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Protected Bike Lane in der Fährstraße

 

Die Mobilitätswende in Hamburg kommt! Seit diesem Monat ist der Jungfernstieg weitestgehend autofrei und auch an vielen anderen Stellen nördlich der Elbe tut sich etwas. Dass sich dieser Veränderungsenthusiasmus nicht auch auf die Elbinseln erstreckt, hat unter anderem die Initiative 'Autokorrektur Wilhelmsburg' gestört, die Mitte September für mehrere Stunden eine Pop-Up Bike Lane in der Fährstraße im Reiherstiegviertel errichtet hat. Die Aktion wurde von der Polizei begleitet und ist bei Anwohner*innen, Passant*innen und vor allem Radfahrer*innen vor Ort sehr gut angekommen. Wir freuen uns über so viel lokale Eigeninitiative und hatten deshalb einen Antrag im Regionalausschuss Veddel-Wilhelmsburg eingereicht, um in der Fährstraße durch eine Protected Bike Lane dauerhaft eine gerechtere Straßenraumaufteilung zu erreichen. Die Koalition aus SPD, CDU und FDP hat unseren Antrag abgelehnt.

Die Fährstraße ist eine Einbahnstraße mit zwei Fahrspuren und Parkplätzen an beiden Seiten. Der Bus 13 ("Die wilde 13") fährt durch. Zusätzlich ist eine der beiden Fahrspuren fast durchgängig von "Zweite-Reihe-Parker*innen" besetzt. Der andere Teil der Fährstraße bis zum Kreisverkehr Veringstraße ist seit 2019 umgebaut und Teil der Veloroute 11. Würde die Möglichkeit des Parkens in zweiter Reihe in der Fährstraße aufgehoben, könnte Platz für den Radverkehr gewonnen werden, ohne dass dem motorisierten Verkehr eine Fahrspur genommen wird - denn de facto kann der fließende Verkehr aktuell nur eine Spur zum Fahren nutzen. "Wir würden dies für eine gute Lösung halten und setzen uns weiter für die Mobilitätswende auf den Elbinseln ein!", so Vanessa Closius, Vorsitzende des Ausschusses für Mobilität. 

 

Hier geht's zu unserem Antrag.