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Neues aus Mitte

Di

08

Mai

2018

Paloma-Viertel: Gemeinsam geht's voran!

 

Mit dem heute präsentierten Verhandlungsergebnis zum Bauvorhaben „Paloma-Viertel“ können die Bayerische Hausbau, die PlanBude, der Bezirk Hamburg-Mitte und die rot-grüne Koalition eine gute und zukunftsweisende Perspektive für die Neubebauung am Spielbudenplatz vermelden. Das Paloma-Viertel ist zweifellos eines der wichtigsten Bauvorhaben auf St. Pauli, das sogar bundesweit für Interesse und fachlichen Austausch sorgt. Der Bezirk Hamburg-Mitte geht in vielerlei Hinsicht neue Wege bei diesem Projekt, allen voran durch die hohe Nachverdichtung und die – im Bezirk Hamburg-Mitte erstmalige – Öffnung privater Dächer für die Allgemeinheit. Auch der Beteiligungsprozess, für den sich eigens die PlanBude gründete, ist neuartig und auf St.Pauli zugeschnitten.

Die GRÜNEN haben sich von Anfang an dafür eingesetzt, dass auf dem Areal der ehemaligen Esso-Häuser - trotz dichter Bebauung - die Grünräume nicht zu kurz kommen. Aus dem Verhandlungsergebnis möchten wir vor außerdem hervorheben:

  • Eine deutliche Erhöhung der Wohnfläche, einhergehend mit einem Wohnungsmix, der deutlich über den in Hamburg sonst üblichen Förderquoten und Förderzeiträumen liegt.
  • Öffentlich zugängliche Dächer für Freizeitnutzungen in der Nachbarschaft.
  • Langfristig gesicherter, günstiger Raum für Subkultur und soziale Einrichtungen.

Dazu Michael Osterburg, Vorsitzender der GRÜNEN in Hamburg-Mitte:

„Ein Stück weit betreiben wir bei diesem Projekt auch städtebauliche Pionierarbeit. Die vorgesehenen, für die Öffentlichkeit zugänglichen, Dachlandschaften und ein gesondertes 'Nachbarschaftscluster' werden das Paloma-Viertel zu einem besonderen Quartier im Herzen von St.Pauli machen. Für uns steht nun an erster Stelle, dass dort eine förderfähige Baugemeinschaft angesiedelt werden kann. Sie ist aus kommunalpolitischer Sicht das Herzstück des Projektes. Für deren Realisierung werden wir alle uns möglichen Hebel in Bewegung setzen.“

Und Karin Zickendraht, GRÜNE Bezirksabgeordnete für St. Pauli, ergänzt: "Der Beteiligungsprozess für das Paloma-Viertel war beispielhaft und der daraus entstandene 'St. Pauli Code' wird auch zu künftigen Lösungen im Stadtteil beitragen. Besonders freue ich mich über die große Anzahl an Wohnungen und die grünen Freiflächen, die in diesem durchmischten Gebiet in gesunden Einklang gebracht werden."

Henriette v. Enckevort, SPD Bürgerschaftsabgeordnete für St.Pauli und Vorsitzende des City-Ausschusses Hamburg-Mitte, sagt: „Gemeinsam mit der PlanBude als Anwältin des 'St. Pauli Codes' haben wir mit der Eigentümerin jetzt ein Gesamtpaket vereinbart, das die Interessen sowohl der St.Paulianerinnen und St. Paulianer als auch der Bayerischen Hausbau mit der größtmöglichen Schnittmenge abbildet. Die Kleinteiligkeit des neuen Paloma-Viertels mit seiner Durchlässigkeit und der öffentlichen Zugänglichkeit auf allen Ebenen macht es zu einem sich gut einfügenden Bestandteil des vielseitigen St. Paulis.

Weiter führt Sabrina Hirche, Mitglied der SPD Bezirksfraktion, Abgeordnete für St.Pauli, aus: „Der durch die PlanBude erarbeitete 'St.Pauli Code' begleitet inzwischen fast jedes Bauvorhaben, das wir für St.Pauli diskutieren und ist ein sehr wichtiger Kompass für unsere städtebaulichen Entscheidungen im Quartier geworden. Das Paloma-Viertel soll ein Ort werden, der dem Stadtteil insgesamt zu Gute kommt. Deswegen ist neben der öffentlichen Zugänglichkeit auch der vielseitige Wohnungsmix und die hohe Förderquote ein wichtiges Verhandlungsergebnis.“

Für Rückfragen, melden Sie sich gern bei:

Michael Osterburg, GRÜNE: 0173 3118338

Henriette v. Enckevort, SPD: 0157 74650111

Sabrina Hirche, SPD: 0152 23670443

 

 

 

Mi

02

Mai

2018

GRÜNER Jahresempfang 2018 im neuen ParkCafé Planten un Blomen

Bei wahrem Aprilwetter haben wir unseren Jahresempfang im neuen ParkCafé an der Eisbahn gefeiert. Gemeinsam mit Umweltsenator Jens Kerstan haben unsere Fraktionsabgeordneten Meryem Celikkol und Michael Osterburg die Gäste begrüßt.  In Hamburgs schönstem Park freuen wir uns über die aktuellen Arbeiten an der Marseiller Straße,  wo rund 2 Hektar neue Grünflächen entstehen werden. Viele weitere grüne Projekte bereichern ebenfalls das Leben in Hamburg-Mitte und waren eine Erwähnung wert:

  • Die Bürger*innenprojekte für die Landschaftsachse Horner Geest gehen in die Umsetzung.
  • Hamburgs erster barrierefreier Spielplatz entsteht in der Neustadt.
  • Parks werden besser und ökologischer gepflegt.
  • Tempo 30 wird ausgebaut.
  • Radverkehr, Fußverkehr und Barrierefreiheit werden gefördert.
  • Die östliche HafenCity erhält moderne, nachhaltige Energieversorgung.
  • Der Bezirk Mitte entwickelt ein Klimaschutzkonzept.
  • uvm.

„In Zusammenarbeit mit der Behörde für Umwelt und Energie bringen wir im Bezirk Vieles voran, das unser Stadtklima schützt und auch einen Beitrag zum globalen Klimaschutz leistet: Neue Grünflächen, bessere Rad- und Fußwege sowie zeitgemäße Energiekonzepte sind Teil unserer täglichen Arbeit“, so Michael W. Osterburg, Vorsitzender der GRÜNEN Bezirksfraktion Mitte.

Fr

20

Apr

2018

Unterstützung für den PlanBude Container

 

Gemeinsam die Stadt gestalten und dabei alle an einen Tisch setzen - das ist die erklärte Arbeit der PlanBude auf St. Pauli. Begonnen hat alles mit der Diskussion und dem Abriss der Esso-Häuser Ende 2013. Eine unabhängige Plattform hat sich gegründet und versucht seitdem unter anderem den Prozess rund um das Paloma-Viertel zu begleiten, der für die Bürger*innen von St. Pauli von großem Interesse ist. Aktuell steuern wir bei den Planungen auf ein Gesamtpaket zu, das unter anderem die Sicherung der Baugemeinschaft und die Nutzung der öffentlichen Flächen beinhaltet. 

Wer schon einmal auf der Reeperbahn unterwegs war, ist bestimmt schon über den umgebauten Überseecontainer am Spielbudenplatz gestolpert, den man eigentlich weiter südlich der Straße im Hamburger Hafen erwarten würde. Aber hier hat die PlanBude ihren Sitz, der dadurch mitten im Stadtteil und direkt am Ort des Geschehens liegt und inzwischen schon zum Spielbudenplatz dazugehört.  

Um die Miete für die Räumlichkeiten aufbringen zu können, haben wir uns gemeinsam mit der SPD dafür stark gemacht, dass es aus den bezirklichen Sondermitteln Unterstützung gibt, damit diese wichtige Arbeit problemlos weitergeführt werden kann. 

 

Hier geht es zum Antrag.

 

 

 

Do

19

Apr

2018

Beleuchtung für den Boule-Platz

 

Bereits vor einem Jahr wurde in der Bezirksversammlung final beschlossen, 13.000 € für eine Beleuchtung des Boule-Platzes in der Industriestraße in Wilhelmsburg bereit zu stellen. Jetzt wurde die Maßnahme endlich umgesetzt und konnte bei den frühlingshaften Temperaturen der letzten Wochen direkt genutzt werden.

Wir freuen uns sehr, so einen wichtigen Beitrag zum Breitensport leisten zu können. Beim Boulesport spielen Frauen und Männer aller Generationen miteinander ohne Trennung nach Geschlecht oder Alter. Die Regeln und der Spielwitz sind schnell zu erfassen. Die Bewegung an der frischen Luft tut allen gut und nebenbei werden Geschicklichkeit und Balance trainiert.

Hier geht's zum Hintergrundartikel aus 2017.

 

 

 

Do

19

Apr

2018

Sanierung des Spielplatzes Ilenbuller

 

Anfang des Jahres hat sich die GRÜNE Bürgerschaftsfraktion gemeinsam mit der SPD dafür stark gemacht, dass Gelder für die Sanierung von Spielplätzen bereit gestellt werden. Die „Spielplatz-Offensive“ hat bereits begonnen und soll 2019/20 richtig Fahrt aufnehmen. Michael Osterburg, Vorsitzender der GRÜNEN-Fraktion Hamburg-Mitte dazu: „Spielplätze sind besonders wichtig für eine soziale Stadt. Wir freuen uns darüber, dass die Sanierungen voran kommen können und damit auch Hamburg-Mitte ein kinderfreundlicher Bezirk bleiben kann."

Im Regionalausschuss Wilhelmsburg/ Veddel wurde von den GRÜNEN ein Antrag eingereicht, der die Sanierung eines Spielplatzes zwischen Hans-Sander-Straße und Ilenbuller einfordert. Der Platz ist ein beliebter Anlaufpunkt für viele Kinder aus dem Viertel und der Bedarf nach einigen Erneuerungen ist dringend. Als einer von vielen soll er in die Sanierungspläne mit einbezogen werden.

"Dieser Spielplatz ist das kleine Naherholungsgebiet für Familien aus dem nördlichen Reiherstiegviertel. Bei schönem Wetter hält sich hier die ganze Familie auf - die Kleinen spielen, die Großen picknicken. Schön, wenn unsere Initiative möglich macht, dass der Spielplatz auch für die Kinder wieder besser bespielbar wird“, freut sich Sonja Lattwesen, GRÜNES Mitglied im Regionalausschuss Wilhelmsburg.

 

Hier geht's zu unserem Antrag.

 

 

 

Do

12

Apr

2018

Sicheres Radfahren an der Esplanade

 

Aktuell ist das sichere Radfahren aufgrund mangelnder Infrastruktur und fortlaufender Bauarbeiten an der Esplanade kaum möglich. Zwischen Neuem Jungfernstieg und Dammtorstraße ist eine für den Radverkehr problematische Situation entstanden. Der vorhandene Radverkehr (Fahrtrichtung Stephansplatz) wird über einen neu angelegten Radfahrstreifen geführt, der aus verschiedenen Gründen nicht regelgerecht ist und Radfahrer*innen sowie Fußgänger*innen in Gefahr bringt. Darüber hinaus bietet sich dem Radverkehr in der Esplanade auch insgesamt eine Situation, die dringend verbesserungsbedürftig ist und durch fortlaufende Bauarbeiten zusätzlich belastet wird.

Wir haben daher einen Antrag in den aktuellen Ausschuss für Verkehr und Umwelt eingebracht, der die Einrichtung von Radfahrstreifen auf der jeweils rechten Fahrspur beider Fahrtrichtungen fordert. Die Einrichtung soll zunächst provisorisch sein, nach 6 bis 12 Monaten evaluiert und in eine entsprechende Dauerlösung verwandelt werden.

 

Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender in Mitte: 

"Es gibt einige gelungene Beispiele für eine kostengünstige und geeignete Verbesserung der Fahrradinfrastruktur. Wir sehen diese zum Beispiel in der Jungiusstraße, Ecke Caffamacherreihe. Wir fordern eine ähnlich praktikable Lösung nun auch für die Esplanade, die eine wichtige Fahrradverbindung in der Innenstadt darstellt."

 

Unsere verkehrspolitische Sprecherin Karin Zickendraht dazu: 

„Die Situation an der Esplanade wird kaum dem Verkehrsanteil der Radfahrerinnen und Radfahrer gerecht und auch nicht dem übergeordneten Ziel der Stadt Hamburg, den Anteil mittelfristig auf 25% zu erhöhen.“ 

 

Hier geht's zum Antrag.

 

 

 

 

Fr

06

Apr

2018

Abschaffung von Bettelampeln

 

 

Wer kennt es nicht? An einer belebten Kreuzung stehen viele Menschen an einer Ampel und warten auf Grün. Nach einigen Minuten stellt man fest, dass niemand gedrückt hat und noch eine weitere Ampelphase auf Grün gewartet werden muss. Während der klimabelastende Straßenverkehr automatisch Grün erhält, gilt dies nicht für Fußgänger*innen. An einigen Kreuzungen muss die Grünphase extra angefordert werden. So dauert es manchmal noch lange bis die Ampeln auch für den Rad- und Fußverkehr grün werden. Diese Ampeln werden teils nicht akzeptiert und fördern ein verkehrswidriges Überqueren der Straße. Wir haben eine zügige Änderung beantragt.

 

Zudem sollen in diesem Zuge auch die Querungszeiten überprüft werden. Grade für ältere oder gehbehinderte Menschen ist es oft schwierig, die Straßen vollständig zu überqueren bevor der Autoverkehr wieder anfährt.

Um die Gleichberechtigung der Verkehrsteilnehmenden voranzutreiben, die Sicherheit an Kreuzungen zu erhöhen und den umweltfreundlichen Verkehr attraktiver zu gestalten, haben wir im Ausschuss für Verkehr und Umwelt einen entsprechenden Antrag eingebracht. Dieser soll die sogenannten "Bettelampeln" abschaffen. "Wir wollen den Anteil des Fuß- und Radverkehrs in Hamburg erhöhen und so attraktiv wie möglich gestalten.", so Michael Osterburg.

 

Hier geht's zu unserem Antrag.

 

 

 

Mo

26

Mär

2018

Ein Klimaschutzkonzept für Hamburg-Mitte

Das Stichwort „Klimaschutz“ ist in Großstädten wie Hamburg häufig ein Reizthema. Hamburg rühmt sich jedoch damit, eine der wenigen Städte zu sein, die hinsichtlich des Klimawandels sowohl Mitigations- als auch Adaptionsmaßnahmen umsetzt. Die GRÜNEN möchten auf diesem Gebiet lokal aktiv werden, weil wir für nachhaltige und zukunftsorientierte Stadtentwicklung stehen. Deswegen streben wir ein ganzheitliches Klimaschutzkonzept für den Bezirk Mitte an.

Bei einem Klimaschutzkonzept handelt es sich um eine Planungsgrundlage, die beim Erfassen, Planen und Koordinieren von Klimaschutzaktivitäten hilft. Das ausgearbeitete Konzept wird das passende Werkzeug sein, um den Herausforderungen des Klimawandels auch auf Bezirksebene begegnen zu können. Damit ein Konzept gelingt, kann der Bezirk sich fachkundige Unterstützung in Form von Einstiegsberatungen einholen – ein Angebot, dass auch die GRÜNEN gern in Anspruch nehmen möchten. Diesbezüglich ist ein entsprechender Antrag der GRÜNEN und SPD in die Bezirksversammlung eingereicht worden.

 

Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN in Mitte, ergänzt:„Zukünftig werden wir im Bezirk-Mitte mit einem passgenauen Konzept den aktuellen Problemstellungen des Klimawandels entgegentreten. Ich betrachte dies als einen sehr positiven Fortschritt in der Hamburger Klimapolitik.“ 

Hier geht's zum Antrag.

Mo

26

Mär

2018

Förderung des Kompetenzzentrums Migration (KomMig)

 

Das Kompetenzzentrum Migration (KomMig) wurde im Sommer 2016 vom PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband Hamburg e.V. aus dem beispiellosen Engagement von vielen Freiwilligen, die sich im Jahr zuvor auf dem Hachmannplatz am Hamburger Hauptbahnhof und dann im Biber-Haus um die sogenannten "Transitflüchtlinge" kümmerten, gebildet. Zur organisierten Verstetigung dieses Freiwilligen-Engagements in der Geflüchtetenhilfe richtete der PARITÄTISCHE das Zentrum unter großem Einsatz in der Adenauerallee 10 ein. In 19 Räumen auf einer Etage entwickelte es sich zu einem interaktivem Zentrum für verschiedene integrativ arbeitende Akteure, wie Initiativen, Interessengemeinschaften und kleinere Vereine mit und für Neu-Zugewanderte.

Durch die Möglichkeiten des Austausches, der Vernetzung und gegenseitiger Unterstützung unter den Akteuren ist das mehrsprachige Beratungsspektrum und die Reichweite der Angebote - wie Sprachkurse (mit Kinderbetreuung), Beratung und Vermittlung zur Berufsqualifizierung und Integration in den Arbeitsmarkt - viel größer und für die Menschen, die diese in Anspruch nehmen möchten, direkt zugänglich.

Meryem Çelikkol, GRÜNE Bezirksabgeordnete und stellv. Präsidiumsvorsitzende, unterstreicht: "Das Konzept des KomMig ist gerade im Bezirk Hamburg Mitte, mit der größten Diversität, einmalig und sehr effektiv für Freiwilliges Engagement ud Soziale Innovation."

Die GRÜNE Fraktion Mitte freue sich sehr, dass die Bezirksversammlung einer finanzielllen Förderung des KomMig unisono zugestimmt habe, ergänzt Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN Mitte.

 

 

 

 

Do

22

Mär

2018

Bezirkstour mit Anjes Tjarks - Innovation und Gemeinschaft im Hamburger Osten

 

Mit dem Frühlingsanfang haben wir uns auf die Räder geschwungen und sind gemeinsam mit Anjes Tjarks, dem Vorsitzenden der GRÜNEN Bürgerschaftsfraktion, in den Osten geradelt - den Osten unseres Bezirks versteht sich! Ziel: Billstedt und Horn. Während der kalte Fahrtwind alles andere als ein Vorbote des Frühlings war, vermittelten uns die besuchten Projekte hingegen ein Gefühl von Aufbruch.

Unsere erste Station war der Gesundheitskiosk in Billstedt, eines der innovativsten Sozialprojekte der Bundesrepublik. Vor einem halben Jahr öffnete der Kiosk und hat seitdem über 1000 Menschen beraten, die etwas für ihre Gesundheit tun möchten. Was ist daran innovativ? Der Kiosk bietet eine niedrigschwellige Anlaufstelle abseits von Arztpraxen und arbeitet gleichzeitig mit diesen zusammen. Als Teil des Gesundheitsnetzwerkes Billstedt/Horn hat er Kontakt zu 42 Ärzten und um die 100 Einrichtungen im Stadtteil. So gelingt es dem Kiosk beim Finden des geeigneten Arztes oder Gesundheitsangebotes zu helfen, sowie auch nach dem Arztbesuch den Genesungsprozess weiter zu begleiten. Zusätzlich gibt es Kurse für Prävention und Information, beispielsweise zu Themen wie Stress, Ernährung, Bewegung und dem Gesundheitssystem. Und all das kostenlos. Ziel ist es, die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung zu fördern als auch die Versorgungsqualität im Stadtteil zu verbessern. So soll langfristig auch das Gesundheitssystem profitieren: Indem Menschen sich frühzeitig und eigenständig um ihre Gesundheit bemühen, werden überfüllte Arztpraxen entlastet und hochpreisige Behandlungen für zu lange vernachlässigte Krankheiten verringert.

Billstedt ist aufgrund seiner sozioökonomischen Struktur ein geeigneter Ort für das vom Innovationsfonds der Krankenkassen geförderte Projekt. Die Lebenserwartung der Stadtteilbewohner*innen ist niedriger als im Hamburger Durchschnitt und die Zahl der Ärzte pro Einwohner geringer. Im Kiosk arbeitet ein Team von mehrsprachigen Mitarbeiter*innen mit vielfältigen Qualifikationen, beispielsweise für Ernährungsberatung und Raucherentwöhnung

„Wir freuen uns sehr, dass der deutschlandweit erste Gesundheitskiosk in Billstedt eröffnet wurde und sind davon überzeugt, dass der Stadtteil davon profitieren wird,“ so Murat Gözay, GRÜNER Wahlkreisabgeordneter für Billstedt in der Hamburger Bürgerschaft. Das Projekt ist zunächst für drei Jahre angelegt und soll dann evaluiert werden. „Wir sind schon jetzt beindruckt vom Einsatz aller Mitwirkenden, ohne die derartige Pilotprojekte gar nicht möglich wären“, betont Anjes Tjarks. Vorsitzender der GRÜNEN Bürgerschaftsfraktion.

Beim Mittag in der Kantine des ehemaligen Billstedter Ortsamts, welche kürzlich hohe Wellen in der Presse schlug, konnten wir uns von der Beliebtheit der Einrichtung überzeugen: Für die täglich wechselnden Angebote an Hausmannskost mussten wir Schlange stehen. Und freuen uns für Betreiber und Stammgäste, dass der Treffpunkt dem Stadtteil erhalten bleibt!

Gestärkt ging es wieder raus in die Kälte und auf nach Horn, wo wir eines der Bürgerprojekte des Beteiligungsprozesses „Deine Geest“ besucht haben: Die „Horner Paradiese“, ein gemeinschaftlicher Nutzgarten, entstehen unweit des Stadtteilhauses „Horner Freiheit“ bei der U-Bahn-Station Horner Rennbahn. Ein paar Hochbeete finden sich bereits vor Ort, ab spätestens Mai soll es mit dem Anpflanzen richtig losgehen. Eine Gruppe engagierter Anwohner*innen kümmert sich gemeinsam mit dem beauftragten Landschaftsarchitekten um das Gelingen des Projektes. Neben den Anbauflächen für Gemüse und Kräuter, wird es einen Container und einen kleinen Platz mit Sitzbankkreis geben, um Raum für Interaktion, Workshops und Kurse zu bieten.

„Das Land zieht in die Stadt – inklusive Gemeinschaft und Artenvielfalt“, freut sich Michael Osterburg, Vorsitzender der GRÜNEN Bezirksfraktion Hamburg-Mitte, „viele inspirierende Bürgerideen sind im Beteiligungsprozess für die Horner Geest eingereicht worden und es ist fabelhaft zu sehen, wie die ausgewählten Projekte nun Realität werden und die Landschaftsachse zu einem besonderen Erlebnisort machen.“

Es gibt noch so viele andere spannende Projekte in Hamburg-Mitte, die wir gerne besuchen möchten – weitere Touren werden folgen!

 

 

 

Di

20

Mär

2018

Stellenausschreibung: Elternzeitvertretung für die Geschäftsführung der GRÜNEN Fraktion Hamburg-Mitte

 

Wir suchen eine Elternzeitvertretung für die Geschäftsführung unserer GRÜNEN Bezirksfraktion. Sie sind ein Organisationstalent und haben Interesse am lokalpolitischen Geschehen im Bezirk Hamburg-Mitte. Dann sind Sie bei uns genau richtig!

 

Ihre Aufgabenbereiche:

  • Personalführung eines kleinen Teams
  • selbstständige Bearbeitung und Koordination des politischen Tagesgeschäfts
  • Unterstützung des Fraktionsvorstandes
  • Veranstaltungsplanung
  • Öffentlichkeitsarbeit, Social Media
  • Kommunikation mit Behörden
  • Organisation von Terminen und aktive Bearbeitung des Schriftverkehrs
  • Optional: vorbereitende Buchhaltung

Arbeit in den Abendstunden, etwa bei Fraktionssitzungen oder den fraktionseigenen Veranstaltungen, ist erforderlich (monatlich etwa zwei- bis dreimal).

 

Sie sind flexibel in Ihrer Arbeitszeit (20-30 Wochenstunden), haben Erfahrung in der Organisation von Events, sind gut in Wort und Schrift (Protokolle, Social Media, Antragsformulierung) und Teamarbeit ist für Sie selbstverständlich, dann ist die GRÜNE Fraktion Hamburg-Mitte genau die richtige Arbeitgeberin für Sie.

 

Bewerbungsfrist: ab sofort bis 15. April 2018

Zeitraum der Beschäftigung: wenn möglich ab Mitte Juni 2018 bis Ende Juni 2019

 

Bitte schicken Sie Ihrer Bewerbungsunterlagen an:

GRÜNE Fraktion Hamburg-Mitte

fraktion@gruene-mitte.com

Tel: 040 30393162

 

Di

06

Mär

2018

Open Air in Finkenwerder

Das ehrenamtlich organisierte Kulturflut-Festival findet auch im August 2018 wieder statt und wird für Besucher kostenlos zugänglich sein. Das Live-Musikprogramm am Abend wird durch ein Kinderangebot am Samstagnachmittag und eine Ausstellung von Bildern und Fotografien lokaler Künstler*innen abgerundet. „Finkenwerder ist ein aktiver Stadtteil mit hervorragendem Engagement der Bewohner*innen. Im Kulturflut Open Air steckt viel ehrenamtliche Arbeit, welche wir vonseiten der Politik honorieren und sehr gerne fördern“, so Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender. Dafür bewilligte der Kulturausschuss der Bezirksversammlung eine Förderung in Höhe von 8.000€.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Veranstaltung.

Fr

02

Mär

2018

Sicher auf dem Weg zur Brecht-Schule in St. Georg

Viele Schüler*innen müssen auf ihrem Schulweg regelmäßig Fahrbahnen überqueren, ohne dass es an diesen Stellen sichere Fußgängerüberwege gibt. So auch an der Brecht-Schule in St. Georg. Hier liegt die Hammerbrookstraße für Kinder, die aus Richtung der U- und S-Bahn Haltestelle Berliner Tor kommen, zwischen der Schule und der Haltestelle. Es kam bereits zu einem Unfall mit einem Kind, das die Straßenseite wechseln wollte und von einem Auto übersehen wurde.

Wir begrüßen die ÖPNV-Nutzung von Schüler*innen sehr und möchten ihnen deswegen einen sicheren Schulwegs bieten, damit sie zukünftig nicht aufgrund der schwierigen Straßenüberquerung mit dem Auto zur Schule gebracht werden. Im City-Ausschuss haben wir uns deshalb für eine Prüfung eingesetzt, wie vor Ort ein sinnvoller Fußgängerüberweg geschaffen werden kann, um die Sicherheit der Schüler*innen zu erhöhen.

Hier geht es zum Antrag.

Do

01

Mär

2018

Mehr Radeln in der Rathausstraße

Sobald die Sonne aus ihrer Winterpause zurückkommt, fallen auch gleich die vielen Fahrradfahrer*innen auf, die sich durch die Hamburger Innenstadt bewegen. Fahrradfahren ist nicht nur gesund für einen selbst, sondern auch für unsere Umwelt, macht keinen Lärm und Gestank und ist immer im Sinne der GRÜNEN. Deshalb bringen wir uns im Ausschuss für Verkehr und Umwelt gern mit Anträgen zur Verbesserung und Ausweitung der Radwege ein.

Dieses Mal geht es um die Rathausstraße, ganz in der Nähe unseres Büros. Der Verkehr ist sowohl für Autos als auch für die umweltfreundlichen Zweiräder nur in eine Richtung freigegeben und das wollen wir für letztere gerne ändern. Da die Straße an manchen Stellen zweispurig ist, könnte man einen Radfahrstreifen einrichten, der die Sicherheit beim Fahren in die entgegengesetzte Richtung garantiert und es wäre trotzdem genug Platz für alle Verkehrsteilnehmenden.

 

Hier geht es zum Antrag.

Do

01

Mär

2018

Richtfest für die Erweiterung eines großen Vereins

 

Der traditionsreiche Turn- und Sportverein HT16 baut sein Sportzentrum weiter aus - künftig kann am Sievekingdamm in Hamm auf vier Etagen Sport getrieben werden. Diesen Monat wurde Richtfest gefeiert, mit großem medialen Interesse und der vollen Unterstützung von Seiten der Bürger*innen. Verschiedene Mehrzweckräume und eine 14m hohe Kletterhalle werden das Angebot des Vereins zukünftig erweitern. Zusätzlich wird der Einzug des Theaterprojektes „Sprechwerk“ die vielfältigen Angebote des Standortes bereichern und ihn zu einem beliebten Treffpunkt ausbauen.

Michael Osterburg freut sich: „Das Richtfest, das in der vergangenen Woche stattgefunden hat, ist ein weiterer Meilenstein von vorbildlicher Stadtteilarbeit. Hier entsteht ein Zentrum für Sport, Kultur, Soziales und Gesundheit und es schafft zeitgleich bezahlbaren Wohnraum. Ein voller Erfolg!“

Di

27

Feb

2018

Zusammenführung vom 3er Bus

 

Nicht umsonst wurde die Metrobuslinie 3 die Äquatorbuslinie getauft, da sie die einzige direkte Busverbindung von Hamburgs Westen in den Osten darstellt. Sie könnte auch genauso gut Kulturlinie heißen, da sie vom Hauptbahnhof mit vielen Kunstmuseen in der Nähe am Thalia Theater vorbeifährt, die Laeiszhalle passiert und Musicalfreunde zum Mehr!Theater und zur Neuen Flora bringt. Aber nicht nur für Tourist*innen und Kulturinteressierte ist der 3er Bus ein Muss, sondern besonders die Bewohner*innen der östlichen Stadtteile haben eine massive Verbesserung erfahren. Die bessere Anbindung an die Innenstadt hat zu bequemeren Umsteigemöglichkeiten geführt, die wiederum für ältere Menschen oder Menschen mit Gehbehinderung ein essenzieller Bestandteil einer barrierefreien Bewegung durch die Stadt ist.

Mitte Juli letzten Jahres hat sich die Buslinie allerdings gespalten und endet am ZOB beim Hauptbahnhof, was dazu führt, dass es längere Wege zum Umsteigen gibt und viele Verbindungen nicht mehr erreicht werden. Bei Tourist*innen sorgt der Bus für Verwirrung und die massiv schlechtere Einbindung von Rothenburgsort stellt ein großes Problem für den Stadtteil dar. Auch die Linien 120 und 124 wurden gekürzt und führen nicht mehr in die Innenstadt. Diese Veränderungen des HVVs sollen nun auch noch länger anhalten, zu Lasten der östlichen Stadtteile. Deshalb wird der Bezirksamtsleiter von den GRÜNEN und der SPD aufgefordert dafür zu sorgen, dass die Buslinie 3 wieder zusammengeführt wird und auch die Linien 120 und 124 wieder bis zum ZOB fahren.

 

Hier geht es zum Antrag.

 

 

 

Di

27

Feb

2018

Nichts Neues von der Insel

 

Wer kennt es nicht? Durch hunderte Anzeigen, Besichtigungstermine und Absagen muss man sich quälen, bis man nach langer Zeit eine Zusage für vier Wände in Hamburg bekommt. Auch Wilhelmsburg ist davon schon lange nicht mehr verschont. Das Viertel erfreut sich großer Beliebtheit, aber gleichzeitig zeigen sich die Schattenseiten der Gentrifizierung. Deshalb wäre eine Erweiterung von Wohnraum wie auch in anderen Teilen von Hamburg ein großer Gewinn für den Stadtteil. Dafür wurde schon vor einiger Zeit die fast 21.000 Quadratmeter große Wiese in der Nähe der S-Bahn Station Wilhelmsburg freigegeben, um dort neuen Wohnraum zu schaffen und mit den Neubauten die Attraktivität der Ecke zu erhöhen. Korallusviertel soll das neue Wohngebiet heißen und hätte auch schon längst den ersten Spatenstich erleben können.

Doch bisher hat sich noch gar nichts getan auf der heruntergekommenen Wiese. Woran liegt das? Anscheinend hoffen die Investoren darauf, dass der Grundstückpreis steigt, wenn sie länger warten. "Der Bedarf an Wohnraum in Hamburg ist so groß, dass wir solche zeitlichen Verzögerungen nicht hinnehmen können. Die Wohnungen im Korallusviertel hätten längst gebaut sein müssen", so Michael Osterburg, GRÜNER Fraktionsvorsitzender in Mitte, und fordert ein schnelles Handeln der Projektentwickler. Bald wird es weitere Gespräche geben, die hoffentlich dazu führen, dass der Bau endlich beginnt.

 

 

 

Mo

26

Feb

2018

Integrationskonferenz 2018: "Religionen! Zumutungen und Chancen"

 

 

Die diesjährige Integrationskonferenz stand ganz unter dem Motto "Religionen! Zumutungen und Chancen – Religions- und kultursensible Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familie", welches die GRÜNE Fraktion Mitte maßgeblich mit vorgegeben hatte. Etwa 140 Interessierte aus allen Stadtteilen wurden durch die Veranstaltung ins Rauhe Haus in Horn gelockt, unter ihnen Sozialpädagog*innen, Imame sowie Pastor*innen und soziale Agenturen, die sich mit dem Thema Religion in seiner Vielfältigkeit befassen.

Sozialsenatorin Melanie Leonhard und Bezirksamtsleiter Falko Droßmann eröffneten die Konferenz, welche den Fokus auf den sensiblen Umgang mit dem Thema Religion legte. Anschließend diskutierten Herr Prof. Dr. Nauerth und Frau Prof. Dr. Hahn (beide evangel. Hochschule für Soziale Arbeit und Diakonie des Rauhen Hauses) darüber, was Religionssensibilität bedeutet und was bedeutet sie wiederum für die Weiterentwicklung lebensweltorienterter Sozialer Arbeit. Ein Fazit war, dass der Umgang mit Religionen dynamischer Lern- und Verstehensprozesse bedarf. Lothar Knode, stellvertretender Fraktionsvorsitzender in Mitte, zeigte sich insbesondere begeistert vom Vortrag „Grundrechtsklarheit im Kulturkonflikt“ des Extremismusexperten Kurt Edler: "Der Vortrag überzeugte durch seine Lebendigkeit und viele gute Beispiele für einen sensiblen Umgang mit einem solch' hoch komplexen Thema!"

Im Anschluss gab es noch die Möglichkeit in acht Workshops, die verschiedenen Aspekte zu vertiefen, unter anderem eine einen von Jugendlichen für Jugendliche. Die Workshops boten nicht nur Plattformen für kontroverse Diskussionen, sondern auch Einblicke in die unterschiedlichen Blickrichtungen auf Religionen und ihr Verständnis für z. B. die Ausübungsvoraussetzungen religiöser Rituale. Dazu Meryem Çelikkol, integrationspolitische Sprecherin der GRÜNEN Bezirksfraktion: "Wir freuen uns über die diesjährige Integrationskonferenz, die nicht nur sehr informativ war, sondern auch Raum für spannende, aber auch kontrastive Diskussionen bot. Es zeigt sich immer wieder, dass nur ein Miteinander-in-den-Diskurs-kommen uns einander verstehen lässt und somit eine inklusive Gesellschaft für alle gewährleistet."

"Der allgemeine Tenor zur Konferenz war eindeutig: Es ist und bleibt extrem wichtig, sich mit dem Thema Integration intensiv auseinanderzusetzen und sich auszutauschen. Für uns GRÜNE ist dies zentral, nicht umsonst waren wir als Fraktion ganz deutlich am stärksten vertreten", so Lothar Knode weiter. Klar ist also, wir bleiben dran!

 

 

 

Fr

23

Feb

2018

Alster für Alle: Ballindamm-Planungen schreiten voran

 

Mehr Platz für Rad- und Fußverkehr am Ballindamm und in der Bergstraße! Wie wir bereits im August 2017 berichteten, soll der Ballindamm umgestaltet werden. Gemeinsam hatten wir mit unserem Koalitionspartner - der SPD Bezirksfraktion Mitte - gefordert, dass bei den Planungen vor allem Fußgänger*innen und Radfahrer*innen bedacht werden. Für diese beiden Gruppen stehen am südlichen Rand der Binnenalster deutlich zu wenig Flächen zur Verfügung. Das Flanieren an der Alster sowie das Radeln in die Innenstadt entlang des Ballindamms soll in Zukunft mit breiteren Wegen mehr Sicherheit und mehr Aufenthaltsqualität bieten. Auch in der angrenzenden Bergstraße soll Entspannung eintreten: Zukünftig wird diese nur noch für Busse, Taxen und Lieferverkehr offen stehen.

Anfang Februar wurde der Stand der Planungen im Ausschuss für Verkehr und Umwelt diskutiert. „Wir freuen uns, dass über den Ballindamm hinaus direkt weitergedacht wird. Die Bergstraße ist schon lange durch den Individualverkehr überlastet. Wir werden darauf achten, dass neben den neuen Fuß- und Radwegen am Ballindamm auch ausreichend Fahrradabstellplätze entstehen und so viele Bäume wie möglich erhalten bleiben“, so Michael Osterburg, Vorsitzender der GRÜNEN Fraktion Mitte.

 

Hier geht's zum Ausschuss für Verkehr und Umwelt.

 

 

 

Do

08

Feb

2018

Hoffnung für die Kantine im Ortsamt Billstedt

 

Gemeinsam zu essen ist immer eine schöne Angelegenheit. Man pflegt soziale Kontakte und nimmt eine Mahlzeit zu sich. Essen ist also mehr als nur satt zu werden. Der Aspekt des Sozialen wird besonders in der Kantine im Ortsamt Billstedt hochgehalten. Viele Rentner*innen nutzen seit vielen Jahren gerne und regelmäßig das Angebot, um sich dort zu treffen und auszutauschen. Dass die Kantine zum Sommer schließen soll, sorgt bei vielen Bewohner*innen für Unmut. Wie bereits berichtet wurde, wehren sich einige Billstedter*innen gegen die Schließung und brachten das auch schon in der Bezirksversammlung zur Sprache.

Das Anliegen wurde diese Woche nochmal im Hauptausschuss behandelt und es werden weitere Gespräche folgen. Der Antrag der CDU konnte nicht abgestimmt werden, da er nicht in den Zuständigkeitsbereich des Bezirksamts fällt.

Wir wollen dennoch eine Lösung finden, um diesen Ort mit seinen wichtigen sozialen Aufgaben zu erhalten. Dafür müssen die veranschlagten Umbaukosten verringert werden. In einem Gespräch konnten wir erreichen, dass genau das nochmal geprüft wird. Wir hoffen jetzt auf eine Antwort in unserem Sinne, um die Kantine erhalten zu können. Bis diese eintrifft, kann es noch eine Weile dauern und solange heißt es Geduld haben und mal wieder in die Kantine zum Mittagstisch gehen!

Di

06

Feb

2018

Strenge Auflagen und eine örtliche Entzerrung!

Im Streit um den Schlagermove, Triathlon und das Fußball-WM-Fanfest konnte ein Kompromiss gefunden werden. Die drei Großveranstaltungen werden wie geplant an dem Wochenende vom 14. Juli 2018 stattfinden, allerdings nur unter sehr strengen Auflagen. Insbesondere sollen mehr Polizisten und Ordnungskräfte, mehr mobile Toiletten und eine intensivere Reinigung die Sauberkeit im Stadtteil sichern.

 

Michael Osterburg ist froh: „Wünschenswert wäre eine räumliche oder zeitliche Entzerrung bereits in diesem Jahr gewesen. Aber es ist Bewegung in die Diskussion gekommen mit Blick auf den Stadtteil und seiner Entlastung! Zukünftig wird eine bessere Planung, Durchführung und Sauberkeit gewährleistet sein.“

 

Im Kampf um einen Ausgleich zwischen Großveranstaltungen auf der einen, und den Interessen der Anwohner*innen auf der anderen Seite, konnte zudem durchgesetzt werden, dass 2018 das letzte Mal der Schlagermove und der Triathlon zeit- und ortsgleich stattfinden.

 

„Ohne eine räumliche oder zeitliche Entzerrung werden derartige Großveranstaltung in 2019 und darüber hinaus mit uns nicht durchführbar sein! Eine vorstellbare Lösung wäre z. B. die Verlegung des Schlagermoves auf den Großmarkt.“

 

Hier geht's zum Antrag.

 

Weitere Artikel zum Thema:

Hamburger Morgenpost

Hamburger Abendblatt

NDR.de 

Die Welt

Do

01

Feb

2018

Billstedter*innen kämpfen für ihre Kantine

 

Die geplante Schließung der Kantine im Ortsamt Billstedt zum 30. Juni sorgt für Unmut bei vielen Billstedter Bürger*innen. Die Kosten für eine Sanierung der Räumlichkeiten werden auf bis zu 2 Millionen € geschätzt, weshalb die Kantine geschlossen werden soll. Um dies zu verhindern, sammelten die Billstedter*innen bereits mehr als 1.000 Unterschriften und trugen ihr Anliegen in der Bezirksversammlung am vergangenen Donnerstag vor.

Die Kantine hat sich zu einem sozialen Treffpunkt entwickelt, der unter anderem auch von vielen Rentner*innen wegen des preiswerten Essens genutzt wird. Ob die Kantine allerdings in Zukunft auch ohne große Sanierungen weiter betrieben werden kann, muss noch geprüft werden. Wir hoffen, dass sich der Pächter mit der Verwaltung auf eine Einigung zur Finanzierung verständigen kann, damit bis 2026 eine Lösung gefunden wird. Wir möchten nun gemeinsam mit den Bürger*innen mögliche neue Standorte im Stadtteil suchen, um diesen beliebten und zentral gelegenen Ort zum Mittagessen und Treffpunkt zu erhalten.

Eine mögliche Alternative könnte eine Stadtteilkantine am Fritzschweg sein (ehem. Ausländerabteilung), welche so weiterhin in der Nähe des jetzigen Standorts läge. Dort ist bisher der Bau von Wohnungen geplant. Es wäre denkbar diesen mit einem Stadtteilrestaurant im Erdgeschoss zu kombinieren. Dazu der Fraktionsvorsitzende Michael Osterburg: „Uns ist es wichtig, diesen zentralen Treffpunkt für den Stadtteil zu erhalten und die Wünsche der Anwohner*innen ernst zu nehmen.“

Am 06. Februar um 17:30 Uhr wird im Hauptausschuss im Saal der Bezirksversammlung weiter darüber gesprochen.

Do

01

Feb

2018

Hamburgs letztes Ledigenheim wird erhalten

 

Für die Sanierung des Ledigenheimes in der Rehhoffstraße gleich neben der Michelwiese stellt der Hamburger Senat rund drei Millionen Euro zur Verfügung. Die restlichen Mittel für den Erhalt des 1912 gegründeten und letzten noch in Betrieb stehenden Ledigenheims in Hamburg werden durch Bundesmittel in Höhe von knapp zehn Millionen Euro gedeckt. Im Rahmen der denkmalgerechten und barrierefreien Sanierung soll im Erdgeschoss ein Stadtteilkulturraum entstehen, in dem quartiersbezogene und gemeinnützige Angebote stattfinden. Die GRÜNEN begrüßen die Sanierungspläne und bedanken sich bei der Stiftung Ros, die sich seit Jahren für den Erhalt des Ledigenheimes einsetzt.

 

Dazu Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN Bezirksfraktion Mitte: "Das Ledigenheim Rehhoffstraße ist ein sehr wertvolles und besonderes Projekt für den Stadtteil. Wir freuen uns sehr, dass unsere Unterstützung Früchte getragen hat und es den Bewohnern, dem Stadtteil und künftigen Nutzerinnen und Nutzern erhalten bleiben wird!“ Für den Stadtteil würde der Erhalt des Ledigenheims neue kulturelle Räumlichkeiten bedeuten und gleichzeitig bezahlbare Wohnungen. Zudem sei die Sanierung des Dachstuhls ein positives Signal für den wertvollen Denkmalschutz in Hamburg-Mitte. 

 

 

Mareike Engels, sozialpolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion, weiter: „Ich freue mich, dass das Ledigenheim in der Rehhoffstraße dauerhaft bleiben kann und die Sanierung durch Bundes- und Landesmittel abgesichert ist. Damit erhalten wir Hamburgs letztes Ledigenheim, das eine wichtige soziale Funktion für den Stadtteil und weit darüber hinaus hat. Wo früher alleinstehende Seemänner und Hafenarbeiter ein Dach über dem Kopf fanden, können inzwischen Wohnungslose ebenso ein Zimmer finden wie Geflüchtete, in Hamburg Neuankommende, Senioren oder Arbeiter mit geringem Einkommen. Nach der barrierefreien und denkmalgerechten Sanierung, wird es wieder mehr Raum für das kulturelle und soziale Angebot geben. Das Ledigenheim ist aber nicht nur ein wichtiges Wohn- und Stadtteilprojekt, sondern sein Erhalt ist auch ein Paradebeispiel für gesellschaftliches Engagement. Mein großer Dank geht an die engagierte Nachbarschaft, die sich mit der Gründung der Stiftung Ros und ihrer beispielhaften Spendenkampagne für den Erhalt des Heimes eingesetzt hat.“

Mi

31

Jan

2018

Neues Quartier am Klosterwall - Öffentliche Plandiskussion am 29. Januar

 

Am Montag wurde im Bezirksamt Mitte der neue Bebauungsplan für das Grundstück der City-Hof-Häuser diskutiert. Im gut gefüllten Saal der Bezirksversammlung zeigte sich, dass das öffentliche Interesse an dem zentralen Standort zwischen Klosterwall und Johanniswall weiterhin groß ist. Nach dem Wettbewerbsentscheid zur Neubebauung des Areals im Juni 2017 (der NDR berichtete) läuft nun der formale Prozess für die Aufstellung eines entsprechenden Bebauungsplanes. Denn abgesehen von der Kubatur wird sich das neue Gebäude auch in seiner Ausdehnung vom City-Hof unterscheiden – und sich über die westliche Abzweigung des Deichtorplatzes hinaus weiter nach Norden strecken. Am Rande des Kontorhausviertels, das 2015 gemeinsam mit der Speicherstadt zum UNSESCO Weltkulturerbe ernannt wurde, soll ein Gebäude mit gemischten Nutzungen entstehen. Wohnungen, Büros, Läden, ein Hotel und eine Kita finden in drei aneinandergereihten Häusern Platz. 

Doch die Lage in unmittelbarer Nachbarschaft zum UNESCO-Weltkulturerbe sowie am viel befahrenen Klosterwall birgt Herausforderungen. Die Wettbewerbsjury hatte entsprechende Anmerkungen zum Siegerentwurf, welche nun in einer Weiterentwicklung Gestalt fanden: Für eine respektvolle Begegnung mit dem Weltkulturerbe wurde die Gebäudehöhe um ein Geschoss reduziert, die geplante Kita hingegen vergrößert. Der Bedarf an Kita-Plätzen in zentralen Lagen wächst und an diesem Standort kann ein gutes Angebot für in der Innenstadt arbeitende Eltern geschaffen werden. In diesem Zuge wurde die Anzahl der Wohnungen verringert, ihre Qualität aber in Bezug auf Belichtung und Lärmschutz verbessert.

Die Beteiligung an der öffentlichen Plandiskussion zeigte, dass das Quartier am Klosterwall hamburgweit Interesse hervorruft und nicht vorrangig die unmittelbare Nachbarschaft bewegt – wie es bei anderen Projekten meist der Fall ist. Es wurde erneut Kritik am möglichen Abriss des denkmalgeschützten City-Hofes laut. Die finale Entscheidung liegt hier nicht beim Bezirk, sondern bei Senat und Kulturbehörde, welcher auch das Denkmalschutzamt untersteht.

„Wir freuen uns über die rege Beteiligung an dem öffentlichen Verfahren und nehmen die Bedenken und Hinweise der Bürger*innen ernst“, betont Michael Osterburg, Vorsitzender der GRÜNEN Bezirksfraktion, „es handelt sich um einen besonderen Ort in der Stadt, der bedachten Umgang erfordert. Positiv ist anzumerken, dass der vorliegende Entwurf für den Neubau das Kontorhausviertel als Wohnort stärken würde.“

 

 

Hier geht’s zum Bebauungsplan.

 

Das Hamburger Abendblatt berichtete ebenfalls über die Plandiskussion.

 

NDR-Artikel zum Wettbewerbsentscheid im Juni 2017.

 

 

Do

18

Jan

2018

Dreifachbelastung durch Großveranstaltungen auf St. Pauli - wie weiter?

Der Bezirk Hamburg-Mitte ist ein beliebter Austragungsort für Großveranstaltungen der Stadt Hamburg. Allerdings birgt die Veranstaltungsplanung seit langem große Probleme, weil vermehrt diverse Events nebeneinander im Stadtteil St. Pauli stattfinden. Nun scheint sich die Situationen in diesem Sommer erneut zuzuspitzen: An nur einem Wochenende sollen der Schlagermove und Triathlon durch die Straßen St. Paulis führen. Für zusätzliche Belastung wird obendrein das Fanfest zur Fußball-WM auf dem Heiligengeistfeld sorgen. Damit fänden an dem Wochenende vom 14. und 15. Juli im Bezirk-Mitte drei Events zeitgleich statt.

Michael Osterburg fand hierzu klare Worte: „Wir haben seit Jahren die Entzerrung der Veranstaltung Triathlon und Schlagermove gefordert, diese muss endlich umgesetzt werden. Diese beiden Großevents an einem Tag werden wir in diesem Jahr nicht mehr hinnehmen.”

 

Einen Lösungsvorschlag zum Schutz der Büger*inneninteressen des Bezirks-Mitte liefert Osterburg gleich mit: „Der Schlagermove ist auf St. Pauli wegen der Verschmutzung sehr unbeliebt. Die Veranstalter könnten mit diesem Format nach Norderstedt ausweichen, wo auch ihr Firmensitz ist. Da werden nicht so viele Anwohner belästigt."

 

Beitrag im Hamburg Journal mit Michael Osterburg.

Weitere Artikel zum Thema:

Hamburger Morgenpost

Hamburger Abendblatt

NDR

 

Mo

15

Jan

2018

Kinderärzt*innen in Mitte

 

Die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg (KVH) bestätigt, was GRÜNE bereits im vergangenen Jahr diskutierten: Der Bedarf an Kinderärzt*innen wird in mindestens vier Hamburger Bezirken nicht gedeckt.

Lothar Knode dazu: "Es sollen durch Sonderzulassungen der KVH zusätzlich vier neue Kinderärzt*innen in Hamburg zugelassen werden. Auch wir GRÜNEN aus Hamburg-Mitte freuen uns über diesen Beschluss, zu dem wir in nicht unerheblichem Maße mit unserer Veranstaltung im Rauhen Haus im Juni beigetragen haben."

Eine Sonderzulassung soll neben dem Bezirk Mitte auch für Nord, Harburg und Bergedorf erfolgen.

Michael Osterburg ergänzt: „Das Ziel muss sein, eine angemessene Verteilung der Praxen zu schaffen, die den tatsächlichen Bedarf erfüllt." 

Do

11

Jan

2018

Förderung für Spielplätze

In der Bürgerschaft wollen GRÜNE und SPD gemeinsam einen Antrag einreichen, um mindestens 5 Millionen Euro für die Sanierung der Spielplätze bereit zu stellen. In Hamburg gibt es davon 750 und alle sollen mithilfe einer Prioritätenliste auf Vordermann gebracht werden. Im ersten Schritt sollen in diesem Jahr die Zustände aller Spielplätze überprüft werden und in 2019/20 sollen die Sanierungen stattfinden.
Draußen zu spielen ist für Kinder sehr wichtig und gerade in einer Großstadt müssen die Orte dafür zur Verfügung gestellt werden, da nur wenige über einen Garten verfügen.
Michael Osterburg dazu: "Spielplätze sind besonders wichtig für soziale Stadt. Wir freuen uns darüber, dass die Sanierungen voran kommen können und damit auch Hamburg-Mitte ein kinderfreundlicher Bezirk bleiben kann."

Do

21

Dez

2017

Unterstützung für die Clubs in Mitte

Städtische Nachverdichtung und vermehrte Anwohner*innenbeschwerden bedrohen die Existenzen von Musikclubs als Orte für lebendige Freizeitgestaltung. Es droht eine Verödung der Innenstädte. Parallel besteht ein Bedürfnis der Stadtbevölkerung zum Ausleben urbaner Lebensformen, gerade im Bezirk Mitte ist die Clubdichte, aber auch die Problemlage sehr hoch.

 

Es gilt daher in einem professionellen Gutachten, die Lärmsituation von Musikclubs von dritter Stelle objektiv analysieren zu lassen, um zu erheben, welche Handlungsoptionen und Lösungsansätze auf Seiten der Musikclubs bestehen. In einer exemplarischen Untersuchung können vier bis fünf Musikspielstätten mit akuten Problemlagen im Bezirk Mitte untersucht werden. Die Erstellung der Gutachten wird unterstützt, um eine lebendige und aktive Musikclublandschaft, die die kulturelle Szene der Stadt Hamburg zu einem wesentlichen Teil ausmacht, zu fördern und vor allem auch zu schützen.

Neben Messungen bestehender Immissionswerte und der Beschreibung und Bewertung bestehender Schutzmaßnahmen werden auch bestehende Aktenlagen zur Genehmigung untersucht. In einem Fazit werden die gewonnenen Erkenntnisse aufbereitet, die vorgefundenen Situationen bewertet und Empfehlungen zu Schallschutzmaßnahmen entworfen. Mit diesen Erkenntnissen erhofft sich der Clubkombinat Hamburg e.V. , neben konkreten Hilfestellungen auch allgemeine Aussagen in diesem Konfliktfeld für die Bezirksebene zu erzielen.

 

Das Clubkombinat Hamburg e.V. ist ein Interessenverband von verschiedenen Veranstalter*innen, Clubs und Agenturen, die in Kontakt stehen mit Wirtschaft und Politik, alternativen Kulturstätten und etablierten Räumlichkeiten. Um die Lärmgutachten zu finanzieren, reichen die Mittel des Clubkombinats nicht aus. Aus diesem Grund werden nun bezirkliche Sondermittel eingesetzt und die notwendigen Gelder bereitgestellt, um damit die Musikclubszene in Hamburg zu fördern und auf einen guten Kompromiss zwischen Anwohner*innen und Feiernden hinzuarbeiten. 

 

Hier geht's zum Antrag.

Do

21

Dez

2017

Comune - Juwelier des Ostens

Gemeinsame Momente schaffen, das ist das erklärte Ziel der Comune. Vor über einem Jahr wurde das Projekt mit einem Raum im Gängeviertel entwickelt und ist ein sozio-kultureller Treffpunkt geworden. Zusammen mit Studierenden des Vorstudienprogramms ACO (Artistic and Cultural Orientation) für Geflohene an der Hochschule für bildende Künste Hamburg ist die Idee entstanden einen Raum zu gestalten, der für alle da ist und immer offen für neue Ideen. Seit ein paar Monaten hat er nun geöffnet und sorgt mit Veranstaltungen, Ausstellungen und Kochsessions für einen regen Austausch. 

 

Hamburg-Mitte ist bekannt für die kulturelle Vielfalt und Diversität im Bezirk. Das wird nun weiter gefördert, wie bei der Bezirksversammlung beschlossen wurde. 

 

Hier geht's zum Antrag.

Do

21

Dez

2017

Ein Aufzug für das JUKZ

Bereits seit einiger Zeit unterstützen die GRÜNEN Bezirks- und Bürgerschaftsfraktionen die Barrierefreiheit für das JUKZ (Jugend- und Kulturzentrum) am Stintfang. Im Oktober diesen Jahres hat die Hamburger Bürgerschaft beschlossen Gelder zur Verfügung zu stellen, um den Anbau eines Außenfahrstuhls zu ermöglichen. Diese Förderung ist an die Beteiligung vom Bezirk gebunden, die nun in der Bezirksversammlung bestätigt wurde. 

Seit über 30 Jahren befindet sich das Jugendzentrum auf dem beliebten Berg direkt an den Landungsbrücken und leistet wichtige Arbeit für Kinder und Jugendliche.  Ihr diverses und umfangreiches Angebot erfreut sich großer Beliebtheit und ist in der Umgebung ein einmaliger Anlaufpunkt. Es gibt im Umkreis keine anderen Jugend- oder Stadtteilräume, die eigtnlich dringend gebruacht würden, was die barrierefreie Nutzung des JUKZ noch wichtiger und dringender macht. 

Noch nicht einmal das Erdgeschoss des Gebäudes ist aufgrund der Hanglage ohne Treppenstufen zu erreichen. Einige Treffen, wie zum Beispiel der Quartiersbeirat Neustadt und die Mutter-Kind-Beratung, konnten aus diesem Grund nicht mehr dort stattfinden und andere Räume sind schwierig zu finden. 

 

Umso mehr ist es ein Erfolg, dass die finanziellen Mittel für den Fahrstuhl bereitgestellt werden und "das Jugendzentrum zum Stadtteilzentrum werden kann", wie der Vorsitzende der Bezirksfraktion Michael Osterburg feststellt. 

Do

21

Dez

2017

Veränderungen in der City

Nur ein paar hundert Meter liegen zwischen dem Großneumarkt mitten in der Neustadt und dem Holstenwall. Innerhalb dieses Weges wird es nun einige Veränderungen geben, die für die Anwohner*innen und Besucher*innen der City eine Erleichterung und positive Entwicklung darstellen. 

Am Beginn der Route auf dem Großneumarkt kann man bald wieder das 4qm große Schachfeld benutzen, dass seit einigen Jahren unbespielt ist. Grund dafür sind die fehlenden Figuren, die nun aber neu angeschafft werden sollen. 1.000 € werden bereitgestellt, um den Platz wieder lebendiger zu gestalten. Damit die Figuren nicht so schnell wieder abhanden kommen, wird das JUKZ (Jugend- und Kulturzentrum am Stintfang) sie beherbergen und für einen geordneten Spielverlauf sorgen. 

Weiter in Richtung Holstenwall am Ende der Peterstraße wird man sich bald auf erneuerten Holzbänken ausruhen können. Die bisherigen sind mit Grünbelag übersät und faulig und werden deshalb bald saniert. Die Sitzgelegenheiten liegen besonders schön im Schatten der Bäume und der Geschichte des Stadtteils. Die historischen Fachwerkhäuser in der Straße erinnern an eine andere Zeit und bieten vielen einen Anlass für einen Spaziergang durch die Neustadt.

Ein anderer Rastplatz eine Straße weiter erhält demnächst einen neuen Mülleimer, um auch diesen Platz attraktiver zu gestalten.  Der Enckeplatz wird von vielen gerne genutzt, doch im Moment bleibt der Abfall meistens liegen und das muss schnell geändert werden.

Mo

11

Dez

2017

Rothenburgsort - Besen für den Bolzplatz

Hinter dem Marktplatz in Rothenburgsort befindet sich der beliebte Bolzplatz, der viel und gerne genutzt wird. Gerade zu dieser Jahreszeit ist es dort allerdings oft versandet und es liegt viel Laub auf dem Boden. Viele Kinder und Jugendliche haben sich deshalb Besen gewünscht, damit sie selbstständig dafür sorgen können, dass der Platz wieder benutzbar wird. Die Stadtteilinitiative „Besen für den Bolzplatz“ hat sich dafür eingesetzt und die Umsetzung möglich gemacht.

Nun wurde der neue Besenschuppen eingeweiht und die dazugehörigen Besen präsentiert, welche liebevoll von einer Künstlerin aus dem Stadtteil gestaltet wurden. Finanziell gefördert wurde das Ganze von der AVW-Immobilien AG und dem Verfügungsfond für Rothenburgsort. Zur feierlichen Übergabe der Besenkammer und der Utensilien am 24. November waren natürlich auch unsere GRÜNEN Marion Hartung, Sonja Lattwesen und Michael Osterburg mit dabei. Wir sind gespannt, wie es mit der Runderneuerung im nächsten Jahr weitergeht!

Do

23

Nov

2017

Quartiersfonds 2018 - wichtige Förderung von Stadtteilarbeit und Stadtteilentwicklung

In der heutigen Bezirksversammlung Mitte, 23.11.2017, wird mit dem Quartiersfonds 2018 ein wichtiger Teil der Förderung von Stadtteilarbeit und Stadtteilentwicklung beschlossen. Es werden Projekte gefördert, die in den Stadtteilen des Bezirks Mitte großartige Arbeit leisten und dafür lediglich eine Anschubfinanzierung benötigen.

Aus rot-grüner Sicht gibt es aber auch einige Projekte, deren wichtiger Beitrag zur Stadtteilarbeit mit einer erneuten finanziellen Unterstützung gefördert werden sollte, da sie ihre Arbeit (noch) nicht aus eigener Kraft stemmen können.

Die Beiratsarbeit sowie die Bürgerinnen- und Bürgerbeteiligung außerhalb von RISE wird dabei mit einer Summe von 150.000,00 € unterstützt. Bedacht sind unter anderem die Stiftung Kulturpalast Hamburg mit 30.000,00 €, das Stadtteilhaus "Horner Freiheit" mit 74.092,37€, das Quartiersmanagement Neustadt mit 25.000,00 € sowie zahlreiche weitere Jugend- und Stadtteilzentren, Stadtteilinitiativen, Seniorinnen- und Seniorenvereine, Stadtteilkulturläden und -cafés sowie Freizeithäuser.

Mit einer separaten Summe von 428.571,00 € werden außerdem die verschiedensten Projekte in der Stadtteilarbeit mit geflüchteten Menschen unterstützt, hier z.B.: das Projekt "flüchtLINK" des Lukulule e.V. zur Begegnung und Vernetzung geflüchteter Menschen durch Kunst und Kultur sowie der Mädchentreff Kirchdorf Süd, Dolle Deerns e.V., der sich in der psychologischen Beratung und Begleitung geflüchteter Mädchen und junger Frauen engagiert.

Dazu Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN in Mitte: „Wir freuen uns, mit dem Quartiersfonds einen enormen Teil zur Förderung und Entwicklung der Stadtteilarbeit beitragen zu können! Die Kommunalpolitik hat mit diesem Instrument die besondere Möglichkeit, das ehrenamtliche Engagement und die direkte Bürgerbeteiligung vor Ort, wichtige Vereine und spannende Projekte sowie auch speziell die Stadtteilarbeit mit Geflüchteten unterstützen zu können.“

Zum Hintergrund:

 

Mit der Drs. 20/6154 wurde der Quartiersfonds zur Verstetigung und Weiterentwicklung der Stadtteilarbeit und Stadtteilentwicklung eingerichtet. Es sollen Einrichtungen, Projekte und Strukturen unterstützt und abgesichert werden, insbesondere in ehemaligen und aktuellen Stadtteilentwicklungsgebieten (RISE), die für die soziale Infrastruktur in den Quartieren von erheblicher Bedeutung sind, aber zur Zeit nicht durch Mittel im Regelhaushalt finanziert werden. Die quartiersbezogene Beiratsarbeit wird dabei auf Basis eigener Regelungen unterstützt (siehe www.hamburg.de/stadtplanung-mitte/).

Do

23

Nov

2017

Masterplan Sport

Gemeinsam haben SPD und GRÜNE einen Antrag in die aktuelle Bezirksversammlung eingebracht, um den Masterplan Sport fortzusetzen. Damit sollen weiterhin sportliche und soziale Erfolge ermöglicht werden. Der Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN in Mitte, Michael Osterburg, freut sich: „Mit der Fortführung des Masterplan Sports können  wir auch zukünftig einen wichtigen Beitrag zum Sport leisten und die wertvolle Vereinsarbeit in Mitte unterstützen.“

Zum Hintergrund:  Hamburg-Mitte ist ein Ort der Vielfalt und der gelebten Toleranz. Die Sportvereine leisten mit ihren vielfältigen Angeboten und Projekten einen wichtigen Beitrag für den kulturellen Zusammenhalt und sind Treffpunkte in den Nachbarschaften.

In den letzten Jahren wurde viel für den Sport erreicht. So konnten zahlreiche Sportstätten wie in der Marckmannstraße in Rothenburgsort oder der Anlage im Hammer Park modernisiert und die wichtige Sportinfrastruktur aufrecht erhalten werden.

Damit ist der Masterplan Sport eine Erfolgsgeschichte für den Breitensport in Hamburg-Mitte.

 

Hier geht's zum Antrag.

Do

23

Nov

2017

Bürgerpreis 2017

Am 5.11.2017 wurde der diesjährige Bürgerpreis verliehen. Wir gratulieren den inspirierenden Preisträger*innen des Bürgerpreises Murat Tözel, Leyla Oehlrich, Peter Achner und Cordula Radtke und danken ihnen für ihr herausragendes Engagement für Integrationsprojekte im Bezirk Mitte.

Unsere GRÜNE Bezirksabgeordnete Meryem Celikkol hielt die Laudatio für Leyla Oehlrich: „Auf der 11. Bürgerpreisverleihung wurden wieder herausragende Persönlichkeiten mit ihren sozialen und besonders integrationsbewussten Projekten geehrt. Es ist eine Freude und bereitet viel Zuversicht zu sehen, wie sozial Hamburgerinnen und Hamburger im Bezirk Mitte für ein friedvolles und gutes Miteinander engagieren.“

Leyla Oehlrich wurde für ihren Beitrag zur Gründung eines Mutter-Kind Bildungszentrums geehrt. Mit viel Ausdauer, Beharrlichkeit und Engagement hat sie ein Netz an Ehrenamtlichen aufgebaut, das es Frauen ermöglicht, Deutsch zu erlernen, während ihre Kleinkinder betreut werden und dabei spielerisch Deutsch lernen.

 

Unser Fraktionsvorsitzender Michael W. Osterburg freut sich ebenfalls über das Engagement im Bezirk: „Auch dieses Jahr konnten wir wieder vielfältige Projekte auszeichnen, die in vielen verschiedenen Stadtteilen in unserem Bezirk einen wertvollen Beitrag für das Miteinander leisten.“

Do

23

Nov

2017

Aufenthaltsqualität in der Carl-Petersen-Straße verbessern

Für die Menschen im nördlichen Hamm ist die Carl-Petersen-Straße ein wichtiger Anlaufpunkt. Zahlreiche Nahversorgungseinrichtungen sind hier zu finden und sorgen für regen Betrieb auf der Straße.

Im Mai 2017 wurde auf Antrag der Bezirksfraktionen von SPD und GRÜNEN eine anwohner*innenfreundlichere Gestaltung der Carl-Petersen-Straße beschlossen. Schon seit einiger Zeit setzen sich auch Anwohnerinnen und Anwohner sowie Geschäftstreibende dafür ein, dass die Carl-Petersen-Straße als Stadtteilzentrum weiter gefördert werden soll. Es wurden bereits Gespräche über die Gründung einer BID (Business Improvement Districts) mit den Eigentümerinnen und Eigentümern und den Koalitionsfraktionen auf Landes- und Bezirksebene geführt. Unter anderem wurde die Einrichtung einer Tempo 30 Zone gefordert und im Sommer 2017 umgesetzt. Von den dafür bereitgestellten 200.000 Euro wurden allerdings bisher nur 25.000 Euro verwendet. SPD und GRÜNE setzen sich nun dafür ein, mit dem Geld weitere Verbesserungen und somit die Steigerung der Sicherheit und Attraktivität im Viertel voranzubringen. In der aktuellen Bezirksversammlung Mitte wird deshalb der gemeinsame Antrag „Aufenthaltsqualität in der Carl-Petersen-Straße verbessern“ beschlossen.

Der Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN in Mitte Michael Osterburg dazu: „Das ist endlich ein Durchbruch für die Umsetzung der Maßnahmen in der Carl-Petersen-Straße. Ich freue mich besonders darüber, da diese Veränderungen außerhalb der City eine einmalige Sache in Hamburg sind. Auch in Stadtteilen wie Hamm müssen barrierefreie Straßenüberquerungen und Fußwege verbessert werden, denn das fördert die Aufenthaltsqualität im Viertel und stärkt die Einkaufsstraße als Zentrum. Gemeinsam mit den BID-Partnern werden wir diese positive Umgestaltung weiter umsetzen.“

In die Gespräche über die Umgestaltung der Carl-Petersen-Straßen haben sich auch Anwohner*innen intensiv eingebracht. „Wir wollen auch weitere Schritte in diesem Prozess gemeinsam mit den Bürger*innen gehen“, so Christian Pohl, GRÜNES Mitglied im Regionalausschuss Hamm, Horn, Borgfelde.

Do

23

Nov

2017

Afrikanisches Community-Zentrum

In der aktuellen Bezirksversammlung haben SPD und GRÜNE gemeinsam einen Antrag eingereicht, um die Entwicklung eines Konzepts für ein „Afrikanisches Community-Zentrum“ zu unterstützen und eine finanzielle Förderung zur Realisierung bereit zu stellen.

Michael Osterburg begrüßt den Beschluss: „Wir sind sehr gespannt auf das Konzept und freuen uns auf einen neuen spannenden Treffpunkt im Bezirk.“

Zum Hintergrund:

In Hamburg-Mitte leben mit ca. 10.000 Bürger*innen afrikanischer Herkunft so viele wie in keinem anderen Hamburger Bezirk. Die afrikanische Community ist sehr divers und setzt sich aus sehr unterschiedlichen Herkunftsländern mit unterschiedlichen Hintergründen und Einwanderungsgeschichten zusammen. Die Zielgruppe ist gegenüber der Mehrheitsgesellschaft aufgeschlossen, das Zugehörigkeitsgefühl ist jedoch noch relativ instabil und es fehlt an einem verlässlichen Ort der Begegnung und des Miteinanders. Mit dem Ziel der Stärkung der eigenen Identität als wesentliche Rahmenbedingung von Integration soll ein Konzept für ein „Afrikanisches Community-Zentrum“ in Hamburg-Mitte erarbeitet werden.

Das Community-Zentrum soll beispielsweise Möglichkeiten für Beratungsdienste, Angebote für verschiedene Altersgruppen, Bürozeiten für Vereine und Initiativen und Sprachkurse schaffen.

 

Hier geht’s zum Antrag.

Mo

20

Nov

2017

Geschichtswerkstätten in Billstedt und Finkenwerder erhalten Förderung

Der Kulturausschuss der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte hat am Donnerstag die institutionelle Förderung für die Geschichtswerkstätten in Billstedt und Finkenwerder einstimmig beschlossen. Sie erhalten ab dem Jahr 2018 eine Förderung von jährlich jeweils 10.000 Euro, um Miet- und Betriebskosten zu decken und die hauptsächlich ehrenamtliche Arbeit durch Honorarkräfte unterstützen zu können.

Christian Pohl, Sprecher der GRÜNEN im Kulturausschuss Hamburg-Mitte, kommentiert: „Die Geschichtswerkstätten leisten eine wichtige, identitätsstiftende Arbeit in den Stadtteilen. Ich freue mich, dass wir durch diesen Beschluss zwei weitere Einrichtungen fördern und die ehrenamtliche Arbeit vor Ort unterstützen können. Gleichzeitig bin ich erleichtert, dass nun schon im zweiten Jahr in Folge alle Geschichtswerkstätten und Kulturzentren eine Erhöhung ihrer Zuweisung erhalten können. Diese Erhöhungen waren überfällig und es ist wichtig, dass auf diese Weise ein Zeichen zur Stärkung der Stadtteilkultur gesetzt wird.“

Im gleichen Zusammenhang wurde beschlossen, dass die bereits institutionell geförderten Geschichtswerkstätten (Hamm, St. Georg, St. Pauli, Wilhelmsburg) und Stadtteilkulturzentren (Honigfabrik, Kulturladen Hamm, Kulturladen St. Georg, Kulturpalast) in 2018 eine Erhöhung ihrer Zuweisung in Höhe von mindestens 1,5 Prozent pro Einrichtung erhalten. Damit sollen Kostensteigerungen durch höhere Betriebs- und Tarifkosten ausgeglichen werden. Die bereits beschlossene institutionelle Förderung der Geschichtswerkstatt Horn beginnt ebenfalls im neuen Jahr.

 

Auch Michael Osterburg befürwortet die Unterstützung: „Lange wurden die Geschichtswerkstätten allein von Ehrenamtlichen betrieben. Es freut mich, dass diese wichtige Arbeit nun auch endlich gefördert wird und durch zusätzliche Unterstützung honoriert wird. Für die Stadtteile sind die Werkstätten eine wertvolle Bereicherung und leisten einen bedeutenden Teil der Aufarbeitung und Verbesserung der Zugänglichkeit der Stadtteilgeschichte.“

 

Zum Hintergrund: Laut gültigem Haushaltsbeschluss der Bürgerschaft wird die Rahmenzuweisung Stadtteilkultur im Jahr 2018 um 400.000 Euro erhöht. Auf den Bezirk Hamburg-Mitte entfallen davon 60.000 Euro.

Di

17

Okt

2017

Durch die Neustadt mit Katharina Fegebank

Bei bestem Herbstwetter sind wir am Samstag, den 14. Oktober, gemeinsam mit unserer Zweiten Bürgermeisterin durch einen von Hamburgs zentralsten Stadtteilen spaziert: Quer durch die Nördliche Neustadt und die Wallanlagen ging es vorbei an spannenden Orten und Projekten – den 50 interessierten Teilnehmenden bot sich die Möglichkeit zum direkten Austausch mit den GRÜNEN Lokalpolitiker*innen. Dabei zeigte sich, dass Bürger*innen und Politiker*innen sich vor allem in einem einig sind: Die besondere Aufenthaltsqualität in den Wohnvierteln und im Park muss erhalten und geschützt werden.

Gestartet sind wir in der Wexstraße, in der sich Fuß-, Rad- und Autoverkehr oft in die Quere kommen: Die gepflasterte Einbahnstraße führt vom Großneumarkt zum Axel-Springer-Platz und ist für viele eine zentrale Wegachse von St. Pauli über die Neustadt in die Innenstadt. Doch Einbahnstraße und Kopfsteinpflaster führen dazu, dass Radfahrende teils auf die Fußwege ausweichen oder sich mit den PKWs in der engen Fahrspur begegnen. „Hier müssen wir über eine Verbesserung der Raumverteilung und die Schaffung einer vernünftigen Fahrspur für den Radverkehr nachdenken – auch zugunsten der Fußgänger*innen“, erläutert Lothar Knode, „das kann bedeuten, dass Pflastersteine abgeschliffen werden oder eine geteerte Spur entsteht – auch wenn Liebhaber*innen von Pflastersteinen das nicht gerne sehen.“

In der Steinwegspassage weist der Bezirksabgeordnete auf ein kleines künstlerisches Schmankerl der Neustadt hin: Hier hat Banksy 2002 die Grafik „Bomb Hugger“ hinterlassen, die jedoch 2015 übersprüht wurde und seitdem hinter einer Holzverkleidung auf ihre Restaurierung wartet. Im Sommer 2016 tauchte plötzliche eine Replik der Grafik am benachbarten Betonpfeiler auf – so ist das Motiv aktuell an diesem Ort wieder sichtbar. Es gab in der Vergangenheit immer mal wieder Debatten darüber, ob Banksys Kunstwerk im Museum Schutz finden soll – doch die GRÜNEN sind dagegen: „Street Art gehört in den Straßenraum und sollte hier für alle erfahrbar bleiben.“, so Michael Osterburg, Vorsitzender der GRÜNEN Bezirksfraktion.

Am Großneumarkt, dem Herz der nördlichen Neustadt, zeigte sich besonderes Interesse am Erhalt der Holzbuden auf dem Marktplatz, in denen sich schon seit vielen Jahren ein Gemüsehändler befindet. Aufgrund des Status als fliegende Bauten hat das Bezirksamt bisher keine Genehmigung zur Sanierung erteilt. „Der Gemüsehändler am Platz fungiert als wichtiger Dreh- und Angelpunkt im Stadtteil,“ bestätigt auch Quartiersmanager Sascha Bartz. Weiteres Potential zur Steigerung der Aufenthaltsqualität am Großneumarkt sehen die GRÜNEN in einer Umgestaltung der Verbindungsstraße vor der ehemaligen Polizeiwache und der Einrichtung öffentlicher Toiletten. Generell sollen Charakter und Bevölkerungsstruktur in der Nördlichen Neustadt geschützt werden, weshalb die GRÜNEN kürzlich die Aufstellung einer Sozialen Erhaltungsverordnung beantragt haben, wie sie für die Südliche Neustadt schon seit den 1990er Jahren besteht. Auch die Erhaltungsverordnungen für St. Pauli und St. Georg sind auf Initiative der GRÜNEN beschlossen worden.

Eines der aktuell spannendsten Projekte in der Neustadt ist die Planung des inklusiven Spielplatzes "Onkel Rudi" bei der KiTa in der Markusstraße. Beim Spaziergang stellten die Initiatorinnen - Eltern des Fördervereins der Kinder der KiTa Markusstraße - die Pläne vor und berichteten, wie diese mit Beteiligung von Kindern entstanden sind. Die hohen Baukosten von knapp 500.000 Euro werden zum größten Teil durch Spenden finanziert – die Bezirksversammlung bewilligte im Sommer 2017 eine Unterstützung von 170.000 Euro. So entsteht im kommenden Jahr Hamburgs erster barrierefreier öffentlicher Spielplatz in der Neustadt. „Es ist großartig, dass hier Inklusion im Stadtraum Wirklichkeit wird“, freut sich Katharina Fegebank, Zweite Bürgermeisterin, „eine inklusive Gesellschaft fängt bei den Kleinsten an und das nicht nur im Bereich der Schulbildung.“

Auf dem Weg Richtung Planten un Blomen machten wir noch kurzen Halt im Komponisten-Quartier. Dort erzählte Geschäftsführerin Rita Strate von den Bemühungen des Vereins Komponisten-Quartier Hamburg e.V., die Geschichte von Hamburger Komponist*innen an deren ehemaligen Wohn- und Wirkungsorten in der Stadt zu vermitteln. Neben diesen kulturellen Anziehungspunkten, ist es vor allem der Park „Planten un Blomen“, der von den Anwohner*innen der Neustadt geschätzt wird. Jede Veränderung im Park wird aufmerksam beobachtet.

Doch aktuell gibt es vor allem Positives zu verzeichnen: Die Eislaufbahn und der AWO Seniorentreff werden modernisiert und erhalten barrierefreie Zugänge. Durch zusätzliche Nutzungen sollen beide Orte in der Zukunft noch mehr Besuchergruppen ansprechen.„Wir wollen hier jedoch keine ‚Eventisierung‘ fördern,“ sagt Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg, „sondern das Haus vorrangig für eine Vielzahl von Bürger*innen offen halten.“ Und der GRÜNE Wahlkreisabgeordnete Farid Müller ergänzt: „Die Sanierungen sind kostspielig - vor allem durch den Einbau von Fahrstühlen - aber genauso wie beim JUKZ am Stintfang denken wir, dass die Gelder an dieser Stelle gut eingesetzt sind und vielen Menschen zu Gute kommen.“ (Für das Jugend- und Kulturzentrum (JUKZ) in der südlichen Neustadt wurden kürzlich von der Bürgerschaft die Gelder zum Anbau eines Fahrstuhls bewilligt.)

Auch beim Museum für Hamburgische Geschichte stehen Umbauten an, die das Museum über eine verlagerte Gastronomie stärker mit dem Park verbinden sollen. Konkrete Baupläne liegen noch nicht vor. „Wir fordern hier eine frühzeitige Einbindung von Bürger*innen“, sagt Michael Osterburg, „das hat sich auch bei der Umgestaltung des Alten Elbparks als fruchtbar erwiesen.“ Dass man demnächst leichter von einem Park in den anderen kommt, ist der GRÜNEN Bezirksfraktion zu verdanken: Sie haben vergange Woche einen Antrag für eine ebenerdige Fußgängerüberquerung über den Millerntordamm in die Bezirksversammlung eingebracht. Da eine Brücke nicht finanzierbar ist, soll diese Lösung den Übergang von Planten un Blomen in den Alten Elbpark erleichtern und den Wallring als Ganzes erfahrbar machen.

Was Parkliebhaber*innen aktuell am meisten beschäftigt sind die Erweiterungsbestrebungen der Bucerius Law School in unmittelbarer Nähe der denkmalgeschützten Schaugewächshäuser. Im Zuge des CCH-Umbaus hatte man sich gerade gefreut, dass Planten un Blomen in dieser Ecke wachsen darf und mit Grünflächen und neuer Radroute auf der ehemaligen Marseiller Straße erweitert wird. „Dass ein innerstädtischer Park vergrößert wird, ist nicht nur deutschland- sondern wahrscheinlich europaweite eine Besonderheit, auf die wir als GRÜNE sehr stolz sind,“ so Michael Osterburg.

 

Nun sorgen sich viele, dass die Parkerweiterung sowie der Erhalt der Gewächshäuser gefährdet sind, denn ein hoher Neubau der privaten Jura-Universität könnte zu einem Belichtungsproblem führen und die Ver- und Entsorgung der Gewächshäuser blockieren. Daher haben die Fraktionen von SPD und GRÜNEN in der letzten Bezirksversammlung Eckpunkte für eine mögliche Bebauung durch einen Antragsbeschluss festgelegt (hier gehts zum Antrag). „Die Bucerius Law School muss sich selbstverständlich weiter gut entwickeln können. Und das in einer Weise, durch die weder die Parkerweiterung noch der Erhalt der Gewächshäuser beeinträchtigt werden. Ich bin zuversichtlich, dass wir eine gute Lösung finden werden“, berichtet Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung, auf dem Spaziergang.

Mit weiteren Gesprächen in Kleingruppen klang der Spaziergang in Planten un Blomen gemütlich aus. Wir nehmen viele Anregungen der Bürger*innen mit und freuen uns über das große Interesse an den Stadtteilentwicklungen und der Bezirkspolitik. Bis zum nächsten Mal!

 

Film und Fotos: Henning Angerer

Di

17

Okt

2017

Soziale Erhaltungsverordnung für die Südliche Neustadt bleibt bestehen

 

Bereits seit 1995 besteht zum Schutz der lokalen Wohnbevölkerung eine Soziale Erhaltungsverordnung für die südliche Neustadt. 1998 wurde diese um eine Umwandlungsverordnung ergänzt. Während die Soziale Erhaltungsverordnung unbefristet gilt, muss die Umwandlungsverordnung alle fünf Jahre erneuert werden – die aktuelle Umwandlungsverordnung läuft Ende 2018 aus. Damit eine Verlängerung und die dafür benötigten Evaluierungen rechtzeitig auf den Weg gebracht werden, haben wir jetzt schon einen entsprechenden Antrag in die Bezirksversammlung eingebracht. „Die Soziale Erhaltungsverordnung und die Umwandlungsverordnung sind sinnvolle Werkzeuge um die Bevölkerungsstruktur in den Stadtteilen zu bewahren“, sagt Michael Osterburg, „auch für die nördliche Neustadt kommt nun endlich eine Soziale Erhaltungsverordnung.“ Auf Initiative der GRÜNEN wurde im Juli 2017 im Ausschuss für Wohnen und Soziale Stadtteilentwicklung ein Antrag für die Aufstellung einer Sozialen Erhaltungsverordnung beschlossen.

 

Zum Antrag für die Südliche Neustadt geht es hier.

Zum Antrag für die Nördliche Neustadt geht es hier.

 

 

Di

17

Okt

2017

Erweiterung der Bucerius Law School

 

Die private Jura-Universität der ZEIT-Stiftung an der Jungiusstraße möchte sich gerne erweitern und das in unmittelbarer Nähe der Schaugewächshäuser von Planten un Blomen. Bürger*innen fürchten Eingriffe in den Park und die Gärtner*innen sehen den Betrieb der Gewächshäuser gefährdet. Daher haben die Fraktionen von SPD und GRÜNEN in der letzten Bezirksversammlung Eckpunkte für eine mögliche Bebauung durch einen Antragsbeschluss festgelegt. In einem Wettbewerb für einen Erweiterungsbau der Bucerius Law School muss die Funktion der Schaugewächshäuser als auch die geplante Parkerweiterung auf der Marseiller Straße beachtet werden.

Im Zuge des CCH-Umbaus hatte man sich gerade gefreut, dass Planten un Blomen in dieser Ecke wachsen darf und mit Grünflächen und neuer Radroute erweitert wird. „Dass ein innerstädtischer Park vergrößert wird, ist nicht nur deutschland- sondern wahrscheinlich europaweit eine Besonderheit, auf die wir als GRÜNE sehr stolz sind,“ so Michael Osterburg.

Nun entstehen Sorgen, dass die Parkerweiterung sowie der Erhalt der Gewächshäuser gefährdet sind, denn ein hoher Neubau der Privat-Uni könnte zu einem Belichtungsproblem führen und die Ver- und Entsorgung der Gewächshäuser blockieren. Der nun beschlossene Antrag von SPD und GRÜNEN fordert unter anderem die Überprüfung von alternativen Standorten für die Universitäts-Erweiterung, als auch eine Sicherung der denkmalgeschützten Gewächshäuser und deren Betrieb.

 

Zum Antrag geht es hier entlang.

 

 

Mo

16

Okt

2017

Fahrradstraßen für Horner Kleingartenvereine

  

Im Gebiet des Kleingartenvereins Horner Marsch e.V. wird schon seit längerem ein verstärktes Verkehrsaufkommen von PKWs und Transportern mit erhöhter Geschwindigkeit beobachtet. Bereits im Herbst 2016 stellten wir einen Antrag zur Verkehrsberuhigung innerhalb der Kleingartenvereine an der Bille. Die Straßenverkehrsbehörde (StVB) des Polizeikommissariats 42 (PK 42) konnte keinen Veränderungsbedarf erkennen und stimmte dem Antrag nicht zu. Uns erreichen jedoch weiter Beschwerden von Bürger*innen, die auf hohe Geschwindigkeitsüberschreitungen und Gefährdung von Fußgänger*innen in den Straßen Schurzallee-Mitte und Billufer hinweisen. Die genannten Straßen werden anscheinend mehr und mehr vom Berufsverkehr als Umgehungsstraßen genutzt. Daher haben wir nun im Ausschuss für Verkehr und Umwelt einen Antrag zur Einrichtung von Fahrradstraßen in der Schurzallee-Mitte und am Billufer eingereicht, der im Oktober durch die Bezirksversammlung bestätigt wurde.

„Die Kleingartenvereine und Wohngebiete an der Bille werden von den Menschen im südlichen Horn als Rückzugs- und Erholungsorte geschätzt – dazu muss aber die Sicherheit für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen gewährleistet werden“, so Meryem Celikkol, GRÜNE Bezirksabgeordnete aus Horn.

Die Straßen des Kleingartenvereins sind zwar bereits Tempo-30-Zonen, an deren Tempolimit sich aber leider regelmäßig nicht gehalten wird. Eine der viel zu seltenen Stichproben der Polizei hat als Höchstgeschwindigkeit 107 km/h, durchschnittlich 45 - 60 km/h gemessen. Die Straßen verfügen weder über Bürgersteige, noch über Fahrradwege, was eine Gefährdung für die Anwohner*innen der Kleingartenvereine, gerade für die, die dort noch ganzjährig wohnen dürfen, bedeutet, da einige ihrer Gärten nur 50 - 100 cm von der Fahrbahn entfernt liegen. Bei den Anwohnern*innen handelt es sich um junge Familien mit Kindern und vor allem auch ältere Personen. Ein Kind wurde bereits angefahren und so stark verletzt, dass es ins Krankenhaus musste. Die Straßen sind so schmal, dass bei Entgegenkommen eines Fahrzeugs, die Fahrer*innen von der Fahrbahn abkommen, um auszuweichen. Befindet sich dann noch jemand am Fahrbahnrand, wird die Situation äußerst gefährlich.

Im Hamburger Koalitionsvertrag haben sich die Regierungsparteien auf wichtige Ziele zur Förderung des Radverkehrs verständigt. So wurde festgelegt, dass das Veloroutennetz, auf dem die Radfahrenden zügig, bequem und weitgehend ungehindert vorankommen sollen. kontinuierlich ausgebaut und bis zum Ende der Wahlperiode fertiggestellt werden soll. Auch zwischen den Velorouten soll das Radfahren sicherer werden. Dabei gilt es, wichtigen Verbindungsachsen Beachtung zu schenken. Die Schurzallee-Mitte und das Billufer stellen für den Radverkehr die direkte Verbindung zwischen Rothenburgsort und den Stadtteilen Hamm und Horn dar – daher ist davon auszugehen, dass das Radverkehrsaufkommen hier weiter steigen wird. Um diesem entgegenzukommen und sicheres Radfahren durch die Kleingartenvereine 129,130, 140 und 142 zu gewährleisten, sollten Schurzallee-Mitte und Billufer in Fahrradstraßen umgewandelt werden. Da erfahrungsgemäß Schilder nicht ausreichend wirkungsvoll sind, um Verkehrsberuhigungen herbeizuführen, sollen außerdem weitere – vor allem bauliche – Maßnahmen in Betracht gezogen werden, um die Sicherheit in diesen Straßen zu gewährleisten.

 

Zum vollständigen Antrag geht es hier.

 

 

Fr

13

Okt

2017

Integrationskonferenz 2018

 

Die Integrationskonferenz 2018 widmet sich dem Thema Religions- und kultursensible Arbeit mit Familien – Chancen und Herausforderungen. Meryem D. Çelikkol, GRÜNE Bezirksabgeordnete und Sprecherin im Ausschuss für Soziales, Integration und Sport, unterstützt diesen Fokus: „Die Arbeit mit Familien spielt in einer so heterogenen und vielfältigen Gesellschaft, wie sie in Hamburg gelebt wird, eine wichtige Rolle für ein verständnisvolles, friedliches und tolerantes Zusammenleben. Auf der Integrationskonferenz möchten wir die Bedeutung von Familie aus diversen kulturellen Perspektiven durch ExpertInnen aus Sozial- und Kulturwissenschaften und VertreterInnen verschiedener Religionsgemeinschaften darstellen, um die Diversität zu verstehen.“ Hamburg-Mitte ist mit Bürger*innen aus 173 verschiedenen Nationen der vielfältigste Stadtteil der Hansestadt.

 

Die Konferenz soll Anfang 2018 im Rauhen Haus in Horn stattfinden. Eingeladen sind Hauptamtliche, Honorarkräfte und Ehrenamtliche aus Sozialen Einrichtungen und Institutionen. Es sollen aber auch darüber hinaus Personen angesprochen werden, die ihr Know-How gerne zur Verfügung stellen möchten und den Austausch suchen. Zur Umsetzung der Konferenz stellt die Bezirksversammlung 10.000 Euro aus dem Förderfonds Bezirke zur Verfügung.

 

„Wir haben im Bezirk Mitte bereits vor 12 Jahren angeregt, ein Integrationsleitbild anzulegen, und es geschafft, dass dieses durch verschiedene Bestandteile umgesetzt wird. Dazu zählt auch die Integrationskonferenz, aus der jedes Jahr wieder konstruktive Ansätze für ein gutes Miteinander in der Stadt hervorgehen,“ freut sich Lothar Knode, GRÜNER Bezirksabgeordneter und Mitglied im Ausschuss für Soziales, Inklusion und Sport. Neben der Integrationskonferenz wird jährlich auch der Bürgerpreis (ehemals Integrationspreis) zur Ehrung Engagierter in der Integrationsarbeit verliehen. Die diesjährige Verleihung des Bürgerpreises findet am 5. November im Hotel Hafen Hamburg statt.

 

Hier geht´s zum Antrag.

 

 

Do

12

Okt

2017

Verbindung zwischen Altem Elbpark und Planten un Blomen

 

Um vom Alten Elbpark in den fast angrenzenden Park Planten un Blomen zu gelangen, muss man den Millerntordamm überqueren, was eine große Barriere darstellt – vor allem da die Ampelanlagen mit Überquerungsmöglichkeit für Fuß- gänger*innen und Radfahrer*innen sehr weit voneinander entfernt liegen.

Wir haben deshalb in der Bezirksversammlung am 12. Oktober – gemeinsam mit der SPD – einen Antrag eingereicht, in dem wir die Prüfung einer barrierefreien, ebenerdigen Querung fordern, damit die beiden Parks näher zusammenwachsen und die Fuß- und Radverkehrsverbindung dort verbessert wird.

Hintergrund:

Vor ungefähr einem Jahr war ein Vorschlag aus der Bürgerbeteiligung hervorgegangen, das Problem mit einer Brücke über den Millerntordamm zu lösen. Dieser Vorschlag wurde von den Behörden geprüft und kann, unter anderem aus finanziellen Gründen, nicht realisiert werden. Dass der Park Planten un Blomen an Öffnungszeiten gebunden ist, der Alte Elbpark aber nicht, hat ebenfalls dazu geführt, dass der Plan nicht umgesetzt werden kann.

 

Trotzdem braucht es eine vernünftige und sichere Überquerung der Straße für Fuß- und Radverkehr. Die beiden Grünanlagen gehörten ursprünglich zusammen, man würde sie mit einer direkten Verbindung wieder zusammenführen und den Charakter der Erinnerung an die historischen Wallanlagen erhalten. Eine ebenerdige Überquerung ist sinnvoll, da sie Barrierefreiheit garantiert, für viele Bürgerinnen und Bürger als ansprechender wahrgenommen wird und nicht in das geschützte Gartendenkmal eingreift. Zu der Umsetzung soll eine Prüfung stattfinden.

 

Hier geht's zum Antrag.

Mi

11

Okt

2017

Neustadt-Spaziergang mit Katharina Fegebank

                                                                                                            Foto: Bina Engel
Foto: Bina Engel

 

Wir laden euch zu einem gemeinsamen Spaziergang mit Katharina Fegebank (Zweite Bürgermeisterin und Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung) durch einen von Hamburgs zentralsten Stadtteilen ein. Zwischen Sehenswürdigkeiten wie Michel und Wallanlagen finden sich in der Neustadt auch spannende unbekanntere Orte und tolle Projekte. Auf Entdeckungstour mit den GRÜNEN Bezirksabgeordneten bietet sich die Möglichkeit zum Austausch über aktuelle Entwicklungen in der nördlichen Neustadt.

Außerdem vor Ort:
- Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender
- Lothar Knode, stellv. Fraktionsvorsitzender
- und weitere GRÜNE aus der Neustadt

 

Samstag14. Oktober 2017
Um 15 Uhr
Treffpunkt: Ecke Wexstraße / Axel-Springer-Platz

 

Wir bitten um Anmeldung unter anmeldung@gruene-mitte.com oder

040-30393162 - spontane Besucher*innen sind natürlich auch willkommen!


Wir freuen uns auf Euer Kommen!

 

 

Mi

11

Okt

2017

Barrierefreiheit für das JUKZ

 

Die GRÜNEN Bezirks- und Bürgerschaftsfraktionen unterstützen das Jugend- und Kulturzentrum (JUKZ) am Stintfang in der Neustadt beim Anbau eines Fahrstuhls unterstützen. Der Trägerverein JUKZ e.V. ist mit vielfältigen Programmen und engagierter Leitung schon seit über 30 Jahren ein beliebter Anlaufpunkt für Jugendliche im Stadtteil. Seit 2012 sitzt das JUKZ am Stintfang und ist mit dieser einmaligen Lage, größeren Räumlichkeiten und einem Saal im Obergeschoss auch für weitere Stadtteilnutzungen interessant. In der Neustadt finden sich kaum vergleichbare Räume, die beispielsweise für Bürgerbeteiligungsprozesse und Stadtteilkonferenzen genutzt werden können. Um in Zukunft eine barrierefreie und noch flexiblere Nutzung des Hauses am Stintfang zu gewährleisten, ist ein Fahrstuhl zwingend notwendig. Bisher ist aufgrund der Hanglage am Stintfang nicht mal das Erdgeschoss des Gebäudes barrierefrei zu erreichen. Doch das wird sich jetzt ändern, denn die Bürgerschaft hat vergangene Woche die Gelder für den Anbau eines Fahrstuhls bewilligt.

"Auch wenn diese Maßnahme kostspielig ist - wir denken, dass die Gelder an dieser Stelle sinnvoll eingesetzt werden und vielen Menschen zu Gute kommen", so Farid Müller, GRÜNER Bürgerschaftsabgeordneter. Und auch der Vorsitzender unserer Bezirksfraktion, Michael Osterburg, freut sich: "Mit der zukünftigen Barrierefreiheit kann das Jugendzentrum zum Stadtteilzentrum werden."

Mo

18

Sep

2017

Umfangreicher Maßnahmenkatalog für Parks und Sportplätze in Mitte

Gemeinsam haben SPD und GRÜNE einen Antrag in die aktuelle Bezirksversammlung eingebracht, der umfangreiche Maßnahmen zur Pflege, Instandsetzung und Verbesserung der Erholungsflächen, wie Parks und Sportplätzen, in Mitte zum Ziel hat.

 

"Wir freuen uns, einen so umfangreichen Katalog an Maßnahmen für die Grünanlagen und Sportflächen in Hamburgs Osten auf den Weg gebracht zu haben. Attraktive und gepflegte Freizeitflächen sind ein wesentlicher Bestandteil lebenswerter Quartiere. Gerade im urbanen Raum ist es wichtig, den Bewohnerinnen und Bewohnern Erholungsmöglichkeiten unter freiem Himmel zu bieten. Zusätzlich liegt uns der ökologische Aspekt dabei sehr am Herzen, denn auch für das Stadtklima und die Tierwelt sind die Grünflächen und Parks besonders wichtig. In Kombination mit den durch die Müllgebühr kommenden Verbesserungen, wird der öffentliche Raum in Hamburg-Mitte extrem profitieren", so Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN in Mitte.

Dr. Arik Willer (SPD Fraktionsvorsitzender Bezirk Hamburg-Mitte): „Im Rahmen der enormen städtebaulichen Entwicklung des Hamburger Ostens dürfen wir attraktive Parkanlagen und Sporteinrichtungen nicht vergessen. Der Hamburger Osten ist jetzt schon hoch attraktiv für junge Familien, wir wollen, dass noch mehr Menschen gerne in den Hamburger Osten ziehen. Die aufgezeigten Maßnahmen sind für die SPD wichtiger Bestandteil der sozialräumlichen Gestaltung. Wichtig ist, dass all diese Orte und Angebote allen Hamburgerinnen und Hamburger kostenlos zur Nutzung zur Verfügung stehen. Das ist moderne Politik in einer Großstadt!"

 

Zum Hintergrund:

Im Hamburger Osten ist gerade einiges an Bewegung, es wird viel gebaut und viel verändert. Knapp 165.00 Menschen wohnen in Borgfelde, Hamm, Rothenburgsort, Veddel, Horn und Billstedt. Wir wollen, dass für diese Menschen neben all den städtebaulichen Veränderungen die öffentlichen Grünanlagen nicht vergessen werden. Für das Gelingen eines guten nachbarschaftlichen Zusammenlebens ist die sozialräumliche Gestaltung unserer Quartiere vor Ort besonders wichtig. Wegen der vielen Neubauprojekte im Rahmen der Stadtteilentwicklung des Hamburger Senats „Stromaufwärts an Elbe und Bille“ und der damit verbundenen steigenden Zahl von Anwohner*innen ist es unerlässlich, dass die Pflege und Instandsetzung bestehender Parkflächen für den Bezirk Hamburg-Mitte Priorität haben muss. Unser Ziel ist es, die Grünanlagen so zu gestalten, dass die verschiedenen Interessen der Menschen, die sie nutzen, berücksichtigt werden und es unterschiedliche Angebote gibt. Darunter verstehen wir nicht nur Spielplätze, Schachfelder, Bouleplätze oder Ruhezonen, sondern, dass auch die Bedeutung naturbelassener Parks wie des Elbparks Entenwerder oder des Öjendorfer Parks für die Anwohnerinnen und Anwohner gesehen wird.

 

Hier geht's zum Antrag.

 

Do

14

Sep

2017

7x73: Ausdehnung des Betriebs der Fährlinie 73

Gemeinsam haben SPD und GRÜNE einen Antrag in die aktuelle Bezirksversammlung eingebracht und beschlossen, der auf die Aktion „7x73 – Für eine tägliche Fährverbindung zu den Landungsbrücken“ eingeht und deren Forderung nach einer Ausdehung des Betriebes beinhaltet.

„Neben Straße und Schiene schreiben die Koalitionspartner dem öffentlichen Nahverkehr auf dem Wasser Entwicklungspotential zu“, heißt es im Koalitionsvertrag. Nun haben sechs Bewohnerinnen Wilhelmsburgs im Mai eine Petition gestartet, die schnell auf Unterstützung gestoßen ist. Sie fordern: „Die Linie 73 wird von den Wilhelmsburgern mit zunehmender Begeisterung angenommen. Das ist noch steigerungsfähig! Wir wollen, dass diese Verbindung auch auf das Wochenende ausgedehnt wird.“ Dass die Fähre 73 immer beliebter wird, kann man bisher werktags beobachten, dann pendelt sie im 20-Minuten-Takt. Der Weg über das Wasser ist die schnellste und auch schönste Verbindung von Wilhelmsburg in die Stadt und führt nicht nur an der Elbphilharmonie und den Musical-Hallen vorbei, sondern auch durch charmante Ecken im Hafen. Man kann problemlos Fahrräder und Kinderwagen mitnehmen und den Schienenersatzverkehr in den Ferien umgehen.

Inzwischen wurden schon über 6.000 Unterschriften gesammelt und wir freuen uns darauf, hoffentlich bald auch am Wochenende die ganzen Vorteile der Fährlinie 73 nutzen zu können!

Mi

06

Sep

2017

Mit den GRÜNEN in den Herbst

 

Mit der GRÜNEN Bezirksfraktion Mitte und dem Fraktionsvorsitzenden Michael Osterburg geht es auf Entdeckungstour durch die verschiedenen Stadtteile in Mitte:

  • "Parking Day" auf St.Pauli, am 15. September, ab 13 Uhr
  • Radtour durch Billstedt, am 16. September, um 15 Uhr
  • Spaziergang durch die Neustadt mit Katharina Fegebank, am 14. Oktober, um 15 Uhr

Mehr Details hier:

 

Parking Day auf St. Pauli

Freitag, 15.09.2017 ab 13 Uhr

Nördliche Wohlwillstraße

Am internationalen Parking Day wollen wir zeigen, dass viele Parkfächen in der Stadt sinnvoller und kreativer genutzt werden könnten. Deshalb laden wir gemeinsam mit der Stadtteilgruppe St. Pauli dazu ein, Parkplätze vor Ort umzunutzen. Der Kreativität sollen dabei keine Grenzen gesetzt sein: bringt Stühle, Schirme, Blumen oder was euch sonst einfällt mit!

 

Radtour durch Billstedt

Samstag, 16.09.2017 um 15 Uhr

Treffpunkt: Kultur Palast Hamburg, Öjendorfer Weg 30a

Lernt die Bezirksabgeordneten vor Ort kennen und erkundet gemeinsam historische Orte und neue Entwicklungen in Billstedt. Wir radeln durch Grünachsen und über die Zubringer zur neuen Veloroute 8, die von Bergedorf über Billstedt in die City führt. Wer kein eigenes Rad hat oder vielleicht grad einen Platten, kann sich auch ein StadtRad ausleihen, zum Beispiel an der Verleih-Station am Billstedt-Center oder auch an der U-Bahn-Station Legienstraße. Wir freuen uns auf zahlreiche Mitradler*innen!

 

Neustadt-Spaziergang

Samstag, 14.10.2017 um 15 Uhr

Treffpunkt: Ecke Wexstraße / Axel-Springer-Platz

Mit Katharina Fegebank, der Zweiten Bürgermeisterin und Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung, sowie den GRÜNEN Bezirksabgeordneten geht‘s auf gemeinsame Entdeckungstour und in den Austausch über aktuelle Entwicklungen in der nördlichen Neustadt.

 

 

Di

05

Sep

2017

Auf Tour durch den Bezirk mit Anjes Tjarks und Farid Müller

 

Mit der Sommertour des Vorsitzenden der GRÜNEN Bürgerschaftsfraktion durch Hamburgs Bezirke ist auch der Sommer endlich in Hamburg eingekehrt. Am 28. August ging es nach Mitte. Die GRÜNEN Bezirksabgeordneten haben sich gemeinsam mit Anjes Tjarks und Farid Müller über aktuelle Entwicklungen ausgetauscht und tolle, spannende Projekte besucht:

Dabei das JUKZ – Jugend- und Kulturzentrum in der Neustadt –, das die GRÜNEN Bezirks- und Bürgerschaftsfraktionen gern beim Anbau eines Fahrstuhls unterstützen möchten. Der Trägerverein JUKZ e.V. ist mit vielfältigen Programmen und engagierter Leitung schon seit über 30 Jahren ein beliebter Anlaufpunkt für Jugendliche im Stadtteil. Seit 2012 sitzt das JUKZ am Stintfang und ist mit dieser einmaligen Lage, größeren Räumlichkeiten und einem Saal im Obergeschoss auch für weitere Stadtteilnutzungen interessant. In der Neustadt finden sich kaum vergleichbare Räume, die beispielsweise für Bürgerbeteiligungsprozesse und Stadtteilkonferenzen genutzt werden können. Um in Zukunft eine barrierefreie und noch flexiblere Nutzung des Hauses am Stintfang zu gewährleisten, wäre ein Fahrstuhl zwingend notwendig.

 

Eine weitere Station der Tour war Die Halle im Oberhafen: Seit knapp einem Monat betreibt der Parkour Creation e.V. dort einen Übungsplatz für die Sportarten Parkour und Freerunning: Vielfältige Holzblöcke und Matten bieten die Möglichkeit, das Erklimmen von Mauern und Gebäuden zu üben. Auf Antrag der rot-grünen Koalition hat die Bezirksversammlung Mitte den nutzungsgerechten Ausbau der Halle mit 50.000 Euro unterstützt. Schon seit der Gründung 2014 leistet der Verein mit mobilen Parkour-Parks, Bau- und Theaterprojekten kreative Jugend- und Integrationsarbeit weit über die Grenzen der HafenCity hinaus. Es gibt bereits eine Kooperation mit der Unterkunft für Geflüchtete im Baakenhafen, weitere Kooperationen – vor allem mit Schulen – sind angestrebt. Die Betreiber schätzen die besondere und zentrale Lage im Oberhafen. „Hier hat sich eine tolle Nachbarschaft entwickelt,“ freut sich Sebastian Ploog vom Vereinsvorstand. Neben den vielen Organisationen aus der Kreativbranche trägt die Halle mit ihrem sportlichen und integrativen Angebot zu noch mehr Vielfalt im Quartier bei. Nur die geplanten Baumaßnahmen der HafenCity GmbH am östlichen Ende des Oberhafens lassen die Betreiber fürchten, dass auch ihre Räumlichkeiten auf längere Sicht in Gefahr sind.

 

Vom Oberhafen ging es weiter Richtung Hammerbrook: Hier zeigt der Viele Grüße von - Verein zur Förderung raumöffnender Kultur e.V. im still gelegten Kraftwerk Bille, wie leer stehende Räume zu neuen Treffpunkten im Stadtteil werden können. Nicht zuletzt durch das Stadtentwicklungskonzept Stromaufwärts an Elbe und Bille und eine zunehmende Wohnbebauung befindet sich Hammerbrook im Wandel. Der Verein trägt mit dem Stadtteilbüro Schaltzentrale zu dieser Entwicklung bei und begleitet sie durch verschiedene Angebote, wie ein gemeinschaftliches Café, Diskussionsrunden und Ausstellungen. Insbesondere die Hallo Festspiele, die in diesem Jahr bereits zum dritten Mal stattfinden, nutzen das Raumpotential des denkmalgeschützten Kraftwerks. Der Verein setzt mit künstlerischer, experimenteller und integrativer Arbeit einen positiven Impuls für die Entwicklung von Nachbarschaft, Stadtteilkultur und Kunst in Hammerbrook. Daher hat die Bezirkspolitik auf rot-grünen Antrag im Juni 2017 eine Unterstützung des Projektes mit 89.000 Euro beschlossen. 

Sa

26

Aug

2017

GREEN DINNER

 

Wir laden Dich und Euch mit Familie, Freunden, Bekannten und bisher Fremden herzlich zu unserem Green Dinner am 26.08.2017 im Hammer Park (Ecke Caspar-Voght-Straße/ Hammer Hof, 20535 Hamburg) ein. Gemeinsam mit unseren Spitzenkandidatinnen Anja Hajduk und Meryem Celikkol wollen wir einen schönen Sommertag genießen und uns auf die Themen des Wahlkampfes einstimmen.

Nach dem Motto "Tischlein deck dich" freuen wir uns darauf, uns in freier Natur bei ökologisch, fairem und regionalem Essen in gemütlicher Atmosphäre und mit Gästen so vielfältig wie Hamburg miteinander auszutauschen.

Euch erwarten eine lange Tafel, Bänke und Getränke. Ihr bringt bitte Geschirr (Becher,Teller, Besteck) sowie nach Belieben Essen und Trinken für Euch oder auch Andere mit. Je mehr Essen mitgebracht wird, desto vielfältiger wir es. Natürlich seid Ihr auch ohne Mitbringsel jederzeit herzlich willkommen.

Achtung: Bei Regen muss die Veranstaltung leider ausfallen. Wir halten Euch bei Facebook oder über unseren Mailverteiler auf dem Laufenden.

Fr

04

Aug

2017

Neugestaltung Ballindamm

„Endlich wird der Ballindamm angepackt. Die vielen Benutzer*innen, die täglich mit dem Fahrrad und zu Fuß den Weg an der Binnenalster nutzen, zeigen wie wichtig die Umgestaltung ist. Die breite Promenade wird das Flanieren am sonnigen Teil der Binnenalster für Fußgänger*innen zu einem Erlebnis machen. Gleichwohl werden die neu geschaffenen Radfahrstreifen den Arbeitsweg für Pendler*innen als auch den Ausflug für Freizeitradler*innen rund um die Alster wesentlich angenehmer gestalten, da auch der Jungfernstieg und der Neue Jungfernstieg neue Radwege bekommen werden.“

Michael Osterburg, GRÜNE Fraktion im Bezirk Hamburg-Mitte

SPD und Grüne wollen am Ballindamm entscheidende Verbesserungen für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen erreichen. Zurzeit sind die Radwege in diesem Bereich sehr unterschiedlich breit, teilweise schlecht einsehbar und an einigen Stellen nicht sicher. Breite übersichtliche Radwege müssen das Radfahren – auch in der Innenstadt – attraktiver und sicherer machen.

 

Fußgänger*innen muss ebenfalls mehr Platz eingeräumt werden. Die Anzahl der Nutzer*innen steigt ständig, es wird immer enger. Derzeit gibt es Bereiche wo sich Radfahrer*innen und Fußgänger*innen sehr wenig Platz teilen müssen. Es kommt regelmäßig zu gefährlichen Situationen. Hier ist dringender Handlungsbedarf.

 

Auch die Führung des Kfz-Verkehrs muss neu überdacht und  gemäß des Verkehrsaufkommens neu geordnet werden. Staus und Engpässe sind zu vermeiden. Es gilt, eine moderne Kombination aus PKW- und Radverkehr sowie Fußgänger*innenflächen zu realisieren.

 

In einem gemeinsamen Antrag von SPD und Grünen für die Septembersitzung der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte wird das Bezirksamt aufgefordert, die unten beschriebenen Planungen für die Neugestaltung des Ballindamm umzusetzen.

 

Ziel ist die attraktive Gestaltung und deutliche Vergrößerung der Flächen für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen rund um die Binnenalster. Der Ballindamm ist Bestandteil der Velorouten 5 und 6 aus Richtung Poppenbüttel/Duvenstedt bzw. Volksdorf. Diese Planungen stehen außerdem im Zusammenhang mit den Planungen am Jungfernstieg und Neuen Jungfernstieg. Auf allen drei Straßen soll für Radfahrer*innen ein identischer Radfahrstreifen angelegt werden.

 

Der Kfz-Verkehr soll gleichzeitig ausreichend Flächen für eine flüssige Abwicklung erhalten. Hierbei wurde ein besonderes Augenmerk darauf gelegt, Verkehrsstockungen Richtung Ferdinandstor zu vermeiden.

 

Die Planung soll im Herbst soweit abgestimmt und ausgearbeitet sein,  wobei die Bauausführung voraussichtlich ab 2018 erfolgen wird. Die Baukosten werden ca. 6 Millionen Euro betragen. Eine Finanzierung soll durch das Kommunalinvestitionsgesetz und über weitere Landesmittel gesichert werden.

 

Es stehen 125 Bäume im Planungsgebiet. Ziel muss es sein, diese zu erhalten oder, sollten Bäume zur Entflechtung zu fällen sein, diese durch Neupflanzungen an anderer Stelle zu ersetzen.

 

Handout Ballindamm 2017.pdf
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Di

01

Aug

2017

Mehr Platz für die Ruder-Vereinigung Bille

Sanierung des Vereinsbootshauses

 

Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN Bezirksfraktion in Mitte sagt dazu: „Die Elbe im Süden, die Bille im Norden: Die besondere Lage des Stadtteils Rothenburgsort wird auch vom Wasser aus noch erlebbarer. Das ruhige, tideunabhängige Billekanalsystem bietet hervorragende Möglichkeiten für den Wassersport – und das hat sich auch schon weit über Rothenburgsort hinaus herumgesprochen. Steigende Mitglieder- und Nutzerzahlen der Rudervereinigung Bille machen die Erweiterung und Sanierung der – weitgehend in Eigenarbeit entstandenen – Anlage aus den 60er Jahren erforderlich. Zusätzlich öffnet sich das Rudervereinshaus noch stärker dem Stadtteil und wird stadtteilöffentliche Nutzungen einbeziehen.“ 

Die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen wollen die Ruder-Vereinigung (RV) Bille mit 450.000 Euro aus dem Sanierungsfonds unterstützen. Für die Freigabe der Förderung muss die RV Bille 100.000 Euro an zusätzlichen Eigenmitteln nachweisen. Mit dem Geld sollen die Kapazitäten der Umkleidekabinen und sanitären Anlagen ausgebaut und saniert werden. Auf diese Weise kann das breite sportliche Angebot und das lokale Engagement des seit den 60er Jahren am Billebecken ansässigen Vereins gesichert werden. Einen entsprechenden Antrag (siehe Anlage) bringt Rot-Grün in die erste Bürgerschaftssitzung nach der Sommerpause ein (13. September 2017).

 

Dazu Farid Müller, Parlamentarischer Geschäftsführer der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Die vielfältigen Aktivitäten des Vereins beleben den Stadtteil und verbinden die Menschen. Die RV Bille leistet mit ihrem breiten Angebot im Jugend-, Senioren-, und Behindertensport einen herausragenden Beitrag für den Zusammenhalt vor Ort. Mit dem Geld stärken wir nicht nur die Ruder-Vereinigung Bille sondern ganz Rothenburgsort und die umliegenden Stadtteile.“

 

Dazu Murat Gözay, Grüner Wahlkreisabgeordneter für Billstedt, Wilhelmsburg und Finkenwerder: „Ich bin froh, dass wir einen Verein unterstützen können, der in Rothenburgsort gut verankert ist. Er bietet Kindern auch aus migrantischen Familien eine tolle Beschäftigung und ist ein Vorbild für Integration und Inklusion.“ 

 

Hintergrund:

Die RV Bille betreibt ihr Bootshaus auf einem städtischen Grundstück und bietet ein breites sportliches Angebot für alle Generationen und alle sportlichen Ansprüche. Dazu gehören Rudern, Drachenbootsport, Stand-Up-Paddling, Kajak- und Kanufahren aber auch eine eigene Trainingsgruppe für Behindertensport für Erwachsene sowie verschiedene Kooperationen. Der RV Bille arbeitet mit der Stadtteilschule St. Georg zusammen, die hier Ruderkurse für ihre Schüler anbietet, als auch mit der öffentlichen Sonderschule Marckmannstraße, die 2013 den Sportpreis vom Bezirk Hamburg Mitte erhalten hat. Stege und Slipanlage sind für Wanderpaddler und Sportbootfahrer ein Zugang zur Bille.

 

Rot-Grün unterstützt das rege und stadtteilverbindende Engagement der RV Bille mit einem Antrag auf Ausbau und Sanierung der Umkleiden und Sanitäranlagen. In die dadurch frei werdenden Räume soll die Holzwerkstatt des Stadtteilzentrums RothenBurg einziehen, wovon sich der Verein eine stärkere Verankerung im Stadtteil und Synergieeffekte im Bereich von Bootsreparaturen erwartet.

Di

01

Aug

2017

Lichtinstallation zum CSD 2017 am Bezirksamt Hamburg-Mitte

Die Hamburg Pride Week findet dieses Jahr vom 29. Juli bis 6. August 2017 statt. Das Motto lautet: „Kommt mit uns! Diskriminierung ist keine Alternative“.

Der Christopher-Street-Day wird mit Veranstaltungen, Festen und einer Parade in Hamburg begangen.

 

Zu diesem Anlass hat die Bezirksversammlung in einem gemeinsamen Antrag von SPD, GRÜNEN und LINKEN beschlossen, eine Lichtinstallation am Bezirksamt Hamburg-Mitte finanziell zu unterstützen. Hierfür wurden 10.000 € aus Mitteln des Gestaltungfonds bewilligt. Dadurch kann, für alle sichtbar,  das Gebäude des Bezirksamts Hamburg-Mitte in Regenbogenfarben illuminiert werden.

 

Heute ( 01. August 2017) wird es um 22 Uhr eine Beleuchtungsprobe am Bezirksamt Hamburg-Mitte geben.

 

„Die gesamte SPD-Fraktion hat sich einstimmig für die Finanzierung dieser spektakulären Lichtinstallation am Bezirksamt ausgesprochen. Ich freue mich besonders, dass wir dieses Jahr zum CSD endlich die Einführung der Ehe für alle feiern können, die wir gegen den erheblichen Widerstand von Frau Merkel durchsetzen konnten.“ (Dr. Arik Willner, SPD Fraktionsvorsitzender im Bezirk Hamburg-Mitte)

 

„Wir GRÜNE sind froh eine Möglichkeit gefunden zu haben unsere Sympathien und jahrelange Unterstützung für den CSD und deren politische Ziele sichtbar zu machen. Die Lichtinstallation wird eine Strahlkraft für die Ehe für Alle und die Gleichberechtigung haben. Die CDU hat dagegen gestimmt und zeigt ihr wahres Gesicht“, so Dr. Michael Osterburg, Vorsitzender der GRÜNEN-Fraktion Mitte.

Mo

24

Jul

2017

Oberhafenradweg – Sichere Querungen schaffen

 

Der Oberhafenradweg führt von Meßberg über die Deichtorhallen an der nördlichen Wasserseite des Oberhafens bis zu den Elbbrücken und bietet eine bequeme und seit einigen Jahren viel genutzte Verbindung zwischen Rothenburgsort und der City an. Nähert man sich jedoch der Innenstadt, ist man als Radfahrer*in mit mehreren schwierigen Straßenquerungen konfrontiert.

Zunächst ist da die Kreuzung an der Oberhafenbrücke, bei welcher die Verkehrssituation aufgrund der Brückenpfeiler schwer einsehbar ist. Hier wurden kürzlich für den Autoverkehr Stopp-Schilder angebracht, wodurch eine Querung für den Radverkehr erleichtert werden soll.

 

Wenige Meter weiter westlich wird der Radweg an der Oberhafenbrücke unterbrochen. Hier stellt die viel befahrene vierspurige Straße in die HafenCity ein besonderes Hindernis dar, da es im Verlauf des Radwegs keine ausgewiesene Querung für die Radfahrende gibt.

 

Das Ende des Oberhafenradwegs am Meßberg stellt für Radfahrende ebenfalls eine schwierige Situation dar. Die Weiterfahrt von hier aus in Richtung Westen oder Norden (Richtung Kontorhausviertel und Innenstadt) ist mit einer Überquerung der Willy-Brandt-Straße verbunden, welche sich für Radfahrer erst nach Befahren des engen Radwegs gegen den Verkehrsstrom ergibt.

 

„Wir freuen uns, dass der Oberhafenradweg, für den wir GRÜNEN uns stark eingesetzt haben, so gut angenommen wird“, äußert sich Michael Osterburg, Vorsitzender der Bezirksfraktion, „und möchten, dass Radfahrenden auch bis zum Ende des Weges flüssig und sicher in die Innenstadt gelangen.“ 

 

SPD und GRÜNE Bezirksfraktion Mitte haben die Verwaltung aufgefordert, zu prüfen, wie diese Stellen für Radfahrende und auch alle anderen Verkehrsteilnehmende sicherer und übersichtlicher zu gestalten wären. Als Teil des Elberadwegs ist der Oberhafenradweg eine der schönsten Freizeitrouten und eine zentrale Radverkehrsachsen durch Hamburg.

 

Zum vollständigen Antrag geht es hier.

 

Mo

24

Jul

2017

Begehung des Hammer Parks

 

An einem sonnigen Donnerstagabend im Juli haben wir uns gemeinsam mit Anwohner*innen, Gärtnern und einem Vertreter vom Fachamt Management des öffentlichen Raumes den Hammer Park angesehen. Anlass waren die kritischen Anmerkungen zur Pflege des Parks, die einige Bürger*innen beim Kaffeetreff des GRÜNEN Bürgerschaftsabgeordneten Farid Müller in Hamm hervorgebracht hatten. Daraufhin hat die GRÜNE Bezirksfraktion Hamburg-Mitte gemeinsam mit Farid Müller zu einer öffentlichen Begehung des Parks eingeladen. 

Vorrangige Fragen der Anwohner*innen waren, warum in diesem Jahr so viele Bäume gefällt und in einigen Bereichen so viel Unterholz entfernt wurde. An anderen Stellen des Parks wurde sich über einen allgemeinen Mangel an Pflege beschwert. Im Gespräch mit dem zuständigen Revierleiter und Gärtner wurde schnell klar, dass Vieles mit der personellen und finanziellen Aufstellung der bezirklichen Grünflächenpflege zusammenhängt. Um dauerhaft der Entfernung alles ungewollten Wildwuchses hinterherzukommen, gibt es aktuell nicht ausreichend Mittel und Personal.

 

Viele Mitarbeiter*innen sind außerdem täglich einige Stunden damit beschäftigt, den Hammer Park von Müll zu befreien, anstatt sich der Parkpflege widmen zu können. Der zuständige Gärtner hofft, dass sich diese Situation im kommenden Jahr bessern wird, wenn die Stadtreinigung das Müllsammeln übernimmt. Dann hätte die Gärtnerei wieder mehr Arbeitskraft für die Grünpflege zur Verfügung.

 

Die Fällung einiger großer Bäume musste aufgrund von Pilzbefall und damit nicht mehr gewährleisteter Standfestigkeit der Bäume vorgenommen werden. Weiterhin bleibt der Hammer Park von teils jahrhundertealten Laubbäumen geprägt, die noch aus der Anlage des Parks als englischen Garten im 19. Jahrhundert stammen. Unter anderem findet sich hier auch einer der ältesten Bäume Hamburgs – eine Linde, die auf über 400 Jahre geschätzt wird.

 

Die Begehung zeigte, dass die Gärtner im Hammer Park neben der täglichen Grünpflege mit Vandalismus, Vermüllung, der Instandsetzung vieler historischer Parkelemente und gleichzeitigem Mangel an Mitteln und Personal zu kämpfen haben. Ihrem Einsatz ist es beispielsweise zu verdanken, dass der Heckengarten auch in diesem Jahr wieder eine bunte Blütenpracht aufweist - die Finanzierung der Blumenpflanzung stand auf der Kippe.

 

„In der Nachbarschaft wird der Hammer Park mit seinen vielfältigen Bereichen sehr geschätzt und als Erholungsort gern genutzt“, berichtet Carina Sickau, GRÜNE Bezirksabgeordnete aus Hamm, bei der Begehung. Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg ergänzt: „Der Hammer Park zeigt einige wertvolle historische Gartenbauobjekte, deren Reparatur und Instandhaltung wir gerne unterstützen möchten – dazu gehören beispielweise auch zwei Fontänen, die durch Vandalismus beschädigt wurden. Wir werden uns verstärkt um Mittel für Grünflächen einsetzen, die wesentlich zur Lebensqualität im Bezirk beitragen.“

 

Durch den Austausch zwischen Anwohner*innen, Gärtnerei, Verwaltung und Politik konnte gegenseitiges Verständnis für Bedürfnisse und Arbeitsumstände geschaffen werden. Die beklagte Entfernung des Unterholzes entspricht zum Beispiel dem Pflege- und Entwicklungsplan, der 2005 für den Hammer Park aufgestellt wurde. An dem Plan orientieren sich kurzfristige bis langfristige Maßnahmen der Parkpflege. Dieser soll demnächst auch im Transparenzportal der Stadt allen Interessierten zur Verfügung stehen.

 

Mo

24

Jul

2017

Klimawandel - Meeresspiegel steigt dreimal schneller

 

Eine aktuelle Studie des Forschungsinstitut Wasser und Umwelt (FWU) der Universität Siegen belegt: Der Anstieg des Meeresspiegels beschleunigt sich und bedroht vor allem Küstenregionen. Die Ursache ist der menschengemachte Klimawandel, durch den es auf der Erde immer wärmer wird. Heute steigt der Meeresspiegel etwa dreimal so schnell wie über das gesamte 20. Jahrhundert. Für bewohnte Küstenregionen wird dies zu einem erheblichen Risiko - das bestrifft auch Hamburg und insbesondere die Elbinsel Wilhelmsburg. Daher haben die GRÜNEN in Wilhelmsburg Sachverständige zum Austausch in den Regionalaussschuss eingeladen.

Sonja Lattwesen, Bezirksabgeordnete fragt vor diesem Hintergrund: „Sind wir in Hamburg und natürlich ganz besonders in Wilhelmsburg auf diese neuen Erkenntnisse vorbereitet sind? Passen die aktuellen Aktivitäten der Klimaanpassung zu den neuerlichen wissenschaftlichen Erkenntnissen? Welche Deicherhöhungen und andere Küstenschutzmaßnahmen müssen wir bis zum Jahre 2100 in den Blick nehmen?“

 

Sören Janssen, Mitglied des Regionalausschusses Wilhelmsburg, ergänzt: „Den Klimawandel müssen wir in Hamburg nicht nur durch Senkung der Klimagas Emissionen auf 1,5 bis 2°C begrenzen, sondern uns leider auch schon jetzt mit den Folgen der Erhöhung der Temperatur beschäftigen. Deshalb haben wir beschlossen, Sachverständige in die nächste Sitzung des Regionalausschusses Wilhelmsburg einzuladen um uns die aufgeworfenen Fragen zu beantworten und die aktuelle geplanten Tätigkeiten (z.B. Deichrückverlegungen, Erhöhungen) vorzustellen.“

 

Den Antrag finden Sie hier.

 

Drei Fragen an Sören Janssen, Sprecher der Stadtteilgruppe Wilhelmsburg/Veddel zu unserem Antrag „Klimawandel - Meeresspiegel steigt dreimal schneller. Sind wir in Wilhelmsburg ausreichend vorbereitet?“:

 

Frage: Die Grünen in Wilhelmsburg haben einen Antrag zum Klimaschutz gestellt. Wieso?

 

S. Janssen: „Der Klimawandel ist leider schon heute Realität. Wir in Wilhelmsburg  wissen seit der schweren Sturmflut von 1962, was Naturgewalten ausrichten können. Wir GRÜNE in Wilhelmsburg nehmen es deswegen auch besonders ernst, wenn es neue Erkenntnisse aus der Klimawissenschaft gibt. Neusten Erkenntnissen nach, steigt der Meeresspiegel aufgrund des menschengemachten Klimawandel schneller an. Mit unserem Antrag wollen wir diese Bedrohung nicht ignorieren.“

 

Frage: Welche neuen Erkenntnisse sind das?

 

S.J.: „Eine aktuelle Studie des Forschungsinstitut Wasser und Umwelt (FWU) der Universität Siegen belegt: Der Anstieg des Meeresspiegels beschleunigt sich und bedroht vor allem Küstenregionen. Die Ursache ist der Klimawandel, durch den es auf der Erde immer wärmer wird. Seit den 1990er Jahren sind die Weltmeere deutlich stärker angestiegen als in den Jahrzehnten davor.  Die zentrale Erkenntnis der Wissenschaftler: Der Meeresspiegel steigt heute etwa dreimal so schnell wie über das gesamte 20. Jahrhundert. Für bewohnte Küstenregionen wird dies zu einem erhebliches Risiko.“

 

Frage: Was können wir vor Ort tun?

 

S.J.: „Wir werden den Klimawandel leider nicht vollständig stoppen können. Deswegen müssen wir zwei Dinge tun: zum einen engagierten Klimaschutz betreiben. Dies kann jede*r einzelne für sich tun und zum Beispiel mit dem Fahrrad oder der Bahn fahren anstatt mit dem Auto. Als GRÜNE müssen wir hier insbesondere unserem Koalitionspartner mächtig auf den Füßen stehen, damit Hamburg sich beim Klimaschutz stärker engagiert. Zum zweiten müssen wir Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels vornehmen. Das heißt zum Beispiel auch den Küstenschutz durch höhere Deiche anzupassen.“

 

Mo

24

Jul

2017

Maßnahmen gegen das Falschparken

 

In vielen Straßen von Hamburg-Mitte wird entgegen dem geltenden Recht geparkt. Fahrzeuge werden häufig auf Rad- und Fußwegen abgestellt und behindern somit andere Verkehrsteilnehmer*innen. Uns haben Beschwerden von Bürger*innen aus verschiedenen Stadtteilen erreicht – unsere GRÜNEN Bezirksabgeordneten im Ausschuss für Verkehr und Umwelt haben daher die Verwaltung aufgefordert, mit geeigneten Maßnahmen dem zunehmenden Falschparken entgegenzuwirken.

„Das widerrechtliche Abstellen von Fahrzeugen behindert nicht nur den Fuß- und Radverkehr, es kann auch eine Gefährdung der Verkehrssicherheit darstellen.“, sagt Karin Zickendraht, GRÜNES Mitglied im Ausschuss für Verkehr und Umwelt. So schränkt zum Beispiel das Zuparken von Fußgängerübergängen und Straßeneinmündungen die Sicht ein. Besonders für Kinder ist dies eine Gefahr, da diese für Fahrzeugführer*innen, vor allem in der dunklen Jahreszeit, schwer erkennbar sind, und die kleinen Verkehrsteilnehmer*innen selbst eine schlechte Übersicht haben.

 

Das Zuparken von markanten Stellen kann auch den Einsatz von Rettungskräften behindern, da zuerst die Fahrzeuge aus dem Weg geräumt oder deren Halter*innen ermittelt werden müssen, wodurch wertvolle Zeit bei der Rettung von Menschen verstreicht. Das Ignorieren der Halteverbotsschilder erschwert außerdem das Ausweichen von gegeneinander fahrenden Fahrzeugen. Dies kann vor allem im Bereich von Schulen Gefahr bergen. Ein Beispiel dafür ist der Rhiemsweg in Horn, wo Führer*innen eines Kfz (von der Grundschule kommend) für einige Meter auf der Gegenspur zum Geisterfahrer werden.

 

Oft werden auch Grünflächen durch falsch abgestellte Fahrzeuge in Mitleidenschaft gezogen, machen einen ungepflegten Eindruck und können sich nicht regenerieren. Weiter werden Laubentfernung und Sielreinigung durch falsch parkende Fahrzeuge erschwert.

 

„Wir haben die Verwaltung aufgefordert, Maßnahmen zu definieren, die widerrechtliches Parken nachhaltig und vorsorglich verhindern. Die Sicherheit von Bürger*innen darf nicht aufs Spiel gesetzt werden, weil der Einsatz von Rettungskräften durch falsch parkende Fahrzeuge behindert wird.“, so der GRÜNE Fraktionsvorsitzende Michael Osterburg. Polizei und Parkraummanagement werden angehalten, die Straßen im Bezirk Mitte regelmäßiger auf Falschparken zu kontrollieren und dieses zu ahnden.

 

Zum beschlossenen Antrag vom 28.06.2017 geht es hier.

 

Mo

24

Jul

2017

Unbefugten privaten PKW-Verkehr in der Mönckebergstraße verhindern

 

„Die Mönckebergstraße hat trotz offizieller Einschränkung des privaten PKW-Verkehrs im Moment ein viel zu hohes Verkehrsaufkommen.“ , sagt Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN in Hamburg-Mitte, „Die Polizei hat bereits Kontrollen durchgeführt und auf unseren Antrag hin wird jetzt berichtet, zu welchen Ergebnissen sie gekommen sind. Wir brauchen eine wirksame und kreative Lösung, wie die Einfahrt nur noch denen gestattet werden kann, die dort auch wirklich rein fahren dürfen und müssen.“

Das Befahren der Mönckebergstraße ist seit langem schon eingeschränkt und für private Autofahrer*innen nicht erlaubt. Dennoch wird die Mönckebergstraße von Privat-PKWs als Durchfahrtstraße und zum Parken genutzt. Dieses führt zu einem vermehrten Verkehrsaufkommen zulasten der Busfahrer*innen, Radfahrer*innen und Fußgänger*innen, denen das sichere Befahren und Überqueren der Straße erschwert wird. Bei weiteren Planungen muss die Bergstraße in die Betrachtung einbezogen werden, da dort die meisten Konflikte zwischen Bussen und privaten PKWs entstehen.

 

Karin Zickendraht, Sprecherin für Verkehr, ergänzt: „Die Seitenstreifen, die für einen eingeschränkten Zeitraum bis 11 Uhr morgens dem Lieferverkehr und Handwerker*innen zur Verfügung und ansonsten der Entlastung der Bürgersteige dienen sollen, werden durch widerrechtlich parkende Privatfahrzeuge blockiert. Dies führt dazu, dass teils auch zunehmendes Parken auf der Fahrbahn stattfindet und so zu einer weiteren Behinderung aller restlichen Verkehrsteilnehmer*innen führt.“

 

Den Antrag als PDF zum Download gibt es hier.

 

Do

20

Jul

2017

Realisierung des inklusiven Spielplatzes Onkel Rudi

Visualisierung des Spielplatzes Onkel Rudi - Abb.: Leslie Strohmeyer

 

Seit 2013 sammelt der Förderverein der Kinder der Kita Markusstraße Spenden für die Umsetzung des ersten inklusiven, öffentlichen Spielplatzes in Hamburg-Mitte. Seitens des Fördervereins konnten eine Reihe von Spender*innen (Stiftungen, Unternehmen und Privatpersonen) gewonnen werden, wodurch die Summe in Höhe von 245.000 Euro zusammenkam. Zur vollständigen Realisierung fehlen nun noch 34.500 Euro und eine Sicherheit in der gleichen Höhe, die für städtische Bauvorhaben dieses Umfangs einkalkuliert werden muss.  Die Bezirksversammlung unterstützt den Spielplatz mit insgesamt 170.000€.

Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender in der Bezirksversammlung: „Wir, GRÜNE und SPD, haben in der Bezirksversammlung die fehlenden Summe beschlossen und damit Hamburgs ersten inklusiven Spielplatz ermöglicht. Das Ehrenamt der Eltern und ihr Engagement für den Spielplatz haben wir sehr gerne unterstützt. Gemeinsam hoffen wir den Spielplatz Ende des Jahres zu eröffnen.“

 

Annkatrin Behrends, Bezirksabgeordnete dazu: „Wir freuen uns, dieses großartige Projekt in die Realisierungsphase zu bringen. Inklusion ist eine der zentralen Aufgaben, um allen Menschen eine gleichberechtigte Teilhabe am öffentlichen Leben zu ermöglichen. Das gemeinsame Spielen von Kindern auf einem Spielplatz ist sicherlich eine der direktesten Maßnahmen, um dem Ziel einer barrierefreien Gesellschaft näher zu kommen.“

 

Mi

12

Jul

2017

Stellenausschreibung: Assistenz der Geschäftsführung

 

 

Du bist Student*in und hast Interesse am lokalpolitischen Geschehen im Bezirk Hamburg-Mitte. Dann bist du bei uns genau richtig!

 

Wir suchen für unseren Fraktionsvorstand und die Geschäftsführung der GRÜNEN Fraktion Mitte eine Unterstützung für das politische Tagesgeschäft und die Veranstaltungsplanung.

 

Deine Aufgabenbereiche:

  • Öffentlichkeitsarbeit, Social Media
  • Veranstaltungsplanung
  • Kommunikation mit Behörden
  • Organisation von Terminen und aktive Bearbeitung des Schriftverkehrs, Protokolle

Du bist flexibel in deiner Arbeitszeit und ein Organisationstalent, bist sehr gut in Wort und Schrift und kannst gut im Team arbeiten, dann ist die GRÜNE Fraktion Hamburg-Mitte genau die richtige Arbeitgeberin für dich.

 

Bewerbungsfrist: 19. Juli 2017

Arbeitsbeginn: September 2017

 

Bitte schick deine Bewerbungsunterlagen an:

Nina Fabricius

Fraktionsgeschäftsführerin

GRÜNE Fraktion Hamburg-Mitte

fraktion@gruene-mitte.com

Di

04

Jul

2017

Resolution: In Entenwerder reden & deeskalieren

Auf Antrag des Fraktionsvorsitzenden Dr. Michael Osterburg und mit Unterstützung der Kreisvorsitzenden Sonja Lattwesen haben die GRÜNEN in Hamburg-Mitte auf ihrer gestrigen Kreismitgliederversammlung eine Resolution zu Entenwerder beschlossen:

 

Wir fordern die Polizei auf, die ablehnende Haltung zu überdenken und mit den Anmeldern ins Gespräch zu kommen. Als weltoffene und demokratische Stadt heißen wir die Demonstrant*innen herzlich willkommen und fordern einen fairen Umgang mit friedlichem Protest. Entenwerder ist für letzteren ein geeigneter Standort - der Park ist durch einige Veranstaltungen erprobt und für das Aufstellen von Zelten gut geeignet. Die Fläche liegt außerhalb der Protokollstrecken zwischen Messehallen und Flughafen und ist zu Fuß, mit Fahrrädern und dem öffentlichen Nahverkehr gut zu erreichen.

 

Wir fordern beide Seiten auf, weitere Kooperationsgespräche zu führen und eine friedliche Einigung zu finden. Eine Deeskalation ist notwendig. Es muss möglich sein, eine Versammlung im Entenwerder Elbpark durchzuführen. Natürlich verlangen wir von den Camp-Anmelder*innen, dass die Grünanlagen so wenig wie möglich in Mitleidenschaft gezogen werden. Zelte, Toiletten, Küchen, Duschen und andere Infrastruktur sind für Versammlungen essentiell und schützen die Grünflächen.

 

Do

29

Jun

2017

Sommerradtour durch Hamburg-Mitte

 

Unsere Sommerradtour am 27. Juni 2017 war ein voller Erfolg! Etwa zwanzig Mitradler*innen waren bei der Tour dabei, die von der Innenstadt, an den Deichtorhallen vorbei Richtung Hammerbrook, über Borgfelde und die Veloroute 8 bis nach Hamm führte. Wir haben gemeinsam mit Farid Müller, Martin Bill und Michael Osterburg diskutiert und bei ein paar kühlen Getränken im Thörls Park über GRÜNE Pläne in der Hamburger Verkehrspolitik gesprochen.

Wir haben einige sehr schöne Ecken gesehen, wie die sog. "Oberhafen-Connection", die die Deichtorhallen, vorbei am Großmarkt, mit den Elbbrücken und Rothenburgsort verbindet und den Radweg vom Berliner Tor durch die Grünachse zur U-Bahn Burgstraße. Einige Orte, an denen sich etwas ändern wird, wie den Ballindamm oder an denen sich schon etwas zum Positiven verändert hat, wie den Grünzug am neuen Campus der HAW. Wir haben aber aber auch ausbaufähige Verbindungen, wie die Bergstraße, den Steindamm und den Weg über die Elbbrücken angeschaut und vor Ort mögliche Verbesserungen diskutiert.

In jeden Fall nehmen wir viele Anregungen und Hinweise mit auf den Weg zur Fahrradstadt Hamburg!

Mi

28

Jun

2017

Kraftwerk Bille wird Ort der Begegnung

Das gesamte Bille Kraftwerk von der Wasserseite - Foto: Louisa Schwope

Das Kraftwerk Bille wird mit Unterstützung des Bezirks Hamburg-Mitte (in Höhe von 89.000 Euro) und dem Eigentümer ein neuer Ort der Begegnung für Hammerbrook, Rothenburgsort, Borgfelde und Hamm.

 

Meryem Çelikkol, GRÜNEN Bezirksabgeordnete und Sprecherin für Integration im Ausschuss für Soziales, Inklusion und Sport, unterstreicht: "Die integrative Arbeit des Vereins ist für das Quartier sehr wertvoll. Die Menschen werden in die Projektarbeit interaktiv gestalterisch eingebunden. So entsteht eine inklusive Gesellschaft."

Der Verein „Viele Grüße von - Verein zur Förderung raumöffnender Kultur e.V.“ hat bereits am 3. Juni das gemeinschaftliche Caféprojekt in der Schaltzentrale – im Altbau am Bullerdeich gegenüber der Stadtreinigung Hamburg – ins Leben gerufen und organisiert, wie seit 2015 bereits, auch in diesem Jahr wieder, im Kraftwerk die "Hallo Festspiele“.

 

Mit dem Projekt „Haus für Alle – Angebote für die Nachbarschaft“ verfolgt der Verein das Ziel, eine Schnittstelle zwischen Stadtteilkultur, Kunst und Stadtentwicklung an einem Ort zu schaffen. Außerdem ist jede*r herzlich eingeladen sich an dessen Veränderung zu beteiligen. Durch einen unbefristeten Mietvertrag für die Räumlichkeiten kann das Projekt zu einem stabilen Anlaufpunkt für Menschen unterschiedlichster Herkunft werden. In Hammerbrook gibt es bisher nur wenig kulturelle Angebote. Die geplante Unterkunft für Geflüchtete an der Eiffestraße stellt daher alle angrenzenden Stadtteile vor große Herausforderungen.

 

"Wir freuen uns sehr, dass die Schaltzentrale als experimentelles Stadtteilbüro und damit als Ort der Begegnung mit der Unterstützung der Bezirksversammlung und dem zur Verfügungstellen der Räume durch die MIB AG ins Rollen kommt. Das Ziel der Hallo Festspiele, eine langfristige öffentliche Nutzung im Kraftwerk Bille zu etablieren, geht damit los und weiter. Mit der Förderung können einerseits die Räume renoviert, sowie Programm und Organisationsgehälter für die ersten Monate bezahlt werden", freuen sich Hannah Dietze und Dorothee Halbrock, Vorstand Viele Grüße von e.V..

 

Hier geht's zum Artikel in der Mopo.

Mo

26

Jun

2017

Newsletter GRÜNE Fraktion Juni 2017

 

 

 

 

 

wir hoffen Sie konnten die freien Pfingsttage und das wunderschöne Wetter mit dem ein oder anderen Tag am Strand an Ost- oder Nordsee oder immerhin am Elbstrand genießen. Wir haben die Zeit genutzt um Veranstaltungen und Anträge zu vielen verschiedenen Themen auf den Weg zu bringen.

Am vergangenen Montag hatten wir eine tolle und konstruktive Diskussion auf unserer Infoveranstaltung zu (fehlenden) Kinderärtz*innen in Horn. Einladen wollen wir Sie direkt zu unserem nächsten Event, der Sommerradtour am Dienstag den 27. Juni um 18:30 Ecke Ballindamm/Lombardsbrücke. In der Bezirksversammlung haben wir mehrer tolle Anträge beschlossen, darunter den Antrag Ehrenamtliche in Hamburg zu honorieren und finanziell zu entlasten.

Außerdem haben wir für die Treppe am Pudel, dem Kult-Club in St. Pauli, Mittel für die Sanierung zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen zu all diesen Themen finden Sie unten in diesem Newsletter und auf unserer Website.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen.

Michael Osterburg
Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN Fraktion Hamburg-Mitte

 

den vollständigen Newsletter finden Sie hier.

Do

22

Jun

2017

Ehrenamtliche honorieren und finanziell entlasten

Bild von: Pedelecs by Wikivoyage and Wikipedia. Lizenz: CC BY-SA 3.0

In Hamburg sind insgesamt 555.000 Menschen ehrenamtlich tätig. Das Engagement der Ehrenamtlichen ist in den Bereichen Integration, Inklusion, Bildung, Betreuung und Pflege nicht mehr weg zu denken. Gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des hohen Bedarfs an Integrationsarbeit, ist unsere Gesellschaft auf Menschen angewiesen, die sich freiwillig, neben ihren beruflichen und privaten Verpflichtungen, für ein Miteinander in unserer Stadt engagieren.

Um Ehrenamtliche in ihrem Engagement zu unterstützen, kann es zum Beispiel eine Möglichkeit sein, Vergünstigungen für den öffentlichen Nahverkehr anzubieten. In vielen Bundesländern und Kommunen gibt es bereits für Ehrenamtliche Maßnahmen zur Unterstützung in Form einer „Ehrenamtskarte“. Hierbei liegt der Fokus vorrangig auf Vergünstigungen in verschiedenen Bereichen wie Kultur, Freizeit und Dienstleistungen.

 

Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender, sagt dazu: „Wir unterstützen den Antrag aus Wandsbek. Wir halten die Hamburger Engagementstrategie für wichtig. Aber auch weitere gezielte Maßnahmen zur Unterstützung des Ehrenamtes müssen geprüft werden. Das Ehrenamt muss stärker honoriert werden und den gesellschaftlichen Stellenwert erhalten den es auf Grund seiner tollen Leistung verdient. Finanziell halten wir insbesondere die Idee eines Preisnachlasses auf Zeitkarten des ÖPNV für sehr sinnvoll.“

 

Den vollständigen Antrag zum Download finden Sie hier.

Do

22

Jun

2017

Informationsveranstaltung: „Die letzte Kinderarztpraxis in Horn“

Trotz hochsommerlicher Temperaturen konnten wir am vergangenen Montagabend 30 Gäste auf unserer Veranstaltung im Wichern-Saal des Rauhen Hauses begrüßen. Zwischen dem Publikum und den Podiumsgästen - Dr. Steinberg (Kinderarzt in Rahlstedt, Inhaber mehrerer Kinderarztpraxen in Billstedt), Dr. Heinrich (HNO-Arzt in Horn und Vorsitzender der Vertreterversammlung der KV), Frau Herbst (Leiterin des Verbandes der Ersatzkassen) und Falko Droßmann (Bezirksamtsleiter in HH-Mitte) wurde rege diskutiert.

Dr. Schirmer - der einzige Kinderarzt in Horn - betroffene Eltern, Vertreter*innen sozialer Agenturen, dem Billenetz und der Poliklinik auf der Veddel waren sich einig: Horn ist im Verhältnis zu anderen Stadtteilen deutlich unterversorgt, die Diskussion hierzu ist noch nicht abgeschlossen und die Forderung nach Lösungen ist eindeutig.

 

Lothar Knode, stell. Fraktionsvorsitzender sagt dazu: „Deutlich wurde, dass das Problem grundsätzlich und auf allen Ebenen bis hin zur Bundesgesetzgebung gelöst werden muss. Das Ziel muss eine gerechtere Verteilung der Praxen auf die Stadtteile sein. Das bedeutet wir sollten als Bezirkspolitiker die sozialmedizinischen Probleme, die bei uns im Bezirk auftreten über die Bürgerschaft, mit dem Ziel Bundesrat, zur Sprache bringen. Als Bezirksfraktion setzen wir uns dafür ein, die Arbeitsbedingungen vor Ort konkret zu verbessern, zum Beispiel, indem wir Horner Einrichtungen stärken und dadurch die Ärzte in ihrer sozialen Arbeit entlasten.“

Di

20

Jun

2017

Politische Sommerradtour durch Hamburg-Mitte

Bild: m22 - flickr.com, CC BY-NC-SA 2.0
Bild: m22 - flickr.com, CC BY-NC-SA 2.0

Wir laden herzlich zur Sommerradtour durch Hamburg-Mitte ein.

Wer fährt mit?

  • Farid Müller, GRÜNER Bürgerschaftsabgeordneter
  • Michael Osterburg, Vorsitzender der GRÜNEN Fraktion Hamburg-Mitte
  • und als besonderer Gast ist Martin Bill dabei, verkehrspolitischer Sprecher der GRÜNEN Bürgerschaftsfraktion

Wann: Dienstag, 27. Juni 2017 um 18:30 Uhr

Treffpunkt: Ecke Ballindamm/ Lombardsbrücke

 

Worum geht's?

Wir laden herzlich zur Sommerradtour durch Hamburg-Mitte ein. Wir starten an der Binnenalster, diskutieren Neuplanungen und herausfordernde Verkehrssituationen in der Innenstadt, und fahren über den Elberadweg am Oberhafenkanal entlang nach Hammerbrook, wo es am Sonninkanal neue Wohn- und Aufenthaltsqualitäten zu entdecken gibt. Von dort geht es zum Berliner Tor, vorbei am neuen Campus der HAW und weiter auf den grünen Abschnitt der Veloroute 8 Richtung Hamm, Horn und Borgfelde.

 

Mit dabei ist Martin Bill, verkehrspolitischer Sprecher der GRÜNEN Bürgerschaftsfraktion. Gemeinsam werden wir uns aktuelle Entwicklungen, versteckte Qualitäten und zukünftige Potentiale im Bezirk Mitte anschauen: Was haben die GRÜNEN bereits erreicht? Wo sind wir aktuell dran? Im Anschluss gibt es ab 20 Uhr die Möglichkeit bei erfrischenden Getränken an der Horner Geest ins Gespräch zu kommen.

 

Wir freuen uns auf zahlreiche Mitradler*innen!

 

 

Mo

29

Mai

2017

Öffentliche Endpräsentation der Entwürfe für das neue Quartier am Klosterwall

 

Am kommenden Freitag, den 2. Juni, findet die finale Preisgerichtssitzung zur Entscheidung des Architektenwettbewerbs für die Neubebauung des City-Hof-Areals am Klosterwall statt. Dass einen Tag vorher noch eine öffentliche Präsentation der Entwürfe stattfindet, ist dem Einsatz der GRÜNEN zu verdanken. Unser Fraktionsvorsitzender in Mitte, Michael Osterburg, und der GRÜNE Bürgerschaftsabgeordnete Olaf Duge protestierten gegen die Absage der öffentlichen Planpräsentation. Eine Absage war zuvor durch den Investor ausgesprochen worden.

Nun werden Bürger*innen wie ursprünglich geplant die Möglichkeit haben, den am Wettbewerb teilnehmenden Architekturbüros persönlich Fragen zu stellen: Am Donnerstag, den 1. Juni, findet ab 17 Uhr eine öffentliche Endpräsentation der Entwürfe durch die Architekt*innen statt. Wer sich die Entwürfe schon vorher in Ruhe ansehen möchte, kann am 30. Mai zwischen 12 und 20 Uhr die öffentliche Ausstellung besuchen und dort schriftliche Anmerkungen zu den einzelnen Entwürfen hinterlassen. Beide Veranstaltungen finden in den Hongkong Studios in der Hongkongstraße 3 in der HafenCity statt.

Mi

24

Mai

2017

Die einzige Kinderarztpraxis in Horn?! - Info-Veranstaltung am 19. Juni 2017

 

Besorgte Eltern fragen sich in Horn und Billstedt: „Wohin gehen, wenn das Kind krank ist?“. Hier leben 105.000 Menschen und die wenigen ortsansässigen Kinderärzt*innen sind hoch belastet. Dabei könnte eine ausreichende Anzahl von Ärzt*innen in der Region auch entscheidend zum Kinderschutz beitragen. Die GRÜNE Fraktion Hamburg-Mitte lädt zum informativen Austausch ein.

 

Wir diskutieren mit Vertreter*innen

  • des Gesundheitsamtes Hamburg-Mitte
  • des Zulassungsausschusses (Gremium zur Bewilligung von Arztpraxen)
  • der Kassenärztlichen Vereinigung
  • der Krankenkassen

und ortsansässigen Ärzt*innen.

 

Moderation: Meryem D. Çelikkol, stellv. Vorsitzende der Bezirksversammlung

 

Wann?

Am Montag, 19. Juni 2017 um 19:00 Uhr

 

Wo?

Im Wichern-Saal des Rauhen Hauses

Horner Weg 190

22111 Hamburg

(U2, Rauhes Haus)

 

Wir laden Sie herzlich ein, Ihre Fragen zu stellen, Ihr Anliegen vorzutragen oder sich einfach zu informieren.

 

Hier geht's zum Flyer der Veranstaltung!
Flyer_GRÜNE Fraktion Mitte_Kinderaerzte.
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Do

18

Mai

2017

Spielplatz Meridianstraße wird wiedereröffnet

(Bild: Bezirksamt Hamburg-Mitte)
(Bild: Bezirksamt Hamburg-Mitte)

Die Grundsanierung des Spielplatzes Meridianstraße im Thörls Park ist abgeschlossen und die Wiedereröffnung ist offziell für den 18. Mai geplant. Die Neugestaltung wurde gemeinsam mit Bürger*innen und Anwohner*innen geplant. Mittels einer Online Plattwieder konnten Ideen, Wünsche und Anregungen eingebracht werden, was sehr gut angenommen wurde.

 

"Es ist toll, dass der Spielplatz mit der Beteiligung der Menschen vor Ort so umfangreich erneuert wurde und jetzt wiedereröffnet wird.
Ein gutes und breites Spielplatzangebot ist für rot-grün ein wichtiges Thema. Wir kümmern uns darum!" betont Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN in Mitte.

 

Neu ist ein direkter Zugang vom Parkeingang zum Spielplatz sowie zahlreiche Kinderspielgeräte, wie ein Kletter-Rutsch-Turm, eine Schaukel für Kleinkinder, ein Klettermast und eine Doppelschaukel für die „Größeren“. Auch die fußballbegeisterten Kids kommen auf ihre Kosten – es wurden zwei neue Mini-Tore aufgestellt. Ein Karussell soll den Spielplatz künftig noch komplettieren. Um das Gesamtbild abzurunden wurden außerdem neue Bänke und Abfalleimer aufgestellt und die Rasen- und Pflanzflächen erneuert.

Di

16

Mai

2017

Unterstützung für den Golden Pudel Club

 

Der Golden Pudel Club ist eine Institution der internationalen Musikszene und weit über die Grenzen Hamburgs hinaus bekannt. Nach dem Brand Anfang 2016 wird nun mit allen Kräften am Wiederaufbau gearbeitet. Der Großteil wird aus Eigenleistung hevorgebracht. Für die fehlende Summe konnte von der rot-grünen Landesregierung schon einiges an Unterstützung realisiert werden, u.a. aus dem Sanierungsfonds und aus Mitteln des Bezirks Altona.

 

"Auch wenn der Pudel zwar offiziell im Bezirk Altona liegt, hat er einen deutlichen Bezug zu St. Pauli und ist somit auch für Mitte von besonderer Bedeutung. Wir fördern schon lange und gerne die Hamburger Clubkultur, wenn es uns möglich ist. Der Pudel ist ein wichtiger Ort, was auch der breite Zuspruch und die vielfältige Zusammensetzung der Unterstützer*innen zeigt. Wir haben daher mit den Betreiber*innen gemeinsam geschaut, was wir tun können und sind auf die angrenzende Treppe gestoßen, die schlicht sanierungsbedürftig ist", so Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN in Mitte.

Einer der zentralen Zugänge zum Pudel vom oberen Teil der Straße, also vom Park Fiction, St.Pauli und der Hafenstraße aus, ist die öffentliche Treppe direkt neben dem Pudel. Die Treppe ist außerdem auch generell eine hoch frequentierte Verbindung, z.B. zwischen Hein-Köllisch-Platz und dem Fischmarkt. Sie ist stark sanierungsbedürftig. Es handelt sich um eine alte Steintreppe, die sich in das angrenzende Mau- erwerk der Riverkasematten einfügt und im Bezirk Mitte liegt. Wir haben gemeinsam mit der SPD einen Antrag eingereicht, der prüfen soll, wie die Treppe am besten – in Absprache mit den Betreiber*innen des Pudels und mit Rücksicht auf das Umfeld – saniert werden kann.

 

Hier geht es zum Antrag.

Mo

15

Mai

2017

Unterstützung für „Die Halle“ und „BilleVue“ im Hauptausschuss beschlossen

Die beiden Projekte in Hamburg-Mitte erhalten Unterstützung durch die Politik. Im Hauptausschuss wurden 50.000 € für die Parkoursporthalle und 20.000 € für das Kultur- und Stadtteilfest im Osten Hamburgs bewilligt.

 

„Gemeinsam mit der SPD unterstützen wir gerne die kulturellen Angebote, die es in Hamburg-Mitte gibt. „Die Halle“ ist nicht nur ein innovativer Sportplatz für den aufkommenden Parkoursport, sondern auch ein Begegnungsraum für Jugendliche und Trägerin des Integrationspreises in Mitte. Genauso ist es beim BilleVue – inzwischen seit 15 Jahren Teil unseres Bezirks, ein Fest das niemand vermissen will“, so Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN.

„Die Halle“ ist eine bundesweit einmalige Sportstätte speziell für Parkour und Freerunning. Vor Ort werden Kurse, Workshops und Veranstaltungen angeboten und es gibt Kooperationsprojekte mit Schulen. Die Bezirksversammlung (BV) unterstützt die Fertigstellung der Sanitäreinrichtungen und Heizungsanlagen.

 

Das BilleVue ist das größte Stadt- und Kulturfestival in Hamburgs Osten. Gemeinsam mit 200 Partner*innen ist es nicht nur ein zweijähriges Festival sondern unterstützt auch viele weitere Kulturformate in Billstedt (LichterKunst im Schleemer Park, Hamburger KidsMove oder die Ausbildungsmesse im Hamburger Osten). Die BV unterstützt die BilleVue schon seit Jahren mit Sondermitteln.

Die vollständigen Anträge können Sie hier herunterladen:

Die Halle

BilleVue

Mo

15

Mai

2017

Einbahnstraße am Venusberg für Fahrradfahrer*innen geöffnet

Nachdem im Ausschuss für Verkehr und Umwelt am 25.01.17 beschlossen wurde, die Öffnung der Straße Venusberg für den Radverkehr zu prüfen, ist jetzt nicht nur die positive Antwort, dass dies möglich ist, da – die Öffnung wurde sogar schon umgesetzt. Zusätzlich dazu wurde auch die Einbahnstraße Brauerknechtsgraben für den gegenläufigen Radverkehr freigegeben

 

Unser Antrag, das Einfahrverbot in der unechten Einbahnstraße Venusberg für Radler aufzuheben war damit erfolgreich. Die Bezirksabgeordnete Karin Zickendraht freut sich über das schnelle Handeln der Verwaltung: „So ist eine wichtige Strecke für Radfahrer*innen mit wenigen Mitteln verbessert worden. An vielen Straßen in der Umgebung wurde das Radeln entgegen der Einbahnstraße mittlerweile freigegeben – ohne negative Folgen für die Verkehrssicherheit, aber mit positiven Auswirkungen auf die Zügigkeit und Attraktivität des Radverkehrs.“

Die Antwort der Verwaltung finden sie hier

Mo

15

Mai

2017

Fahrradparken und behindertenfreundliche Querungsmöglichkeiten im Kontorhausviertel

Vor einigen Jahren beschloss die Verwaltung nach einer Begehung mit der Lokalpolitik eine umfangreiche Installation von Fahrradbügeln im Kontorhausviertel. Diese gilt es endlich in vollem Umfang umzusetzen, denn es fehlen noch an vielen Stellen Rad-Abstellmöglichkeiten.

 

Im Kontorhausviertel gibt es auch im Bereich Barrierefreiheit noch etwas zu tun. An vielen Bordsteinabsenkungen, die eigentlich Mobilitätsbehinderten das Queren der Straße ermöglichen sollen, parken regelmäßig Autos. Hier sollte geprüft werden, wie durch Nasen (Vorziehen des Gehweges in die Fahrbahn), Absperrelemente oder ähnliche Maßnahmen das Falschparken verhindert werden kann.

Karin Zickendraht, verkehrspolitische Sprecherin der GRÜNEN Fraktion Mitte: „Vor allem Mobilitätsbehinderte müssen besser die Fahrbahnen queren können. Zwar wird das Falschparken mehr als früher geahndet, aber die falschparkenden Autos werden nicht abgeschleppt und verschwinden damit nicht.“

 

Gleichzeitig wird in Hamburg das „Bike+Ride“-Netzwerk für mehr witterungsgeschützte Radparkplätze an Bahnhöfen umgesetzt. „Doch auch im innerstädtischen Bereich brauchen wir noch mehr gute Abstellmöglichkeiten für den Radverkehr“, findet Michael Osterburg.

Den vollständigen Antrag können Sie hier herunterladen.

Do

11

Mai

2017

Endlich kommt ein muslimisches Waschhaus für den Friedhof Finkenriek!

Seit 15 Jahren setzen wir GRÜNEN uns für ein muslimisches Waschhaus für den Friedhof Finkenriek ein! Nun ist es endlich soweit: Ende 2017 ist Baubeginn und 2018 sollen die ersten Bestattungen möglich sein.

 

Grund dafür: das muslimische Gräberfeld des Friedhofs Finkenriek wird wegen der A26 verlagert. Dies bedeutet, es wird ein neues Friedhofsfeld erschlossen, das bisher Bauhof des Bezirks war. Von der Verlagerung sind 39 bereits bestehende Einzelgräber betroffen, die umgebettet werden. Insgesamt werden für den Friedhof drei Gräberfelder erschlossen. Das erste hat Platz für 119 Gräber, mit den beiden Erweiterungen zusammen steigt die Anzahl auf bis zu 414 muslimische Gräber.

Im Zuge der Verlagerung hat die DEGES bereits eine muslimische Architektin angefragt, die einen ersten Entwurf eingereicht hat, der sich an einer bestehenden Halle in Amsterdam anlehnt. Momentan besteht wegen der Verlagerung ein Belegungsstopp auf dem bestehenden Gräberfeld.

 

Bayram Inan, Sprecher des Regionalausschusses Wilhelmsburg/Veddel freut sich: "Über 15 Jahre engagiere ich mich jetzt dafür, dass die hier lebenden Muslime ihre Toten ordentlich bestatten können. Dreimal wurde ein entsprechender Antrag durch das Bezirksamt abgelehnt. Jetzt passiert endlich etwas, und dann auch relativ schnell."

 

"Dass ausgerechnet der Bau der A26 ein muslimisches Waschhaus möglich macht, ist fast ein bisschen zynisch. Wir sind immer noch der Meinung, dass die Planung der A26 für Wilhelmsburg vorwiegend negative Auswirkungen hat. Aber immerhin bringt eine so große Planung dann schnelle Abhilfe in alten, lokalen politischen Auseinandersetzungen“, ergänzt Sonja Lattwesen, Bezirksabgeordnete der GRÜNEN.

 

***Artikel in türkischer Version***

 

15 YILLIK MÜCADELE 

 

En sonunda Wilhelmsburg müslüman mezarlığına Gasilhane yapılıyor.

 

Bayram İnan 15 yıl bunun için mücadele verdi. 09.05.2017 tarihinde bölge komisyonunda bu konuda açıklama yapıldı. Wilhelmsburg'ta bulunan müslüman mezarlığı oradan geçen A26 otoyol için istimlak oluyor. Bu mezarlıkta uzun bir mücadele sonunda alınmıştı. Şu an orada 39 mezarlık vardır. 

 

İstimlak olan mezarlığın yerine oraya yakın yeni bir mezarlık yeri verildi, bu yeni yer üç parselden oluşuyor, üç parselde toplam 414 mezar yeri vardır. Nakil işlemleri otoyolu yapan şirket üstleniyor bu konuda gerekli bilgiler cami imamlarından ve cami yönetimlerinden alınmıştır. Buna ilaveten şirket yeni mezarlıkta bir Gasilhane yapımınıda üstlendi, çünkü müslümanlar yapılan toplantılarda bu isteklerini dile getirdiler, şirkete bunu üstlenmek zorunda kaldı. 

 

Daha önce Bayram İnan bu konuda bir kaç kere önerge verdi her seferinde Hamburg Mitte Belediyesi çeşitli bahanelerle karşı çıktı ve yapmadılar, şimdide istimlak dolayısıyla bunu şirket üstlendi. 

 

Burayı yapan şirket planlar için bir müslüman mimarı görevlendirdi, çünkü herşeyin kurallara göre olması gerekir. Çizilen örnekler komisyonda gösterildi, örnek Belçika'da bir Gasilhane alındı. Bu yıllın sonuna kadar planlar bitirilip yapılacak ve 2018 yılında açılacak. Wilhelmsburg mezarlığı şu an istimlak dolayısıyla kullanılmıyor. 

 

Bayram İnan" tam 15 yıl mücadele verdim buradaki müslümanların cenazeleri İslami şartlara göre defin edilsin diye, bu süre içinde üç kere önerge verdim, her seferinde kabul edilmedi, çok pahalıdır diye sudan sebeplerle karşı çıktılar, aslında istemedikleri için karşı çıkıyorlardı, fakat biz pes etmedik işi bırakmadık koşmaya devam ettik ve başardık. 

 

Sonja Lattwesen" A26 otoyolunun yapılması Gasilhanenin yapılmasına sebeb oldu, müslüman vatandaşlarımız için positiv bir durum ve bizlerde sevindik. Fakat biz yeşiller partisi olarak wilhelmsbur'tan otoyolun geçmesini doğru bulmuyoruz buna hep karşıydık.

 

Genede böyle büyük bir proje yıllardır yapamadıklarımıza sebeb oldu, bundan dolayı hem hüzünlü hem mutluyuz

 

 

Mi

10

Mai

2017

Mehr Aufenthaltsqualität für die Carl-Petersen-Straße

Die Carl-Petersen-Straße ist als Einkaufsstraße eine zentrale Anlaufstelle für die Anwohner*innen im nördlichen Hamm. Allerdings gibt es einigen Bedarf, die Aufenthaltsqualität und die Verkehrssituation zu verbessern.

Nun werden die ersten Maßnahmen umgesetzt: es wird eine Tempo-30-Zone eingerichtet, damit in Verbindung bekommt die Straße außerdem zwei Überquerung an den geforderten Stellen.  "Wir freuen uns sehr, dass sich etwas tut und die von uns geforderten Maßnahmen umgesetzt werden. Es ist wichtig, nicht nur die Straßen in der Innenstadt fuß- und radverkehrsgerecht zu gestalten. Auch in Stadtteilen wie Hamm muss mehr Aufenthaltsqualität geschaffen werden", kommentiert Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN in Mitte.

Er fordert weiter: "Tempo 30 und die Mittelinsel sind ein guter Anfang. Dass dafür vom Bezirk Mitte 25.000 € zur Verfügung gestellt werden, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Weitere Maßnahmen müssen und werden aber folgen."

 

Dazu Farid Müller, GRÜNER Wahlkreisabgeordneter für Mitte in der Bürgerschaftsfraktion: "Wir meinen es Ernst! Durch die Umbaumaßnahmen erhöht sich die Wahrnehmung des Tempo 30 bei den Autofahrerinnen und Autofahrern und damit auch die Umsetzung. Deshalb setzen wir Tempo-30-Zonen an den verschiedensten Stellen in der Stadt um."

 

Dirk Kienscherf, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der SPD- Bürgerschaftsfraktion: „Mit den geplanten Maßnahmen schaffen wir eine gute Grundlage zur positiven Entwicklung dieser zentralen Straße in Hamm. Auch hier zeigt sich, wie positiv sich Hamm als zentraler lebenswerter Stadtteil entwickelt.“

 

Elke Kuhlwilm, Abgeordnete der SPD Bezirksfraktion Hamburg-Mitte ergänzt: „Sprunginseln und Geschwindigkeitsbegrenzung minimieren Unfallgefahren, zudem können sich alle Bürgerinnen und Bürger beim Überqueren der Straße sicherer fühlen. Und: mit den von uns geforderten Baumaßnahmen werden die eingeschränkten Sichtverhältnisse beim Übergang der Stoeckhardtstrasse in die Carl-Petersen-Straße der Vergangenheit angehören. Damit kommen wir unserem erklärten Ziel, nicht allein die Aufenthaltsqualität sondern auch die Sicherheit in der Carl-Petersen-Straße für alle Verkehrsteilnehmer zu verbessern, ein gutes Stück näher.“

 

Yannick Regh, Abgeordneter der SPD Bezirksfraktion Hamburg-Mitte dazu: " Endlich kommt Bewegung in die Umgestaltung der Straße. Dass neben der Anordnung Tempo 30 zusätzlich ein Teil der Fußwege verkehrssicher saniert wird, ist umso erfreulicher. Wir werden weiterhin zusammenarbeiten, damit wir spätestens bis zum Ende der Legislatur mit der Umgestaltung der gesamten Straße beginnen können."

 

Zum Hintergrund: Die SPD Fraktion und die GRÜNEN in Mitte hatten gemeinsam den Antrag "Carl-Petersen-Straße anwohnerfreundlich gestalten" im Regionalausschuss HHBR gestellt. Wir forderten unter anderem Tempo 30 in der gesamten Straße, die Verlegung des Radverkehrs auf die Straße, die Sanierung der Fahrbahn und der Gehwege, die Installation von Fahrradbügeln, die Einrichtung von Anlieferungs- und Kurzparkzonen sowie Fußgänger*innenüberquerungen auf Höhe der "Ohlendorffstraße", der "Stoeckhardtstraße" sowie "Auf den Blöcken".

 

Hier geht's zum Antrag.

Do

27

Apr

2017

Schilleroper erhalten und entwickeln

"Das Grundstück muss endlich für den Stadtteil nutzbar gemacht werden", fordert Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender in Mitte. "Die Anmutung der Schilleroper soll, als ein historisch besonderes Gebäude, für die Nachwelt erhalten bleiben. Allerdings kann es nicht sein, dass das Gebäude aufgrund technischer Vorgaben mehr und mehr verfällt, sodass es am Ende vielleicht überhaupt nicht mehr erhalten werden kann. Das kann auch nicht im Sinne des Denkmalschutzes sein. Es muss eine Lösung her, die das spezielle Aussehen der Schilleroper erhält und eine weitere Nutzung dort ermöglicht. Und dies schnell."

Seit Jahren passiert weiterhin nichts auf dem Gelände der Schilleroper im Stadtteil St.Pauli. Das ehemalige Theater- und Zirkusgebäude verfällt mehr und mehr und die Fläche bleibt für den Stadtteil ungenutzt. Obwohl gerade an dieser Stelle eine Wohn- und Arbeitsnutzung sowie soziokulturelle Flächen eine große Bereicherung wären. Während die vorherigen Eigentümer die Entwicklung jahrzehntelang blockierten, würde die neue Eigentümerin diese nun gerne in Gang bringen. Besonderheit: Die Stahlkonstruktion der Schilleroper steht unter Denkmalschutz, offenbar wird diesbezüglich einfach keine Einigung erzielt.

Mo

24

Apr

2017

Newsletter GRÜNE Fraktion Mitte April

 

Auf den warmen Frühlingsanfang folgt der April und zeigt dieses Jahr besonders schön, was ein abwechslungsreiches Aprilwetter ausmacht. Abwechslungsreich geht es auch mit unseren Anträgen in der Bezirksversammlung los. Angefangen mit der Beflaggung, oder viel mehr Bestrahlung, des Bezirksamtes Mitte mit der Regenbogenflagge zur Pride Week und dem CSD im Sommer.

Für die Anwohner*innen "Auf der Höhe" - in Wilhelmsburg - geht es um Verkehrsberuhigung und damit auch um Sicherheit für die Kinder der naheliegenden Kita. Fortführen wollen wir den Bürgerpreis in Mitte um weiterhin tolle Projekte, Initiativen und Menschen zu ehren, die sich in der ehrenamtlichen Integrationsarbeit engagieren. Um Engagement geht es auch im Münzviertel: Wir unterstützen die Initiativen „Fahrradküche“ und „Food-Cooperative“ des Münzviertels mit Übergangsräumlichkeiten, bis sie wieder in die, dann umgebaute, alte Gehörlosenschule ziehen können.

Aufmerksam machen wollen wir auch auf die Hafenquerspange und die A26 Ost, genauer auf die Alternative(n), die der NABU vorschlägt.

 

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen.

Michael Osterburg
Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN Fraktion Hamburg-Mitte

 

Den ganzen Newsletter finden Sie unter diesem Link.

Fr

21

Apr

2017

Mitte zeigt Flagge beim CSD 2017

Bild: Abgeordnetenbüro Farid Müller

 

Auf Anstoß der GRÜNEN Fraktion hat die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte beschlossen, dass anlässlich des Christopher Street Day 2017 das Bezirksamt mit einer Regenbogenflagge geschmückt wird. 2017 findet die Hamburg Pride Week vom 29. Juli bis 6. August statt. Das Motto lautet dieses Jahr: „Kommt mit uns! Diskriminierung ist keine Alternative“.

Der Christopher-Street-Day wird mit Veranstaltungen, Festen und einer Parade am 5. August 2017 bereits zum 37. Mal in Hamburg begangen. Die Veranstaltung erinnert an Gewalt gegen lesbische, schwule, bi*, trans*, inter* und queere* Bürger*innen und an den langjährigen Kampf um gleiche Rechte. Die Parade und das Straßenfest gehören zu den buntesten, beliebtesten und größten Stadtfesten Hamburgs mit einer Ausstrahlung, die weit über die Stadtgrenzen hinausgeht.

„Einem Fest von diesem Charakter und dieser Bedeutung gebührt ein Platz im Herzen Hamburgs. Zur Unterstützung der Rechte aller Homosexuellen bzw. der LGBTIQ* Community insgesamt, ist es gute Tradition die Regenbogenfahne zu hissen und auch mit dieser Geste den vielen Teilnehmer*innen aus Hamburg und ganz Europa zu zeigen, dass sie in unserer Stadt herzlich willkommen sind.“ - Meryem Çelikkol, Bezirksabgeordnete der GRÜNEN in der Bezirksversammlung.

Das Bezirksamt Hamburg-Mitte konnte bedauerlicherweise in der Vergangenheit noch nicht beflaggt werden, da es bisher über keinen Fahnenmast verfügte. Sollte die Anschaffung eines Fahnenmastes auch in diesem Jahr nicht für sinnvoll erachtet werden – vor allem vor dem Hintergrund des baldigen Umzugs des Bezirksamtes -, soll eine angemessene Alternative gefunden werden. In Betracht gezogen wird eine Lichtinstallation, die das Bezirksamt mit einer Regenbogenfahne schmücken könnte. Hierfür stellt die Bezirksversammlung 10.000 € bereit.

Außerdem wurde der Bezirksamtsleiter dazu aufgefordert sich für das Beflaggen bereits vorhandener Fahnenmaste an exponierten Orten im Bezirk für die Dauer der Hamburg Pride Week 2017 einzusetzen.

Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN ergänzt: „Wir freuen uns auf viele Regenbogenfahnen in Hamburg-Mitte zwischen dem 29. Juli und 6. August. Besonders gespannt sind wir aber auf die Lichtinstallation der Regenbogenflagge am Bezirksamt. Das ist eine Maßnahme die der Bedeutung des Anlasses wirklich gerecht wird.“

 

Hier geht’s zum vollständigen Antrag.

 

Do

20

Apr

2017

Verkehrsberuhigung in der Straße "Auf der Höhe" in Wilhelmsburg

 

„Ein Tempo-30-Schild allein reicht oft nicht aus – um wirklich für Verkehrssicherheit zu sorgen, muss auch die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung gewährleistet sein.“, betont Sonja Lattwesen, GRÜNE Bezirksabgeordnete aus Wilhelmsburg. So ist es auch in der Straße „Auf der Höhe“ im Zentrum der Elbinsel. Anwohner*innen und Politiker*innen befürchten, dass mit der Verlegung der Reichsstraße und der neuen Anschlussstelle Rotenhäuser Straße der Verkehr in der schmalen Wohnstraße zunehmen wird.

Bereits jetzt wird das Tempolimit vielfach nicht beachtet. Gerade für Kinder stellt die Straße, welcher auf der nördlichen Seite ein Bürgersteig fehlt, eine Gefährdung dar. Am östlichen Ende der Straße befindet sich außerdem eine Kita. „Die Sicherheit unserer jüngsten Verkehrsteilnehmer*innen muss oberste Priorität haben. Daher setzen wir uns für den Schutz und Ausbau verkehrsberuhigter Zonen ein.“, so Michael Osterburg, Vorsitzender der GRÜNEN Fraktion Hamburg-Mitte.

Um die Qualität als Wohnstraße zu erhalten, zu verstärken und um die Sicherheit insbesondere für Kinder sicherzustellen wurde der Regionalausschuss Wilhelmsburg/ Veddel aktiv. Er hat in seiner Sitzung am 11. April beschlossen, dass in der Straße „Überquerungsstellen“ geschaffen werden sollen, die insbesondere Kindern das sichere Überqueren der Straße ermöglichen. Außerdem soll die Fahrbahn mit einer Neuanordnung des Parkens verschwenkt werden, um hohe Geschwindigkeiten zu unterbinden. Der Beschluss wurde von der Bezirksversammlung bestätigt.

 

Zum vollständigen Antrag geht’s hier.

 

 

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Mi

29

Mär

2017

Newsletter GRÜNE Fraktion Mitte März

Es wird Frühling in Hamburg! Was gibt es Schöneres als die ersten warmen Tage, Sonnenstrahlen und überall Blumen und Knospen, die sich ihren Weg in das Stadtbild bahnen? 
Wir haben den Frühlingsanfang dieses Jahr schon am 2. März mit unserem Frühlingsempfang gemeinsam mit euch gefeiert und tolle Gespräche in der Horner Freiheit geführt.

Neben wärmeren Tagen gibt es für Radfahrer*innen auf dem Weg von Bergedorf in die Innenstadt weitere tolle Neuigkeiten: Die Veloroute 9 wird umgelegt und führt durch die Bredowstraße anstelle des S-Bahnhofs Billwerder-Moorfleet. Gefreut haben wir uns auch über die Zusage zur Sanierung des Bürgerhauses Wilhelmsburg mit 3,8 Mio. € aus Bundesmitteln. Es werden das Biotop aufgewertet, das Gebäude barrierefrei, die Technik modern und neue Räumlichkeiten geschaffen.
Während der Mietvertrag für die Rindermarkthalle verlängert wird, müssen sich die Betreiber*innen des Spielbudenplatzes neu bewerben - denn dort wird das Nutzungskonzept neu ausgeschrieben. Schön wären ja ein paar mehr Sitzmöglichkeiten, Bäume und eine insgesamt einladendere Atmosphäre des Platzes.
In Billstedt bauen wir die Tempo-30-Zonen aus (Steinbeker Marktstraße) und verbessern das Parkplatzkonzept in der Reclamstraße zum Schutz der Anwohner*innen.
Die Anwohner*innen in Neustadt und St. Pauli sollen beim Umbau des Museums für Hamburgische Geschichte und dessen Übergang in die Wallanlagen Gestaltungsmöglichkeiten bekommen. Bei den anderen Parks in Mitte geht es ums Licht: Wir haben die Beleuchtung des Bouleplatzes in Wilhelmsburg und des Lohmühlenparks in St. Georg beantragt.

 

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen.

Michael Osterburg
Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN Fraktion Hamburg-Mitte

 

Den ganzen Newsletter finden Sie unter diesem Link oder als PDF:

Newsletter GRÜNE Fraktion Mitte - März 2
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Fr

24

Mär

2017

Verbesserung der Beleuchtung im Lohmühlenpark in St. Georg

 

Der Lohmühlengrünzug ist für St. Georg eine der wichtigsten Bewegungs- und Naherholungsflächen im Stadtteil. Insbesondere der nördliche Teil zwischen Lange Reihe und Steindamm wird mit dem Volleyballfeld, dem Spielhaus und Spielplatz, dem Park-Café, den Kleinfeld- und Basketballfeldern, der Boulebahn sowie der Hundeauslauffläche sehr gut angenommen und zu jeder Jahreszeit sehr stark genutzt. Zudem ist der Grünzug eine wichtige Wegeverbindung für Fußgänger und Radfahrer: Zwischen der U-Bahn-Station Lohmühlenstraße und den Schulen im Stadtteil oder als Verbindung zwischen Alster und Berliner Tor.

 

Insbesondere in der dunklen Jahreszeit zeigt sich jedoch, dass die Beleuchtung der Wegeverbindungen dem Anspruch eines innerstädtischen Grünzugs nicht bzw. nur unzureichend gerecht wird. Zwei parallele Wege führen durch den Park: Eine durchgängig beleuchtete Verbindung in der Verlängerung Bülaustraße/Am Lohmühlenpark und eine unbeleuchtete Strecke parallel zur ehemaligen Lohmühlenstraße, die heute als Parkplatz des anliegenden Krankenhauses genutzt wird.

 

Wir haben deshalb, gemeinsam mit der SPD-Fraktion, beantragt und beschlossen eine punktuelle Beleuchtung der jetzt unbeleuchteten Orte einzuführen.

 

„Der Lohmühlenpark ist ein langer und zusammenhängender Grünstreifen in der Mitte Hamburgs, der ein toller Park im Bezirk werden kann. Die adäquate Beleuchtung ist hierfür eine Voraussetzung und schafft die Möglichkeit, dass der Park auch abends und nachts zum Joggen, Spazieren oder einfach als Verkehrsweg genutzt werden kann. Langfristig streben wir an, durch den Rückbau der Adenauerallee und ihrer Verlängerung den Park noch zu erweitern.“, so Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN in der Bezirksversammlung.

 

Karin Zickendraht, GRÜNES Mitglied im Ausschuss für Verkehr und Umwelt, ergänzt: „Beim Ausbau der Beleuchtung sollten Leuchtkörper aufgestellt werden, die Insekten schützen und die den neuesten Standards zu Artenschutz und gegen Lichtverschmutzung genügen. Deshalb ist auch eine Beleuchtung, die per Sensoren nur dort leuchtet, wo Passanten entlang gehen, zu erwägen.“

 

Hier geht's zum vollständigen Antrag.

Fr

24

Mär

2017

Parkplatz Reclamstraße in Billstedt - Eine Lösung für die Anwohner*innen

Der Parkplatz Reclamstraße, der direkt an der U-Bahn Station Billstedt liegt, wurde in der Vergangenheit überwiegend von auswärtigen Mitarbeiter*innen und Kund*innen der umliegenden Geschäfte, der Polizei und der Post genutzt. Auch die Marktbetreiber*innen stellten ihre Zugfahrzeuge am Dienstag und Freitag hier ab. Dies ist nun nicht mehr möglich, da die Höchstparkdauer auf 3 Stunden begrenzt ist und mit 6 Euro teurer ist als in der Hamburger Innenstadt.

 

Leider erhöht sich durch die Bewirtschaftung und die Zeitbegrenzung der Parkdruck dafür in den umliegenden Wohnstraßen unverhältnismäßig stark und Anwohner*innen finden hier tagsüber kaum noch Parkplätze. Besonders chaotisch ist es zu Schulbeginn und –schluss.

 

Deshalb haben die GRÜNEN im Regionalausschuss Billstedt gemeinsam mit der SPD einen Antrag gestellt, um die Parksituation um die U-Bahn Station Billstedt für alle, aber insbesondere für die Anwohner*innen, zu verbessern. Das beinhaltet konkret:

 

  • Die Prüfung der Möglichkeit, kostenloses Parken für Anwohner*innen, Gewerbetreibende und Mitarbeiter*innen mit Ausweis auf dem Parkplatz Reclamstraße einzuführen und
  • den Einsatz für ein Senken der Parkgebühren und Beleuchten des Parkplatzes um Sicherheit und Attraktivität zu erhöhen.

 

Michael Osterburg sagt dazu: „Grundsätzlich befürworten wir die Bewirtschaftung und Verkleinerung von Parkraum für eine grüne und lebenswerte Stadt. Auch in Billstedt sollte langfristig der Parkplatz Reclamstraße zurückgebaut werden und einem neuen Stadtteilzentrum mit Sitzgelegenheiten und Grün weichen. Öffentlicher Raum ist sehr wertvoll und sollte effizienter genutzt werden als für das Abstellen von Autos. Dafür muss aber auch gleichzeitig eine Verbesserung des Park&Ride Systems geschaffen werden. Außerdem sollte für die Menschen, die im Moment mit dem Auto anreisen (müssen) eine gute Park-Alternative erarbeitet werden, so dass die Lebensqualität in den Wohnstraßen nicht unter einem erhöhten Verkehrsaufkommen durch Parkplatzsuchende leidet.“

 

Hier gelangen Sie zum vollständigen Antrag.

 

Fr

24

Mär

2017

Beleuchtetes Boulespiel in Wilhelmsburg

 

In den letzten Jahren ist das Boulespielen in Deutschland immer beliebter geworden. Im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg wird ein Bouleplatz in der Industriestraße gegenüber der Honigfabrik seit langem generationsübergreifend und von Menschen unterschiedlicher Herkunft intensiv genutzt. Auch überregionale Turniere finden dort regelmäßig statt. Jedoch fehlt es insbesondere in den Nachmittags- und Abendstunden im Frühling, Herbst und Winter an einer Beleuchtung des Platzes, um spielen zu können. „Um das lokale Engagement der Spieler*innen zu würdigen und das Spiel auch nach Einbruch der Dämmerung möglich zu machen, haben wir uns für die zeitnahe Installation einer Lichtanlage eingesetzt.“, so Sonja Lattwesen, GRÜNE Bezirksabgeordnete und Mitglied im Regionalausschuss Wilhelmsburg.

 

Der Boulesport ist ein kommunikationsfördernder Breitensport. Frauen und Männer aller Generationen spielen miteinander ohne Trennung nach Geschlecht oder Alter. Die Regeln und der Spielwitz sind schnell zu erfassen. Die Bewegung an der frischen Luft tut allen gut und nebenbei werden Geschicklichkeit und Balance trainiert. Dies sind Gründe, warum die GRÜNEN die Ausübung dieses Sports im öffentlichen Raum weiterhin fördern möchten.

 

Seit 2013 wurde auf verschiedenen Ebenen um die Installation einer entsprechenden Lichtanlage am Wilhelmsburger Bouleplatz gebeten – bisher ohne Ergebnis. Zuletzt beschloss der Regionalausschuss Wilhelmsburg im Oktober 2016 einen Antrag, der die Übernahme der damals geschätzten Kosten aus Sondermitteln zusichert und das Bezirksamt um die Installation einer Beleuchtungsanlage bittet. Nun antwortete das Bezirksamt der Bezirksversammlung, dass sich die Kosten aufgrund der benötigten Tiefbauarbeiten auf ca. 13.000 € belaufen würden und somit die erste Schätzung um mehr als das Doppelte überschreiten. Des Weiteren sei die Finanzierung aus konsumtiven Mitteln, wie zuletzt beantragt, nicht zulässig, da es sich um eine investive Maßnahme handele. Daher beschloss die Bezirksversammlung am 23.03.2017 die Übernahme der Kosten aus dem Förderfonds investiv. Der Bezirksamtsleiter wird gebeten sich dafür einzusetzen, dass die benötigte Beleuchtungsanlage am Bouleplatz gegenüber der Honigfabrik zeitnah installiert wird.

 

Do

23

Mär

2017

Vom Museum in den Park

Bild: Andreas Dantz
Bild: Andreas Dantz

 

Das Museum für Hamburgische Geschichte wird umgebaut und renoviert. In diesem Zug wird auch das Museumscafé verändert. Ziel ist es hierbei, dass sich die Gastronomie in die Wallanlagen öffnet. Das Museum soll dadurch auch optisch besser in den öffentlichen Park eingefügt und der Übergang vom Park in das Museum für Besucher*innen einladender gestaltet werden. Das wird natürlich auch Auswirkungen auf den Park haben. Daher hat der Cityausschuss in seiner Sitzung am 21.03.2017 beschlossen, dass die Planungen für das Museum für Hamburgische Geschichte und die damit einhergehenden Veränderungen der räumlichen Beziehung zu den Wallanlagen, dem Ausschuss vorgestellt werden. Hierzu werden ebenfalls die Mitglieder des Kulturausschusses und des Ausschusses für Verkehr und Umwelt eingeladen, da von den Umbauten auch Grünflächen betroffen sind.

 

Dazu erklärt Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN in der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte: „Damit der Umbau des Museums ein Erfolg wird, wollen wir frühzeitig Bürger*innen in die Gestaltung einbeziehen. Dafür haben wir als ersten Schritt die öffentliche Vorstellung der Pläne für den Umbau des Museums im nächsten Cityausschuss beantragt. Genau wie bei der Umgestaltung des Alten Elbparks verbessert die Beteiligung der Anwohner*innen nicht nur das Ergebnis, sondern auch die grundsätzliche Akzeptanz gegenüber Baumaßnahmen und fördert darüber hinaus politisches Engagement vor Ort. Ziel ist es die Ideen der Bürger*innen zu diesem frühen Zeitpunkt in den Umgestaltungsprozess aktiv einfließen zu lassen.“

 

Hier gelangen Sie zum vollständigen Antrag aus dem Cityausschuss.

 

Di

21

Mär

2017

Tempo-30-Zone in Billstedt bewahren und ausbauen

 

Die GRÜNEN haben sich im Regionalausschuss Billstedt dafür eingesetzt, dass die Tempo-30-Zone in der Steinbeker Marktstraße in Kirchsteinbek erhalten bleibt und verlängert wird. Aufgrund einer anstehenden Wohnbebauung auf dem Gelände der Schule Kirchsteinbek befürchten Anwohner*innen, dass die Tempo-30-Zone in diesem Bereich aufgehoben werden könnte. Da die Steinbeker Marktstraße an dieser Stelle sehr schmal ist, wird die Sorge gehegt, dass eine Umstellung auf Tempo 50 zu einer verkehrstechnischen Gefahrensituation führen könnte. Die Tempo-30-Zone hat sich hier bewährt, da sie auch den fließenden Verkehr nicht beeinträchtigt.

Somit wird nun geprüft, ob überhaupt eine Umstellung auf Tempo 50 geplant ist. Stattdessen schlagen die GRÜNEN vor, die Tempo-30-Zone zu verlängern, so dass in Zukunft der gesamte Abschnitt zwischen Kapellenstraße und Steinbeker Hauptstraße verkehrsberuhigt ist. Dies würde die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer*innen erhöhen und die Lärmbelastung für Anwohner*innen in der vorwiegend durch Wohnbebauung dominierten Straße mindern. Das Bezirksamt Hamburg-Mitte wird dies prüfen und dem Regionalausschuss Billstedt Bericht erstatten.

 

Den vollständigen Antrag finden Sie hier.

 

Mi

08

Mär

2017

Bessere Führung der Veloroute 9 - Von Bergedorf in die City

 

Die Veloroute 9 soll Hamburg-Mitte mit Bergedorf verbinden. Nach bisheriger Planung sollte eine problematische Situation am S-Bahnhof Billwerder-Moorfleet - am Übergang zwischen den Bezirken Bergedorf und Mitte - dabei jedoch nicht verbessert werden. Radfahrer*innen müssen hier bisher, am Unteren Landweg, in Richtung Bergedorf eine lange Treppe benutzen. Zudem müssen sie in beide Richtungen praktisch „durch den Bahnhof“ fahren. Die GRÜNE Bezirksfraktion Hamburg-Mitte beantragte daher im Ausschuss für Verkehr und Umwelt eine Änderung der Routenführung.

Laut Planung sollte die Route über die Halskestraße geführt werden. Danach sollen RadfahrerInnen über den Unteren Landweg, den Alten Landweg und den Dweerlandsweg weiter Richtung Bergedorf fahren. Diese Planung hielten wir, wie auch AlltagsradlerInnen und Fahrradverbände, für realitätsfern. Die RadfahrerInnen werden nicht den Umweg nehmen, sondern weiter durch den Bahnhof fahren.

 

In Absprache mit den Bergedorfer GRÜNEN beantragten wir daher, statt der Halskestraße die Bredowstraße als Veloroute auszubauen. Dem ist das Fachamt Management des öffentlichen Raumes gefolgt: Der Verlauf der Veloroute 9 wurde in Absprache mit der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation von der Halskestraße auf den Verlauf Grusonstraße/ Bredowstraße verlegt.

 

Karin Zickendraht, Bezirksabgeordnete und Sprecherin der GRÜNEN im Ausschuss für Umwelt und Verkehr, freut sich: „Wir konnten nicht nur das Fachamt, sondern auch die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation davon überzeugen, dass diese Führung der Veloroute 9 den Bedürfnissen der Radfahrer*innen viel mehr entgegenkommt und zugleich die Fußgänger*innen und ÖPNV-Nutzer*innen am S-Bahnhof Billwerder-Moorfleet schont.“

 

Michael Osterburg, Ausschussvorsitzender: „Die geänderte Planung ist eine Frucht unserer guten Zusammenarbeit nicht nur mit dem Koalitionspartner, sondern auch mit unseren grünen Kolleg*innen in Bergedorf.“

 

Mo

06

Mär

2017

Mit den GRÜNEN in den Frühling - Empfang in der Horner Freiheit

Am Donnerstag, den 2. März, veranstalteten wir, die GRÜNE Bezirksfraktion Mitte, gemeinsam mit den GRÜNEN Wahlkreisabgeordneten für Mitte in der Bürgerschaftsfraktion, unseren Frühlingsempfang im neuen Stadtteilzentrum Horner Freiheit.

 

Bei Klönschnack und kalten Getränken feierten wir gemeinsam mit Freund*innen, Bürger*innen, Interessierten und Vertreter*innen von Stadtteilprojekten und Initiativen den meteorologischen Frühlingsanfang.

Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg begrüßte die Gäste gemeinsam mit Meryem Çelikkol, GRÜNER Wahlkreiskandidatin für die Bundestagswahl, und Karin Wienberg, der ersten Vorsitzenden des Stadtteilvereins Horn e.V., in der Horner Freiheit. Das etwa ein Jahr alte Haus ist schnell zum zentralen Treffpunkt und Veranstaltungsort im Stadtteil geworden. Michael Osterburg betonte die Bedeutung solcher Häuser und Einrichtungen für die Menschen im Stadtteil und hob weitere aktuelle Projekte in Horn, wie beispielsweise die Horner Geest, die Veloroute 8 und das Projekt Stromaufwärts an Elbe und Bille hervor.

 

Auf den kürzlich in der Bürgerschaft beschlossenen Integrationsfonds, der weitere wertvolle Einrichtungen in Mitte stärken wird, ging Farid Müller in seinem Redebeitrag ein und betonte, dass die GRÜNEN sich für eine faire Stadtentwicklung in Mitte, die alle Menschen mit einschließt, engagieren. Auch Anjes Tjarks, Vorsitzender der GRÜNEN Bürgerschaftsfraktion, richtete diesbezüglich einige Worte an die Gäste. Dabei gelte es im Allgemeinen, rechtspopulistischen und die Gesellschaft spaltenden Bewegungen mutig entgegenzutreten, und im Einzelnen, Häuser wie die Elbphilharmonie langfristig für alle zu öffnen.

 

Die Redebeiträge lieferten Anstoß für gute Gespräche – in entspannter Atmosphäre, mit Wein, Bier, Limo oder Wasser und einem leckeren selbst gemachten Buffet stand der persönliche Austausch an diesem Abend im Vordergrund.

 

Außerdem vor Ort war Anna Gallina, die bezirkspolitische Sprecherin der GRÜNEN Bürgerschaftsfraktion. Der Empfang wurde zusammen mit den GRÜNEN Wahlkreisabgeordneten für Mitte, Farid Müller und Murat Gözay, ausgerichtet.

 

Wir alle freuen uns auf einen GRÜNEN Frühling mit Ihnen!

Mo

06

Mär

2017

Sanierung des Bürgerhauses Wilhelmsburg mit 3,8 Mio. € aus Bundesmitteln

Barrierefreier Ausbau, Sanierung und umfassender Umbau des Bürgerhauses Wilhelmsburg nach mehr als 30 Jahren.

 

Für insgesamt 5,7 Mio €, wovon 3,8 Mio. € vom Bund kommen und knapp 2 Mio. € von der Stadt, wird das Stadtteilzentrum renoviert. Konkret wird das Gebäude barrierefrei, die Technik wird modernisiert, Küche und sanitäre Anlagen werden erneuert und es werden neue Räumlichkeiten geschaffen. Außerdem erfährt das angrenzende Biotop eine Aufwertung.

 

Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN in der Bezirksversammlung Hamburg Mitte freut sich: „Mit dem Umbau des Bürgerhauses wird ein wichtiger Ort für Sport, Musik, Veranstaltungen und soziale Initiativen modernisiert. Dadurch kann wichtige Stadtteilarbeit auch in Zukunft in Wilhelmsburg stattfinden. Die Erweiterung des Bürgerhauses ist vor dem Hintergrund neuer Baugebiete, (Elbinselquartier, Haulander Weg und Spreehafenviertel) mit insgesamt 5200 Wohnungen auf der Insel, richtig und notwendig.“

Sonja Lattwesen, GRÜNE Abgeordnete der Bezirksversammlung und Mitglied im Regionalausschuss Wilhelmsburg/Veddel ergänzt: „Im und mit dem Stadtteilzentrum sind viele Projekte und Initiativen im kulturellen Bereich und in der Integration tätig, wie zum Beispiel das Musikfestival „48 Stunden Wilhelmsburg“ oder das Projekt „Integration & Quartiersentwicklung mit „Perspektiven!““. Eine Sanierung des Hauses hilft diesen Projekten ihre Arbeit fortzusetzen und auszuweiten. Dadurch können zuziehende Menschen besser in das Leben des Stadtteils in Hamburgs Mitte integriert und der soziale Zusammenhalt verbessert werden.“

 

Die Pressemitteilung des Hamburger Senats, Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, finden sie hier.

Do

02

Mär

2017

Für gute Luft in Mitte

Bild: Anja Oltmanns
Bild: Anja Oltmanns

 

Hamburgs Luftqualität muss verbessert werden – dafür setzt sich auch die GRÜNE Fraktion in Mitte ein. In zwei konkreten Fällen sollen die Verursacher von Geruchsbelästigungen gefunden werden; die Fraktion hat hierzu einen Antrag und eine Anfrage gestellt. Sowohl in Finkenwerder als auch in Hamm und Billbrook haben sich Bewohner*innen wiederholt über unangenehme Gerüche beschwert. Während die Stadt aktuell noch an der Fortschreibung des Luftreinhalteplans arbeitet, engagieren sich die GRÜNEN auf Bezirksebene schon dafür, lokale Luftverunreiniger zu identifizieren.

In Finkenwerder wurde bereits vor fünf Jahren aufgrund regelmäßiger Berichte aus der Bevölkerung über Geruchsbelästigungen im Bereich der Altstadt im Regionalausschuss ein Antrag beschlossen: Es sollte geprüft werden, was es mit den Geruchsbelästigungen auf sich hat. Bei drei Begehungen eines zuständigen Behördenvertreters konnten keine anlagebedingten Gerüche festgestellt werden. Da nichts festgestellt wurde, ist die Situation unverändert. In den letzten Monaten häufen sich wieder die Beschwerden aus der Bevölkerung, so dass nun erneut nach der Ursache der Gerüche gesucht werden soll. Als Emittenten kommen ein Tanklager sowie eine Abfallbehandlungsanlage am Köhlfleethafen in Frage. Laut Anwohner*innen treten Geruchsbelästigungen auf, wenn Schiffe an der dortigen Kaianlage festgemacht werden. Auf Antrag der GRÜNEN wurde im Regionalausschuss Finkenwerder beschlossen, dass die im Köhlfleethafen ansässige Firma in die nächste Ausschusssitzung eingeladen wird, um dort über die Thematik vorzutragen. Es soll Klarheit darüber geschaffen werden, welche Zusammensetzung die entweichenden und vermutlich zur Geruchsbelästigung führenden Gase haben.

In Hamm und Billbrook beschweren sich Anwohner*innen nicht nur über Geruchsbelästigungen, sondern auch über Smog. Da diese Probleme vor allem zwischen 1:00 Uhr und 4:30 Uhr auftreten, wird vermutet, dass sie durch nächtliche Arbeiten im Industriegebiet verursacht werden. Außerdem sorgt sich die Bevölkerung vor Ort wegen des vermehrten Aufkommens von Großbränden – zuletzt gab es im September 2016 einen Brand in einer Lagerhalle. Daher wird die Verwaltung um Auskunft darüber gebeten, ob und wenn ja, was für nächtliche Arbeiten im Industriegebiet durchgeführt werden. Ferner soll die zuständige Behörde dazu Stellung nehmen, ob sich durch die in den Gewerbegebieten in Hamm und Hammerbrook gelagerten Waren und mögliche Brände eine Gefahr für die Bevölkerung ergibt. Sobald eine Antwort vorliegt, werden wir an dieser Stelle wieder berichten.

„Wir setzen uns für die Verbesserung der Luftqualität ein, um die Bevölkerung zu schützen und die Unternehmen dabei wettbewerbsfähig zu halten.”, so Michael Osterburg, Vorsitzender der GRÜNEN Fraktion in Hamburg-Mitte. Die Fraktion fordert, dass der Luftreinhalteplan für die gesamte Stadt so schnell wie möglich umgesetzt wird.

 

Hier geht's zum Antrag aus dem Regionalausschuss Finkenwerder.

 

Hier geht's zur Anfrage bzgl. Smog in Hamm und Billbrook.

Do

02

Mär

2017

Nutzungskonzept Spielbudenplatz wird neu ausgeschrieben

Der Spielbudenplatz wird derzeit von einem Konsortium aus Anlieger*innen betrieben, der Vertrag läuft aber aus. Eine Mischung aus Eurovisionsong-contest-Show, Schlagermove-Feier, Weihnachts- und Wochenmarkt, verschiedenen Gastrokonzepten auf der einen sowie Abstellplatz und ungenutzer Fläche auf der anderen Seite. Grob lässt sich so die derzeitige Gestaltung und Bespielung beschreiben, sie ist also durchaus auch kritisch zu sehen.

 

Wenn keine Veranstaltung stattfindet ist der große Platz häufig einfach leer und lädt nicht zum Verweilen ein. Schon optisch fehlen grüne Aufenthaltsfläche und Bäume, um ihm seinen Parkplatzcharakter zu nehmen und für Aufenthaltsqualität zu sorgen. Mehr Qualität für Belebung und Gestaltung muss also her. Nun hat Falko Droßmann, Bezirksamtsleiter in Mitte, entschieden, das Konzept neu auszu-schreiben. Auch das bestehende Betreiber*innenkonsortium ist angehalten, sich zu bewerben. Somit haben auch sie die Chance, sich mit einem verbesserten Konzept zu behaupten.

"Der Ausschreibungsprozess muss so begleitet werden, dass am Ende ein Konzept mit hoher Aufenthaltsqualität entsteht", kommentiert Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN in Mitte. "Wünschenswert wäre ein Platz im Herzen von St. Pauli, der sowohl einen dauerhaften Mehrwert für den Stadtteil und die Anwohner*innen darstellt als auch zu einem Besuch einlädt."

 

Osterburg weiter: "Eine Ausschreibung ist notwendig und wichtig. Das vergangene Betreiberkonzept hatte noch Luft nach oben", er fordert außerdem: "Wir erwarten, dass bei der Bewerbung neue Ideen mit mehr Leben und Innovation für den Spielbudenplatz an den Start gehen. Es wäre schön, wenn auch Bäume gepflanzt werden würden." (siehe auch den Abendblattartikel zum Thema)

Mi

01

Mär

2017

Mietvertrag für die Rindermarkthalle Wird verlängert

 

"Wir freuen uns, dass das Konzept so erfolgreich läuft. Die Sicherung der soziokulturellen Angebote im derzeitigen Umfang ist sichergestellt und die Vertragsverlängerung zu diesem Zeitpunkt sinnvoll", so Michael Osterburg Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN in Mitte. Er fordert aber: "Der Vorplatz muss endlich mehr Grün und mehr Aufenthaltsqualität erhalten. Außerdem muss eine weitere Randmantelbebauung im Stadtteil abgestimmt und rückgekoppelt werden."

Die Rindermarkthalle ist seit 2014 Nahversorgungszentrum für den Stadtteil St. Pauli und als Hauptmieter von der Edeka Handesgesellschaft Nord angemietet. Nicht nur Einzelhandelsflächen von Edeka über Budni, Aldi, Bäckereien und einen Skateshop sondern auch Gastronomie und soziokulturelle Flächen werden in der Rindermarkthalle beherrbergt. Nun wird der bestehende Mietvertrag bis 2024 mit der Option auf weitere zehn Jahre verlängert, damit das Unternehmen in die langfristige Planung gehen kann.

 

Hier geht's zum Abendblattartikel.

Do

09

Feb

2017

Fahrradfreundliches Rothenburgsort - Workshop und Diskussion am 13.02 um 18:00

Bild: m22 - flickr.com, CC BY-NC-SA 2.0
Bild: m22 - flickr.com, CC BY-NC-SA 2.0

Wie sieht die Zukunft des Radfahrens in Rothenburgsort aus?
Die GRÜNE Bezirksfraktion Hamburg-Mitte lädt ein zu Workshop und Diskussion.

Rothenburgsort befindet sich im Wandel. Zwischen der Revitalisierung des Industriegebietes und der Neuentdeckung innenstadtnaher Erholgungsgebiete wird die Veloroute 9 auf dem Weg von Bergedorf in die City geführt. Rothenburgsort wird fahrradfreundlicher. Doch welche Orte und Aspekte bedürfen in diesem Zuge besonderer Aufmerksamkeit, um sowohl die Anbindung an die City als auch die Infrastruktur innerhalb Rothenburgsorts für Radfahrer*innen zu optimieren?

Wir freuen uns auf den Austausch und die gemeinsame Entwicklung von Ideen!
Am 13. Februar 2017
um 18 Uhr
im Stadtteilzentrum Die RothenBurg

Vierländer Damm 3a, 20539 Hamburg

Für die Veranstaltung gibt es auch ein Facebook Event.

 

Für Sie vor Ort sind:

Referent*innen vom Fachamt Management des öffentlichen Raumes Hamburg-Mitte

ADFC Landesvorsitzender Georg Sommer

Mitglieder der GRÜNEN Bezirksfraktion:

- Karin Zickendraht

- Michael Osterburg

 

Flyer Fahrradfreundliches Rothenburgsort
Dies ist der Flyer zur Veranstaltung, wir freuen uns über die Weiterverbreitung.
Flyer_Fahrradfreundliches_RBO.pdf
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Mo

06

Feb

2017

Newsletter GRÜNE Fraktion Mitte Januar 2017

Hallo, hier finden Sie den Newsletter der GRÜNEN Fraktion Januar 2017:

 

Das neue Jahr beginnt gleich mit einer Fülle an Anträgen und Veranstaltungen. Wir laden Sie ein zu Workshop und Diskussion bei unserer Veranstaltung "Fahrradfreundliches Rothenburgsort" am 13.02. in der RothenBurg. Außerdem findet am 02. März unser Jahresempfang 2017 der GRÜNEN in Mitte statt.

In der vergangen Bezirksversammlung haben wir uns für das "Theater im Zimmer", denen ihr Equipment gestohlen wurde, eingesetzt und im Hauptausschuss gestern wurde unser Antrag zu mehr Grün in Hamburg-Mitte beschlossen. Darin fordern wir die Entsiegelung von Flächen sowie mehr Wildblumen und Lebensraum für Bienen und Schmetterlinge in der Stadt. Das ist nicht nur schön anzusehen, sondern auch gut und wichtig für das städtische Klima. Passend zum Thema wurden in der letzten Woche die 12 Siegerentwürfe für die Landschaftsachse Horner Geest ausgewählt. Wir gratulieren an dieser Stelle noch mal ganz herzlich! Ein tolles Projekt der Bürger*innenbeteiligung!

 

Außerdem haben wir im Kulturausschuss beschlossen, dass zusätzliche Mittel für die Stadtteilkultur der institutionellen Förderung von Stadtteilkulturzentren und Geschichtswerkstätten zugute kommen sollen. Im Ausschuss für Verkehr und Umwelt haben wir den Fahrradfahrer*innen das Leben ein klein bisschen erleichtert, es wird geprüft ob die Einbahnstraße Venusberg mit dem Fahrrad in beide Richtung befahrbar sein kann.

 

Last but not least: die Bürgerschaft will 331.000 € für Integrationsprojekte in Mitte bereitstellen. Wir freuen uns über 4 tolle Projekte in Hamburg-Mitte die helfen Neuzugewanderte in unserer Gesellschaft willkommen zu heißen.

 

Den ganzen Newsletter finden sie hier.

 

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen.

 

Michael Osterburg

Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN Fraktion Hamburg-Mitte

Do

02

Feb

2017

331.000 € für integrationsprojekte in Hamburg Mitte

Im Rahmen des Integrationsfonds hat die Bürgerschaft beschlossen insgesamt 35 Projekte Hamburgweit mit 2,5 Millionen Euro zu fördern, davon 4 Projekte in Mitte.

 

Meryem Çelikkol, Sprecherin im Ausschuss für Soziales, Inklusion und Sport der Bezirksversammlung Mitte, freut sich über den Beschluss: „Der Integrationsfond ist wichtiger denn je. Nicht nur bestehende Einrichtungen, die in der Flüchtlingshilfe aktiv sind und hervorragende Integrationsarbeit leisten, sondern auch neue Initiativen brauchen finanzielle Förderungen, um ihr Engagement angemessen durchführen zu können. Wir begrüßen jegliche Art der Unterstützung, denn Integration ist keine Einbahnstraße, die nur einer Seite abverlangt werden darf. Integration ist Arbeit auf beiden Seiten: die Bereitschaft der Neuzugewanderten, Hilfe anzunehmen, um sich in der hiesigen Gesellschaft zurecht zu finden, und die Bereitschaft der Gesellschaft willkommen zu heißen und zu helfen, wo Hilfe benötigt wir. Wir freuen uns über jeden konstruktiven und sinnvollen Antrag, der gefördert werden kann."

 

Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN in der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte ergänzt: „Im Bereich der Bürger*innenbeteiligung wird durch das Projekt „Integration & Quartiersentwicklung mit „Perspektiven!““ ein großer Schritt in die richtige Richtung gemacht. Durch die Schulung der Akteur*innen in Stadtteilentwicklungsfragen und interkulturellem Umgang können sich mehr Menschen beteiligen und gemeinsam unseren Bezirk gestalten, was gerade jetzt, mit vielen ankommenden Menschen in Hamburg, wichtiger ist als jemals zuvor."

Die vier Projekte in Hamburg Mitte:

  • Gefördert wird der Aufbau einer Begegnungsstätte „rekonto“ für Neu-Zugewanderte und Einheimische im Stadtteil St. Georg durch den CVJM Hamburg und den Caritasverband mit 100.000 Euro.
  • In Wilhelmsburg betreibt der Verein „Die Insel hilft e.V.“ bereits eine Vielzahl von Angeboten für Geflüchtete und freiwillig Engagierte, um die Integration der Geflüchteten in die neue Umgebung zu verbessern. Dazu gehören unter anderem der interkulturelle Austausch, Museumsausflüge und Spaziergänge, Kochabende für Alteingesessene und Geflüchtete, die Organisation des Willkommensfestes im Bürgerhaus Wilhelmsburg sowie das integrative Sportfest „fair play“, und kleine Gartenprojekte in den Flüchtlingsunterkünften. Dieses Engagement soll durch eine Förderung aus dem Integrationsfonds im Umfang von insgesamt 100.000 Euro für einen Zeitraum von zwei Jahren gestärkt und ausgebaut werden.
  • Die Stiftung Bürgerhaus Wilhelmsburg erhält eine Förderung über 100.000 Euro für das auf zwei Jahre angelegte Vorhaben „Integration & Quartiersentwicklung mit „Perspektiven!“. Im Rahmen dieses Projektes sollen kultursensible Beteiligungsformen entwickelt und ein interkulturelles und nachhaltiges Multiplikator*innen-Netzwerk aufgebaut werden, das frühzeitig konzeptionell an der Entwicklung der Beteiligungsformate mitarbeitet und kulturübergreifend für konkrete Planungen aktiviert.
  • Der Verein „ParkSportInsel e.V.“ soll zur Ausweitung seines Outdoor-Angebots und zur Ergänzung seines Materialpools eine Förderung über 31.000 Euro erhalten und damit integrative Sportangebote verstärken.

 

Hintergrund zum Integrationsfonds:

Mit dem von der Bürgerschaft auf Initiative von GRÜNEN und SPD beschlossenen Hamburger Integrationsfonds soll die haupt- und ehrenamtliche Integrationsarbeit gezielt verstärkt und weiter ausgebaut werden. Dieses Instrument wird dabei mithelfen, die Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund in Hamburg im Sinne guter Nachbarschaft voranzutreiben. Die Mittel sollen für Maßnahmen und Zuweisungen, die integrationsfördernde Angebote für Geflüchtete beinhalten, ausgegeben werden.

 

Den vollständigen Antrag der Bürgerschaft können Sie hier herunterladen:

Antrag Integrationsfonds_Bezirke.pdf
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Mi

01

Feb

2017

Mehr Natur in der Stadt

Stadtgrün ist ein wichtiger Lebensraum für Tier- und Pflanzenarten und dient auch zur Verbesserung der urbanen Lebensqualität und des Stadtklimas. Leider wurden in der Vergangenheit immer neue Flächen versiegelt - hierbei handelte es sich auch um Flächen, die für den Lebensraum des Sperlings notwendig sind, beispielsweise am Großneumarkt. Deshalb haben die GRÜNEN in Mitte den Antrag "Mehr Natur in der Stadt" eingebracht, der gestern im Hauptausschuss beschlossen wurde.

 

Dazu Karin Zickendraht, Bezirksabgeordnete in Hamburg-Mitte: "Zum Schutz der Natur gilt es, Stadtgrün und kleine Grünflächen konsequent zu fördern und auch der Entwicklung von Wildnis Räume zu geben."

 

Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN in Mitte: "Wir setzen uns schon lange für den Schutz und die Pflege von Grünflächen in Mitte ein. Für eine lebenswerte Stadt brauchen wir dringend Ausgleichsflächen für Versiegelungen und ausreichend natürliche Flächen vor Ort.

Eine pflegeleichte Variante, um wieder mehr Stadtgrün in die Stadt zu bringen, ist das Anlegen von Wildblumenflächen, die auch bedrohten Insektenarten wie Bienen und Schmetterlingen einen Lebensraum bieten. Zudem erhöhen solche Blühflächen das Nahrungsangebot für Vögel und andere Kleintiere. Überdies wird hier mehr CO2 gespeichert als auf kurz geschorenen Rasenflächen, es entstehen also wichtige CO2-Senken, weswegen es sinnvoll ist, Wildblumenflächen vermehrt in der Stadt zu verankern. Dafür in Frage kommen vor allem Parks und andere öffentliche Grünanlagen, Flächen des Straßenbegleitgrüns (Verkehrsinseln, Kreisel, Randstreifen), Böschungen und Deiche.

 

Den vollständigen Antrag finden Sie hier.

Di

31

Jan

2017

Schnelle Unterstützung für "Theater das Zimmer" in Horn

GRÜNE und SPD haben in der aktuellen Bezirksversammlung am 26.01. einen Sondermittelantrag zur Unterstützung des "Theaters das Zimmer" beschlossen.

Das Theater in der Washingtonallee in Horn nennt sich selber "das kleinste Theater Hamburgs". Seit 2014 wird hier unmittelbares Theater für das und mit dem Publikum gespielt. Durch die festgelegten Regeln der Privattheaterförderung der Kulturbehörde erhält das Theater bisher leider keine städtische Unterstützung und muss alles in Eigenregie stämmen. Am vorletzten Wochenende wurde im Theater eingebrochen, wobei Technik im Wert von 8.000 Euro entwendet wurde. Nur durch die Hilfe und Solidarität des Sprechwerkes, des Opernlofts und Anderer, die dem Theater Teile ihrer Ausrüstung ausliehen, konnte der Spielbetrieb aufrecht erhalten werden.

Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN in Mitte: "Dass den Menschen, die mit sowieso schon begrenzten Mitteln so tolle und wichtige kulturelle Arbeit für den Stadtteil leisten, diese auch noch entwendet werden, ist einfach nur feige und macht uns fassungslos. Umso wichtiger ist es, hier schnelle und effektive Hilfe zu leisten, damit es weitergehen und nicht wieder passieren kann!"

 

Dazu Christian Pohl, Sprecher der GRÜNEN im Kulturausschuss Mitte: "Mit seinen Inszenierungen und Stadtteilrundgängen belebt das "Theater das Zimmer" das kulturelle Angebot in Horn und darüber hinaus. Es ist wichtig, dass die Bezirksversammlung hier ein Zeichen für die Stadtteilkultur setzt und dem Theater nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten zur Seite steht."

 

Den vollständigen Antrag zum Download finden sie hier.

Di

31

Jan

2017

Fahrradfahren am Venusberg

Im Ausschuss für Verkehr und Umwelt am 25.01.17 wurde beschlossen, dass die Öffnung der Straße Venusberg für den Radverkehr, die derzeit eine Einbahnstraße bergab in Richtung Hafen ist, geprüft wird.

 

Karin Zickendraht, Verkehrspolitische Sprecherin der GRÜNEN im Ausschuss für Verkehr und Umwelt in Mitte, dazu: "An vielen Straßen in der Umgebung wurde das Radeln entgegen der Einbahnstraße mittlerweile freigegeben – ohne negative Folgen für die Verkehrssicherheit, aber mit positiven Auswirkungen auf die Zügigkeit und Attraktivität des Radverkehrs."

 

Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN in Mitte: "Die Straße Venusberg markiert einen Übergang zur Veloroute 12, es ist daher lange überfällig gewesen sie für den beidseitigen Radverkehr zu öffnen. Nun wollen wir nur hoffen, dass auch die untere Straßenverkehrsbehörde das so sieht."

 

Den vollständigen Antrag finden sie hier zum Download.

Do

26

Jan

2017

Radverkehrsaufkommen unverändert hoch - Fahrradzählsäule Gurlittinsel

Seit Oktober 2014 ist sie in Betrieb: Die Fahrradzählsäule Gurlittinsel an der Außenalster. Bisher wurden dort knapp fünf Millionen Radfahrende gezählt. Auch im Jahr 2016 war das Radverkehrsaufkommen gegenüber dem Vorjahr unverändert hoch. Im Durchschnitt wurden täglich über 5.800 Radfahrende gezählt.

 

Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN in der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte, sagt dazu: „Das unverändert hohe Radverkehrsaufkommen in die Innenstadt hinein zeigt die Begeisterung der Menschen für‘s Fahrradfahren. Besonders morgens und abends fahren viele Pendlerinnen und Pendler in die Stadt und umgekehrt. Das zeigt uns, dass wir unbedingt weitere Straßen in der Innenstadt für den Radverkehr ausbauen müssen. Besonders wichtig sind hier der Ballindamm und der Neue Jungfernstieg, um für eine gute Radwegeverbindung zwischen Innenstadt und Nord, an der Alster entlang, zu sorgen. Die Umbauten sollten aber so konzipiert sein, dass der Radverkehr währenddessen nicht beeinträchtig wird, wie es leider beim Umbau der Tiergartenstraße/CCH gerade geschieht.“

Dazu Martin Bill, verkehrspolitischer Sprecher der GRÜNEN Bürgerschaftsfraktion: „Dank der Fahrradzählsäule Gurlittinsel liegen uns erstmals verlässliche und kontinuierlich erhobene Daten für das Radverkehrsaufkommen entlang der Alster vor. Die Zahlen sind beeindruckend: Täglich fahren hier über 5.800 Menschen mit ihrem Rad entlang. Das entspricht fast dem Wert aus dem Vorjahr. Im Zuge des Ausbaus der Velorouten rechnen wir mit einem deutlich erhöhten Radverkehrsaufkommen im Innenstadtbereich. Das gilt auch für die Straße an der Alster, an der die Velorouten 5 und 6 sowie die Freizeitrouten 2 und 3 entlangführen. Die Zahlen helfen uns auch bei der Planung für das Alsterachsenkonzept, nach dem auch dort die Radwege neu gebaut werden sollen.“

 

Hintergrund:

Seit der Inbetriebnahme im Oktober 2014 hat die Fahrradzählsäule Gurlittinsel 4.688.910 Radfahrende gezählt (siehe SKA 21/4109 aus 2016 und SKA 21/7515 aus 2017 im Anhang). Im Jahr 2016 wurden im Durchschnitt täglich 5.812 Radfahrende gezählt. Im Vorjahr waren es 5.906. Am meisten frequentiert wird die Stelle morgens zwischen 8 und 9 Uhr sowie abends zwischen 18 und 19 Uhr. Der Tag mit dem höchsten Radverkehrsaufkommen ist der Mittwoch.

18.01.2011

Wir sind (die) Mitte

Die GAL in Hamburg Mitte legt los: Die Kandidatinnen und Kandidaten sind gewählt, das Wahlprogramm steht, nun beginnt der kurze Wahlkampf.

Noch vor Weihnachten wählten die Mitglieder der GAL Mitte im Wichernsaal des Rauhen Hauses in Hamm ihre Kandid... [mehr]

25.12.2010

Spitzenkandidaten der GAL Hamburg-Mitte für die Hamburgische Bürgerschaft gewählt

Die GAL Hamburg-Mitte hat auf ihrer Wahlkreisversammlung im Wichernsaal des Rauhen Hauses die grünen Spitzenkandidaten für die Hamburger Wahlkreise 1 und 2 gewählt. [Mehr]

31.10.2010

Lange Reihe: Verkehrsberuhigung unter dem Dach der Gemeinschaftsstraße

Die BürgerInnen St. Georgs haben zum Abschluss einer Informationsveranstaltung des BezirksamtS Mitte mit sehr großer Mehrheit für eine Verkehrsberuhigung der Langen Reihe gestimmt. Etwa 45 Anwesende haben sich für weitergehende Planungen ausges... [mehr]

26.10.2010

Unsere Fraktion ist gewachsen

Die GAL-Fraktion ist von sieben auf neun MandatsträgerInnen gewachsen. Je ein Abgeordneter der CDU- und der SPD-Fraktion sind aus ihrer Partei ausgetreten
und haben sich um Mitarbeit in der grünen Fraktion beworben. [Mehr]

02.10.2010

Bille-Kraftwerk erhalten!

Obwohl das ehemalige und erste Hamburger Kraftwerk Bille in einem reinen Gewerbegebiet steht, ist es noch längst nicht aus dem Gedächtnis der Stadt verschwunden. Es ist für viele Bahnreisende immer noch ein Orientierungspunkt kurz vor der Einfahrt ... [mehr]