www.gruene-mitte.comHamburg-Mitte

331.000 € für integrationsprojekte in Hamburg Mitte

Im Rahmen des Integrationsfonds hat die Bürgerschaft beschlossen insgesamt 35 Projekte Hamburgweit mit 2,5 Millionen Euro zu fördern, davon 4 Projekte in Mitte.

 

Meryem Çelikkol, Sprecherin im Ausschuss für Soziales, Inklusion und Sport der Bezirksversammlung Mitte, freut sich über den Beschluss: „Der Integrationsfond ist wichtiger denn je. Nicht nur bestehende Einrichtungen, die in der Flüchtlingshilfe aktiv sind und hervorragende Integrationsarbeit leisten, sondern auch neue Initiativen brauchen finanzielle Förderungen, um ihr Engagement angemessen durchführen zu können. Wir begrüßen jegliche Art der Unterstützung, denn Integration ist keine Einbahnstraße, die nur einer Seite abverlangt werden darf. Integration ist Arbeit auf beiden Seiten: die Bereitschaft der Neuzugewanderten, Hilfe anzunehmen, um sich in der hiesigen Gesellschaft zurecht zu finden, und die Bereitschaft der Gesellschaft willkommen zu heißen und zu helfen, wo Hilfe benötigt wir. Wir freuen uns über jeden konstruktiven und sinnvollen Antrag, der gefördert werden kann."

 

Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN in der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte ergänzt: „Im Bereich der Bürger*innenbeteiligung wird durch das Projekt „Integration & Quartiersentwicklung mit „Perspektiven!““ ein großer Schritt in die richtige Richtung gemacht. Durch die Schulung der Akteur*innen in Stadtteilentwicklungsfragen und interkulturellem Umgang können sich mehr Menschen beteiligen und gemeinsam unseren Bezirk gestalten, was gerade jetzt, mit vielen ankommenden Menschen in Hamburg, wichtiger ist als jemals zuvor."

Die vier Projekte in Hamburg Mitte:

  • Gefördert wird der Aufbau einer Begegnungsstätte „rekonto“ für Neu-Zugewanderte und Einheimische im Stadtteil St. Georg durch den CVJM Hamburg und den Caritasverband mit 100.000 Euro.
  • In Wilhelmsburg betreibt der Verein „Die Insel hilft e.V.“ bereits eine Vielzahl von Angeboten für Geflüchtete und freiwillig Engagierte, um die Integration der Geflüchteten in die neue Umgebung zu verbessern. Dazu gehören unter anderem der interkulturelle Austausch, Museumsausflüge und Spaziergänge, Kochabende für Alteingesessene und Geflüchtete, die Organisation des Willkommensfestes im Bürgerhaus Wilhelmsburg sowie das integrative Sportfest „fair play“, und kleine Gartenprojekte in den Flüchtlingsunterkünften. Dieses Engagement soll durch eine Förderung aus dem Integrationsfonds im Umfang von insgesamt 100.000 Euro für einen Zeitraum von zwei Jahren gestärkt und ausgebaut werden.
  • Die Stiftung Bürgerhaus Wilhelmsburg erhält eine Förderung über 100.000 Euro für das auf zwei Jahre angelegte Vorhaben „Integration & Quartiersentwicklung mit „Perspektiven!“. Im Rahmen dieses Projektes sollen kultursensible Beteiligungsformen entwickelt und ein interkulturelles und nachhaltiges Multiplikator*innen-Netzwerk aufgebaut werden, das frühzeitig konzeptionell an der Entwicklung der Beteiligungsformate mitarbeitet und kulturübergreifend für konkrete Planungen aktiviert.
  • Der Verein „ParkSportInsel e.V.“ soll zur Ausweitung seines Outdoor-Angebots und zur Ergänzung seines Materialpools eine Förderung über 31.000 Euro erhalten und damit integrative Sportangebote verstärken.

 

Hintergrund zum Integrationsfonds:

Mit dem von der Bürgerschaft auf Initiative von GRÜNEN und SPD beschlossenen Hamburger Integrationsfonds soll die haupt- und ehrenamtliche Integrationsarbeit gezielt verstärkt und weiter ausgebaut werden. Dieses Instrument wird dabei mithelfen, die Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund in Hamburg im Sinne guter Nachbarschaft voranzutreiben. Die Mittel sollen für Maßnahmen und Zuweisungen, die integrationsfördernde Angebote für Geflüchtete beinhalten, ausgegeben werden.

 

Den vollständigen Antrag der Bürgerschaft können Sie hier herunterladen:

Antrag Integrationsfonds_Bezirke.pdf
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