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Bauausschuss begleitet Verfahren zum Bunkeraufbau

Im Bauausschuss der Bezirksversammlung Mitte wurde am 10.11.16 Stellung genommen zum Bunkeraufbau an der Feldstraße. Durch einen gemeinsamen Antrag der GRÜNEN-Fraktion und der SPD-Fraktion sowie weitere Gespräche, konnten Anpassungen des Konzepts zugunsten des Viertels erreicht werden. Der Aufbau des Bunkers war im Viertel über längere Zeit kritisch diskutiert worden, wobei es aus ganz Hamburg auch viele positive Stimmen zum Projekt gab. Die Kritikpunkte wurden in den Antrag aufgenommen und sind jetzt abschließend verhandelt worden.

 

Die Verbesserungen, die wir gegenüber dem ersten Entwurf erreicht haben, sind ein neues Verkehrskonzept für das gesamte Viertel, eine Begrenzung der Veranstaltungen in der Veranstaltungshalle auf dem Bunker, keine Verlängerung des Erbpachtvertrages auf 99 Jahre und einen schmaleren Aufbau, der sich besser in das Stadtbild einfügt. Die Baugenehmigung wird erst dann wirksam, wenn der städtebauliche Vertrag unterzeichnet ist. Das Projekt wird damit zu einer geringeren Belastung für die Menschen der unmittelbar umliegenden Quartiere.

 

Ursprünglich beinhaltete der Antrag der Grünen und der SPD eine Reduzierung der Aufstockung auf drei Stockwerke und ein Parkhaus mit Kunstrasenplatz auf dem Dach. Stattdessen wird auf das Parkhaus in Gänze verzichtet, da weitere Parkplätze das Verkehrsaufkommen grundsätzlich steigern. Es werden im Gegenzug 124 Parkplätze in der Rindermarkthalle angemietet. Gegen eine Aufstockung um lediglich drei Stockwerke sprach, das dann aus technischen Gründen keine Mehrzweckhalle und kein Fitnessraum in den Bunker aufgenommen hätte werden können, wodurch dieser positive Effekt für den Stadtteil weggefallen wäre. Denn eine eigenständige Halle wäre für St. Pauli nicht finanzierbar.

 

Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender der Grünen in Mitte, sagt dazu: „Durch ein geeignetes Verkehrskonzept werden nicht nur die Veranstaltungsverkehre des Bunkers sondern auch die des Doms und der St. Pauli-Spiele deutlich besser aus den angrenzenden Vierteln herausgehalten. Dieses Konzept muss zeitnah umgesetzt werden und sorgt so für eine Reduzierung der Lärmbelastung, des Feinstaubaustoßes und für mehr freie Flächen. Damit wird nicht nur verhindert das es zu Belastungen kommt, sondern sogar ein besseres Niveau als das heutige erreicht.“

 

Weiter sagt Michael Osterburg dazu: „Insgesamt dürfen im Jahr nicht mehr als 38 Veranstaltungen abseits des Breitensports stattfinden. Außerdem werden weder Veranstaltungen parallel zum Dom stattfinden noch gleichzeitig zu großen Events im Übel und Gefährlich, wodurch sichergestellt wird, dass keine zu großen Zahlen an Besucher*innen das tägliche Leben der Menschen in den Vierteln beinträchtigen.“

 

Michael Osterburg sagt weiter dazu: „Als Grüne setzen wir uns für eine grünes Stadtbild und eine Symbiose von Stadt und Natur ein. Durch Dachbegrünung, öffentliche  Grünflächen und Urban Gardening wird das Klima der Stadt verbessert, die Feinstaubbelastung verringert, die Biodiversität in der Stadt erhöht und damit die Aufenthaltsqualität für alle Bewohner*innen verbessert. Darum begrüßen wir dieses neue grüne Dach über dem Heiligengeistfeld.“