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HafenCity: Baakenhafen wird modern und nachhaltig

Die Gestaltung der HafenCity entwickelt sich immer mehr zu einer Erfolgsgeschichte für die GRÜNEN. In den vergangenen Tagen haben sich neue Entwicklungen im Baakenhafen ergeben. Dort sollen ab 2016 Flüchtlinge einziehen. Geplant sind Unterkünfte für insgesamt 720 Menschen. Dabei wird es sich um sogenannte Folgeunterkünfte handeln, in denen Flüchtlinge mit positivem Asylbescheid untergebracht werden können. Allerdings sind die dort geplanten Wohncontainer nur als temporäre Einrichtung gedacht. Auch zum Nachfolgeprojekt gibt es nun neue Informationen. Es sollen runde 2000 neue Wohnungen entstehen. Die dafür zuständige städtische HafenCity GmbH plant dafür allerdings nur eine geringe Zahl von PKW-Stellplätzen ein. Statt der üblichen 0,8 Stellplätze pro Wohneinheit werden nur 0,4 Stellplätze veranschlagt. Grund dafür ist die gute Anbindung der HafenCity an den ÖPNV.

„Die HafenCity entwickelt sich wirklich positiv.“, so Michael Osterburg. „Wie abgemacht setzen wir GRÜNEN in Hamburg eine möglichst gleichmäßige Verteilung von Flüchtlingen auf die Stadtteile durch. Das halte ich für sehr wichtig. Einige Bürgerinnen und Bürger vermuten ja auch öffentlich, dass mit zweierlei Maß gemessen wird. Insbesondere bei solchen Vorzeige-Vierteln wie der HafenCity wird dieser Vorwurf gelegentlich angebracht. Wir erbringen hier den Gegenbeweis. Die HafenCity ist ein Stadtteil wie jeder andere.

 

Auch das Konzept für den Wohnungsbau finde ich gut. Die meisten Menschen, die in der Innenstadt leben, verzichten ohnehin freiwillig auf ein Auto, weil es einfacher und schneller ist, mit U- und S-Bahn zu fahren. Dieser Trend wird sich in Zukunft nur verstärken. Eine zeitgemäße und nachhaltige Planung von Quartieren halte ich deshalb für absolut notwendig. Wir sollten auch noch weiter denken. Es gibt gute Konzepte, im Bereich der E-Mobilität, die das reguläre Auto völlig ersetzen können. Außerdem müssen wir bei solchen Planungen verstärkt die Bedürfnisse von Fußgängerinnen und Fußgängern einplanen. Trotzde ist das ein Erfolg. Der Stadtteil entwickelt sich zu einem Quartier für alle Menschen, gut durchmischt und autofrei.“

 

Der Baakenhafen war urprünglich ein Anlaufpunkt für den hambugischen Überseehandel. Insbesondere transatlantische Verbindungen, aber auch eine Linie in die damaligen deutschen Kolonien in Ostafrika knüpften hier an. Seit 1998 ist er formal in das Projekt HafenCity eingebunden, mit dem die innerstädtische Struktur, aus Wohn-, aber auch Gewerbe- und Erholungsflächen in den Hafen erweitert werden soll. Der derzeitige Entwicklungsplan sieht für den Baakenhafen vor allem eine Bebauung mit Wohnflächen vor, deshalb soll auch der Lohsepark als Erholungsfläche bis ins Quartier verlängert werden.