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Cornern auf St.Pauli - Lösungen mit den Gewerbetreibenden finden

 

Das "Cornern" ist derzeit in aller Munde. Auch in Hamburg ist langsam der Sommer angekommen und viele Menschen verbringen ihre Zeit draußen in Parks oder eben an Straßenecken. Bei uns in Mitte ist besonders die Ecke Wohlwillstraße/Beim Grünen Jäger sehr frequentiert. Durch die hohe Zahl der Menschen, die sich dort regelmäßig aufhalten, häufen sich Beschwerden über Lärm und erhöhte Vermüllung. Wir GRÜNEN sehen unsere Aufgabe in der Vermittlung zwischen Anwohner*innen, Gewerbetreibenden und Feiernden und setzen uns für Lösungen ein, die ein Miteinander vor Ort möglich machen ohne Verbote auszusprechen.

„Es ist ja im Grunde etwas Schönes, wenn sich Leute gemeinsam draußen aufhalten und Spaß haben. Aber die Masse an Menschen und die damit verbundenen Auswirkungen wie Vermüllung oder Lärmbelästigung sind ein Problem“, so Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN in Mitte. Wir wollen deshalb die Gewerbetreibenden stärker in die Pflicht nehmen: „Es geht darum, diejenigen, die am 'Cornern' gut verdienen, an den Kosten zu beteiligen, um die Situation für alle erträglicher zu machen.“

 

So sollen die Kioskbesitzer und andere Gewerbetreibende aufgefordert werden, in den Sommermonaten zusätzliche Toiletten und Mülleimer aufzustellen. Darüber hinaus könne man über den Einsatz von sogenannten „Kommunikations-beauftragten“ nachdenken, die das Gespräch mit besonders lauten und alkoholisierten Feiernden suchen. Osterburg dazu: „Wir wollen keine schwarzen Sheriffs. Vielmehr sollten das Personen sein, die andere darauf hinweisen, dass hier Menschen ab einer gewissen Uhrzeit auch einmal schlafen wollen.“

 

Wir diskutieren unsere Vorschläge zunächst im Bezirk, um dann das Gespräch mit den Gewerbetreibenden zu suchen. „Wir sind optimistisch, dass wir durch gemeinsame Gespräche Lösungsansätze entwickeln und so die Möglichkeit eines zeitlich beschränkten Alkoholverkaufs umgehen können“, so Osterburg.

 

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