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Studie zum Umweltbewusstsein - Abkehr  von autozentrierter Stadtplanung

Seit dem Jahr 1996 führt das Bundesumweltamt alle zwei Jahre eine repräsentative Studie zum Thema Umweltbewusstsein durch. Die Ergebnisse aus diesem Jahr zeigen: Das Umweltbewusstsein der Deutschen ist im Wandel. Sehr interessant sind die Angaben der Befragten zum Thema Mobilität und Lärm – ein Thema, welches unsere politische Arbeit im Bezirk Mitte sehr prägt. Die Mehrheit der Befragten (82 %) wünscht sich eine Abkehr von einer auf das Auto zentrierten Städteplanung und stattdessen eine Zuwendung zu kurzen Fußwegen, Fahrradwegen und dem öffentlichen Nahverkehr. Bei den jüngeren Befragten (14- bis 17 Jährige) stieß diese Forderung sogar auf eine Zustimmung von 92 %. „Die Studie des Bundesumweltministeriums zeigt, dass wir Grüne in der Verkehrspolitik die richtigen Akzente setzen. Die Menschen möchten keinen von Autos verstopften Bezirk Mitte, sondern die Wahl haben. Sie möchten entscheiden können, ob sie heute den Bus, die Bahn oder das Rad zur Arbeit nehmen. Hier ist die Politik gefragt, um fortschrittliche und moderne Stadtplanung voran zu treiben.“ sagt Sebastian Kloth, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen Fraktion Mitte. „Es muss ein nebeneinander zwischen allen VerkehrsteilnehmerInnen in der Stadt geben. Wir wollen nicht das Auto verdrängen, sondern Alternativen aufzeigen und diese fördern“, so Kloth weiter.

 Auch der entstehende Lärm wird für viele als Belastung empfunden. Zwei Drittel der Befragten fühlen sich von Lärm mittelmäßig oder etwas gestört. Jede oder jeder Zehnte meint gar, Lärm belästige sie oder ihn stark oder äußerst stark. Dabei wurde der Straßenverkehrslärm mit 54 % mit Abstand als der häufigste Grund genannt. „Das Thema Straßenverkehr und Lärmbelastungen ist in Ballungszentren, wie in unserem Bezirk, ein echtes Problem, was wir lösen müssen um die Lebensqualität der AnwohnerInnen wieder zu steigern. Dauerhafter Lärm stört nicht nur, sondern macht häufig auch krank.“ sagt dazu der Fraktionsvorsitzende Michael Osterburg.


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