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Stadtgarten auf dem Bunker an der Feldstraße

Der Feldstraßen-Bunker soll einen Stadtgarten auf seinem Dach bekommen. Fast 20 Meter hoch soll der terrassenförmige Garten werden, der außerdem einen großen Kultursaal beinhalten soll. Zusammen mit dem Professor Thomas J.C. Matzen von der TU-Harburg, haben AnwohnerInnen und Architekten diese Planung ausgearbeitet und bereits den verantwortlichen Behörden und dem Eigentümer vorgestellt. Die Grünfläche soll bereits neben der U-Bahn-Station beginnen und in Form einer sechs Meter breiten, etwa 300 Meter langen Rampe an den dicken Mauern entlang nach oben führen. Auf dem Dach soll eine hügelige Topografie entstehen, die von AnwohnerInnen und Schulen für Urban Gardening und Urban Farming genutzt werden können. „Es ist ein wirklich spannendes Projekt und greift den Wunsch der Bürger nach mehr Grünflächen im Stadtteil auf intelligente Weise auf", sagt Michael Osterburg. „Es ist jedoch auch sehr wichtig, dass bevor das Projekt weitergeplant wird, der Stadtteil gut eingebunden wird und ein belastbares Verkehrskonzept erarbeitet wird“, so Osterburg weiter.

Herzstück der Konstruktion wird der vielfältig nutzbare Kultursaal, der für Kinoveranstaltungen, Kunstausstellungen oder Stadteilveranstaltungen vermietet werden soll. Eine Ebene höher soll ein großes Film- und Foto-Studio ebenfalls zur Miete entstehen und auf der dritten Ebene sind Ateliers geplant. Auch die Flak-Türme sollen ausgebaut werden, zu einem Amphitheater und zu Musik-Clubs mit Probebühnen und Übungsräumen. Ein Flakturm soll außerdem zum Foyer werden für die ebenfalls geplanten Gästehäuser. Die Gästehäuser sollen an Künstler vermietet werden, die während ihres Engagements in der Stadt sind. Das Projekt soll sich durch die Vermietung der Innenräume finanzieren. Die Vision des Stadtgartens soll jetzt mit Anregungen und Ideen der AnwohnerInnen weiter konkretisiert werden.