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GRÜNE Fahrradtour durch Hamm und Horn

Am Sonntag war es wieder soweit, Fahrradtour der Grünen im Bezirk Mitte. Diesmal wollten wir uns einen Überblick über die Zustände der Radwege in Hamm und Horn verschaffen. Begonnen haben wir unsere Tour an der Stadtrad-Station U-Bahn Hammer Kirche. Bei schönstem Sonnenschein ging es über den Horner Weg in Richtung Baustelle der „Horner Freiheit“, dem neuen Stadtteilzentrum für den Bezirk Horn. Hier, entlang der Veloroute 8, fiel sofort der schlechte Zustand der Fahrradwege auf. Aber es kann auch anders aussehen. Dies wurde bei unserer Fahrt durch die Washingtonallee deutlich. Ein schöner breiter Fahrstreifen gewährleistete ein sicheres Radfahren. Alle waren sich einig, so ist es vorbildlich. Wieder Ernüchterung beim Abbiegen auf die Horner Landstraße, hier existiert ein Radweg, der keiner ist: völlig kaputt, zum Teil nur noch eine Sandpiste und das kilometerlang. So ein desolater Zustand auf einer zentralen Einfallstraße. So darf es nicht bleiben! Auf dem Rückweg über den Sievekingdamm kam es unter den Teilnehmern zur Verwunderung. Wie kann eine so wichtige Hauptverkehrsstraße in einem so schlechten Zustand sein? Endpunkt unserer Tour war der Hammer Park. Hier haben wir die Gelegenheit genutzt, uns bei erfrischenden Getränken auszutauschen.

Zusammengefasst: Die Veloroute 8 ist teilweise in einem vorbildlichem Zustand, breite, ebene Fahrspuren und neue Fahrradschutzstreifen ermöglichen ein angenehmes und sicheres Fahren. Hauptverkehrsstraßen wie die Hammer Landstraße oder der Sievekingdamm hingegen sind in einem katastrophalen Zustand! Das schreckt ab! So wird es schwer das Ziel zur Erhöhung des Radfahranteils im Verkehr auf 25 % zu erreichen. Es scheint, dass lange Zeit ein Konzept bei der Entwicklung der Radwege gefehlt hat. Umso wichtiger war es, dass die Rot/Grüne Regierung endlich die Förderung des Radverkehrs mit in den Koalitionsvertrag aufgenommen hat. Der Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN in Hamburg Mitte, Michael Osterburg, sagt dazu:„Dies stellt natürlich die Bezirke vor eine große Herausforderung. Für die vielseitigen Aufgaben wird dringend neues Personal benötigt. Nur so kann der Weg, Hamburg zu einer wirklich fahrradfreundlichen Stadt zu gestalten, ermöglicht werden.“