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Paradigmenwechsel: Für Obdachlose nun Housing First!

Foto: Louisa Noémi Schünhoff
Foto: Louisa Noémi Schünhoff

In der Sozialpolitik sind wir häufig mit schwer erträglichen Widersprüchen konfrontiert. Hamburgs engmaschiges Unterstützungsnetze für Obdachlose wird als vorbildlich besprochen, gleichzeitig wurde in diesem Winter mit 13 Kältetoten ein bedrückender Höchstwert erreicht, der die bisherigen Strukturen in Frage stellt. Das Winternotprogramm konnte dies nicht verhindern und die Corona-Pandemie erschwert die Situation einer gewachsenen Zahl von Obdachlosen in Hamburg-Mitte zusätzlich.

Der Koalitionsvertrag der rot-GRÜNEN Landesregierung stellt mit dem Konzept "Housing-First" einen Paradigmenwechsel in Aussicht: Obdachlose erhalten dezentral, ohne Vorbedingungen eine eigene Wohnung und werden dort sozialarbeiterisch unterstützt. Dieses Modell erlaubt ein selbst bestimmtes Leben und ist entsprechend erfolgreich in der Bekämpfung von Obdachlosigkeit. Wir setzen uns auf Bezirksebene für die Einführung dieses Pilot-Modells ein. Ein interfraktioneller Antrag schafft dafür nun die Voraussetzungen und bringt uns dem Anspruch einer inklusiven Stadt für alle ein Stück näher. Den Antrag zu Housing First finden Sie hier.

Und lesen Sie auch gerne mehr zu Housing First, z.B. in Berlin und Düsseldorf