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Was soll mit dem Alten Elbpark passieren?

Das Bismarck-Denkmal und der Alte Elbpark sollen in den kommenden Jahren für 12 Millionen Euro wieder instandgesetzt werden. Die Hälfte der Kosten übernimmt dabei der Bund. Derzeit gibt es zwei Vorschläge für die Neugestaltung vom Planungsbüros EGL (Entwicklung und Gestaltung von Landschaft). In der weiteren Planung sollen die Ideen der AnwohnerInnen miteinbezogen werden. Der City-Ausschuss soll bei seiner nächsten Sitzung, am 18. November, das Verfahren der Bürgerbeteiligung festlegen. Debattiert wird bereits jetzt schon unter den AnwohnerInnen, der mögliche Gastronomiebetrieb, der in beiden Varianten angedacht ist. „Eine gastronomische Nutzung des Bismarck-Denkmals wäre eine Möglichkeit, damit das Denkmal auch dauerhaft gepflegt bleibt“, erklärt Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender der Grünen Mitte. „Wir wollen keine Party und Eventisierung im Alten Elbpark, aber wir wollen den Park attraktiv gestalten und für die Menschen öffnen“, entgegnet Osterburg den Befürchtungen der AnwohnerInnen.

Die Variante 'Unsere Geschichte' hebt den historischen Kontext des Bismarck-Denkmals hervor. Geplant ist ein Museumspavillon, nahe des Denkmals, der die historische Geschichte und die Debatte um das Denkmal dokumentieren soll. Im Platanenrondell an der Kersten-Miles-Brücke könnte ein Café mit Biergarten eröffnen, wenn es nach der ersten Planungs-Variante geht. In der anderen Variante 'Hip' soll die Nähe zur Reeperbahn betont werden, mit einem Aussichtsweg namens „Catwalk“ auf der breiten Steinmauer um das Denkmal. Die zweite Variante sieht eine kulturelle oder gastronomische Einrichtung im Denkmalsockel oder auf dem neu zu gestaltenden Vorplatz vor. „Wir wollen, dass dieser Ort wieder stärker belebt wird. Wenn wir daher über einen geplanten Gastronomiebetrieb reden, sollte dieser am Bismarck-Denkmal und nicht irgendwo am Rande des Parks untergebracht werden.“, kommentiert Michael Osterburg die Pläne.