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Bürgerbeteiligungsverfahren zum Wohnquartier Haferblöcke mit ersten Ergebnissen

Nach insgesamt 14 Veranstaltungen in den vergangenen Wochen ist die erste Phase der Wohnquartiersentwicklung Haferblöcke, am Öjendorfer See, abgeschlossen. Ein Auswahlgremium aus ExpertInnen und BürgervertreterInnen hat in der letzten dieser Veranstaltungen nun zwei Entwürfe ausgewählt, die das Grundkonzept für das neue Quartier bilden soll. Zuvor hatten insgesamt vier Teams ihre Konzepte für die Entwicklung vorgestellt. Anders als bei Wettbewerben legt die gefällte Entscheidung jedoch keine grundsätzliche Zuständigkeit fest, sondern gibt nur die Grundstruktur vor. Auch sinnvolle Elemente aus anderen Entwürfen werden in das endgültige Konzept einfließen. Der aus beiden Entwürfen zusammengestellte Gesamtplan soll am 3. März, in einer gemeinsamen Sitzung des Ausschusses für Wohnen und Stadtentwicklung und des Beirats Billstedt-Horn öffentlich vorgestellt werden.

„Ich freue mich, dass das Verfahren so erfolgreich war.“, kommentiert Michael Osterburg. „Die Bürgerinnen und Bürger haben mit planen können, das wird das ganze Projekt deutlich stärken. Je mehr Menschen ihre Ideen einbringen können, desto mehr gute Ideen werden dabei rausspringen. Außerdem steigert so ein Beteiligungsverfahren auch die Akzeptanz des Projekts, weil die Bürgerinnen und Bürger eben nicht vor vollendete Tatsachen gestellt werden, sondern ihre Wünsche mit einfließen.

 

Das Planungsverfahren war aber nur der erste Schritt. Ich bin sehr gespannt auf die Ergebnisse, die im März vorgestellt werden. Wir GRÜNE werden darauf achten, dass die Menschen auch bei der Umsetzung angemessen beteiligt werden. BürgerInnenteiligung soll nicht nur in der Theorie funktionieren, sondern auch praktisch spürbar sein.“

 

In einem bisher einzigartigen Verfahren sollte das geplante und durchaus viel kritisierte Projekt Haferblöcke realisiert werden. Nach einer Auftaktveranstaltung folgten mehrere Workshops, bei denen verschiedene Themen, wie Grünanlagen, Infrastruktur und auch Integrationsmaßnahmen erörtert wurden. In all diesen Veranstaltungen waren Bürgerinnen und Bürger vor Ort und konnten aktiv mitgestalten. Aus den Workshops heraus wurden dann auch Vertreterinnen und Vertreter gewählt, die im Auswahlgremium an der Entscheidung über das endgültige Konzept beteiligt waren.