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Endlich Stadtentwicklungspläne für Hamburgs Osten

Der Hamburger Senat hat bekannt gegeben, dass nach den Entwicklungsprojekten „Sprung über die Elbe“ und der Neuen Mitte Altona, nun auch der Hamburger Osten in den Fokus der Stadtentwicklung rücken soll. Profiteren sollen die Stadtteile Hammerbrook, Borgfelde, Hamm, Horn, Rothenburgsort, Billbrook und Billstedt. Es wird eine übergreifende Planung geben, die unter anderem den Bau von 15.000 bis 20.000 Wohnungen vorsieht. Außerdem werden neben dem Wohnungsbau unterschiedliche Arbeitsstätten für die Kreativwirtschaft geschaffen und als Ziel neue Unternehmen für die Gewerbeanlagen gewonnen werden.

„Der Hamburger Osten bietet große Potenziale und wurde viel zu lange vernachlässigt. Endlich erkennt auch der Senat diese Potenziale an und legt Pläne zur Entwicklung vor“, erklärt Michael Osterburg, der Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Fraktion Mitte. „Eine aktive Bürgerbeteiligung gibt es schon fast zehn Jahre, die sehr viele gute Vorschläge erarbeitet hat. Diese Projekte sollten nun primär umgesetzt werden, wie das Stadtteilhaus Horn, die Erweiterung des Kulturpalastes Billstedt und der Neubau des Stadtteilkulturzentrum an der Burgstraße; um nur einige Beispiele zu nennen“, so Osterburg weiter.

 

 Ziele des Konzeptes sind es Wohnen und Arbeiten attraktiv zu gestalten und in einen städteplanerischen Zusammenhang zu bringen. Konkretisiert wird die Planung in 11 Fokusräumen, die bestehende Projekte einbeziehen und weiter entwickeln sollen. Für die Umsetzung und Realisierung wird in Zukunft ein Bündnis für Quartiere geschaffen werden, bestehend aus dem Senat, privaten Partnern und dem Bezirk. Dieses soll in Rothenburgsort und im südlichen Hamm als erstes tätig werden.