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Glashüttenstraße – Neuer Eklat um Wohnhaus

In der Glashüttenstraße haben die BewohnerInnen eine Verwertungskündigung erhalten und im Anschluss um Unterstützung gebeten.  Das Karolinenviertel ist aktuell in vielen Veränderungsprozessen involviert, aber es kann nicht sein, dass dies auf Kosten der Wohnbevölkerung geht. Die Kündigung wurde bis  zum 31.7. ausgesprochen und 12 Mietparteien sind davon betroffen. Anschließend soll laut Eigentümer das Haus abgerissen werden und ein Neubau entstehen.

 

„Wir haben bereits im Quartiersbeirat im Januar darauf hingewirkt und der Beirat hat empfohlen das Gebäude zu erhalten und, dass die MieterInnen dort wohnen bleiben dürfen. Es müssen nun auf jeden Fall  Gespräche zwischen den Mietparteien und dem Eigentümer stattfinden. Wir lassen nicht zu, dass einfach wieder ein altes Wohnhaus im Karolinenviertel verschwindet, weil nichts für die Instandsetzung getan wird“, sagt Michael Osterburg.

„Das Karoviertel hat gewachsene soziale und familiäre Strukturen und es ist gut, dass die jetzt greifen und auf die Missstände in der Glashüttenstraße aufmerksam machen. Es hätte vielfältige soziale Folgen für die Mietparteien, würde dieses Wohnhaus abgerissen werden. Das werden wir so nicht hinnehmen und fordern den Eigentümer auf an den Verhandlungstisch zu kommen“, sagt Sebastian Kloth, zugewählter Bürger aus St.Pauli.