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Neues zu den ESSO-Häusern

Die ersten Pläne zur Neubebauung der ESSO-Häuser sind fertig und scheinen zum Erfolg für die Bewohner zu werden. Die 'PlanBude' hat die Interessen der Einwohner St.Paulis beim Planungsprozess mit Stadt und Investor mit einbringen können. Durch diese neue Art der Prozessplanung konnte eine weitere Entfremdung des Stadtteils verhindert werden. Zugleich wurden auch Ideen der Bürger berücksichtigt. Im Auftrag des Bezirks konnte die 'PlanBude' das umfangreiche Beteiligungsverfahren abschließen. Nach zwei großen Stadtteilkonferenzen und mehreren Workshops, sowie Verhandlungen zwischen Stadtplanungsamt und dem Eigentümer, konnte heute das erste Konzept für die Neubebauung vorgestellt werden. Außerdem ging es darum, die Pläne für den städtebaulichen Wettbewerb vorzustellen und zu diskutieren. Michael Osterburg, der Fraktionsvorsitzende der Grünen in Mitte, sagt dazu: „Wir freuen uns, dass der erste große Schritt des Planungsprozesses geschafft ist. Durch den intensiven Beteiligungsprozess mit den Bürgern und Bürgerinnen, initiiert durch den Bezirk Mitte und umgesetzt durch die 'PlanBude', wurden viele gute Ideen und Forderungen erarbeitet. Nun muss es darum gehen diese umfassend umzusetzen."

Die Esso- Häuser wurden letztes Jahr unter großem Protest der Bewohner St.Paulis abgerissen. Erste Planungen des Investors, zur Neubebauung der Fläche, vergrößerten den Unmut in der Bevölkerung weiter. Anfänglich waren nur ein Drittel Sozialwohnungen im Neubau vorgesehen. So sind es nun in der derzeitigen  Planungsstufe schon 50% sozial geförderter Wohnraum. Weitergehend wurde der Forderung der Grünen, keine Eigentumswohnungen zu bauen, entsprochen. Das ist ein klares Zeichen an die Bevölkerung des Stadtteils! Diese Art der Planung und die ersten Ergebnisse sind ein Erfolg für alle Beteiligten.