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Illegale Ferienwohnungen in Hamburg – hier muss gehandelt werden!

Die angespannte Lage am Wohnungsmarkt ist für viele Hamburger mittlerweile zum Alltag geworden. Jeder, der in den letzten Jahren nach Hamburg gezogen oder in Hamburg umgezogen ist, hat schnell gemerkt, dass es nicht einfach ist eine geeignete Wohnung zu finden. Freie Wohnungen sind deutlich teurer als der durchschnittliche Mietpreis und auch wenn etwas Passendes gefunden wurde, kann es vorkommen, dass sich bis zu 30 Mitbewerber die begehrte Wohnung anschauen. Selbst die vielen Neubauten können nicht den kompletten Bedarf, besonders von bezahlbaren Wohnungen, decken. Für Vermieter, sollte man annehmen, sind das goldene Zeiten. Umso erschreckender, dass es dennoch Vermieter gibt, die den so dringend benötigten Wohnraum illegal als Ferienwohnung vermieten, leerstehen lassen oder als Gewerbefläche zweckentfremden.

Michael Osterburg, Fraktionsgeschäftsführer der GRÜNEN in Mitte, findet klare Worte: "Ein unerträglicher Zustand, zumal diese Profitgier zulasten der gesamten Gesellschaft geht, wir brauchen unbedingt mehr Personal in den Ämtern, um dem nachzugehen." Ein Beleg für diese Aussage ist, dass der Senat die Zahl der illegalen Ferienwohnung zurzeit auf 800 schätzt. Dieselbe Zahl wie vor zwei Jahren, kaum zu glauben!

 

Der Personalmangel lässt sich am Beispiel des Bezirks Eimsbüttel belegen, der die größte Anzahl an Stellen für die Suche von Zweckentfremdung zur Verfügung hat. Konnten doch in diesem Bezirk die meisten illegal verwendeten Wohnungen identifiziert werden. Rot-Grün in Mitte hat erst im Juli einen Antrag für mehr Personal im Bereich Soziale Stadtteilentwicklung beschlossen. Leider ist der Senat bis heute nicht bereit die notwendigen Stellen zur Verfügung zu stellen. Michael Osterburg dazu: "Der Nutzen liegt auf der Hand, jetzt muss die Politik aktiv werden!" Denn es dürfen keine weiteren zwei Jahre vergehen, in denen nichts geschieht.