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Auf Tour durch den Bezirk mit Anjes Tjarks und Farid Müller

 

Mit der Sommertour des Vorsitzenden der GRÜNEN Bürgerschaftsfraktion durch Hamburgs Bezirke ist auch der Sommer endlich in Hamburg eingekehrt. Am 28. August ging es nach Mitte. Die GRÜNEN Bezirksabgeordneten haben sich gemeinsam mit Anjes Tjarks und Farid Müller über aktuelle Entwicklungen ausgetauscht und tolle, spannende Projekte besucht:

Dabei das JUKZ – Jugend- und Kulturzentrum in der Neustadt –, das die GRÜNEN Bezirks- und Bürgerschaftsfraktionen gern beim Anbau eines Fahrstuhls unterstützen möchten. Der Trägerverein JUKZ e.V. ist mit vielfältigen Programmen und engagierter Leitung schon seit über 30 Jahren ein beliebter Anlaufpunkt für Jugendliche im Stadtteil. Seit 2012 sitzt das JUKZ am Stintfang und ist mit dieser einmaligen Lage, größeren Räumlichkeiten und einem Saal im Obergeschoss auch für weitere Stadtteilnutzungen interessant. In der Neustadt finden sich kaum vergleichbare Räume, die beispielsweise für Bürgerbeteiligungsprozesse und Stadtteilkonferenzen genutzt werden können. Um in Zukunft eine barrierefreie und noch flexiblere Nutzung des Hauses am Stintfang zu gewährleisten, wäre ein Fahrstuhl zwingend notwendig.

 

Eine weitere Station der Tour war Die Halle im Oberhafen: Seit knapp einem Monat betreibt der Parkour Creation e.V. dort einen Übungsplatz für die Sportarten Parkour und Freerunning: Vielfältige Holzblöcke und Matten bieten die Möglichkeit, das Erklimmen von Mauern und Gebäuden zu üben. Auf Antrag der rot-grünen Koalition hat die Bezirksversammlung Mitte den nutzungsgerechten Ausbau der Halle mit 50.000 Euro unterstützt. Schon seit der Gründung 2014 leistet der Verein mit mobilen Parkour-Parks, Bau- und Theaterprojekten kreative Jugend- und Integrationsarbeit weit über die Grenzen der HafenCity hinaus. Es gibt bereits eine Kooperation mit der Unterkunft für Geflüchtete im Baakenhafen, weitere Kooperationen – vor allem mit Schulen – sind angestrebt. Die Betreiber schätzen die besondere und zentrale Lage im Oberhafen. „Hier hat sich eine tolle Nachbarschaft entwickelt,“ freut sich Sebastian Ploog vom Vereinsvorstand. Neben den vielen Organisationen aus der Kreativbranche trägt die Halle mit ihrem sportlichen und integrativen Angebot zu noch mehr Vielfalt im Quartier bei. Nur die geplanten Baumaßnahmen der HafenCity GmbH am östlichen Ende des Oberhafens lassen die Betreiber fürchten, dass auch ihre Räumlichkeiten auf längere Sicht in Gefahr sind.

 

Vom Oberhafen ging es weiter Richtung Hammerbrook: Hier zeigt der Viele Grüße von - Verein zur Förderung raumöffnender Kultur e.V. im still gelegten Kraftwerk Bille, wie leer stehende Räume zu neuen Treffpunkten im Stadtteil werden können. Nicht zuletzt durch das Stadtentwicklungskonzept Stromaufwärts an Elbe und Bille und eine zunehmende Wohnbebauung befindet sich Hammerbrook im Wandel. Der Verein trägt mit dem Stadtteilbüro Schaltzentrale zu dieser Entwicklung bei und begleitet sie durch verschiedene Angebote, wie ein gemeinschaftliches Café, Diskussionsrunden und Ausstellungen. Insbesondere die Hallo Festspiele, die in diesem Jahr bereits zum dritten Mal stattfinden, nutzen das Raumpotential des denkmalgeschützten Kraftwerks. Der Verein setzt mit künstlerischer, experimenteller und integrativer Arbeit einen positiven Impuls für die Entwicklung von Nachbarschaft, Stadtteilkultur und Kunst in Hammerbrook. Daher hat die Bezirkspolitik auf rot-grünen Antrag im Juni 2017 eine Unterstützung des Projektes mit 89.000 Euro beschlossen.