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Ein Archipel für den Veringkanal

Eine Gruppe Studierende der Hochschule für bildende Künste und andere Kreative aus Wilhelmsburg wollen in diesem Sommer auf dem Veringkanal einen mehr als 75 Quadratmeter großen Schwimmponton errichten. Das Projekt soll in Kooperation mit dem Musikclub Tutur realisiert werden. Der Ponton soll für den Stadtteil offen stehen und kann zum Beispiel als Bühne, Kino oder Forschungsstation genutzt werden. Das Tutur will den Archipel außerdem als Terrasse nutzen. Das kreative Teilhabeprojekt soll aus früheren Wasserbau-Arbeitsplattformen, die zurzeit in Moorburg lagern und zum Verkauf stehen, erbaut werden. „Das Projekt Archipel klingt nach einer spannenden Idee und wäre für die Insel ein schöne Bereicherung“, kommentiert Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender der Grünen in Mitte die Pläne.

Auf der Suche nach einer Möglichkeit für ein Teilhabeprojekt entdeckten die Initiatoren, dass die behördlichen Auflagen zu Wasser teilweise geringer sind als an Land. Für den Umbau und Bau solcher Geräte beispielsweise bedarf es keiner baurechtlichen Genehmigungen. Einzig Sicherheitsbedenken sind auf dem Wasser verstärkt zu beachten. Die Künstler haben sich deshalb einen Schiffsbauer mit ins Boot geholt, der den Ponton sichern soll. Wenn alles gut läuft, soll die Insel am 3. Juli diesen Jahres eröffnen, vielleicht gelingt die Fertigstellung aber auch schon etwas früher. Wenn es nach den Planer geht, soll der Ponton schon als Bühne beim 48h Wilhelmsburg genutzt werden.