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Integrationskonferenz 2018: "Religionen! Zumutungen und Chancen"

 

 

Die diesjährige Integrationskonferenz stand ganz unter dem Motto "Religionen! Zumutungen und Chancen – Religions- und kultursensible Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familie", welches die GRÜNE Fraktion Mitte maßgeblich mit vorgegeben hatte. Etwa 140 Interessierte aus allen Stadtteilen wurden durch die Veranstaltung ins Rauhe Haus in Horn gelockt, unter ihnen Sozialpädagog*innen, Imame sowie Pastor*innen und soziale Agenturen, die sich mit dem Thema Religion in seiner Vielfältigkeit befassen.

Sozialsenatorin Melanie Leonhard und Bezirksamtsleiter Falko Droßmann eröffneten die Konferenz, welche den Fokus auf den sensiblen Umgang mit dem Thema Religion legte. Anschließend diskutierten Herr Prof. Dr. Nauerth und Frau Prof. Dr. Hahn (beide evangel. Hochschule für Soziale Arbeit und Diakonie des Rauhen Hauses) darüber, was Religionssensibilität bedeutet und was bedeutet sie wiederum für die Weiterentwicklung lebensweltorienterter Sozialer Arbeit. Ein Fazit war, dass der Umgang mit Religionen dynamischer Lern- und Verstehensprozesse bedarf. Lothar Knode, stellvertretender Fraktionsvorsitzender in Mitte, zeigte sich insbesondere begeistert vom Vortrag „Grundrechtsklarheit im Kulturkonflikt“ des Extremismusexperten Kurt Edler: "Der Vortrag überzeugte durch seine Lebendigkeit und viele gute Beispiele für einen sensiblen Umgang mit einem solch' hoch komplexen Thema!"

Im Anschluss gab es noch die Möglichkeit in acht Workshops, die verschiedenen Aspekte zu vertiefen, unter anderem eine einen von Jugendlichen für Jugendliche. Die Workshops boten nicht nur Plattformen für kontroverse Diskussionen, sondern auch Einblicke in die unterschiedlichen Blickrichtungen auf Religionen und ihr Verständnis für z. B. die Ausübungsvoraussetzungen religiöser Rituale. Dazu Meryem Çelikkol, integrationspolitische Sprecherin der GRÜNEN Bezirksfraktion: "Wir freuen uns über die diesjährige Integrationskonferenz, die nicht nur sehr informativ war, sondern auch Raum für spannende, aber auch kontrastive Diskussionen bot. Es zeigt sich immer wieder, dass nur ein Miteinander-in-den-Diskurs-kommen uns einander verstehen lässt und somit eine inklusive Gesellschaft für alle gewährleistet."

"Der allgemeine Tenor zur Konferenz war eindeutig: Es ist und bleibt extrem wichtig, sich mit dem Thema Integration intensiv auseinanderzusetzen und sich auszutauschen. Für uns GRÜNE ist dies zentral, nicht umsonst waren wir als Fraktion ganz deutlich am stärksten vertreten", so Lothar Knode weiter. Klar ist also, wir bleiben dran!