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Aufruf zur Solidaritätskundgebung

Die Bürgerschaftsfraktionen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, SPD, CDU und LINKEN rufen gemeinsam mit vielen Institutionen und vielen gesellschaftlichen Akteuren zu einer Solidaritätskundgebung auf. Unter dem Motto „Vereint dem Terror entgegen stellen ‒ Gemeinsam Freiheit und Demokratie verteidigen“ soll am Mittwoch, den 18. November, ab 16 Uhr auf dem Domplatz/Speersort gegen den IS-Terror demonstriert werden.

„Dieser Angriff galt uns allen“, so Michael Osterburg. „Es hätte jede und jeden treffen können. Wer Cafés besucht, Konzerte oder das Kino hätte zum Opfer werden können. Weil dieser Angriff nicht den Französinnen und Franzosen allein galt, sondern allen Menschen, die nicht die Ideologie des IS teilen, sollten wir uns alle gemeinsam dem entgegen stellen. Wir müssen auch weiter den öffentlichen Raum nutzen und dürfen uns nicht einschüchtern oder spalten lassen, denn das ist es was der Terrorimus will. Wenn das passiert, dann gewinnt der IS. Deshalb brauchen wir diese Kundgebung.

 

Das gilt auch für die Geflüchteten. Die fliehen genau vor dem Terror, der jetzt in Paris stattgefunden hat. Wer sie dafür verurteilt, der verurteilt auch die Französinnen und Franzosen, die sich in der Nacht in ihren Häusern versteckt haben oder um ihre Angehörigen trauern. Wir, das sind die Menschen, die sich dem Terror entgegen stellen. Die, das sind alle jene, die Hass und Ausgrenzung sähen.“

 

In der Nacht vom vergangenen Samstag auf Sonntag hatte eine beispiellose Anschlagsserie die französische Hauptstadt erschüttert. In der Nähe des Fußballstadions, in dem gerade die französische gegen die deutsche Nationalmannschaft spielte, hatten sich zwei Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt. Zudem kam es zu mehreren Attacken auf Cafés, bei denen etliche Menschen starben. Am gravierendsten war aber eine Geiselnahme im Veranstaltungszentrum Bataclan, bei der fast hundert Menschen ums Leben kamen. Derzeit gibt es 132 Opfer. Allerdings liegen noch viele Menschen in kritischem Zustand im Krankenhaus, es könnten also weitere Opfer folgen.