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+++Pressemitteilung +++ Wir schützen die Bevölkerung St. Paulis vor Verdrängung

Im Bezirk Mitte wird zum ersten Mal das Vorkaufsrecht der Stadt genutzt, um den Schutz der lokalen Wohnbevölkerung zu sichern. In der Hein-Hoyer-Straße auf St. Pauli kauft die Stadt ein Wohnhaus auf, da der potentielle Käufer nicht zur Einhaltung der Sozialen Erhaltungsverordnung bereit war. Ziel der auf St. Pauli geltenden Sozialen Erhaltungsverordnung ist es, die bestehende Bevölkerungsstruktur zu schützen indem bezahlbarer Wohnraum gewahrt wird. So ist es unter anderem nicht möglich, bestehende Mietwohnungen in Eigentumswohnungen umzuwandeln.

„Unsere GRÜNE Bezirksfraktion hat dafür gesorgt, dass Soziale Erhaltungsverordnungen neben St. Pauli auch in St. Georg sowie in der südlichen und nördlichen Neustadt aufgestellt werden“, betont Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg, „Grundeigentümer und Entwickler sollten sich bewusst sein, dass der Bezirk ein Auge darauf hat, dass die Ziele der Erhaltungsverordnungen eingehalten werden und die Stadt auch ihr Vorkaufsrecht nutzen kann.“

Olaf Duge, Sprecher für Stadtentwicklung der GRÜNEN Bürgerschaftsfraktion: „Wir begrüßen die kürzliche Ausübung des Vorkaufsrechtes der Stadt in den Sozialen Erhaltensgebieten in St. Pauli außerordentlich. Die rot-grüne Koalition macht damit unmissverständlich deutlich, dass wir Wohnungsspekulanten oder unseriösen Käufern nicht den Vortritt lassen. Damit sichert die Stadt die sozialen Strukturen für die Menschen auch in den gerade in den letzten Jahren deutlich ausgeweiteten sozialen Erhaltensgebieten vor Verdrängung und ungerechtfertigten Mietsteigerungen. Wir sind zudem dabei weitere Vorkaufsfälle anzuschieben.“