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Hamburgs letztes Ledigenheim wird erhalten

 

Für die Sanierung des Ledigenheimes in der Rehhoffstraße gleich neben der Michelwiese stellt der Hamburger Senat rund drei Millionen Euro zur Verfügung. Die restlichen Mittel für den Erhalt des 1912 gegründeten und letzten noch in Betrieb stehenden Ledigenheims in Hamburg werden durch Bundesmittel in Höhe von knapp zehn Millionen Euro gedeckt. Im Rahmen der denkmalgerechten und barrierefreien Sanierung soll im Erdgeschoss ein Stadtteilkulturraum entstehen, in dem quartiersbezogene und gemeinnützige Angebote stattfinden. Die GRÜNEN begrüßen die Sanierungspläne und bedanken sich bei der Stiftung Ros, die sich seit Jahren für den Erhalt des Ledigenheimes einsetzt.

 

Dazu Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN Bezirksfraktion Mitte: "Das Ledigenheim Rehhoffstraße ist ein sehr wertvolles und besonderes Projekt für den Stadtteil. Wir freuen uns sehr, dass unsere Unterstützung Früchte getragen hat und es den Bewohnern, dem Stadtteil und künftigen Nutzerinnen und Nutzern erhalten bleiben wird!“ Für den Stadtteil würde der Erhalt des Ledigenheims neue kulturelle Räumlichkeiten bedeuten und gleichzeitig bezahlbare Wohnungen. Zudem sei die Sanierung des Dachstuhls ein positives Signal für den wertvollen Denkmalschutz in Hamburg-Mitte. 

 

 

Mareike Engels, sozialpolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion, weiter: „Ich freue mich, dass das Ledigenheim in der Rehhoffstraße dauerhaft bleiben kann und die Sanierung durch Bundes- und Landesmittel abgesichert ist. Damit erhalten wir Hamburgs letztes Ledigenheim, das eine wichtige soziale Funktion für den Stadtteil und weit darüber hinaus hat. Wo früher alleinstehende Seemänner und Hafenarbeiter ein Dach über dem Kopf fanden, können inzwischen Wohnungslose ebenso ein Zimmer finden wie Geflüchtete, in Hamburg Neuankommende, Senioren oder Arbeiter mit geringem Einkommen. Nach der barrierefreien und denkmalgerechten Sanierung, wird es wieder mehr Raum für das kulturelle und soziale Angebot geben. Das Ledigenheim ist aber nicht nur ein wichtiges Wohn- und Stadtteilprojekt, sondern sein Erhalt ist auch ein Paradebeispiel für gesellschaftliches Engagement. Mein großer Dank geht an die engagierte Nachbarschaft, die sich mit der Gründung der Stiftung Ros und ihrer beispielhaften Spendenkampagne für den Erhalt des Heimes eingesetzt hat.“