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Billstedter*innen kämpfen für ihre Kantine

 

Die geplante Schließung der Kantine im Ortsamt Billstedt zum 30. Juni sorgt für Unmut bei vielen Billstedter Bürger*innen. Die Kosten für eine Sanierung der Räumlichkeiten werden auf bis zu 2 Millionen € geschätzt, weshalb die Kantine geschlossen werden soll. Um dies zu verhindern, sammelten die Billstedter*innen bereits mehr als 1.000 Unterschriften und trugen ihr Anliegen in der Bezirksversammlung am vergangenen Donnerstag vor.

Die Kantine hat sich zu einem sozialen Treffpunkt entwickelt, der unter anderem auch von vielen Rentner*innen wegen des preiswerten Essens genutzt wird. Ob die Kantine allerdings in Zukunft auch ohne große Sanierungen weiter betrieben werden kann, muss noch geprüft werden. Wir hoffen, dass sich der Pächter mit der Verwaltung auf eine Einigung zur Finanzierung verständigen kann, damit bis 2026 eine Lösung gefunden wird. Wir möchten nun gemeinsam mit den Bürger*innen mögliche neue Standorte im Stadtteil suchen, um diesen beliebten und zentral gelegenen Ort zum Mittagessen und Treffpunkt zu erhalten.

Eine mögliche Alternative könnte eine Stadtteilkantine am Fritzschweg sein (ehem. Ausländerabteilung), welche so weiterhin in der Nähe des jetzigen Standorts läge. Dort ist bisher der Bau von Wohnungen geplant. Es wäre denkbar diesen mit einem Stadtteilrestaurant im Erdgeschoss zu kombinieren. Dazu der Fraktionsvorsitzende Michael Osterburg: „Uns ist es wichtig, diesen zentralen Treffpunkt für den Stadtteil zu erhalten und die Wünsche der Anwohner*innen ernst zu nehmen.“

Am 06. Februar um 17:30 Uhr wird im Hauptausschuss im Saal der Bezirksversammlung weiter darüber gesprochen.