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GRÜNE Stunde in Hamburg-Mitte: Prävention und Bekämpfung von Antisemitismus in Hamburg

Foto: Marcus Brandt/dpa
Foto: Marcus Brandt/dpa

Die titelgebende Prävention und Bekämpfung von Antisemitismus soll Aufgabe des Antisemitismus-Beauftragten Stefan Hensel werden, der am 1. Juli sein Amt für drei Jahre antritt. Dass Hamburg diese Berufung für notwendig hält, muss uns alle aufmerksam machen. Und das in dem Jahr, in  dem 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland gefeiert werden.

Antisemitismus artikuliert sich in unterschiedlichen Formen, angepasst an sich wandelnde gesellschaftliche Verhältnisse“ heißt es in der BMI-Studie „Antisemitismus in Deutschland – aktuelle Entwicklungen“ von 2018.
Antisemitismus hat viele „Wurzeln“ und Erscheinungsformen: es gibt den religiösen, sozialen, politischen, nationalistischen und den rassistischen Antisemitismus. Nun reicht eine einstündige Veranstaltung sicherlich nie, um sich mit all diesen Formen zu beschäftigen, aber wir wollen ein Anfang machen, denn Antisemitismus nimmt wieder deutlich zu und wird sichtbarer. Wir aber wollen selbstverständlich, dass Jüdinnen und Juden nicht nur in Hamburg sicher leben können.
Katharina Fegebank sagte bei der Vorstellung von Stefan Hensel: „Vorurteile, Stereotype oder gar Hass gegen Hamburgerinnen und Hamburger jüdischen Glaubens gilt es entschieden zu bekämpfen….Wir wollen, dass jüdisches Leben wieder in Hamburg florieren kann, ein ganz selbstverständlicher Teil der Gesellschaft ist, und auch wieder stärker in die Gegenwart geholt wird.“
Über diese anspruchsvolle Aufgabe werden wir mit Stefan Hensel reden und ihn nach seinen Plänen für die Umsetzung fragen.
Um Anmeldung bis 14. Juni wird gebeten unter
kreisverband@gruene-mitte.com - der Zugangslink wird vor der Veranstaltung an die Angemeldeten versendet.