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Gemeinsam gegen den Terror

Gestern haben sich tausende Hamburgerinnen und Hamburger auf dem Domplatz zu einer Solidaritätskundgebung mit den Opfern der Terroranschläge von Paris zusammen gefunden. Um 16 Uhr begann die Veranstaltung mit französischer Musik. Danach folgten Reden von der Hamburger Landesbischöfin Kirsten Fehrs, vom Vorsitzenden der Islamischen Gemeinschaften in Hamburg Mustafa Yoldas, von Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit, von Selvihan Sönmez von der alevitischen Gemeinde Hamburg und schließlich von Bürgermeister Olaf Scholz. Sie alle verurteilten die Anschläge als feige Attacken auf Freiheit und Toleranz und warnten die Menschen davor den Willen des sogenannten Islamischen Staates zu erfüllen, indem sich die Gesellschaft in Muslime und Nicht-Muslime aufspaltet.

„Diese Veranstaltung war wichtig.“, so Michael Osterburg. „Das Ziel dieses Terrors ist es unsere Gesellschaft durch Angst zu verändern. Der Terror möchte, dass wir öffentliche Räume meiden, er möchte das Zusammenkommen und die Verständigung zwischen den Menschen verhindern, um den Zusammenhalt und damit das Wertekonzept unserer Gesellschaft zu zerstören. Gerade deshalb müssen wir uns weiter in der Öffentlichkeit bewegen und zusammenkommen. Das ist die beste Antwort auf die Ereignisse. Der Terror gewinnt, wenn wir uns verändern.

 

Wir haben gestern aber nicht nur unsere Solidarität mit Paris gezeigt. Alle Reden sprachen auch von den Opfern in Beirut, Ankara und auf der Sinai-Halbinsel. Das zeigt, dass der Terror alle Ethnien, Religionen und Hautfarben trifft. Wir sind Paris, aber wir sind auch Beirut und Ankara. Und Beirut und Ankara sind Paris. Wir alle stehen vereint gegen Terror.“

 

Unter dem Hashtag #NousSommesParis, französisch für „Wir sind Paris“ hatte sich schon am Abend der Anschläge eine breite Welle der Solidarität auf Twitter gezeigt. Die Menschen bekundeten durch diesen Hashtag ihr Mitgefühl, aber auch den gemeinsamen Zusammenhalt gegen den Terror. Später hatte auch der Hashtag #NousSommesUnis, „Wir sind vereint“, dies zum Ausdruck gebracht und noch einmal besonders den Zusammenhalt betont. Derzeit lässt sich überall in Europa eine Welle der Solidarität beobachten.