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Nutzungskonzept Spielbudenplatz wird neu ausgeschrieben

Der Spielbudenplatz wird derzeit von einem Konsortium aus Anlieger*innen betrieben, der Vertrag läuft aber aus. Eine Mischung aus Eurovisionsong-contest-Show, Schlagermove-Feier, Weihnachts- und Wochenmarkt, verschiedenen Gastrokonzepten auf der einen sowie Abstellplatz und ungenutzer Fläche auf der anderen Seite. Grob lässt sich so die derzeitige Gestaltung und Bespielung beschreiben, sie ist also durchaus auch kritisch zu sehen.

 

Wenn keine Veranstaltung stattfindet ist der große Platz häufig einfach leer und lädt nicht zum Verweilen ein. Schon optisch fehlen grüne Aufenthaltsfläche und Bäume, um ihm seinen Parkplatzcharakter zu nehmen und für Aufenthaltsqualität zu sorgen. Mehr Qualität für Belebung und Gestaltung muss also her. Nun hat Falko Droßmann, Bezirksamtsleiter in Mitte, entschieden, das Konzept neu auszu-schreiben. Auch das bestehende Betreiber*innenkonsortium ist angehalten, sich zu bewerben. Somit haben auch sie die Chance, sich mit einem verbesserten Konzept zu behaupten.

"Der Ausschreibungsprozess muss so begleitet werden, dass am Ende ein Konzept mit hoher Aufenthaltsqualität entsteht", kommentiert Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN in Mitte. "Wünschenswert wäre ein Platz im Herzen von St. Pauli, der sowohl einen dauerhaften Mehrwert für den Stadtteil und die Anwohner*innen darstellt als auch zu einem Besuch einlädt."

 

Osterburg weiter: "Eine Ausschreibung ist notwendig und wichtig. Das vergangene Betreiberkonzept hatte noch Luft nach oben", er fordert außerdem: "Wir erwarten, dass bei der Bewerbung neue Ideen mit mehr Leben und Innovation für den Spielbudenplatz an den Start gehen. Es wäre schön, wenn auch Bäume gepflanzt werden würden." (siehe auch den Abendblattartikel zum Thema)