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Seilbahn-Abstimmung darf nicht gekauft werden!

Das österreichische Bauunternehmen Doppelmayr und das Musical-Unternehmen Stage Entertainment haben angekündigt dem Bezirk Hamburg-Mitte für den Bau der Seilbahn mindestens zehn Millionen Euro für gemeinnützige Zwecke über einen Zeitraum von zehn Jahren zur Verfügung stellen. Die Voraussetzung ist natürlich ein positives Ergebnis des Bürgerentscheids am 24. August. Empört äußert sich Michael Osterburg, der Fraktionsvorsitzende der Grünen-Mitte: „Die Abstimmung darf nicht gekauft werden. Wir möchten eine ehrliche Abstimmung über die Seilbahn, ohne Versprechungen, deren Ausführung am Ende fraglich bleibt. Soziale Projekte dürfen sehr gerne unabhängig davon ins Leben gerufen werden!“

Am 24. August sollen die Bürger der Bezirks Mitte entscheiden, ob sie für oder gegen eine Seilbahn sind. Finanziert und umgesetzt werden soll das Projekt von den beiden Investoren. "Die fragwürdige Initiative kommt mit der nächsten Idee, um sich ein "Ja" bei der Abstimmung über die Seilbahn zu erkaufen. Die HamburgerInnen in Mitte müssen im August ein Zeichen setzen, dass wir nicht käuflich sind. Natürlich wäre es wünschenswert, wenn sich die Initiatoren und Investoren der Seilbahn mehr für soziale Projekte in Mitte einsetzen und diese sponsoren würden. Aber dies darf nicht auf Kosten einer ehrlichen Abstimmung über ein anderes Projekt gehen“ sagt der Abgeordnete Sebastian Kloth.