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Tempo 30 in der Alfredstraße

Die Alfredstraße, die die Bürgerweide und die Klaus-Grothe-Straße verbindet, wird mehr und mehr als Ausweichroute genutzt, wenn auf den Hauptverkehrswegen zu den Stoßzeiten Staus entstehen. Problematisch ist, dass damit mittlerweile eine deutliche Lärmbelastung für Anwohnerinnen und Anwohner entsteht. Auch entstehen Sicherheitsbedenken, da es sich bei dem umliegenden Viertel um ein Wohngebiet handelt, in dem Kinder und ältere Menschen unterwegs sind. Daher sind sich SPD und GRÜNE in Mitte einig, dass hier gehandelt werden muss.

„Wir setzen uns für eine Tempo-30-Zone ein.“, erklärt Michael Osterburg. „Damit können wir für eine bessere Sicherheit der Anwohnerinnen und Anwohner sorgen und auch das Lärmproblem lösen. Bei allem Verständnis über den Stau-Frust der Autofahrerinnen und Autofahrer, darf der Ausweichverkehr nicht zulasten der Menschen vor Ort gehen. Das ist aber derzeit ganz deutlich in der Alfredstraße zu bemerken.

 

Allerdings ist sie nicht die einzige Straße, in der wir solche Probleme haben. Zu den Hauptverkehrszeiten, also zu Arbeitsbeginn und nach Feierabend, gibt es noch viele andere Straßen, die als Ausweichrouten genutzt werden und das nicht nur in Mitte. Auch da treten solche Probleme auf. Deswegen halten wir es für überlegenswert, in allen Wohnstraßen Tempo-30-Zonen einzuführen.“

 

Insbesondere die Bürgerweide zählt zu den wichtigsten Hauptverkehrswegen in Hamburg, da sie das Zentrum mit der A24 im Osten verbindet. Ab der Klaus-Grothe-Straße gelangen Autofahrerinnen und Autofahrer zur Borgfelder Straße und anderen Strecken, die weiter in den Südosten der Stadt führen. Deshalb entstehen dort jeden Tag Staus. Gerade jüngst hatte die Studie „Auf dem Weg zur Smart City“ errechnet, dass die Menschen in Hamburg täglich 125.000 Stunden im Stau stehen. Entsprechend hoch fällt mittlerweile auch der Ausweichverkehr aus.