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Leinen los am Kulturkanal

 

Kreativwirtschaftliche Nutzungen, kulturaffines Co-Working, Theaterproduktionen, kulturelle Events - Vieles ist an den Hallen am Kulturkanal möglich. In dem ehemaligen Verwaltungstrakt der Zinnwerke arbeiten seit 2011 kreative Existenzgründer. Versuche, die Werkhallen der Zinnwerke dauerhaft zu nutzen, und zu einem beständigen Herz des Kulturkanals zu machen, scheiterten bisher am baulichen Zustand des Gebäudes. Daher haben die Fraktionen von SPD und GRÜNE gestern im Hauptausschuss des Bezirkes Hamburg-Mitte die Erstellung eines dauerhaft tragfähigen Nutzungskonzeptes der Zinnwerke beschlossen und hierfür 60.000 Euro aus Mitteln der Bezirksversammlung bereitgestellt. In das Konzept sollen die Anregungen der jetzigen Nutzer, örtlicher Akteure und interessierter Initiativen einfließen.

Dieses klare Konzept ist nötig, um umfangreiche Investitionen einwerben zu können, damit sich der Kulturkanal finanziell nach der baulichen Ertüchtigung selbst tragen kann. Die Kreativgesellschaft, die die Zinnwerke von der Sprinkenhof GmbH gepachtet hat, steht im Kontakt zu den lokalen Akteuren vor Ort, und kann ein Konzept erstellen, das die Möglichkeit öffentlicher Investitionen für den Kulturkanal eröffnet.

„Der Kulturkanal kann endlich eine wichtige Hürde nehmen. Die Finanzierung für ein tragfähiges Konzept ist der erste Schritt, um für den Standort eine stabile Grundlage zu schaffen. Die vielen kreativen Ideen aus dem Stadtteil und der gesamten Stadt werden auf Machbarkeit geprüft. Wir hoffen, im Herbst ein spannendes Ergebnis vorstellen zu können, was dann durch die Bürgerschaft umgesetzt werden kann. So kann Rot-Grün seine Ziele aus dem Koalitionsvertrag umsetzen.“

(Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN Hamburg-Mitte)

 

„Bei Kultur denken die meisten zuerst an ‚brotlose Künste‘. Dass am Kanal in den vergangenen Jahren mehr als 60 Arbeitsplätze entstanden sind, wird darüber vergessen. Mit einem zukunftsfähigen Konzept wollen wir diese Arbeitsplätze im Stadtteil erhalten - und die Möglichkeit für weitere im Umfeld schaffen."

(Sonja Lattwesen, GRÜNE Bezirksabgeordnete aus Wilhelmsburg)

 

„Neben mir setzen sich Kesbana Klein und Klaus Lübke als Abgeordnete der SPD vor Ort seit langer Zeit für die Umsetzung des Kulturkanals in Wilhelmsburg ein. Die finanzielle Unterstützung für das Konzept soll jetzt den nötigen Schwung für die Idee geben. Für die SPD ist klar: Stadtentwicklung ohne Kultur kann es nicht geben.“

(Dr. Arik Willner, Fraktionsvorsitzender der SPD Hamburg-Mitte)

 

„Ich freue mich, dass die Entwicklung am Kulturkanal wieder Fahrt aufnimmt. Besonders wichtig ist, dass alle Aktiven und Interessierten vor Ort einbezogen werden, und nichts über die Köpfe von uns Wilhelmsburgern hinweg entschieden wird."

(Kesbana Klein, SPD Bezirksabgeordnete aus Wilhelmsburg)

 

 

Hier findet ihr den vollständigen Antrag.