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Letzte Hoffnung für Elisa?

Seit mehreren Monaten kämpft die Anwohner-Initiative 'Rettet Elisa' für den Erhalt des Backsteinensembles am Elisabethgehölz. Nach mehreren Verhandlungsrunden mit der Vereinigten Hamburger Wohnungsbaugenossenschaft (vhw), kam es jedoch zu keiner Übereinkunft und die vhw hält an den Abrissplänen fest. Nun erhalten die AnwohnerInnen Unterstützung vom Denkmalrat, der Fritz-Schumacher-Gesellschaft und der Hamburger Architektenkammer. Alle drei Institutionen befürworten den Erhalt der Gebäude und bekräftigen das Ensemble unter Denkmalschutz zu stellen. Die Initiative hat daraufhin einen Antrag beim Denkmalschutzamt eingereicht, Elisa in die Denkmalliste aufzunehmen. „Das Denkmalschutzamt muss nun handeln und eingehend die Denkmalwürdigkeit der Backsteinensemble klären.“ fordert Michael Osterburg.

Bisher ließ die zuständige Behörde für Denkmalschutz verlauten, dass sie keine entsprechenden Maßnahmen plant. Das ergab eine Kleine Anfrage der Grünen an den Senat.

Problematisch ist außerdem die hohe Schadstoffbelastung, die nun nach einem, von der vhw beauftragten Gutachten, bestätigt wurde. Die Schadstoffbelastung fiel darin höher aus als gedacht. Unter anderem sind die Gebäude belastet durch Künstliche Mineralfasern (KMF), Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), Polychlorierte Biphenyle (PCB Chrom), Asbest und Schimmel.