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Nachgefragt: Gemeinsame Anfrage an den Senat zum Bunker in der Feldstraße

 

Der Bunker in der Feldstraße ist sowohl bei Partygänger*innen, als auch bei Musikliebhaber*innen beliebt und wirkt auf dem Heiligengeistfeld beinahe schon wie ein kleines Wahrzeichen von St. Pauli. 2014 entstand die Idee, den Bunker durch eine Begrünung des Daches, ähnlich der der Highline in New York, und andere Nutzungen weiterzuentwickeln. Diese würden allerdings zu einer massiven Veränderung des Mahnmals führen.

 

Aktuell liegt ein umfassendes Konzept für die Umgestaltung vor, das bereits viele Fragen beantwortet. Jedoch sind noch einige Fragen zum Baurecht, Denkmalschutz, Verkehr, Begrünung, Belangen der Anlieger*innen und Bestandsmieter*innen, sowie zum Erbbaurecht offen. Diese Fragen wurden nun von GRÜNEN und SPD als gemeinsame Anfrage an den Senat gerichtet, um sich für die Beurteilung des Konzepts ein umfassendes Bild der Situation machen und eine abgewogene Entscheidung gewährleisten zu können.

Die Anfrage räumt den Fachbehörden eine Frist von sechs Wochen zur Stellungnahme ein. „Im Anschluss werden wir die Antworten gemeinsam mit der SPD ausführlich evaluieren, um zu einer abgewogenen Entscheidung kommen zu können, die der Tragweite des Projektes gerecht wird“, so Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg. „Uns GRÜNEN in Mitte sind dabei insbesondere die Beteiligung der Bürger*innen vor Ort und Transparenz wichtig. Wir setzen auf eine umfassende Information und Einbindung der Anwohner*innen im Stadtteil“.

 

Der Bunker auf dem Heiligengeistfeld auf St. Pauli wurde als Teil der Verteidigungsstrategie im Zweiten Weltkrieg erbaut und mit dem Einsatz von tausenden Zwangsarbeitern realisiert. Nach dem Krieg wurde er aufgrund des Wohnungsmangels in der Hansestadt zunächst von zivilen Mieter*innen bewohnt. In den Folgejahren wurde der Bunker an der Feldstraße für unterschiedliche Zwecke genutzt, seit 1993 ist er per Erbbaurechtsvertrag verpachtet.

 

Zur vollständigen Anfrage hier klicken.