwischen Altona, St. Pauli und der City gerecht zu werden, haben wir die Verwaltung gebeten, die Einrichtung durchgehender Radfahrstreifen für beide Straßen zu prüfen", so Karin Zickendraht, verkehrspolitische Sprecherin der GRÜNEN Bezirksfraktion Mitte.

 

Hier geht’s zu den entsprechenden Anträgen.

 

 

 

Mi

07

Nov

2018

+++Pressemitteilung +++ Wir schützen die Bevölkerung St. Paulis vor Verdrängung

Im Bezirk Mitte wird zum ersten Mal das Vorkaufsrecht der Stadt genutzt, um den Schutz der lokalen Wohnbevölkerung zu sichern. In der Hein-Hoyer-Straße auf St. Pauli kauft die Stadt ein Wohnhaus auf, da der potentielle Käufer nicht zur Einhaltung der Sozialen Erhaltungsverordnung bereit war. Ziel der auf St. Pauli geltenden Sozialen Erhaltungsverordnung ist es, die bestehende Bevölkerungsstruktur zu schützen indem bezahlbarer Wohnraum gewahrt wird. So ist es unter anderem nicht möglich, bestehende Mietwohnungen in Eigentumswohnungen umzuwandeln.

„Unsere GRÜNE Bezirksfraktion hat dafür gesorgt, dass Soziale Erhaltungsverordnungen neben St. Pauli auch in St. Georg sowie in der südlichen und nördlichen Neustadt aufgestellt werden“, betont Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg, „Grundeigentümer und Entwickler sollten sich bewusst sein, dass der Bezirk ein Auge darauf hat, dass die Ziele der Erhaltungsverordnungen eingehalten werden und die Stadt auch ihr Vorkaufsrecht nutzen kann.“

Olaf Duge, Sprecher für Stadtentwicklung der GRÜNEN Bürgerschaftsfraktion: „Wir begrüßen die kürzliche Ausübung des Vorkaufsrechtes der Stadt in den Sozialen Erhaltensgebieten in St. Pauli außerordentlich. Die rot-grüne Koalition macht damit unmissverständlich deutlich, dass wir Wohnungsspekulanten oder unseriösen Käufern nicht den Vortritt lassen. Damit sichert die Stadt die sozialen Strukturen für die Menschen auch in den gerade in den letzten Jahren deutlich ausgeweiteten sozialen Erhaltensgebieten vor Verdrängung und ungerechtfertigten Mietsteigerungen. Wir sind zudem dabei weitere Vorkaufsfälle anzuschieben.“

 

 

 

Fr

26

Okt

2018

Mehr Bäume für die Innenstadt

 

"Plätze wie der Adolphsplatz weisen einen zu hohen Versiegelungsgrad auf. Das entspricht nicht unseren Ansprüchen an eine nachhaltige Stadtgestaltung. Bäume verbessern außerdem das Mikroklima - sie schaffen Kühlinseln und verhelfen dem Abfließen bei Starkregenereignissen. Es gibt noch viel Potential für mehr Grün in der Hamburger Innenstadt - beispielsweise am Großen Burstah oder am Jungfernstieg", so Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender.

Die Hamburger Innenstadt wird täglich von vielen Menschen frequentiert. Gerade in einem sehr heißen Sommer, wie dieses Jahr, wird der Effekt der sogenannten „städtischen Wärmeinsel“ für jede*n spürbar. Dabei heizt sich vor allem die Innenstadt besonders stark auf. Dies erfolgt zu einem großen Teil durch versiegelte Flächen oder eine starke Bebauung, in deren Fassaden die Wärme gespeichert wird, sowie zu wenig Grünflächen.

Im Zuge des Klimawandels spielen in diesem Zusammenhang Bäume eine wichtige Rolle. Sie gelten als Klimaregulatoren, da sie das Mikroklima eines Standortes beeinflussen. Durch ihre Fähigkeit zur Evapotranspiration, kühlen sie ihre Umgebung ab. Darüber hinaus wirken sie als Schattenspender für Innenstadtbesucher*innen, filtern Schadstoffe aus der Luft und produzieren Sauerstoff.

Da die Innenstadt aktuell über viel zu wenig Bäume verfügt, haben wir einen Antrag in die Bezirksversammlung eingebracht, um unter anderem Baumpflanzungen am Adolphsplatz vor der Handelskammer oder auch in Straßen wie dem Alten Wall, im Großen Burstah oder am Jungfernstieg voranzutreiben.

 

Unseren Antrag finden Sie hier.

 

 

 

Do

25

Okt

2018

Veloroute von Wilhelmsburg in die City mitplanen

Bild: Geoportal Hamburg

 

Im letzten Regionalausschuss Wilhelmsburg wurde auf Initiative der GRÜNEN der aktuelle Stand der Veloroutenplanung 11 vorgestellt. Zudem gab es diese Woche Mittwoch einen Infostand zur Veloroutenplanung 11 auf dem Platz Mannesallee/Veringstraße in Wilhelmsburg.

Ein Planungsworkshop des Bezirksamts ist für den 05. November geplant. Hier sind Bürger*innen, die sich beteiligen wollen, herzlich willkommen. Die Veloroute 11 ist eine von 14 geplanten Velorouten in Hamburg und führt von der Innenstadt durch den Alten Elbtunnel über Wilhelmsburg bis nach Harburg.

 

Planungsworkshop

(Hintergrund und Diskussion in Arbeitsgruppen zu möglichen Umbauvarianten)

Montag, 5. November 2018

19 bis 21 Uhr

Sprach-und Bewegungszentrum (SBZ),

Rotenhäuser Damm 40 | 21107 Hamburg

 

Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt's beim Bezirksamt Mitte

 

 

 

Do

25

Okt

2018

Villa blau

 

Bild: Jugendzentrum Horner Geest e.V. - Villa blau

 

Die Villa blau ist ein seit November 2012 ehrenamtlich geführtes Projekt des Jugendzentrums Horner Geest e.V. Die 14 freiwilligen Mitarbeiter*innen des blauen Gebäudes helfen Kindern zwischen 6 bis 14 Jahren bei ihren Hausaufgaben, in der Vorbereitung für Klassenarbeiten und bei der Praktikumssuche. Zudem werden Sonderveranstaltungen angeboten, bei denen Fachleute z.B. über Themen wie Elektrizität, fairen Handel oder Tierspuren informieren. Durch diese Angebote ist der Lerneifer der Kinder gewachsen und es konnten teilweise bessere Schulnoten erzielt werden. In die Villa blau kommen vorwiegend Kinder, deren Eltern im Ausland geboren wurden.

Das Projekt wurde seit seiner Etablierung bereits von verschiedenen Trägern finanziert, wie z.B. vom Bezirksamt Hamburg-Mitte, vom Verfügungsfonds Horner Geest und vom Hamburger Spendenparlament. Da die ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen des Projektes wertvolle Arbeit leisten, haben wir einen Antrag an die Bezirksverwaltung gestellt, um die Nebenkosten des Vereins zu tragen und das Projekt so weiter zu fördern.

 

Unseren Antrag finden Sie hier.

Mehr Informationen zur HoGs Villa blau finden Sie auf deren Website.

 

 

 

Mi

24

Okt

2018

Mehr Aufenthaltsqualität im Kontorhausviertel

 

Der Taxistellplatz an der Kreuzung Kattrepel/ Steinstraße/ Burchardstraße im Kontorhausviertel wird selten bis nie als solcher genutzt. Vielmehr bietet diese Fläche eine Möglichkeit zu waghalsigen Wendemanövern einiger Autofahrer*innen, wodurch die Verkehrssicherheit bedroht wird. Um an diesem Ort eine sinnvollere Nutzung zu erzielen, möchten wir die Einrichtung einer Fahrradstation sowie weiterer im Quartier dringend benötigter Fahrradstellplätze ermöglichen. Darüber hinaus könnte die Fläche durch eine Begrünung und Sitzgelegenheiten aufgewertet werden, wovon besonders die Anwohner*innen, Arbeitnehmer*innen, als auch Besucher*innen des Kontorhausviertels profitieren könnten. Aus diesem Grund haben im Oktober einen dementsprechenden Antrag in den Cityausschuss eingebracht.

 

Zum Antrag geht's hier.

 

 

 

Di

23

Okt

2018

Neubau der Veddelkanalbrücken

 

Auf Initiative der GRÜNEN wurde im letzten Regionalausschuss Wilhelmsburg der Stand zum Neubau der Veddelkanalbrücken vorgestellt.

 

Durch den Neubau der Veddelkanalbrücken werden ab dem 2. Quartal 2019 einige Straßen- und die Bahnverbindungen unterbrochen. Die Buslinie 156 wird bis zur Baustelle geführt - die Fahrgäste sollen dann über eine Aushilfsbrücke gehen und am anderen Ende wieder in einen Bus steigen. Die neue Brücke erhält beidseitig einen 3 Meter breiten Fuß- und Radweg. Zurzeit wird die Brücke täglich von ca. 1000 Radfahrer*innen genutzt.

 

 

Unseren Antrag finden Sie hier.

 

 

 

Di

23

Okt

2018

Sicheres Abbiegen in Horn

 

Auch Horn wird Fahrradstadt! Kürzlich wurde die Fahrradstraße im Horner Weg eröffnet und die Washingtonallee zieren seit einiger Zeit breite Radstreifen. Dennoch gibt es in beiden Straßen noch Optimierungsbedarf hinsichtlich der Verkehrssicherheit. Auf unseren Antrag hin hat der Regionalausschuss Umplanungen für diese beiden Orte beschlossen.

So ist im Horner Weg die Abbiegesituation in den Mettelkampsweg verbesserungswürdig. Hier bildet ein - insbesondere bei Nässe - zu hoch gelegener Kantstein ein Sicherheitsrisiko für die abbiegenden Radfahrer*innen. 

In der Washingtonallee birgt die Querung zur Straße vom EKZ Horn Richtung Westen Gefahr. Auf der Seite des EKZ wurde am Fahrbahnrand ein Kantstein eingebaut, da der Radfahrstreifen der Washingtonallee in eine Abbiegefahrradwartestelle mündet. Hierdurch müssen die Radfahrer*innen auf den Fußgängerbereich ausweichen.

Um beide Situationen verkehrstauglicher und damit sicherer zu gestalten, haben wir einen Antrag an die Bezirksverwaltung gestellt, um einen sicheren Radweguntergrund im Horner Weg herzustellen und um Umbaumaßnahmen vorzunehmen, um Radfahrer*innen und Fußgänger*innen eine sichere Überquerung an der Washingtonallee zu ermöglichen.

 

Hier findet Ihr unsere Anträge zu den Thema.

 

Di

14

Aug

2018

Einladung zur Biketour durch Hamm und Horn

Nächste Woche Donnerstag radeln wir gemeinsam mit unserem Fraktionsvorsitzenden Michael W. Osterburg, unserem Bürgerschaftsabgeordneten Farid Müller und unserem Verkehrsexperten Martin Bill durch Hamm und Horn.

Hamburg ist sichtbar auf dem Weg zur Fahrradstadt. Mit unseren Bikes wollen wir Hamm und Horn erkunden und bei unseren Experten nachfragen und diskutieren: was ist schon für den Ausbau der Fahrradwege vor Ort passiert? Was ist in Planung? Welche Projekte laufen gut, wo gibt es noch Verbesserungsbedarf für Radlerinnen und Radler und was stellt ihr euch für den Radverkehr in Hamm und Horn vor?

Treffpunkt ist um 18.30 Uhr das Café May, Caspar-Voght-Str. 7, wo wir nach unserer Runde durch die beiden Stadtteile nach ca. 90 Minuten auch die Tour beenden werden.

Di

14

Aug

2018

Radiodiskussion: Denkmalschutz in Hamburg

Am 09. August gab es eine Live-Diskussion beim NDR 90,3 über den wichtigen, aber umstrittenen Denkmalschutz in Hamburg. Mit dabei war unser Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg, der unter anderem mehr Förderung und Unterstützung für das Denkmalschutzamt forderte.

Die interessante Sendung mit Gesprächen über die City-Höfe, das Deutschlandhaus und die Schilleroper kann man hier anhören.

Mo

09

Jul

2018

Nachgehakt: Ausbau und Sanierung der RV Bille

Unsere GRÜNE Bezirksfraktion hat die Hamburger Bürgerschaft an ihren Beschluss zur Förderung der Ruder-Vereinigung Bille erinnert. Dieser sieht vor, dem Verein aus dem Sanierungsfonds 2020 Gelder für eine Sanierung und einen Anbau bereitzustellen. Die aktuellen räumlichen Kapazitäten reichen angesichts der vielfältigen Aktivitäten der RV Bille, die mit Veranstaltungen wie dem „Drachenboot Bille-Cup“ und der „Matjesregatta“ auch überregional ausstrahlen, schon lange nicht mehr aus. Die bauliche Erweiterung des Vereins würde nicht nur seine eigene Infrastruktur stärken, sondern den Verein durch die Integration einer Holz- und Fahrradwerkstatt noch weiter für die Belange des Stadtteils öffnen.

„Wir möchten die Bille als attraktiven Standort für Wassersport halten und stärken“, betont Marion Hartung, GRÜNES Mitglied im Regionalausschuss für Rothenburgsort, „ und die Bürgerschaft bitten, das Gespräch mit dem Verein zu suchen, falls der Umsetzung der Sanierungspläne etwas entgegensteht.“
"Die RV Bille bietet vielfältige Angebote - unter anderem für Menschen mit Behinderungen - und leistet wertvolle inklusive Arbeit im Stadtteil," betont Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender, "diesen Treffpunkt gilt es zu unterstützen und weiter auszubauen."

 

Unseren Antrag finden Sie hier.

 

Dies ist der Beschluss der Hamburger Bürgerschaft:

Bürgerschaft Drucksache Sanierung RV Bille
Drs. 21-10071 sanierungsfonds-hamburg-20
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Mo

09

Jul

2018

Sanierung eines denkmalgeschützten Ensembles am Rödingsmarkt

 

Es wird viel gebaut in Hamburg. Manche sagen auch, es würde zu viel abgerissen. Der erste Schritt, Abriss zu verhindern, besteht darin, den Bestand vor Verfall zu retten – insbesondere wenn es sich um Denkmäler handelt. Genau darum bemühte sich die rot-grüne Koalition in der Bezirksversammlung mit Blick auf ein Gebäudeensemble am Rödingsmarkt.

Hier stockt aktuell ein Bauprojekt, weil die Entwickler zuletzt keinen genehmigungsfähigen Entwurf vorlegen konnten. Die bisherige Planung sah vor, die verschiedenen Gebäude an der Ecke zur Steintwiete zu sanieren und ein Hotel einziehen zu lassen. Bauprüfungsabteilung und Bauausschuss haben dem Bauherren in Aussicht gestellt, dass ein positiver Bescheid möglich wäre, wenn eine Überarbeitung des Entwurfs erfolgt und Wohnungen in unmittelbarer Nähe entstehen - zum Ausgleich des Bestands. Jedoch ist seitdem nichts passiert und das Denkmal-Ensemble droht weiter zu verfallen. Auf Initiative der GRÜNEN wurde das Bezirksamt Mitte nun aufgefordert, Kontakt mit dem Eigentümer aufzunehmen und ihn an seine Pflichten in Bezug auf den Denkmalschutz hinzuweisen.

 

Hier geht's zum Antrag.

 

 

 

Mo

09

Jul

2018

CSD Flagge hissen

 

Auch dieses Jahr findet wieder die Hamburg Pride Week statt. Das Motto lautet 2018: „Freie Bahn für Genderwahn!“. Der Christopher-Street-Day wird vom 28. Juli bis 5. August mit vielfältigen Veranstaltungen, Straßenfesten und einer Parade in Hamburg begangen. Die Veranstaltung erinnert weltweit an Gewalt gegen lesbische, schwule, bi*, trans*, inter* und queere* Bürger*innen und an den lang-jährigen Kampf um gleiche Rechte. Die Parade und das Straßenfest gehören seit Jahren zu den buntesten, beliebtesten und größten Stadtfesten Hamburgs mit einer Ausstrahlung, die weit über die Stadtgrenzen hinausgeht.

Zur Unterstützung der Rechte der Homosexuellen bzw. der LGBTIQ* Community insgesamt, ist es Tradition die Regenbogenfahne zu hissen und auch mit dieser Geste den vielen Teilnehmer*innen aus Hamburg und ganz Europa zu zeigen, dass sie in unserer Stadt herzlich willkommen sind. Im letzten Jahr war die Flagge unter anderem an vielen öffentlichen Gebäuden wie beispielsweise Behörden, Bezirksrathäusern, Polizeipräsidien, Gerichten und Kirchen zu sehen. Wir freuen uns, dass auf Grundlage eines rot-grünen Antrags auch in diesem Jahr wieder eine Regenbogenflagge am Bezirksamt Mitte gehisst wird.

 

Hier finden Sie unseren vollständigen Antrag.

 

 

 

 

Mo

09

Jul

2018

Sporthallen-Neubau in Rothenburgsort wird geprüft

Die Kapazität an (Schul-)Sporthallen in dem wachsenden Stadtteil Rothenburgsort ist unzureichend. Ansässige Unternehmen mussten ihre Breitensportaktivitäten im Stadtteil aufgegeben, um Hallenplatz für die Sportangebote eines örtlichen Sportvereins, die Kinder u. Jugendliche in den Nachmittagsschulen nach Schulschluss adressieren, zu ermöglichen. Andere (Wasser-)Sportvereine mussten ihre Wintersportaktivitäten aus Rothenburgsort nach Mümmelmannsberg verlagern, weil die örtliche Hallenkapazität für die deut

Dieser Mangel behindert nicht nur viele Initiativen und sportliche Aktivitäten im Stadtteil, er schadet auch der Attraktivität des Standorts nachhaltig. Unabhängig von der Ansiedlung neuer Schulangebote, soll nun, auf Initiative der GRÜNEN, die kurz- bis mittelfristige Realisierung des Neubaus einer Dreifeldhalle in Rothenburgsort geprüft werden.
„Die gewachsene Landschaft an Sportvereinen in Rothenburgsort gilt es zu unterstützen“, erläutert Marion Hartung, Mitglied im Regionalausschuss für Hamm, Horn, Borgfelde und Rothenburgsort, „die Vereine leisten einen großen Beitrag zur Gemeinschaft und der Lebensqualität im Stadtteil.“

„Mit unserem Antrag möchten wir auf bezirkspolitischer Ebene das anstoßen, was wir zugunsten der sozialökonomischen Strukturen in Rothenburgsort bewegen können,“ so Sonja Lattwesen, sportpolitische Sprecherin der GRÜNEN Bezirksfraktion Mitte.

 

Hier geht’s zum Antrag.

Mo

09

Jul

2018

Wohnen statt Parken in der Innenstadt

 

Der Hauptausschuss der Bezirksversammlung hat am vergangenen Dienstag einen Antrag beschlossen, der bezahlbaren Wohnraum mitten in der Stadt fördert. Das in den 60er Jahren errichtete Parkhaus in der Neuen Gröninger Straße 12, hinter der St. Katharinen Kirche, wird abgerissen und an dessen Stelle wird ein Wohnhaus mit ausschließlich öffentlich geförderten Wohnungen errichtet. Als Ausgleich für die wegfallenden Parkplätze soll das Parkhaus in der Großen Reichenstraße aufgestockt werden, um wie viele Etagen ist jedoch noch nicht klar. „Konsequent setzen wir uns für mehr günstigen innerstädtischen Wohnraum ein und wollen langfristig die Innenstadt wieder zum Leben erwecken“, so Michael Osterburg.

Den entsprechenden Antrag finden Sie hier.

 

 

 

 

Mo

09

Jul

2018

Neubauprojekt HT16 - Stadtteilzentrum Hamm/Borgfelde fördern

Pressemitteilung der SPD und GRÜNE Bezirksfraktionen
zum Neubauprojekt des HT16

Der Neubau des Sportzentrums der Hamburger Turnerschaft von 1816 r.V. (HT16) steht kurz bevor. Die SPD und GRÜNE Bezirksfraktion Hamburg-Mitte setzten sich aktiv für dieses einzigartige Stadtteilzentrum im Bezirk Hamburg-Mitte ein. Durch die Verbindung eines sportlichen und kulturellen Angebots mit zusätzlichem Wohnraum, sozialen Einrichtungen und einer verbesserten medizinischen Versorgung vor Ort trägt es maßgeblich zu einem positiven Effekt der Quartiers- und Stadtentwicklung bei.

Neben dem Privat- und Stadtteiltheater „Sprechwerk“ findet auch das Stadtteilarchiv / die Geschichtswerkstatt Hamm eine neue Heimat in den neuen Räumlichkeiten des Hammer Stadtteilzentrums. Die Planungen haben zum Ziel, mittels der Stärkung des Mietwohnungsbaus (130 Wohneinheiten) eine sinnvolle Ergänzung des Wohnungsmixes im Stadtteil zu erreichen und etablierten Kultureinrichtungen im Quartier eine langfristige Nutzungs- und Entwicklungsperspektive zu geben. Dazu zählen das Sprechwerk und der Kulturladen Hamm. Die Halle kann zudem von der angrenzenden Grundschule Hohe Landwehr genutzt werden.

Mit seinen über 5.000 Mitgliedern gehört der HT16 zu den größten Sportvereinen in Hamburg; er bietet ein breites Betätigungsfeld für jede Sportlerin und jeden Sportler. Sportstätten übernehmen neben anderen Einrichtungen die äußerst wichtige Aufgabe, Menschen zusammenzubringen und wirken vor allem mit ihrer Jugendarbeit auf verschiedenen gesellschaftlichen Feldern in die Quartiere hinein. Den Planungsprozess für den Neubau der HT16 hat der Bezirk Hamburg-Mitte daher im Rahmen der Erstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans seit 2015 mit begleitet und unterstützt. Die Bürgerinformationsveranstaltung am 24. September 2015 mit knapp 150 Anwohnerinnen und Anwohnern aus Hamm und Borgfelde war zudem ein großer Erfolg. Das Projekt erfreut sich einer hohen Zustimmung im Quartier.

Zurzeit befinden sich die Sporthalle sowie die Kindertagesstätte im Bau. Die Baugenehmigung für den Kopfbau – an der Stelle des heutigen Eingangs zur alten Turnhalle – kann erteilt werden. Somit steht dem Bau eines bis zu 199 Personen umfassenden Theaters für das Sprechwerk nichts mehr im Wege.

Damit wird auch der erste Stein für den Baubeginn der 130 Mietwohnungen gelegt. Jedoch musste die Sporthalle wegen gestiegener Materialkosten noch vor Baubeginn geringfügig umgeplant werden, mit dem Ziel, die Baukosten zu reduzieren und die Funktionalität des Baukörpers zu erhalten.

Die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte steuert erneut 280.000€ für die Erstellung der Kletterwand und der Herrichtung der Außenfläche als Spielplatz bei.

Die Koalitionsfraktionen aus SPD und GRÜNEN sind überzeugt, dass der Neubau des Sportzentrums nahe der U2 Station Burgstraße nicht nur den Breiten- und Spitzensport vor Ort stärkt, sondern erstmals ein neues Stadtteilzentrum für Hamm und Borgfelde entstehen kann. Das Zentrum sichert die strukturelle Zukunft der Stadtteilkultur und des Stadtteilsports in den Quartieren. Ausschlaggebend ist darüber hinaus die Ermöglichung eines täglich funktionierenden Angebots, welches sich langfristig von allein tragen kann. SPD und GRÜNE wollen daher die Hamburger Turnerschaft von 1816 r.V. finanziell unterstützen, damit diese langfristige Tragfähigkeit des Angebotes gesichert wird. Ein starkes Stadtteilzentrum am Standort der HT16 bedeutet eine Aufwertung der Quartiere in Hamm und Borgfelde sowie eine lebendige Nachbarschaft für die Anwohnerinnen und Anwohner.

 

„Es war bis hierhin ein langer – manchmal auch komplizierter – Prozess, den wir aber immer gern begleitet haben. Denn am Ende wird am Standort des HT16 nicht nur der Sport und die Stadtteilkultur gestärkt, sondern auch Wohnraum geschaffen. Das Sprechwerk und der Kulturladen Hamm werden auch dort einziehen. Genau solche Projekte brauchen wir, um Innenentwicklung im Sinne einer ökologischen und sozialen Stadtentwicklung weiter voranzubringen.“ (Dr. Michael Osterburg, Vorsitzender GRÜNE Bezirksfraktion Hamburg-Mitte)

 

„Die SPD-Fraktion unterstützt und fördert den Bau dieses Stadtteilzentrums seit Jahren. Mit der Turnhalle für Breiten- und Schulsport, dem Stadtteil-Theater „Sprechwerk“, dem Stadtteilarchiv und der Geschichtswerkstatt, sowie dem Bau der Kita entsteht ein starker, lebendiger Ort für Hamm/Borgfelde. Ein gutes Beispiel für gelungene Stadtteil- und Quartiersentwicklung“ (Dr. Arik Willner, Vorsitzender SPD Fraktion Hamburg-Mitte)

 

"Mit der Unterstützung der Bezirksversammlung sichern wir heute die Zukunft von Morgen für die HT16. Die Errichtung einer Kletterwand und eines zusätzlichen Spielplatzes ergänzt das neue Sport- und Stadtteilzentrum an der Burgstraße für Hamm und Borgfelde um zwei wichtige Elemente. Das Engagement von Sportvereinen macht unsere Nachbarschaft lebenswert und stärkt den sozialen Zusammenhalt. Der Sport steht für sozialdemokratische Bezirkspolitik im Mittelpunkt seines Handelns. Das neue Sport- und Stadtteilzentrum hat schon jetzt seine Strahlkraft über den Bezirk Hamburg-Mitte hinaus entfaltet." (Yannick Regh, Bezirksabgeordneter aus Hamm und sportpolitischer Sprecher SPD Bezirksfraktion)

 

Hier geht's zum Antrag.

 

 

 

Do

05

Jul

2018

Spaziergang durch Planten un Blomen

Rund 30 interessierte Bürger*innen nahmen am Samstagsspaziergang durch Planten un Blomen teil, zu dem die GRÜNEN Bezirksfraktion Hamburg-Mitte eingeladen haben. Der Fraktionsvorsitzende Michael Osterburg und sein Stellvertreter Lothar Knode führten durch Hamburgs größten innerstädtischen Park. Auf unserem gemeinsamen Rundgang machten wir uns ein Bild von den baulichen Veränderungen, die dort vielerorts geplant sind und zum Teil schon begonnen haben.

Gleich zu Beginn, am alten Haupteingang zum Park, wurde über die geplante U5-Erweiterung und die in Betracht kommende innerstädtische Haltestellenvergrößerung am Stephansplatz diskutiert. „An dieser Stelle wäre eine optimale Vernetzung mit anderen Linien gewährleistet“, so Michael Osterburg. Einspruch kam an dieser Stelle von Dr. Joachim Schnitter, Mitglied des Denkmalrats, der auf mögliche Einbußen des japanischen Gartens hinwies. Der Ausbau der Linie U5 ist zu Beginn der 2020er Jahre geplant und soll im Wesentlichen die weiter draußen liegenden Stadtteile im Westen (Osdorf) und im Osten (Bramfeld) mit der Innenstadt verbinden. „Natürlich werden wir uns für einen Kompromiss stark machen, so dass sowohl Bäume als auch Teile der Erholungsfläche Japanischer Garten erhalten werden können.“, versichert Michael Osterburg.

Unser Rundgang führte uns zum CCH, das bis ins Jahr 2020 umfangreich umgebaut und modernisiert wird. Unter anderem wird die Marseiller Straße, die ehemals durch das unterirdische Parkhaus führte, zurückgebaut und die ehemalige Straßenfläche dem Park zugesprochen. Obwohl die angrenzende Bucerius Law School einen Anbau auf diesem Areal plant, werden hier über 2 Hektar neue Grünflächen entstehen -  und das mitten in der Stadt!

 

Die Befürchtung, dass der Neubau der privaten Jura-Universität zu hoch geraten und die teilweise denkmalgeschützten Schaugewächshäuser im wahrsten Wortsinn in den Schatten stellen könnte, wurde bereits im Oktober 2017 durch die Bezirksversammlung ausgeräumt: Auf Antrag der GRÜNEN wurde beschlossen, dass Funktion, Standort und Zugang der Gewächshäuser erhalten bleiben soll.   

Das Thema Radverkehr ist nicht nur bei den GRÜNEN in Mitte ein großes Thema, sondern beschäftigt auch die Bürger*innen, wie sich durch zahlreiche Anmerkungen und Gespräche bei der rund zweistündigen Tour zeigte. Durch die Umbauarbeiten rund um das CCH sind einige hochfrequentierte Radstrecken, die rund um Planten un Blomen in die Innenstadt führten weggefallen – zum Beispiel die Tiergartenstraße. Darum setzt sich die Fraktion dafür ein, dass Jungius- und St. Petersburgerstraße in beide Fahrtrichtungen für den Radverkehr geöffnet werden, inklusive sicherem Radfahrstreifen. Seit Wegfall der beliebten und sicheren Radrouten in die City, nutzen vermehrt Radler*innen den Park zur Durchfahrt, was für Verärgerung bei den Menschen sorgt, die ihr Rad schieben bzw. den Park bewusst als fahrradfreies Erholungsgebiet behalten wollen. 

 

Weiter führte unsere Tour, vorbei an den bei strahlendem Sonnenschein gut besuchten Liegewiesen, zum Untersuchungsgefängnis, wo die Verschönerung der ca. 200 Meter langen Außenmauer geplant ist. Vor rund 40 Jahren wurde zuletzt an der Mauer gearbeitet, deren desolater Zustand sich besonders in den Wintermonaten offenbart, wenn die Bäume keine Blätter mehr tragen und der Blick auf verwitterte Verzierungen freigelegt ist. Der Vorschlag einer künstlerischen Neugestaltung liegt bereits vor, kann aber derzeit nicht weiter verfolgt werden, da nicht genügend Sicherheitspersonal zur Verfügung steht um die Arbeiten mit den Hebebühnen abzusichern.

Weiter ging es zur frisch sanierten Eis- und Rollschuhbahn, die nun auch über neue, kostenfreie öffentlichen Toilette verfügen. Und damit auch die Öffentlichkeit darüber im Bilde ist, soll in Kürze ein Schild darauf hinweisen.

 

Die vorletzte Station unseres Rundgangs war das ehemalige Projektbüro der Gartenausstellung von 1963, in dem seit Jahren die AWO eine Tagesbetreuung für Senioren anbietet. Das baufällige Gebäude senkt sich ab und soll nun für knapp 3 Millionen Euro saniert werden - die Gelder stellt der Bund zur Verfügung. Geplant ist die weitere Nutzung des Gebäudes für Senioren, aber auch die Öffnung für andere Gruppen. „Die aktuelle Konzepterarbeitung begleiten wir aufmerksam“, betont Lothar Knode, GRÜNER Bezirksabgeordneter aus der Neustadt, „der aufgeständerte Pavillon ist ein wertvoller Teil der Baukultur unseres Bezirks. Das Gebäude und auch den sozialen Treffpunkt wollen wir an diesem Ort unbedingt erhalten.“

Schließlich endete unsere Tour gegenüber des Museums für Hamburger Geschichte, das bis 2022 umfangreich saniert wird und sich mit einem zusätzlichen Eingangsbereich sowie Café zum Park hin öffnen soll. Von diesem Ende Planten un Blomens wird es bald eine bessere Verbindung zum Alten Elbpark geben, so dass der gesamte Grünzug der Wallanlagen leichter erfahrbar wird. Die Planung einer insbesondere für den Fußverkehr bequemeren, ebenerdigen Überquerung der großen Kreuzung am Millerntordamm hatte die GRÜNE Bezirksfraktion bereits im Oktober 2017 angestoßen.

 

„Die Attraktivität dieses für Hamburger Bürger so wichtigen Parks wird sich erhöhen und wir freuen uns insbesondere über den Zugewinn realer Grünflächen, die Entspannungsorte für Städter bieten.“, so Michael Osterburg abschließend.

 

 

 

 

 

 

 

Do

21

Jun

2018

Erste Bezirksversammlung im neuen Bezirksamt

 

Tapetenwechsel tut immer gut, auch wenn jeder Abschied schwer fällt. Vor einem Monat fand die letzte Sitzung der Bezirksversammlung in den City-Höfen statt. Nun hat das Bezirksamt seine neuen Räumlichkeiten in der Caffamacherreihe bezogen. Übrigens geht der Straßenname „Caffamacherreihe“ auf die Berufsbezeichnung der Weber zurück: Sehr passend für das Amt, in dem wir uns treffen, unseren Bezirk gestalten und an den richtigen Fäden ziehen. Viele Anliegen und Informationen müssen hier ineinander verwebt werden.

Auch für Bürger*innen ist das Bezirksamt eine viel frequentierte Anlaufstelle. Im Kundenzentrum werden all ihre Anliegen von Personalausweisen  über Meldebestätigungen bis hin zu Führungszeugnissen bearbeitet. Seit dem 4. Juni sind die Mitarbeiter*innen des Bezirksamts nun in der Caffamacherreihe 1-3 in der Hamburger Neustadt erreichbar.

Die erste Bezirksversammlung in den neuen Räumlichkeiten fand am 21. Juni statt. Übrigens sind die Sitzungen der Bezirksversammlung sowie die meisten ihrer Ausschüsse öffentlich – vorbeikommen, Lokalpolitik kennenlernen und mitreden! Zu Beginn jeder Sitzung gibt es immer eine öffentlich Fragestunde, in der Bürger*innen ihre Anliegen loswerden können. Bis auf die Sitzungen der Regionalausschüsse, welche in den jeweiligen Stadtteilen stattfinden, wird im Saal der Bezirksversammlung im 11. Stock des Bezirksamts getagt – tolle Aussicht über Hamburg inklusive. Mehr Informationen über kommende Sitzungen, beschlossene Anträge und vieles Weitere erhalten Sie im Informationssystem der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte.

 

 

 

Do

21

Jun

2018

Verbesserung der Radroute über die Jungiusstraße

Eine der beliebtesten Routen für den Radverkehr von Altona, Eimsbüttel und der Sternschanze in die Innenstadt führte lange Zeit durch die Tiergartenstraße, welche zwischen Planten un Blomen und der Bahntrasse liegt. Aufgrund der Bauarbeiten am CCH ist die Verbindung über die Tiergartenstraße für den Radverkehr schon seit vergangenem Jahr nicht mehr nutzbar.

Eine Umleitungseinrichtung erfolgte über die Edmund-Siemers-Allee sowie die St. Petersburger Straße und Jungiusstraße. Auf letzterer Route wurde dem Radverkehr in diesem Zuge gestattet, den einseitigen Aufbord-Radweg in der St. Petersburger Straße auch in die entgegengesetzte Richtung zu nutzen. Das Schild, das dem Radverkehr diese Nutzungsmöglichkeit gewährte, ist leider kürzlich verschwunden. Es war an der Ecke der St. Petersburger Straße zur Rentzelstraße positioniert.

In der Jungiusstraße war ebenfalls nur ein einseitiger Aufbord-Radweg in Einbahnstraßenrichtung mit dem KFZ-Verkehr vorhanden – allerdings war dieser noch schmaler als der in der St. Peterburger Straße, nicht für eine Befahrung in zwei Richtungen geeignet und ist jetzt auch noch vollständig verschwunden, ohne dass angemessener Ersatz geschaffen wurde. Daher haben wir nun im Cityausschuss beantrag, dass ein Radstreifen am Fahrbahnrand der Jungiusstraße eingerichtet wird. So soll eine sichere Verbindung zwischen St. Petersburger Straße und Caffamacherreihe, wo bereits ein temporärer Radweg entgegen der Einbahnstraßenrichtung des KFZ-Verkehrs eingerichtet wurde, entstehen. Um eine Wiederaufstellung des Schildes an der Ecke von der St. Petersburger Straße zur Rentzelstraße haben wir ebenfalls gebeten.

„Was in der Caffamacherreihe bereits umgesetzt wurde, ist auch in anderen Einbahnstraßen möglich“, betont Fraktionsvorsitzender Michael W. Osterburg, „das sorgt für mehr Sicherheit und an dieser Stelle für eine angemessene Verbindung in die Innenstadt.

 

Hier geht’s zu unserem Antrag.

 

 

 

Do

21

Jun

2018

Neue Schachfiguren für den Großneumarkt

 

Schach kann vieles sein: für manche ist es nur ein Muster für die Badezimmerfliesen und andere verdienen damit ihren Lebensunterhalt. Aber für die Meisten ist es ein Spiel, das kommunikativ ist, den Kopf wach hält und Spaß macht. Auf dem Großneumarkt in der Hamburger Neustadt gibt es seit einigen Jahren schon ein 4qm großes Schachfeld auf dem Boden, das leider seit langer Zeit unbespielt ist. Ende 2017 haben wir uns dafür eingesetzt, dass die Schachfiguren erneuert werden und es eine Regelung über die Vergabe geben soll, damit die Figuren diesmal auch lange Freude bereiten können. Mittwochs und sonntags zwischen 14:00 und 18:00 Uhr werden sie auf dem Platz bereitgestellt.

Mit 1.000 € konnten wir dieses Vorhaben unterstützen und den wichtigen Treffpunkt im Stadtteil wieder beleben, denn die Figuren sind jetzt da und spielbereit. „Endlich kann am Großneumarkt wieder Schach gespielt werden“, freut sich Lothar Knode.

 

Hier geht's zu unserem Antrag.

 

 

 

Do

21

Jun

2018

Veloroutenausbau auf den Elbinseln - Wie ist der Stand?

Das Veloroutennetz in der gesamten Stadt nimmt immer weiter Formen an. An vielen Stellen finden Umbaumaßnahmen statt, andere Abschnitte befinden sich in Planung. Doch dabei kommt es auch auf die Details an! Die GRÜNEN von den Elbinseln wollen es daher genauer wissen: Welche Arten der Radverkehrsführung sind für die einzelnen Abschnitte geplant? Wie sieht der Zeitplan für die Umsetzung aus? Um über den aktuellen Stand des Veloroutenausbaus ins Gespräch zu kommen, haben die GRÜNEN eine in die Planung involvierte Person in eine der nächste Sitzungen des Regionalausschuss Wilhelmsburg/Veddel eingeladen.

Wilhelmsburg und Veddel werden über die Velorouten 10 und 11 an das Veloroutennetz angeschlossen. Von einer großflächigen Verbesserung der Radverkehrssituation auf den Elbinseln ist auszugehen. Jedoch zeigt sich an verschiedenen Stellen - auf den Elbinseln und im restlichen Hamburg - , dass es beim Veloroutenausbau auch auf die Feinheiten ankommt. Sichere und komfortable Radverkehrsführungen sind nicht nur entlang der Straße, sondern insbesondere an Kreuzungsbereichen wichtig. Es kommt nicht nur darauf an, dass irgendwo ein Radweg ist, sondern dass dieser auch durch seine Qualität neue Radfahrende anspricht. Nur mit Aufmerksamkeit für die schwierigen Stellen wird Hamburg-Mitte zur Fahrradstadt.

Wir werden an dieser Stelle wieder berichten, wenn ein Termin für die Vorstellung der Planungen im Regionalausschuss Wilhelmsburg/Veddel feststeht.

 

Hier geht's zu unserem Antrag.

 

 

 

Mi

06

Jun

2018

Leinen los am Kulturkanal

 

Kreativwirtschaftliche Nutzungen, kulturaffines Co-Working, Theaterproduktionen, kulturelle Events - Vieles ist an den Hallen am Kulturkanal möglich. In dem ehemaligen Verwaltungstrakt der Zinnwerke arbeiten seit 2011 kreative Existenzgründer. Versuche, die Werkhallen der Zinnwerke dauerhaft zu nutzen, und zu einem beständigen Herz des Kulturkanals zu machen, scheiterten bisher am baulichen Zustand des Gebäudes. Daher haben die Fraktionen von SPD und GRÜNE gestern im Hauptausschuss des Bezirkes Hamburg-Mitte die Erstellung eines dauerhaft tragfähigen Nutzungskonzeptes der Zinnwerke beschlossen und hierfür 60.000 Euro aus Mitteln der Bezirksversammlung bereitgestellt. In das Konzept sollen die Anregungen der jetzigen Nutzer, örtlicher Akteure und interessierter Initiativen einfließen.

Dieses klare Konzept ist nötig, um umfangreiche Investitionen einwerben zu können, damit sich der Kulturkanal finanziell nach der baulichen Ertüchtigung selbst tragen kann. Die Kreativgesellschaft, die die Zinnwerke von der Sprinkenhof GmbH gepachtet hat, steht im Kontakt zu den lokalen Akteuren vor Ort, und kann ein Konzept erstellen, das die Möglichkeit öffentlicher Investitionen für den Kulturkanal eröffnet.

„Der Kulturkanal kann endlich eine wichtige Hürde nehmen. Die Finanzierung für ein tragfähiges Konzept ist der erste Schritt, um für den Standort eine stabile Grundlage zu schaffen. Die vielen kreativen Ideen aus dem Stadtteil und der gesamten Stadt werden auf Machbarkeit geprüft. Wir hoffen, im Herbst ein spannendes Ergebnis vorstellen zu können, was dann durch die Bürgerschaft umgesetzt werden kann. So kann Rot-Grün seine Ziele aus dem Koalitionsvertrag umsetzen.“

(Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN Hamburg-Mitte)

 

„Bei Kultur denken die meisten zuerst an ‚brotlose Künste‘. Dass am Kanal in den vergangenen Jahren mehr als 60 Arbeitsplätze entstanden sind, wird darüber vergessen. Mit einem zukunftsfähigen Konzept wollen wir diese Arbeitsplätze im Stadtteil erhalten - und die Möglichkeit für weitere im Umfeld schaffen."

(Sonja Lattwesen, GRÜNE Bezirksabgeordnete aus Wilhelmsburg)

 

„Neben mir setzen sich Kesbana Klein und Klaus Lübke als Abgeordnete der SPD vor Ort seit langer Zeit für die Umsetzung des Kulturkanals in Wilhelmsburg ein. Die finanzielle Unterstützung für das Konzept soll jetzt den nötigen Schwung für die Idee geben. Für die SPD ist klar: Stadtentwicklung ohne Kultur kann es nicht geben.“

(Dr. Arik Willner, Fraktionsvorsitzender der SPD Hamburg-Mitte)

 

„Ich freue mich, dass die Entwicklung am Kulturkanal wieder Fahrt aufnimmt. Besonders wichtig ist, dass alle Aktiven und Interessierten vor Ort einbezogen werden, und nichts über die Köpfe von uns Wilhelmsburgern hinweg entschieden wird."

(Kesbana Klein, SPD Bezirksabgeordnete aus Wilhelmsburg)

 

 

Hier findet ihr den vollständigen Antrag.

 

 

 

Mi

30

Mai

2018

Spaziergang durch Planten un Blomen am Samstag, den 30. Juni 2018

 

Wir laden alle interessierten Bürger*innen zu einem gemeinsamen Spaziergang durch Planten un Blomen ein. Startpunkt ist um 16 Uhr am Stephansplatz - unweit vom CCH und den denkmalgeschützten Gewächshäusern. Aktuelle Bauarbeiten verändern das Umfeld in dieser Ecke des Parks - aber das Grün schwindet nicht, es darf wachsen! Über Modernisierungsmaßnahmen freuen sich auch die Eisbahn, das Teehaus und das Museum für Hamburgische Geschichte. Gemeinsam möchten wir uns mit Euch über die aktuellen Entwicklungen austauschen und die Sommerblüte genießen. In der der grünen Lunge der Hansestadt ist grad viel in Bewegung. Kommt mit auf Entdeckungstour!

 

Für euch vor Ort:

Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender

Lothar Knode, stellv. Fraktionsvorsitzender

Farid Müller, Bürgerschaftsabgeordneter für Mitte

 

Mi

30

Mai

2018

"Ohne Filter - Eure Fragen, Grüne Antworten!" am 8. Juni in Mitte

 

Du hast Fragen zur Politik in Hamburg?

Dann raus damit! Wir antworten direkt und ohne Filter.

 

Am 8. Juni kommt Anjes Tjarks zu uns nach Mitte! Gemeinsam mit dem Vorsitzenden der GRÜNEN Bürgerschaftsfraktion beantworten wir im Hamburger Sprechwerk Eure Fragen – egal, ob über Themen direkt vor Ort oder über Politik für die ganze Stadt. Werdet all Eure Anregungen los und diskutiert mit uns! Aus dem Bezirk Mitte stehen für euch bereit: Farid Müller, Bürgerschaftsabgeordneter für Hamburg-Mitte sowie Meryem Çelikkol und Michael Osterburg aus unserer GRÜNEN Bezirksfraktion.

Ohne Filter - Eure Fragen, Grüne Antworten!

 

Die GRÜNE Bürgerschaftsfraktion und die GRÜNE Bezirksfraktion Mitte laden Euch herzlich

am Freitag, 8. Juni 2018 

um 20 Uhr (Einlass: 19:30 Uhr)

ins Hamburger Sprechwerk in der Klaus-Groth-Straße 23 ein.

 

 

 

 

 

Di

29

Mai

2018

Spatenstich für den ersten barrierefreien Spielplatz „Onkel Rudi“

 

 

Endlich ist es soweit: Der Spielplatz an der Markusstraße in der Neustadt wird ein „Spielplatz für ALLE“. Am letzten Freitag haben die Unterstützer*innen aus der Politik gemeinsam mit Falko Droßmann, dem Bezirksamtsleiter Hamburg-Mitte den ersten Spatenstich durchgeführt. Der Rollstuhlskateprofi David Lebuser war als besonderer Gast eingeladen.

Ein Förderverein sammelt seit 2013 Spenden für dieses Vorhaben und hat mit diversen Unterstützer*innen einen enormen Anteil der erforderlichen Summe zusammengebracht. Vor drei Jahren haben sich bereits GRÜNE und SPD in der Bezirksversammlung sich für die Bereitstellung der fehlenden Summe eingesetzt und vor einem Jahr auf insgesamt 170.000 € Förderung erhöht.

 

Die ganze Zeit wurde das Vorhaben von Seiten der Politik aktiv begleitet und unterstützt und damit die Realisierung von diesem bisher noch einmaligen Projekt möglich gemacht. Der „Onkel Rudi“ ist der erste öffentliche inklusive Spielplatz in Hamburg

Spielplätze sind für die ganze Familie ein wichtiger sozialer Ort, an dem man sich austauschen kann und an dem es einfach darum geht Freude zu haben. Doch sind sie zum Teil aufgrund ihrer Beschaffenheit ausschließend für manche Menschen. Der Boden ist nicht ebenerdig, es gibt Treppen oder steiles Gefälle, die Spielgeräte sind nicht für Rollis geeignet. Mit dem Umbau ist der „Onkel Rudi“ ein Meilenstein für Inklusion in Hamburg. Aber nicht nur der Platz selbst, sondern auch der Planungsprozess hat versucht Inklusion dabei mitzudenken und Kinder mit und ohne Behinderung mit ihren Eltern in die Entwicklung einbezogen.

 

Jetzt geht der Umbau endlich los und am Ende vom Sommer kann das Spielen mit ALLEN beginnen. Die Hauptbauzeit wurde für die Sommerferien eingeplant, um die umliegenden Kitas und Schulen, die den Platz gerne und viel nutzen möglichst wenig in Mitleidenschaft zu ziehen.

Michael Osterburg, der Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN in Mitte hierzu: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit bezirklichen Mitteln ein so besonderes und wichtiges Projekt fördern können. Vom Start der Initiative bis zum ersten Spatenstich ist nun schon einige Zeit vergangen und deshalb freuen wir uns umso mehr, dass es mit dem Bau des Spielplatzes nun losgehen kann und dem Spaß für die Kinder im Stadtteil keine Barrieren mehr im Wege stehen. Es ist ein beispielhaftes Projekt für die so wichtige Zusammenarbeit zwischen Politik und engagierten Bürgerinnen und Bürgern.“

 

 

 

Do

24

Mai

2018

Fußverkehrskonzepte für den Bezirk Mitte

Die GRÜNEN im Bezirk Nord haben’s vorgemacht, wir gehen mit: Hamburg-Mitte wird eigene Fußverkehrskonzepte erstellen – zunächst für besonders viel bewanderte Orte wie die Neustadt und St. Georg. Aber auch innenstadtfernere Orte, wie beispielsweise das Billstedter Zentrum, sollen betrachtet werden, und bessere, barrierefreie Wege erhalten. Die Hamburger Bürgerschaft hat - auf Initiative der Fraktionen von SPD und GRÜNEN – im Rahmen der Haushaltsberatung erstmals den Bezirken ab dem Doppelhaushalt 2017/18 jährlich eine Million Euro zur Förderung des Fußverkehrs zur Verfügung gestellt (vgl. Drs. 21/7017[1]). Wie in Drs. 21/8732 ersichtlich, werden dem Bezirk Mitte für die Förderung der Barrierefreiheit im öffentlichen Raum sowie die Förderung des Fußverkehrs jeweils 150.000€ zugesprochen. Ein Teil dieser Gelder soll nun zur Entwicklung konkreter Fußverkehrskonzepte eingesetzt werden.

Der Fußverkehr gehört genau wie das Radfahren und der öffentliche Personennahverkehr zum sogenannten Umweltverbund. Diesen gilt es zum Schutz des Klimas, aber auch zur Minderung der gesundheitsschädigenden Lärm- und Luftbelastung, zu stärken. Jeder Weg, der zurückgelegt wird, beginnt und endet immer zu Fuß. Die Förderung des Fußverkehrs ist also die Förderung einer Form von Mobilität, die allen zu Gute kommt und dabei besonders günstig und gesund ist. Auf Anstoß der GRÜNEN wurde heute in der Bezirksversammlung beschlossen, dass ein externes Planungsbüro mit der Erstellung von Fußverkehrskonzepten für den Bezirk Mitte beauftragt wird.

 „Hamburg-Mitte ist sicherlich der Bezirk mit dem höchsten Fußverkehrsaufkommen – doch die Infrastruktur wird dem an vielen Orte noch nicht gerecht“, findet Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender, „mit maßgeschneiderten Fußverkehrskonzepten wollen wir dies ändern. Neben der Förderung des Fußverkehrs geht es aber auch um wesentliche Verbesserungen der Barrierefreiheit im öffentlichen Raum.“

„Zu Fuß gehen ist unsere natürlichste und einfachste Form der Fortbewegung – diese fördern wir nicht nur durch verbesserte Gehwege, sondern auch durch eine Steigerung der Aufenthaltsqualität und Verkehrssicherheit“, ergänzt Karin Zickendraht, verkehrspolitische Sprecherin der GRÜNEN Bezirksfraktion.

 

Hier geht's zu unserem vollständigen Antrag.

 

 

 

Do

24

Mai

2018

Begehung Kreisverkehr Horner Weg / Rhiemsweg

Bild: Wochenblatt
Bild: Wochenblatt

Am Dienstag, den 22. Mai trafen sich die GRÜNEN Bezirksabgeordneten aus Mitte Meryem Çelikkol und Carina Sickau sowie der zugewählte Bürger Sven Dahlgaard und die SPD-Abgeordnete Elke Kuhlwilm mit Polizeihauptkommissar Andreas Scheper (PK 42) zur Begehung des Kreisverkehrs Horner Weg / Rhiemsweg. Es waren einige Bürger*innenbeschwerden eingegangen, der Kreisverkehr sei zu unübersichtlich. Einerseits da es keine mittige Begrünung oder Kennzeichnung gebe, sodass der Pkw-Verkehr direkt über den Kreisel hinweg fahre. Andererseits da Zebrastreifen für die Fußüberwege fehlten, was zu Irritationen führe, da so oftmals nicht mehr angehalten würde. Auch wir konnten mehrfach derartige Situationen in dem dreiviertelstündigen Termin - trotz des gut sichtbaren, uniformierten Polizisten - beobachten.

Meryem Çelikkol fragte konkret nach dem Grund, warum es keine Zebrastreifen gäbe und wunderte sich über die Antwort, in 30er Zonen sind keine Fußverkehrsüberwege nötig, da der Verkehr sowieso entschleunigt sei. Das Fahrverhalten müsse neu "erlernt" werden. „Bekanntermaßen halten sich viele Verkehrsteilnehmer*innen nicht an die vorgeschriebene Geschwindigkeit. Ich halte es an dem Kreisel für eine gefährliche Ecke, die unbedingt wieder Zebrastreifen und eine Markierung des Kreisels bedarf. Es befinden sich mehrere Schulen, das Rauhe Haus und Senioreneinrichtungen direkt umliegend,“ merkt Meryem Çelikkol an. Nicht abzuwarten, bis etwas passiert, darin waren sich alle einig. Herr Scheper nimmt unsere Hinweise ernst, der Horner Weg wird beobachtet. Wir behalten das im scharfen Blick!

 

 

 

 

Di

08

Mai

2018

Paloma-Viertel: Gemeinsam geht's voran!

Mit dem heute präsentierten Verhandlungsergebnis zum Bauvorhaben „Paloma-Viertel“ können die Bayerische Hausbau, die PlanBude, der Bezirk Hamburg-Mitte und die rot-grüne Koalition eine gute und zukunftsweisende Perspektive für die Neubebauung am Spielbudenplatz vermelden. Das Paloma-Viertel ist zweifellos eines der wichtigsten Bauvorhaben auf St. Pauli, das sogar bundesweit für Interesse und fachlichen Austausch sorgt. Der Bezirk Hamburg-Mitte geht in vielerlei Hinsicht neue Wege bei diesem Projekt, allen voran durch die hohe Nachverdichtung und die – im Bezirk Hamburg-Mitte erstmalige – Öffnung privater Dächer für die Allgemeinheit. Auch der Beteiligungsprozess, für den sich eigens die PlanBude gründete, ist neuartig und auf St.Pauli zugeschnitten.

Am 3.6. wird es von 16 – 20 Uhr eine Stadtteilversammlung rund um den PlanBude-Container, Taubenstraße Ecke Spielbudenplatz geben. Diskutieren Sie mit Vertreter*innen des Bezirks, der Politik, der Eigentümerin (16:30), der Initiative Essohäuser (17:30) und der PlanBude (durchgängig). Weitere Infos hier: http://planbude.de/lurbaniste-cest-moi-stadtteil-info-neue-esso-haeuser/

Die GRÜNEN haben sich von Anfang an dafür eingesetzt, dass auf dem Areal der ehemaligen Esso-Häuser - trotz dichter Bebauung - die Grünräume nicht zu kurz kommen. Aus dem Verhandlungsergebnis möchten wir vor außerdem hervorheben:

  • Eine deutliche Erhöhung der Wohnfläche, einhergehend mit einem Wohnungsmix, der deutlich über den in Hamburg sonst üblichen Förderquoten und Förderzeiträumen liegt.
  • Öffentlich zugängliche Dächer für Freizeitnutzungen in der Nachbarschaft.
  • Langfristig gesicherter, günstiger Raum für Subkultur und soziale Einrichtungen.

Dazu Michael Osterburg, Vorsitzender der GRÜNEN in Hamburg-Mitte:

„Ein Stück weit betreiben wir bei diesem Projekt auch städtebauliche Pionierarbeit. Die vorgesehenen, für die Öffentlichkeit zugänglichen, Dachlandschaften und ein gesondertes 'Nachbarschaftscluster' werden das Paloma-Viertel zu einem besonderen Quartier im Herzen von St.Pauli machen. Für uns steht nun an erster Stelle, dass dort eine förderfähige Baugemeinschaft angesiedelt werden kann. Sie ist aus kommunalpolitischer Sicht das Herzstück des Projektes. Für deren Realisierung werden wir alle uns möglichen Hebel in Bewegung setzen.“

Und Karin Zickendraht, GRÜNE Bezirksabgeordnete für St. Pauli, ergänzt: "Der Beteiligungsprozess für das Paloma-Viertel war beispielhaft und der daraus entstandene 'St. Pauli Code' wird auch zu künftigen Lösungen im Stadtteil beitragen. Besonders freue ich mich über die große Anzahl an Wohnungen und die grünen Freiflächen, die in diesem durchmischten Gebiet in gesunden Einklang gebracht werden."

Henriette v. Enckevort, SPD Bürgerschaftsabgeordnete für St.Pauli und Vorsitzende des City-Ausschusses Hamburg-Mitte, sagt: „Gemeinsam mit der PlanBude als Anwältin des 'St. Pauli Codes' haben wir mit der Eigentümerin jetzt ein Gesamtpaket vereinbart, das die Interessen sowohl der St.Paulianerinnen und St. Paulianer als auch der Bayerischen Hausbau mit der größtmöglichen Schnittmenge abbildet. Die Kleinteiligkeit des neuen Paloma-Viertels mit seiner Durchlässigkeit und der öffentlichen Zugänglichkeit auf allen Ebenen macht es zu einem sich gut einfügenden Bestandteil des vielseitigen St. Paulis.

Weiter führt Sabrina Hirche, Mitglied der SPD Bezirksfraktion, Abgeordnete für St.Pauli, aus: „Der durch die PlanBude erarbeitete 'St.Pauli Code' begleitet inzwischen fast jedes Bauvorhaben, das wir für St.Pauli diskutieren und ist ein sehr wichtiger Kompass für unsere städtebaulichen Entscheidungen im Quartier geworden. Das Paloma-Viertel soll ein Ort werden, der dem Stadtteil insgesamt zu Gute kommt. Deswegen ist neben der öffentlichen Zugänglichkeit auch der vielseitige Wohnungsmix und die hohe Förderquote ein wichtiges Verhandlungsergebnis.“

Für Rückfragen, melden Sie sich gern bei:

Michael Osterburg, GRÜNE: 0173 3118338

Henriette v. Enckevort, SPD: 0157 74650111

Sabrina Hirche, SPD: 0152 23670443

 

 

 

Mi

02

Mai

2018

GRÜNER Jahresempfang 2018 im neuen ParkCafé Planten un Blomen

Bei wahrem Aprilwetter haben wir unseren Jahresempfang im neuen ParkCafé an der Eisbahn gefeiert. Gemeinsam mit Umweltsenator Jens Kerstan haben unsere Fraktionsabgeordneten Meryem Celikkol und Michael Osterburg die Gäste begrüßt.  In Hamburgs schönstem Park freuen wir uns über die aktuellen Arbeiten an der Marseiller Straße,  wo rund 2 Hektar neue Grünflächen entstehen werden. Viele weitere grüne Projekte bereichern ebenfalls das Leben in Hamburg-Mitte und waren eine Erwähnung wert:

  • Die Bürger*innenprojekte für die Landschaftsachse Horner Geest gehen in die Umsetzung.
  • Hamburgs erster barrierefreier Spielplatz entsteht in der Neustadt.
  • Parks werden besser und ökologischer gepflegt.
  • Tempo 30 wird ausgebaut.
  • Radverkehr, Fußverkehr und Barrierefreiheit werden gefördert.
  • Die östliche HafenCity erhält moderne, nachhaltige Energieversorgung.
  • Der Bezirk Mitte entwickelt ein Klimaschutzkonzept.
  • uvm.

„In Zusammenarbeit mit der Behörde für Umwelt und Energie bringen wir im Bezirk Vieles voran, das unser Stadtklima schützt und auch einen Beitrag zum globalen Klimaschutz leistet: Neue Grünflächen, bessere Rad- und Fußwege sowie zeitgemäße Energiekonzepte sind Teil unserer täglichen Arbeit“, so Michael W. Osterburg, Vorsitzender der GRÜNEN Bezirksfraktion Mitte.

Fr

20

Apr

2018

Unterstützung für den PlanBude Container

 

Gemeinsam die Stadt gestalten und dabei alle an einen Tisch setzen - das ist die erklärte Arbeit der PlanBude auf St. Pauli. Begonnen hat alles mit der Diskussion und dem Abriss der Esso-Häuser Ende 2013. Eine unabhängige Plattform hat sich gegründet und versucht seitdem unter anderem den Prozess rund um das Paloma-Viertel zu begleiten, der für die Bürger*innen von St. Pauli von großem Interesse ist. Aktuell steuern wir bei den Planungen auf ein Gesamtpaket zu, das unter anderem die Sicherung der Baugemeinschaft und die Nutzung der öffentlichen Flächen beinhaltet. 

Wer schon einmal auf der Reeperbahn unterwegs war, ist bestimmt schon über den umgebauten Überseecontainer am Spielbudenplatz gestolpert, den man eigentlich weiter südlich der Straße im Hamburger Hafen erwarten würde. Aber hier hat die PlanBude ihren Sitz, der dadurch mitten im Stadtteil und direkt am Ort des Geschehens liegt und inzwischen schon zum Spielbudenplatz dazugehört.  

Um die Miete für die Räumlichkeiten aufbringen zu können, haben wir uns gemeinsam mit der SPD dafür stark gemacht, dass es aus den bezirklichen Sondermitteln Unterstützung gibt, damit diese wichtige Arbeit problemlos weitergeführt werden kann. 

 

Hier geht es zum Antrag.

 

 

 

Do

19

Apr

2018

Beleuchtung für den Boule-Platz

 

Bereits vor einem Jahr wurde in der Bezirksversammlung final beschlossen, 13.000 € für eine Beleuchtung des Boule-Platzes in der Industriestraße in Wilhelmsburg bereit zu stellen. Jetzt wurde die Maßnahme endlich umgesetzt und konnte bei den frühlingshaften Temperaturen der letzten Wochen direkt genutzt werden.

Wir freuen uns sehr, so einen wichtigen Beitrag zum Breitensport leisten zu können. Beim Boulesport spielen Frauen und Männer aller Generationen miteinander ohne Trennung nach Geschlecht oder Alter. Die Regeln und der Spielwitz sind schnell zu erfassen. Die Bewegung an der frischen Luft tut allen gut und nebenbei werden Geschicklichkeit und Balance trainiert.

Hier geht's zum Hintergrundartikel aus 2017.

 

 

 

Do

19

Apr

2018

Sanierung des Spielplatzes Ilenbuller

 

Anfang des Jahres hat sich die GRÜNE Bürgerschaftsfraktion gemeinsam mit der SPD dafür stark gemacht, dass Gelder für die Sanierung von Spielplätzen bereit gestellt werden. Die „Spielplatz-Offensive“ hat bereits begonnen und soll 2019/20 richtig Fahrt aufnehmen. Michael Osterburg, Vorsitzender der GRÜNEN-Fraktion Hamburg-Mitte dazu: „Spielplätze sind besonders wichtig für eine soziale Stadt. Wir freuen uns darüber, dass die Sanierungen voran kommen können und damit auch Hamburg-Mitte ein kinderfreundlicher Bezirk bleiben kann."

Im Regionalausschuss Wilhelmsburg/ Veddel wurde von den GRÜNEN ein Antrag eingereicht, der die Sanierung eines Spielplatzes zwischen Hans-Sander-Straße und Ilenbuller einfordert. Der Platz ist ein beliebter Anlaufpunkt für viele Kinder aus dem Viertel und der Bedarf nach einigen Erneuerungen ist dringend. Als einer von vielen soll er in die Sanierungspläne mit einbezogen werden.

"Dieser Spielplatz ist das kleine Naherholungsgebiet für Familien aus dem nördlichen Reiherstiegviertel. Bei schönem Wetter hält sich hier die ganze Familie auf - die Kleinen spielen, die Großen picknicken. Schön, wenn unsere Initiative möglich macht, dass der Spielplatz auch für die Kinder wieder besser bespielbar wird“, freut sich Sonja Lattwesen, GRÜNES Mitglied im Regionalausschuss Wilhelmsburg.

 

Hier geht's zu unserem Antrag.

 

 

 

Do

12

Apr

2018

Sicheres Radfahren an der Esplanade

 

Aktuell ist das sichere Radfahren aufgrund mangelnder Infrastruktur und fortlaufender Bauarbeiten an der Esplanade kaum möglich. Zwischen Neuem Jungfernstieg und Dammtorstraße ist eine für den Radverkehr problematische Situation entstanden. Der vorhandene Radverkehr (Fahrtrichtung Stephansplatz) wird über einen neu angelegten Radfahrstreifen geführt, der aus verschiedenen Gründen nicht regelgerecht ist und Radfahrer*innen sowie Fußgänger*innen in Gefahr bringt. Darüber hinaus bietet sich dem Radverkehr in der Esplanade auch insgesamt eine Situation, die dringend verbesserungsbedürftig ist und durch fortlaufende Bauarbeiten zusätzlich belastet wird.

Wir haben daher einen Antrag in den aktuellen Ausschuss für Verkehr und Umwelt eingebracht, der die Einrichtung von Radfahrstreifen auf der jeweils rechten Fahrspur beider Fahrtrichtungen fordert. Die Einrichtung soll zunächst provisorisch sein, nach 6 bis 12 Monaten evaluiert und in eine entsprechende Dauerlösung verwandelt werden.

 

Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender in Mitte: 

"Es gibt einige gelungene Beispiele für eine kostengünstige und geeignete Verbesserung der Fahrradinfrastruktur. Wir sehen diese zum Beispiel in der Jungiusstraße, Ecke Caffamacherreihe. Wir fordern eine ähnlich praktikable Lösung nun auch für die Esplanade, die eine wichtige Fahrradverbindung in der Innenstadt darstellt."

 

Unsere verkehrspolitische Sprecherin Karin Zickendraht dazu: 

„Die Situation an der Esplanade wird kaum dem Verkehrsanteil der Radfahrerinnen und Radfahrer gerecht und auch nicht dem übergeordneten Ziel der Stadt Hamburg, den Anteil mittelfristig auf 25% zu erhöhen.“ 

 

Hier geht's zum Antrag.

 

 

 

 

Fr

06

Apr

2018

Abschaffung von Bettelampeln

 

 

Wer kennt es nicht? An einer belebten Kreuzung stehen viele Menschen an einer Ampel und warten auf Grün. Nach einigen Minuten stellt man fest, dass niemand gedrückt hat und noch eine weitere Ampelphase auf Grün gewartet werden muss. Während der klimabelastende Straßenverkehr automatisch Grün erhält, gilt dies nicht für Fußgänger*innen. An einigen Kreuzungen muss die Grünphase extra angefordert werden. So dauert es manchmal noch lange bis die Ampeln auch für den Rad- und Fußverkehr grün werden. Diese Ampeln werden teils nicht akzeptiert und fördern ein verkehrswidriges Überqueren der Straße. Wir haben eine zügige Änderung beantragt.

 

Zudem sollen in diesem Zuge auch die Querungszeiten überprüft werden. Grade für ältere oder gehbehinderte Menschen ist es oft schwierig, die Straßen vollständig zu überqueren bevor der Autoverkehr wieder anfährt.

Um die Gleichberechtigung der Verkehrsteilnehmenden voranzutreiben, die Sicherheit an Kreuzungen zu erhöhen und den umweltfreundlichen Verkehr attraktiver zu gestalten, haben wir im Ausschuss für Verkehr und Umwelt einen entsprechenden Antrag eingebracht. Dieser soll die sogenannten "Bettelampeln" abschaffen. "Wir wollen den Anteil des Fuß- und Radverkehrs in Hamburg erhöhen und so attraktiv wie möglich gestalten.", so Michael Osterburg.

 

Hier geht's zu unserem Antrag.

 

 

 

Mo

26

Mär

2018

Ein Klimaschutzkonzept für Hamburg-Mitte

Das Stichwort „Klimaschutz“ ist in Großstädten wie Hamburg häufig ein Reizthema. Hamburg rühmt sich jedoch damit, eine der wenigen Städte zu sein, die hinsichtlich des Klimawandels sowohl Mitigations- als auch Adaptionsmaßnahmen umsetzt. Die GRÜNEN möchten auf diesem Gebiet lokal aktiv werden, weil wir für nachhaltige und zukunftsorientierte Stadtentwicklung stehen. Deswegen streben wir ein ganzheitliches Klimaschutzkonzept für den Bezirk Mitte an.

Bei einem Klimaschutzkonzept handelt es sich um eine Planungsgrundlage, die beim Erfassen, Planen und Koordinieren von Klimaschutzaktivitäten hilft. Das ausgearbeitete Konzept wird das passende Werkzeug sein, um den Herausforderungen des Klimawandels auch auf Bezirksebene begegnen zu können. Damit ein Konzept gelingt, kann der Bezirk sich fachkundige Unterstützung in Form von Einstiegsberatungen einholen – ein Angebot, dass auch die GRÜNEN gern in Anspruch nehmen möchten. Diesbezüglich ist ein entsprechender Antrag der GRÜNEN und SPD in die Bezirksversammlung eingereicht worden.

 

Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN in Mitte, ergänzt:„Zukünftig werden wir im Bezirk-Mitte mit einem passgenauen Konzept den aktuellen Problemstellungen des Klimawandels entgegentreten. Ich betrachte dies als einen sehr positiven Fortschritt in der Hamburger Klimapolitik.“ 

Hier geht's zum Antrag.

Mo

26

Mär

2018

Förderung des Kompetenzzentrums Migration (KomMig)

 

Das Kompetenzzentrum Migration (KomMig) wurde im Sommer 2016 vom PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband Hamburg e.V. aus dem beispiellosen Engagement von vielen Freiwilligen, die sich im Jahr zuvor auf dem Hachmannplatz am Hamburger Hauptbahnhof und dann im Biber-Haus um die sogenannten "Transitflüchtlinge" kümmerten, gebildet. Zur organisierten Verstetigung dieses Freiwilligen-Engagements in der Geflüchtetenhilfe richtete der PARITÄTISCHE das Zentrum unter großem Einsatz in der Adenauerallee 10 ein. In 19 Räumen auf einer Etage entwickelte es sich zu einem interaktivem Zentrum für verschiedene integrativ arbeitende Akteure, wie Initiativen, Interessengemeinschaften und kleinere Vereine mit und für Neu-Zugewanderte.

Durch die Möglichkeiten des Austausches, der Vernetzung und gegenseitiger Unterstützung unter den Akteuren ist das mehrsprachige Beratungsspektrum und die Reichweite der Angebote - wie Sprachkurse (mit Kinderbetreuung), Beratung und Vermittlung zur Berufsqualifizierung und Integration in den Arbeitsmarkt - viel größer und für die Menschen, die diese in Anspruch nehmen möchten, direkt zugänglich.

Meryem Çelikkol, GRÜNE Bezirksabgeordnete und stellv. Präsidiumsvorsitzende, unterstreicht: "Das Konzept des KomMig ist gerade im Bezirk Hamburg Mitte, mit der größten Diversität, einmalig und sehr effektiv für Freiwilliges Engagement ud Soziale Innovation."

Die GRÜNE Fraktion Mitte freue sich sehr, dass die Bezirksversammlung einer finanzielllen Förderung des KomMig unisono zugestimmt habe, ergänzt Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN Mitte.

 

 

 

 

Do

22

Mär

2018

Bezirkstour mit Anjes Tjarks - Innovation und Gemeinschaft im Hamburger Osten

 

Mit dem Frühlingsanfang haben wir uns auf die Räder geschwungen und sind gemeinsam mit Anjes Tjarks, dem Vorsitzenden der GRÜNEN Bürgerschaftsfraktion, in den Osten geradelt - den Osten unseres Bezirks versteht sich! Ziel: Billstedt und Horn. Während der kalte Fahrtwind alles andere als ein Vorbote des Frühlings war, vermittelten uns die besuchten Projekte hingegen ein Gefühl von Aufbruch.

Unsere erste Station war der Gesundheitskiosk in Billstedt, eines der innovativsten Sozialprojekte der Bundesrepublik. Vor einem halben Jahr öffnete der Kiosk und hat seitdem über 1000 Menschen beraten, die etwas für ihre Gesundh