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Hamburg gibt sich ambitionierte Klimaziele

Am Dienstag wurden im Senat neue Klimaziele für die Stadt Hamburg beschlossen. Demnach sollen die städtischen Einrichtungen bis 2030 klimaneutral gestaltet werden, also nicht mehr Treibhausgase produzieren, als eingespart werden. Außerdem soll die CO2-Bilanz der gesamten Stadt bis 2030 massiv gesenkt, gegenüber der Bilanz von 1990 sogar halbiert werden.

 

Zu dem Maßnahmenkatalog, mit dem diese Ziele erreicht werden sollen, zählen unter anderem die energetische Sanierung öffentlicher Gebäude, die schrittweise Reduktion von Emissionen durch den ÖPNV, eine verstärkte Radverkehrspolitik, sowie der deutlich verstärkte Einsatz von elektrofahrzeugen im behördlichen Fuhrpark.

„Hamburg muss hier eine Vorreiterrolle einnehmen!“, erklärt Michael Osterburg. „Städte haben schon von Haus aus einen größeren Einfluss auf Treibhausgasemissionen als ländliche Regionen. Deshalb ist es wichtig und richtig, sich hier ambitionierte Ziele zu setzen. Gerade wir GRÜNEN werden beweisen, dass sich Klimaschutz und wirtschaftliche Stärke nicht gegenseitig ausschließen.

 

Klimaschutz ist nicht nur ein Prestigeprojekt, sondern hat auch einen extrem positiven Einfluss auf die Lebensqualität. Die Bürgerinnen und Bürger wünschen sich weniger Lärm und eine bessere Luftqualität. Wir setzen uns in Mitte schon seit Jahren für eine verstärkte Nutzung von Fahrrädern, anstatt Autos ein, auch ein attraktiver ÖPNV ist uns ein Anliegen. Die Förderung von Elektrofahrzeugen, nicht nur bei Behörden, sondern auch in der Stadt generell, hat außerdem den wichtigen Nebeneffekt, dass die Lärmbelastung für Anwohnerinnen und Anwohner deutlich sinkt.“

 

Seit dem 30. November findet in Paris die Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen statt. Dort werden die Staaten die bisher erreichten Schritte beim Klimaschutz besprechen, die dazu getroffenen Maßnahmen evaluieren, aber auch über neue ziele sprechen. Ziel ist es eine verbindliche Nachfolgeregelung für das bisher geltende Kyoto-Protokoll zu finden. Dieses, nicht von allen Staaten unterzeichnete, Protokoll ist bisher die einzige internationale verbindliche Regelung zum Klimaschutz. Im Zuge der Weltklimakonferenz evaluieren derzeit viele Städte, Regionen und Staaten der Welt ihre Klimaschutzziele.