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Plakate mit falschen Versprechungen von den Seilbahn-Beführwortern

Die Initiatoren für den Bau der Seilbahn versuchen neben dem Bestechungsversuch wieder mit unlauteren Mitteln die Bürger von ihrem Vorhaben zu überzeugen. In Wilhelmsburg wurden Plakate aufgestellt mit dem Motiv einer Familie mit Migrationshintergrund und dem Slogan “Künftig schweben wir zum Dom“. Die Seilbahn wird als Verkehrsmittel dargestellt, welches die Wilhelmsburger nutzen könnten, obwohl die geplante Seilbahn-Station in Steinwerder, also ungefähr drei Kilometer vom Reiherstiegviertel entfernt, liegt. Auch die nächste Bushaltestelle ist ein Kilometer weit weg. "Ein Bürgerbegehren ist immer eine sportliche Sache", meint Michael Osterburg dazu. "Wer die besseren Argumente hat, der überzeugt. Die Seilbahnbefürworter versuchen jedoch, die Menschen mit Bestechung und falschen Versprechungen auf ihre Seite zu ziehen. Die Seilbahn ist kein Verkehrsmittel, sondern eine touristische Attraktion. Die Bürger werden nicht ernst genommen, sondern veräppelt." so Osterburg weiter.

Dass die Seilbahn tatsächlich ein Verkehrsmittel für Wilhelmsburg werden könnte, indem die Seilbahn dorthin verlängert wird, bleibt unrealistisch. Die Seilbahn müsste dafür über das Hafengebiet geführt werden, was nicht genehmigungsfähig wäre.

Es bestünde außerdem viel mehr die Gefahr, dass durch den Wegfall von Fahrgästen der HAPAG-Fähren, die bisher Musical-Zuschauer transportieren, das städtische Unternehmen starke Einbußen hinnehmen müsste. Das wiederum würde den Fährbetrieb von Wilhelmsburg im Zweifel auch negativ beeinflussen oder sogar gefährden.