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Verbesserung der Radroute über die Jungiusstraße

Eine der beliebtesten Routen für den Radverkehr von Altona, Eimsbüttel und der Sternschanze in die Innenstadt führte lange Zeit durch die Tiergartenstraße, welche zwischen Planten un Blomen und der Bahntrasse liegt. Aufgrund der Bauarbeiten am CCH ist die Verbindung über die Tiergartenstraße für den Radverkehr schon seit vergangenem Jahr nicht mehr nutzbar.

Eine Umleitungseinrichtung erfolgte über die Edmund-Siemers-Allee sowie die St. Petersburger Straße und Jungiusstraße. Auf letzterer Route wurde dem Radverkehr in diesem Zuge gestattet, den einseitigen Aufbord-Radweg in der St. Petersburger Straße auch in die entgegengesetzte Richtung zu nutzen. Das Schild, das dem Radverkehr diese Nutzungsmöglichkeit gewährte, ist leider kürzlich verschwunden. Es war an der Ecke der St. Petersburger Straße zur Rentzelstraße positioniert.

In der Jungiusstraße war ebenfalls nur ein einseitiger Aufbord-Radweg in Einbahnstraßenrichtung mit dem KFZ-Verkehr vorhanden – allerdings war dieser noch schmaler als der in der St. Peterburger Straße, nicht für eine Befahrung in zwei Richtungen geeignet und ist jetzt auch noch vollständig verschwunden, ohne dass angemessener Ersatz geschaffen wurde. Daher haben wir nun im Cityausschuss beantrag, dass ein Radstreifen am Fahrbahnrand der Jungiusstraße eingerichtet wird. So soll eine sichere Verbindung zwischen St. Petersburger Straße und Caffamacherreihe, wo bereits ein temporärer Radweg entgegen der Einbahnstraßenrichtung des KFZ-Verkehrs eingerichtet wurde, entstehen. Um eine Wiederaufstellung des Schildes an der Ecke von der St. Petersburger Straße zur Rentzelstraße haben wir ebenfalls gebeten.

„Was in der Caffamacherreihe bereits umgesetzt wurde, ist auch in anderen Einbahnstraßen möglich“, betont Fraktionsvorsitzender Michael W. Osterburg, „das sorgt für mehr Sicherheit und an dieser Stelle für eine angemessene Verbindung in die Innenstadt.

 

Hier geht’s zu unserem Antrag.