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Feuer auf dem Spielbudenplatz

Am frühen Dienstagmorgen ist auf dem Spielbudenplatz auf St. Pauli ein Feuer ausgebrochen. Gegen kurz nach halb drei traf die Feuerwehr ein. Allerdings stand die Westbühne, eine von zwei Bühnen auf dem Platz, da bereits vollkommen in Flammen. Auch das Dach war bereits zum Teil eingestürzt. Die Ursache ist bisher ungeklärt.

„Zum Glück ist niemand zu Schaden gekommen“, so Michael Osterburg. „Trotzdem ist es ziemlich bedenklich, dass dort ein solches Feuer ausbrechen konnte. Immerhin gibt es am Spielbudenplatz viel Publikumsverkehr und demnächst findet ja auch das Reeperbahnfestival statt. Deshalb muss jetzt schnell Ursachenforschung betrieben werden, vor allem müssen aber auch die Trümmer weggeräumt werden, damit das Festival stattfinden kann.

Aber auch hierin kann man eine Chance sehen. Beim Betrieb auf dem Spielbudenplatz hat sich in den letzten Jahren vieles gut entwickelt, es gibt aber auch einiges zu verbessern. Wir können dieses Ereignis als Anlass nehmen um einmal grundsätzlich über ein neues Konzept zu sprechen. Wir sollten uns die Zeit nehmen und den Spielbudenplatz sinnvoll weiterentwickeln.“

 

Der Spielbudenplatz war ursprünglich ein Zentrum für Künstler und Gaukler in Hamburg. In den sechziger Jahren verfiel der Platz und blieb lange ungenutzt. Seit den neunziger Jahren gab es immer wieder versuche den Platz neu zu beleben. Dazu gehörten Entwürfe der KünstleriInnen Niki de Saint-Phalle und Jeff Koons. Zuletzt wurde er 2006 neugestaltet, dabei entstanden die beiden gegenüberliegenden Bühnen. Diese optisch wenig ansprechende Lösung wurde seither immer wieder von verschiedenen Seiten deutlich kritisiert.