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Wohnidee für das Rialto-Lichtspieltheater

Das historische Rialto-Kino wird vielleicht zu einem Wohnprojekt umgewandelt. Der neue Eigentümer Konrad Grevenkamp und seine Projektgesellschaft impuls21 haben zunächst eine Bauvoranfrage gestellt. Sie möchten auf dem Gelände des Rialto-Kinos ein Wohnhaus entstehen lassen. In dem Wohnhaus soll gemeinschaftliches Wohnen ermöglicht werden. Im Erdgeschoss soll es Räume für kulturelle Zwecke geben. Das benachbarte Eckhaus an der Mokrystraße wird bereits von impuls21 umgebaut. Die Bewohner und Bewohnerinnen sind in dem Verein GoMokry organisiert. Wenn das Bauvorhaben beim Rialto-Kino klappt, könnten die Wohngemeinschaften über einen gemeinsamen Innenhof verfügen. „Wenn das Rialto-Kino nicht wieder belebt wird, sind die Vorschläge eine gute Alternative und stellen eine sinnvolle Nutzung dar“, äußert sich Michael Osterburg, der Fraktionsvorsitzende der Grünen-Mitte.

Das Rialto-Kino wurde bereist in den 1920er Jahren eröffnet und überlebte unbeschadet den zweiten Weltkrieg. 1987 gingen dennoch aus finanziellen Gründen die Lichter aus. Im Mai 2013 eröffnete das Rialto, dank des Wilhelmsburger Unternehmers Stephan Reifenrath für einen Sommer wieder. Die weitere Zukunft ist seitdem ungewiss.