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Mehr Bäume für die Innenstadt

 

"Plätze wie der Adolphsplatz weisen einen zu hohen Versiegelungsgrad auf. Das entspricht nicht unseren Ansprüchen an eine nachhaltige Stadtgestaltung. Bäume verbessern außerdem das Mikroklima - sie schaffen Kühlinseln und verhelfen dem Abfließen bei Starkregenereignissen. Es gibt noch viel Potential für mehr Grün in der Hamburger Innenstadt - beispielsweise am Großen Burstah oder am Jungfernstieg", so Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender.

Die Hamburger Innenstadt wird täglich von vielen Menschen frequentiert. Gerade in einem sehr heißen Sommer, wie dieses Jahr, wird der Effekt der sogenannten „städtischen Wärmeinsel“ für jede*n spürbar. Dabei heizt sich vor allem die Innenstadt besonders stark auf. Dies erfolgt zu einem großen Teil durch versiegelte Flächen oder eine starke Bebauung, in deren Fassaden die Wärme gespeichert wird, sowie zu wenig Grünflächen.

Im Zuge des Klimawandels spielen in diesem Zusammenhang Bäume eine wichtige Rolle. Sie gelten als Klimaregulatoren, da sie das Mikroklima eines Standortes beeinflussen. Durch ihre Fähigkeit zur Evapotranspiration, kühlen sie ihre Umgebung ab. Darüber hinaus wirken sie als Schattenspender für Innenstadtbesucher*innen, filtern Schadstoffe aus der Luft und produzieren Sauerstoff.

Da die Innenstadt aktuell über viel zu wenig Bäume verfügt, haben wir einen Antrag in die Bezirksversammlung eingebracht, um unter anderem Baumpflanzungen am Adolphsplatz vor der Handelskammer oder auch in Straßen wie dem Alten Wall, im Großen Burstah oder am Jungfernstieg voranzutreiben.

 

Unseren Antrag finden Sie hier.