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Stadtteilkultur in Hamburg-Mitte wird gestärkt

Der Kulturausschuss der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte hat in seiner Sitzung am vergangenen Donnerstag Maßnahmen zur Verteilung zusätzlicher Mittel zur Stärkung der Stadtteilkultur beschlossen.

 

Rot-GRÜN hatte auf Bürgerschaftsebene dafür gesorgt, dass mit dem Doppelhaushalt 2017/2018 die Rahmenzuweisung Stadtteilkultur erstmals seit 2009 wieder erhöht wird. Der Bezirk Hamburg-Mitte erhält in diesem Jahr einen Zuwachs von 61.000 Euro. Der Kulturausschuss hat nun beschlossen, dieses Geld komplett der institutionellen Förderung von Stadtteilkulturzentren und Geschichtswerkstätten zukommen zu lassen. So erhalten die vier Stadtteilkulturzentren (Honigfabrik, Kulturpalast, Kulturladen Hamm, Kulturladen St. Georg) sowie die vier Geschichtswerkstätten (St. Pauli, Hamm, St. Georg, Wilhelmsburg) jeweils eine Erhöhung der Zuwendung von mindestens 2,6 Prozent. Zudem soll die Geschichtswerkstatt Horn in die institutionelle Förderung aufgenommen werden.

Bereits im November hatte die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte auf Antrag von GRÜNEN und SPD beschlossen, die Projektmittel im Bereich der Stadtteilkultur im Jahr 2017 aus bezirklichen Mitteln um 18.000 Euro zu erhöhen. Insgesamt stehen der Stadtteilkultur im Bezirk somit 79.000 Euro mehr als im Vorjahr zur Verfügung. Im Jahr 2018 wird die Rahmenzuweisung durch die Stadt noch einmal um 60.000 Euro erhöht werden.

 

Christian Pohl, Sprecher der GRÜNEN im Kulturausschuss Mitte, kommentiert die Maßnahmen: „Nach Jahren des Stillstands im Bereich der Stadtteilkulturförderung haben GRÜNE und SPD ein wichtiges Zeichen gesetzt: In Hamburg findet Kultur nicht nur in großen Konzertsälen statt, sondern auch vor der Haustür. Mit der überfälligen Erhöhung der Rahmenzuweisung erhalten unsere Stadtteilkulturzentren und Geschichtswerkstätten endlich eine Planungssicherheit, um Kostensteigerungen auszugleichen und ihre hervorragende Arbeit fortzuführen und auszubauen. Durch die zusätzlichen Projektmittel erhalten wir zudem einen größeren Spielraum, um innovative Projekte im Bereich der Stadtteilkultur noch besser unterstützen zu können.“