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Honigfabrik erhält Geld für Sanierung

Am Mittwoch wurde in der Bürgerschaft beschlossen, dass einige Kulturzentren in Hamburg dringend benötigte Gelder zur Sanierung erhalten sollen. Darunter findet sich auch die Honigfabrik. Bereits 2008 hatte es hier Sanierungsmaßnahmen gegeben, doch wegen fehlender Mittel konnten damals nicht alle Mängel beseitigt werden. Handlungsbedarf gibt es insbesondere an den Dächern, die stellenweise löchrig sind und so Regenwasser in die Räume gelangt. Ein ähnliches Problem gibt es auch bei der Abdichtung der Fenster. Mit den nun beschlossenen Mittel in Höhe von etwa 200.000 Euro für die Honigfabrik soll hier Abhilfe geschaffen werden. Das ist auch dringend notwendig, da die Honigfabrik einen konstanten Zuwachs der BesucherInnenzahlen verzeichnet.

„Dieser Beschluss freut nicht nur die Menschen von der Honigfabrik, sondern auch uns GRÜNE.“, kommentiert Michael Osterburg. „Die Honigfabrik ist für Wilhelmsburg sehr wichtig, weil sie mittlerweile eines der wichtigsten Zentren für die Stadtteilkultur ist. Das zeigen auch die steigenden BesucherInnenzahlen. Ich kann die Betreiberinnen und Betreiber nur loben, dass sie eine so gute Arbeit machen und das trotz der ungünstigen Umstände.

 

Wir GRÜNE wollen solche Zentren dringend weiter fördern. Die sind nicht nur eine Bereicherung für alle kulturinteressierten Menschen, sondern auch Anlaufpunkt für den Zusammenhalt im Stadtteil ganz allgemein. Deshalb wollen wir auch die anderen Einrichtungen am Kulturkanal fördern und Wilhelmsburg damit zu einem Anlaufpunkt für alle kulturbegeisterten Menschen zu machen.“

 

Auch René Gögge, kulturpolitischer Sprecher der GRÜNEN Bürgerschaftsfraktion, ist begeistert:  „Die Stadtteilkulturzentren sind nahe bei den Menschen und bieten Kultur zum Anfassen. Vom Häkel-Kurs bis zum Laien-Theater unter professioneller Anleitung ist alles dabei.

 

Die Honigfabrik ist besonders hinsichtlich der Verankerung in ihrem dynamischen Stadtteil sowie der enormen Breite des Angebots vorbildhaft! Ich finde es großartig, dass wir als Rot-Grüne Koalition diese Arbeit mit Investitionen von 200.000 Euro unterstützen dürfen.“

 

Die Honigfabrik wurde ursprünglich 1906 als Margarinefabrik erbaut. Siebzig Jahre später begann eine Jugendzentrumsinitiative sich um das alte Gebäude zu bemühen, das nach Flutkatastrophen und Hafenkrise leer stand. Mit viel Eigenarbeit der Initiative wurde das Gebäude umgebaut. Zunächst gab es regelmäßige kulturelle Programmangebote, später kamen unter anderem eine Schule und eine Werkstatt hinzu. Mittlerweile bietet das Zentrum ein vielfältiges Angebot, unter dem Leitgedanken der Eigenverantwortlichkeit.