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Vier Spuren für die Dratelnstraße?

In dieser Woche gab es die erste Infoveranstaltung zu dem neuen Wohnquartier an der Dratelnstraße/Neuenfelder Straße. Im Zuge dessen wurden auch Pläne zum Ausbau der Dratelnstraße zu einer Hauptverkehrsstraße erörtert. Die Hamburger Verkehrsbehörde ließ verlauten, dass zwar kein durchgängig vierspuriger Ausbau geplant ist, jedoch an einigen Kontenpunkten die Straße verbreitert werden soll auf vier Spuren. Die Behörde geht davon aus, dass durch die Verlegung der Reichsstraße der Verkehr durch die Dratelnstraße stark ansteigen wird. Michael Osterburg, der Fraktionsvorsitzende äußert sich kritisch: „Die GRÜNEN fordern die Pläne zu überdenken und keine vierspurigen Ausbau zu bauen. Dies ist auch bei den Koalitionsverhandlungen verabredet worden.“ Auch unsere Wilhelmburger Abgeordnete Sonja Lattwesen lehnt die Pläne ab: „Vier Spuren für die Dratelnstraße haben wir immer abgelehnt, schon im Wahlkampf. Das bedeutet nämlich, dass der nördliche Schwerlastverkehr hier abgeleitet wird. Wie soll das funktionieren - an einem autoarmen Neubauviertel und der preisgekrönten Neuen Mitte vorbei? Das ist das Gegenteil von dem, was durch die Verlegung beabsichtigt wurde!“

Die Wilhemsburger sollen die bittere Pille der Dratelnstraße schlucken und bekommen dafür ein neues modellhaftes autoarmes Wohngebiet. Der Kern des Konzepts ist die Nahmobilität. Es soll eine StadtRad-Station und einen Lastenradverleih geben sowie Carsharing-Angebote. Außerdem sollen Lieferdienste eine zentrale Anlaufstelle anfahren und nicht in das Wohngebiet hinein fahren.