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Zukunft der City-Hochhäuser entscheidet sich in der Bürgerschaft

Die Hamburgische Bürgerschaft wird sich am 2. März mit den City-Hochhäusern beschäftigen. Die denkmalgeschützten Gebäude am Klosterwall sollen nach dem Plan des verantwortlichen Bauunternehmens Aug. Prien abgerissen und durch Neubauten ersetzt werden. Wie wichtig das Grundstück für die Stadtentwicklung ist, zeigt sich nun auch darin, dass die Bürgerschaft, anstatt der städtischen Kommission für Bodenordnung (KfB), die Entscheidung über eine Zustimmung zu dem Deal übernimmt.

„Zumindest werden die weiteren Planungen jetzt öffentlich stattfinden, anstatt hinter den verschlossenen Türen der Behörden.“, kommentiert Michael Osterburg. „Die Bezirkspolitik ist bisher gar nicht in den Prozess einbezogen worden, der Abriss der Hochhäuser wurde auch nicht öffentlich zur Diskussion gestellt. Dabei wäre es gerade bei einem so großen Projekt wichtig, dass das Verfahren transparent gestaltet wird und die Bürgerinnen und Bürger nachvollziehen können, warum und welche Entscheidungen fallen.

 

Wir werden jetzt daran arbeiten, dass die Neugestaltung so grün und nachhaltig wie möglich wird. Ich sehe insbesondere die große Chance, dass wir das Kontorhausviertel autofrei bekommen. Das erspart den Anwohnerinnen und Anwohnern nicht nur Lärm und Abgase, sondern ist auch eine gute Möglichkeit um Platz für den Wohnungsbau zu gewinnen.“

 

Das Unternehmen Aug. Prien soll bereit sein einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag für das Grundstück zu bezahlen. Dabei soll insbesondere die Lage direkt am Klosterwall und Hauptbahnhof ausschlaggebend für diesen hohen Betrag sein. Das Konzept, über das die Bürgerschaft nun abstimmen soll, beinhaltet neben dem Wohnungsbau auch ein Hotel, Flächen für den Einzelhandel, Büros und eine Kita.