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Sicheres Radfahren an der Esplanade

 

Aktuell ist das sichere Radfahren aufgrund mangelnder Infrastruktur und fortlaufender Bauarbeiten an der Esplanade kaum möglich. Zwischen Neuem Jungfernstieg und Dammtorstraße ist eine für den Radverkehr problematische Situation entstanden. Der vorhandene Radverkehr (Fahrtrichtung Stephansplatz) wird über einen neu angelegten Radfahrstreifen geführt, der aus verschiedenen Gründen nicht regelgerecht ist und Radfahrer*innen sowie Fußgänger*innen in Gefahr bringt. Darüber hinaus bietet sich dem Radverkehr in der Esplanade auch insgesamt eine Situation, die dringend verbesserungsbedürftig ist und durch fortlaufende Bauarbeiten zusätzlich belastet wird.

Wir haben daher einen Antrag in den aktuellen Ausschuss für Verkehr und Umwelt eingebracht, der die Einrichtung von Radfahrstreifen auf der jeweils rechten Fahrspur beider Fahrtrichtungen fordert. Die Einrichtung soll zunächst provisorisch sein, nach 6 bis 12 Monaten evaluiert und in eine entsprechende Dauerlösung verwandelt werden.

 

Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender in Mitte: 

"Es gibt einige gelungene Beispiele für eine kostengünstige und geeignete Verbesserung der Fahrradinfrastruktur. Wir sehen diese zum Beispiel in der Jungiusstraße, Ecke Caffamacherreihe. Wir fordern eine ähnlich praktikable Lösung nun auch für die Esplanade, die eine wichtige Fahrradverbindung in der Innenstadt darstellt."

 

Unsere verkehrspolitische Sprecherin Karin Zickendraht dazu: 

„Die Situation an der Esplanade wird kaum dem Verkehrsanteil der Radfahrerinnen und Radfahrer gerecht und auch nicht dem übergeordneten Ziel der Stadt Hamburg, den Anteil mittelfristig auf 25% zu erhöhen.“ 

 

Hier geht's zum Antrag.