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Speicherstadt und Kontorhausviertel sind Weltkulturerbe

Am Sonntag verkündete das Unesco-Welterbekomitee ihre Entscheidung die Speicherstadt und das Kontorhausviertel auf die Liste der Weltkulturerbe zu setzten. Damit hat Hamburg neben dem Weltnaturerbe Wattenmeer nun auch das erste Weltkulturerbe. Die Jury befand, dass es sich bei Speicherstadt und Kontorhausviertel um "ein hervorragendes Beispiel" von Gebäuden und Ensembles handele, "die einen oder mehrere bedeutsame Abschnitte der Menschheits-Geschichte versinnbildlichen". Michael Osterburg, der Fraktionsvorsitzende der Grünen-Mitte kommentiert: „Die Auszeichnung zum Unesco-Weltkulturerbe ist ein toller Erfolg für Hamburg und auch für den Bezirk Mitte. Der Titel bietet große Chancen für Hamburg, aber er bedeutet gleichzeitig auch Verantwortung für den Schutz dieses Erbes. Zum Schutze und Würdigung des Viertels wäre zum Beispiel eine autofreie Gestaltung rund um das Kontorhausviertel und dem Burchardplatz sinnvoll.“

 

Die Speicherstadt ist größte einheitlich zusammenhängende Lagerhausensemble und wurde unter der Leitung Franz Andreas Meyer errichtet. Das Kontorhausviertel direkt um die Ecke unseres Fraktionsbüros wurde in den 1920er und 1930er Jahren gebaut und war weltweit das erste reine Büroviertel. Hier zeigt sich Backsteinexpressionismus besonderer Art, zum Beispiel am Chilehaus vom Architekten Fritz Höger