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Für gute Luft in Mitte

Bild: Anja Oltmanns
Bild: Anja Oltmanns

 

Hamburgs Luftqualität muss verbessert werden – dafür setzt sich auch die GRÜNE Fraktion in Mitte ein. In zwei konkreten Fällen sollen die Verursacher von Geruchsbelästigungen gefunden werden; die Fraktion hat hierzu einen Antrag und eine Anfrage gestellt. Sowohl in Finkenwerder als auch in Hamm und Billbrook haben sich Bewohner*innen wiederholt über unangenehme Gerüche beschwert. Während die Stadt aktuell noch an der Fortschreibung des Luftreinhalteplans arbeitet, engagieren sich die GRÜNEN auf Bezirksebene schon dafür, lokale Luftverunreiniger zu identifizieren.

In Finkenwerder wurde bereits vor fünf Jahren aufgrund regelmäßiger Berichte aus der Bevölkerung über Geruchsbelästigungen im Bereich der Altstadt im Regionalausschuss ein Antrag beschlossen: Es sollte geprüft werden, was es mit den Geruchsbelästigungen auf sich hat. Bei drei Begehungen eines zuständigen Behördenvertreters konnten keine anlagebedingten Gerüche festgestellt werden. Da nichts festgestellt wurde, ist die Situation unverändert. In den letzten Monaten häufen sich wieder die Beschwerden aus der Bevölkerung, so dass nun erneut nach der Ursache der Gerüche gesucht werden soll. Als Emittenten kommen ein Tanklager sowie eine Abfallbehandlungsanlage am Köhlfleethafen in Frage. Laut Anwohner*innen treten Geruchsbelästigungen auf, wenn Schiffe an der dortigen Kaianlage festgemacht werden. Auf Antrag der GRÜNEN wurde im Regionalausschuss Finkenwerder beschlossen, dass die im Köhlfleethafen ansässige Firma in die nächste Ausschusssitzung eingeladen wird, um dort über die Thematik vorzutragen. Es soll Klarheit darüber geschaffen werden, welche Zusammensetzung die entweichenden und vermutlich zur Geruchsbelästigung führenden Gase haben.

In Hamm und Billbrook beschweren sich Anwohner*innen nicht nur über Geruchsbelästigungen, sondern auch über Smog. Da diese Probleme vor allem zwischen 1:00 Uhr und 4:30 Uhr auftreten, wird vermutet, dass sie durch nächtliche Arbeiten im Industriegebiet verursacht werden. Außerdem sorgt sich die Bevölkerung vor Ort wegen des vermehrten Aufkommens von Großbränden – zuletzt gab es im September 2016 einen Brand in einer Lagerhalle. Daher wird die Verwaltung um Auskunft darüber gebeten, ob und wenn ja, was für nächtliche Arbeiten im Industriegebiet durchgeführt werden. Ferner soll die zuständige Behörde dazu Stellung nehmen, ob sich durch die in den Gewerbegebieten in Hamm und Hammerbrook gelagerten Waren und mögliche Brände eine Gefahr für die Bevölkerung ergibt. Sobald eine Antwort vorliegt, werden wir an dieser Stelle wieder berichten.

„Wir setzen uns für die Verbesserung der Luftqualität ein, um die Bevölkerung zu schützen und die Unternehmen dabei wettbewerbsfähig zu halten.”, so Michael Osterburg, Vorsitzender der GRÜNEN Fraktion in Hamburg-Mitte. Die Fraktion fordert, dass der Luftreinhalteplan für die gesamte Stadt so schnell wie möglich umgesetzt wird.

 

Hier geht's zum Antrag aus dem Regionalausschuss Finkenwerder.

 

Hier geht's zur Anfrage bzgl. Smog in Hamm und Billbrook.