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Spatenstich für den ersten barrierefreien Spielplatz „Onkel Rudi“

 

 

Endlich ist es soweit: Der Spielplatz an der Markusstraße in der Neustadt wird ein „Spielplatz für ALLE“. Am letzten Freitag haben die Unterstützer*innen aus der Politik gemeinsam mit Falko Droßmann, dem Bezirksamtsleiter Hamburg-Mitte den ersten Spatenstich durchgeführt. Der Rollstuhlskateprofi David Lebuser war als besonderer Gast eingeladen.

Ein Förderverein sammelt seit 2013 Spenden für dieses Vorhaben und hat mit diversen Unterstützer*innen einen enormen Anteil der erforderlichen Summe zusammengebracht. Vor drei Jahren haben sich bereits GRÜNE und SPD in der Bezirksversammlung sich für die Bereitstellung der fehlenden Summe eingesetzt und vor einem Jahr auf insgesamt 170.000 € Förderung erhöht.

 

Die ganze Zeit wurde das Vorhaben von Seiten der Politik aktiv begleitet und unterstützt und damit die Realisierung von diesem bisher noch einmaligen Projekt möglich gemacht. Der „Onkel Rudi“ ist der erste öffentliche inklusive Spielplatz in Hamburg

Spielplätze sind für die ganze Familie ein wichtiger sozialer Ort, an dem man sich austauschen kann und an dem es einfach darum geht Freude zu haben. Doch sind sie zum Teil aufgrund ihrer Beschaffenheit ausschließend für manche Menschen. Der Boden ist nicht ebenerdig, es gibt Treppen oder steiles Gefälle, die Spielgeräte sind nicht für Rollis geeignet. Mit dem Umbau ist der „Onkel Rudi“ ein Meilenstein für Inklusion in Hamburg. Aber nicht nur der Platz selbst, sondern auch der Planungsprozess hat versucht Inklusion dabei mitzudenken und Kinder mit und ohne Behinderung mit ihren Eltern in die Entwicklung einbezogen.

 

Jetzt geht der Umbau endlich los und am Ende vom Sommer kann das Spielen mit ALLEN beginnen. Die Hauptbauzeit wurde für die Sommerferien eingeplant, um die umliegenden Kitas und Schulen, die den Platz gerne und viel nutzen möglichst wenig in Mitleidenschaft zu ziehen.

Michael Osterburg, der Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN in Mitte hierzu: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit bezirklichen Mitteln ein so besonderes und wichtiges Projekt fördern können. Vom Start der Initiative bis zum ersten Spatenstich ist nun schon einige Zeit vergangen und deshalb freuen wir uns umso mehr, dass es mit dem Bau des Spielplatzes nun losgehen kann und dem Spaß für die Kinder im Stadtteil keine Barrieren mehr im Wege stehen. Es ist ein beispielhaftes Projekt für die so wichtige Zusammenarbeit zwischen Politik und engagierten Bürgerinnen und Bürgern.“