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Verkehrsraser am Jungfernstieg

Im Frühjahr beginnt wieder vermehrt das Rasen und die illegalen Autorennen am Jungfernstieg und rund um die Alster. Ein Problem, das bereits letztes Jahr viel diskutiert wurde, nachdem die Fahrt eines 20-jährigen Smart-Fahrers, der in Höhe Große Bleichen einen Mercedes abhängen wollte, an einem Ampelmast endete. Die Polizei hat ihrer Präsenz daraufhin verstärkt, doch bisher zeigen die Kontrollen wenig Wirkung. „Gegen Tempoüberschreitungen wird nichts unternommen", kritisiert Michael Osterburg, Fraktionschef der Grünen im Bezirk Mitte. „Es gebe im Bereich Jungfernstieg viele Unfälle, die Polizei spiele das Thema herunter“, so Osterburg weiter.

Eine Lösung wäre das bereits letztes Jahr vorgeschlagene Verkehrskonzept am Ballindamm. Dieses sieht vor, Fußgängern und Radfahrern mehr Raum zu geben und die Spur zu Wasserseite für den Autoverkehr zu schließen. "Wir fordern außerdem, die Straße Jungfernstieg schmaler zu gestalten und zumindest in den Abend- und Nachtstunden für den individuellen Autoverkehr zu sperren", sagt Michael Osterburg. Nur die Anlieger der Großen Bleichen und des Neuen Wall sollten von diesem Verbot ausgenommen werden. Beschlossen ist zumindest, die Durchfahrt von der Petrikirche über die Bergstraße in Richtung Jungfernstieg spätestens zum Ende des Jahres zu sperren. Osterburg fordert darüber hinaus, am Jungfernstieg eine stationäre Blitzanlage aufzustellen, um die Raserei in den Griff zu bekommen.