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Schienenersatzverkehr: HVV-Herausforderung im Hamburger Süden


Die Menschen aus Wilhelmsburg und von der Veddel können ein Lied davon singen: Seit dem 21. Juli verbindet nur noch ein Schienenersatzverkehr die Elbinseln mit der Innenstadt. Lange Wartezeiten auf den Bus- und S-Bahnhöfen sowie überfüllte, stickige Busse sind die Regel.
Schienenersatzverkehr und S-Bahn sind nicht nur schlecht aufeinander abgestimmt, auch mangelt es an Alternativen. Bis zum Hauptbahnhof fährt man aus dem Reiherstiegsviertel nun ganze 45 Minuten, doppelt so lange wie normalerweise.

 

Dass es so kommen wird, war absehbar. Dabei hätte es alles anders laufen können. Bereits im Februar haben wir im Regionalausschuss Wilhelmsburg/Veddel einen Antrag gestellt, in dem wir eine rechtzeitige Planung von Alternativen für den Busersatzverkehr gefordert haben. Darin war insbesondere die Ausweitung der Fährverbindung 73 auf das Wochenende und Feiertage vorgesehen sowie die Verlängerung der Buslinie 13 bis zum Berliner Tor, um eine schnellere Anbindung der Wilhelmsburger*innen und der Veddeler*innen sicherzustellen.

 

Die aktuellen Erfahrungen zeigen jedoch, dass Schienenersatzverkehr zukünftig umgedacht werden muss, um den HVV im Sinne der Anwohner*innen in Wilhelmsburg und auf der Veddel zu planen. Es gibt mit der Fähre 73 bereits eine gute Alternativen zum Busersatzverkehr, die allerdings ausgebaut werden muss.

 

Für unseren Antrag im Regionalausschuss Wilhelmsburg/Veddel hier klicken.

 

Zur Behördenantwort geht es hier.

 

Zur facebook-Protestseite "HVV-Herausforderung im Hamburger Süden" hier klicken.