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Fußverkehrskonzepte für den Bezirk Mitte

Die GRÜNEN im Bezirk Nord haben’s vorgemacht, wir gehen mit: Hamburg-Mitte wird eigene Fußverkehrskonzepte erstellen – zunächst für besonders viel bewanderte Orte wie die Neustadt und St. Georg. Aber auch innenstadtfernere Orte, wie beispielsweise das Billstedter Zentrum, sollen betrachtet werden, und bessere, barrierefreie Wege erhalten. Die Hamburger Bürgerschaft hat - auf Initiative der Fraktionen von SPD und GRÜNEN – im Rahmen der Haushaltsberatung erstmals den Bezirken ab dem Doppelhaushalt 2017/18 jährlich eine Million Euro zur Förderung des Fußverkehrs zur Verfügung gestellt (vgl. Drs. 21/7017[1]). Wie in Drs. 21/8732 ersichtlich, werden dem Bezirk Mitte für die Förderung der Barrierefreiheit im öffentlichen Raum sowie die Förderung des Fußverkehrs jeweils 150.000€ zugesprochen. Ein Teil dieser Gelder soll nun zur Entwicklung konkreter Fußverkehrskonzepte eingesetzt werden.

Der Fußverkehr gehört genau wie das Radfahren und der öffentliche Personennahverkehr zum sogenannten Umweltverbund. Diesen gilt es zum Schutz des Klimas, aber auch zur Minderung der gesundheitsschädigenden Lärm- und Luftbelastung, zu stärken. Jeder Weg, der zurückgelegt wird, beginnt und endet immer zu Fuß. Die Förderung des Fußverkehrs ist also die Förderung einer Form von Mobilität, die allen zu Gute kommt und dabei besonders günstig und gesund ist. Auf Anstoß der GRÜNEN wurde heute in der Bezirksversammlung beschlossen, dass ein externes Planungsbüro mit der Erstellung von Fußverkehrskonzepten für den Bezirk Mitte beauftragt wird.

 „Hamburg-Mitte ist sicherlich der Bezirk mit dem höchsten Fußverkehrsaufkommen – doch die Infrastruktur wird dem an vielen Orte noch nicht gerecht“, findet Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender, „mit maßgeschneiderten Fußverkehrskonzepten wollen wir dies ändern. Neben der Förderung des Fußverkehrs geht es aber auch um wesentliche Verbesserungen der Barrierefreiheit im öffentlichen Raum.“

„Zu Fuß gehen ist unsere natürlichste und einfachste Form der Fortbewegung – diese fördern wir nicht nur durch verbesserte Gehwege, sondern auch durch eine Steigerung der Aufenthaltsqualität und Verkehrssicherheit“, ergänzt Karin Zickendraht, verkehrspolitische Sprecherin der GRÜNEN Bezirksfraktion.

 

Hier geht's zu unserem vollständigen Antrag.